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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.06.2018

Wichtiges Thema, großartige Diversität, mangelhafte Umsetzung

Children of Blood and Bone
1

Ich weiß gar nicht genau, wie ich anfangen soll. Um dieses Buch herrscht ein so großer Hype und gefühlt jeder scheint es zu lieben. Ich wollte es ebenso lieben, weil das Buch und dessen Diversität so wichtig ...

Ich weiß gar nicht genau, wie ich anfangen soll. Um dieses Buch herrscht ein so großer Hype und gefühlt jeder scheint es zu lieben. Ich wollte es ebenso lieben, weil das Buch und dessen Diversität so wichtig sind. Leider entpuppte sich das Buch für mich aber als Enttäuschung.

Leider gab es nicht viele Sachen, die ich an dem Buch so wirklich gemocht habe. Da es ein High Fantasy Roman ist, der einen solchen Hype um sich hat, habe ich einen tollen Weltenbau erwartet, tolle Charaktere und eine geniale Handlung.
Den Weltenbau fand ich gar nicht mal so schlecht und an sich war die Welt, in der die Charaktere leben, auch sehr interessant. Was ich mir nur gewünscht hätte, ist, dass der Weltenbau komplexer ist. Das Buch ist mehr als 600 Seiten lang und da erwarte ich einen viel komplexeren Weltenbau als in einem Fantasy-Roman der nur 300 Seiten hat. Mir erschien der Weltenbau als recht einfach und wir haben keinen tieferen Einblick in die politische Ebene bekommen oder auch in die Vergangenheit. Es war alles noch sehr oberflächlich und mir nicht genug.

Neben dem Weltenbau fand ich die Handlung im generellen zu einfach. Ich hatte das Gefühl, dass jedes Mal, wenn die Protagonisten auf ein Problem gestoßen sind, hatten sie innerhalb von Sekunden eine Idee, wie es nun weitergeht oder was gemacht werden muss. Und natürlich hat das auch jedes Mal wieder auf Anhieb funktioniert. Das hat die ganze Handlung sehr uninteressant und vorhersehbar werden lassen. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass einige Dinge vielleicht nicht sofort funktioniert hätten und die Protagonisten mal richtig hätten nachdenken müssen oder mehrere Anläufe starten müssen.
Ich bin auch der Meinung, dass das eine Auswirkung auf das Tempo der Geschichte hatte. Und das Tempo fand ich...einfach nur katastrophal. Es gibt Momente, die sich wirklich sehr schnell lesen lassen, aber im nächsten Moment fing es einfach nur an sich zu ziehen, weil absolut nichts passiert ist und während denen ich beinahe eingeschlafen wäre. Leider gab es auch weitaus mehr Momente, die sich gezogen haben, als die, die sich schnell lesen lassen. Das Buch hätte gut und gerne 100 Seiten kürzer sein können und es hätte absolut nichts ausgemacht.
Das Ende hat im Endeffekt auch nichts mehr rausreißen können. Bei dem muss man sagen, dass das Tempo ganz schön zugenommen hat, aber genauso viele Dinge, die keinen Sinn ergeben haben, waren darin enthalten. Das hat mich so frustriert und wären die Logikfehler nicht gewesen, wäre das Ende sicher mal gar nicht schlecht gewesen.

Zuletzt wären da die Charaktere. Ich muss sagen, dass Zélie, Amari und Inan an sich recht vielschichtig waren, aber auch bei ihnen hatte ich zum Teil das Gefühl, dass manche ihrer Handlungen absolut keinen Sinn ergeben haben. Für mich passte einiges gar nicht zusammen und die Charaktere machen häufig 180 Grad Wendung, die nicht passend war. Kaum jemand ändert sich innerhalb von Sekunden so sehr.
Während ich bei den drei Protagonisten noch das Gefühl hatte, dass sie vielschichtig waren, gab es da Tzain. Zu ihm kann ich nur ein Wort sagen. Flach. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, was er sollte. Man hätte ihn super mit jemandem austauschen können oder sogar ganz weglassen können und es wäre kaum aufgefallen.
Zusammenhängend mit den Charakteren muss ich noch einen letzten Punkt erwähnen und das ist die Insta-Love. Aus irgendeinem Grund, der sich mir nicht erschließt, waren die Protagonisten auf einmal Hals über Kopf ineinander verliebt, ohne, dass irgendwas passiert ist oder sie sich richtig kennenlernen konnten. Da war absolut keine Chemie und zu keinem Zeitpunkt sind irgendwann mal die Funken am Sprühen gewesen. Ohne den ganzen Liebeskram hätte mir das Buch wohl auch ein wenig besser gefallen, denn so fühlte es sich an, als wäre die Romanze nur als Plot Device gewählt worden, weil es so am einfachsten war, die Handlung voranzubringen.

