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Gisel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2021

Echt jetzt?

Bis ans Ende aller Fragen
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Als Teenager hat Maxi von einem Leben mit Rafi geträumt, sie hat sich