Fazit
Ich wollte dieses Buch lieben, aber leider war es für mich persönlich eine Enttäuschung. Dennoch ist das Buch extrem wichtig und man kann es kaum toppen, was die Diversität angeht. Ich hätte es gerne eine höhere Bewertung gegeben, aber es sind leider zu viele Punkte, die mich gestört haben und weswegen ich das Buch nicht genossen habe.
Wer aber dennoch neugierig auf das Buch ist, sollte es sich dennoch nicht entgehen lassen, denn es wird nicht ohne Grund so gehypt

Veröffentlicht am 26.02.2018

Süße, schnelle Geschichte für Zwischendurch

Close to you
1

Als ich Close to you entdeckt habe, hat mich der Klappentext direkt überzeugt und das Buch hörte sich nach einem an, welches mir sehr gut gefallen könnte. Da ich von der Autorin bisher aber noch nichts ...

Als ich Close to you entdeckt habe, hat mich der Klappentext direkt überzeugt und das Buch hörte sich nach einem an, welches mir sehr gut gefallen könnte. Da ich von der Autorin bisher aber noch nichts gelesen habe, hatte ich keine hohen Erwartungen. Ich habe mir nur eine Geschichte gewünscht, die mich unterhalten kann.

Ich hatte keine großartigen Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen. Man brauchte vielleicht ein paar wenige Seiten um sich ein wenig orientieren zu müssen, weil die Handlung in einem Zug losgeht, was jetzt nicht allzu typisch ist, aber für mich stellte das keine Probleme dar und auch der weitere Einstieg ins Buch war nicht schwer, weil Violet sich selber in einer neuen Situation befindet und wir mit ihr Maine und das College kennenlernen können.

Am Anfang des Buches hat mir die Handlung sehr gut gefallen und auch die Thematik fand ich sehr interessant. Bei der Protagonistin handelt es sich um eine Person, die unter einer Angststörung und Panikattacken leidet und auch der Grund für diese fand ich passend gewählt. Leider musste ich schnell feststellen, dass sich das nicht durchgezogen hat, was ich sehr schade fand. Zur Mitte des Buches hin waren Violets Angstzustände gänzlich vergessen und auch zum Ende hin wurden sie kaum noch erwähnt. Gerade weil ihre Angstzustände ihr Leben beeinflussen, fand ich es sehr unrealistisch, dass sie wie weggeblasen waren. Den Grund für ihre Angstzustände findet man recht früh raus, was ich gar nicht so schlecht fand, aber auch diese Thematik fand ich nicht vollständig ausgereift und wurde viel zu wenig erwähnt und war kaum präsent. Das ist wohl das größte Manko an dem Buch und ich denke, dass die Autorin so viel mehr aus der Geschichte hätte holen können, wenn sie diese Punkte weiter vertieft hätte.
Ansonsten hat mir die Handlung ganz gut gefallen und sie war voller unterhaltsamer Momente, die die Handlung nicht haben langweilig werden lassen. Hier und da war es natürlich etwas vorhersehbar, aber sonderlich störend fand ich das nicht.

Ein großer Faktor, der mir an diesem Buch gefallen hat, waren die Charaktere. Sie hätten alle nicht unterschiedlicher sein können und ich habe einen der Nebencharaktere, Dorian, schnell in mein Herz geschlossen. Er ist wohl aus allen Charakteren mein Liebling. Violet mochte ich auch ganz gerne, auch wenn sie manchmal sehr naiv war und ich viele ihre Reaktionen bzw. Handlungen gar nicht nachvollziehen konnte. Leider wurde ich aber mit Aiden nicht ganz warm. Ich fand ihn jetzt nicht scheiße, aber besonders toll fand ich ihn auch nicht. Er war mir als Protagonist tatsächlich eigentlich ziemlich egal und für ihn hatte ich bis zum Schluss keine Sympathie übrig, auch wenn es nachvollziehbar ist, warum er so verschlossen und Aggressiv ist.

Fazit
Close to you ist eine süße Liebesgeschichte für Zwischendurch, der leider etwas an Tiefe der ernsten Themen fehlt. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch einige unterhaltsame Lesestunden bereitet und ich bin schon ganz gespannt, was noch so für Bücher von der Autorin erscheinen werden. Dieses Buch kann ich aber wirklich jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem Buch für Zwischendurch ist, denn es lässt sich aufgrund des tollen Schreibstils sehr schnell lesen.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Emotional und überraschend

Falling Fast
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Gleich zu Beginn ist mir zuerst aufgefallen, was für einen schönen und angenehmen Schreibstil die Autorin hat. Ich konnte mich sofort in ihrem Schreibstil fallen lassen und die Handlung hat mich ebenfalls ...

Gleich zu Beginn ist mir zuerst aufgefallen, was für einen schönen und angenehmen Schreibstil die Autorin hat. Ich konnte mich sofort in ihrem Schreibstil fallen lassen und die Handlung hat mich ebenfalls sehr schnell in den Bann gezogen. Der Prolog war sehr gut gewählt, weil wir einen der letzten Momente erleben, bevor es im ersten Kapitel zurück zum Anfang geht. Man möchte dadurch einfach nur wissen, wie es bis zu diesem letzten Moment kommt. Ich konnte das Buch von Anfang an kaum aus den Händen legen.

Mit der Handlung konnte Bianca Iosivoni mich sofort in den Bann ziehen. Ich kann mich an kaum einen Moment erinnern, an dem ich mich gelangweilt habe. Dafür klebte ich wahrscheinlich auch viel zu sehr an den Seiten und habe das Buch verschlungen. Selbst wenn die Handlung an sich eher ruhig ist, fand ich sie sehr interessant. Meiner Meinung nach konzentriert sich die Handlung mehr auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere, was mir ganz gut gefallen hat.
Es gab aber natürlich auch Momente des Dramas, besonders zum Ende hin, aber sie waren nicht übertrieben und sie wirkten realistisch. Die Autorin hat die perfekte Mischung gefunden und bis zu den letzten Seiten ist das Buch die perfekte Sommerlektüre.
Das Ende ändert aber alles. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von dem Ende halten soll. Einerseits lässt es einen neugierig zurück und man möchte unbedingt wissen, wie es in der Fortsetzung weitergeht, aber gleichzeitig hat das Ende bei mir einen bitteren Beigeschmack zurückgelassen. Ich muss aber sagen, dass ich mit dem Ende wirklich nicht gerechnet hätte.

Innerhalb des Buches werden viele wichtige und ernsthafte Thematiken angesprochen. Allerdings kann ich bei keinem Thema sagen, wie gut sie umgesetzt worden sind, aber ich hatte das Gefühl, als sei die Autorin sehr respektvoll mit ihnen umgegangen und ich bin mir sicher, dass dies in der Fortsetzung genauso sein wird.

Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Sie haben sich sehr real angefühlt und Hailee und Chase haben beide eine Entwicklung durchgemacht, die aufgrund der Kürze der Zeit die sie sich kennen, nicht gehetzt oder unrealistisch gewirkt hat. Ich habe es genossen, beide zusammen zu sehen, aber auch wenn sie alleine waren, fand ich sie toll. Beide sind sehr vielschichtig und man hat nicht das Gefühl, als würde dort nur eine Pappfigur stehen.

Fazit
Falling Fast ist eine tolle Sommerlektüre, deren Ende das Buch aber in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Und obwohl das Ende einen bitteren Beigeschmack zurückgelassen hat, hat mir das Buch im Gesamten ganz gut gefallen. Ich bin auch schon ganz neugierig auf die Fortsetzung und zum Glück muss man nicht allzu lang auf sie warten.

Veröffentlicht am 30.05.2019

Wichtige Thematik

Elite
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Trigger & Content Warnung: Vergewaltigung, Sexismus, Alkohol

Elite hat bei mir sofort durch den Klappentext mein Interesse geweckt. Vorher habe ich weder vom Autor, noch vom Buch selber etwas gehört, ...

Trigger & Content Warnung: Vergewaltigung, Sexismus, Alkohol

Elite hat bei mir sofort durch den Klappentext mein Interesse geweckt. Vorher habe ich weder vom Autor, noch vom Buch selber etwas gehört, wodurch ich auch keine besonders hohen oder niedrigen Erwartungen hatte.

Bis ich mich richtig in der Geschichte orientieren konnte, hat es ein kleines bisschen gebraucht. Durch die vielen Informationen über die verschiedenen Charaktere und wie es an der Schule abgeht, wurde mir der Einstieg erschwert. Bis zum Ende hin habe ich auch ein kleines Problem damit gehabt, mir die ganzen Nebencharaktere zu merken, die eine Rolle spielten. Mit den Protagonisten und deren direkten Freunden hatte ich allerdings kein Problem und konnte sie gut auseinander halten.

Ab und zu empfand ich die Handlung auch als ein klein wenig sprunghaft. Hin und wieder musste ich eine Seite zurückblättern, um mich wieder zu orientieren. Das kann allerdings auch gut an mir gelegen haben, aber irgendwann empfand ich es als störend, weil es mehr als ein oder zweimal vorkam.

Mit dem Buch lässt der Autor seine Leser eine Menge Gefühle durchleben. Ich weiß gar nicht, wie oft ich das Buch wütend zur Seite legen musste und zum Teil ist mir richtig schlecht geworden. Gleichzeitig hatte ich häufig auch so viel Hoffnung und es gab tolle Momente.
Der Fokus des Buches liegt auf dem Sexismus, dem die Mädchen in der Akademie tagtäglich ausgesetzt sind. Auch sexuelle Gewalt wird zum Thema. An keiner Stelle hatte ich jedoch das Gefühl, als würde der Autor sich den Themen respektlos nähern. Stattdessen empfand ich es als sehr respektvoll. Als besonders wichtig empfand ich auch, dass den Opfern zugehört und geglaubt worden ist.

Die Protagonisten haben mir allesamt ebenfalls gefallen. Besonders Bax hat mich beeindruckt. Er kommt neu an die Akademie und wird direkt mit dem Sexismus von seinen Teammitgliedern konfrontiert, aber er steht trotzdem für seine Werte ein. Jules hingegen ist schon länger auf der Akademie, aber auch sie lässt sich nicht unterkriegen und kämpft beständig gegen den Sexismus, auch wenn sie auf taube Ohren stößt.

Wegen des Endes war ich zu Beginn ein klein wenig nervös. Ich hatte Angst, dass das Buch mit einem Happy End enden würde, weil das nicht realistisch wäre, aber zum Glück ist das Ende ein wenig offener und bietet keine Lösung für den Sexismus. Denn so ist es auch im echten Leben. Sexismus ist nicht von heute auf morgen überwunden. Dementsprechend war es ein sehr realistisches Ende.


Fazit
Mit Elite hat Brendan Kiely einen sehr tollen Roman geschrieben, welcher einen viele Emotionen durchleben lässt. Zum Teil ist es Wut, Frustration, aber es gibt auch hoffnungsvollere Momente. Mich konnte der Autor mit diesem Buch von sich überzeugen und ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 27.04.2019

Ich bin begeistert!

Sadie
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Trigger Warnung: Sexueller Missbrauch, Drogenkonsum, Mord/Tod, Pädophilie, Gewalt

Von Sadie habe ich, seitdem es erschienen ist, eine Menge gehört und die Stimmen waren durch und durch positiv. Besonders ...

Trigger Warnung: Sexueller Missbrauch, Drogenkonsum, Mord/Tod, Pädophilie, Gewalt

Von Sadie habe ich, seitdem es erschienen ist, eine Menge gehört und die Stimmen waren durch und durch positiv. Besonders häufig wurde das Hörbuch empfohlen, weil es einen vollen Cast an Sprechern gibt und das Podcast-Format wird ebenfalls im Hörbuch deutlich gemacht. Ich habe mich daher auch für das Hörbuch entschieden und ich bereue nichts. Die Sprecher machen allesamt einen fantastischen Job und die Produktion ist ebenfalls mehr als gelungen. Selbst an Hintergrundgeräusche in den Teilen, die im Podcast-Format geschrieben sind, wurde gedacht.

Die Geschichte um Sadie ist wirklich nichts für schwache Nerven. Courtney Summers erzählt mit einem wunderschönen Schreibstil eine absolut grausame Geschichte, die kaum noch hätte dunkler sein können. Die Geschichte konnte mich sofort in ihren Bann ziehen und ich wollte von Anfang an wissen, wohin Sadie verschwunden ist und was sie auf ihrem Weg nach Rache erlebt. Gleichzeitig wollte ich unbedingt erfahren, ob West es schafft, Sadie zu finden.
Die Mischung zwischen West' und Sadies Perspektive fand ich absolut passend. Man verfolgt Sadies Weg in der Vergangenheit, aber gleichzeitig verfolgt man West und seine Suche nach Sadie. Auf diese Art und Weise gab es keine langweiligen Stellen und die Spannung konnte das ganze Buch über gehalten werden. Ich wollte gar nicht mehr damit aufhören, das Hörbuch zu hören.

Obwohl das Buch mit seinen knapp 300 Seiten recht kurz ist, hat die Autorin es dennoch geschafft den Charakteren eine gewisse Tiefe zu geben, die die Charaktere hat real erscheinen lassen. Aber nicht nur bei den Charakteren war es erfolgreich, sondern auch bei den Thematiken, die das Buch anspricht. Die Grausamkeit der Geschehnisse wird an keiner Stelle verharmlost oder romantisiert. Die Taten werden außerdem in keinster Weise verherrlicht und es wird recht offen mit ihnen umgegangen. Natürlich aber nur in einem gewissen Rahmen, da es sich hier immer noch um ein Jugendbuch handelt.

Von einigen Leuten habe ich online gelesen, dass sie das Ende nicht mochten oder das es sie frustriert hat, aber ich muss sagen, dass ich das Ende passend fand. Es ist definitiv frustrierend, aber genau deswegen mag ich das Ende. Meiner Meinung nach lässt das Ende das Buch gleich viel realer anfühlen. Mit einem anderen Ende wäre ich wohl eher unzufrieden gewesen.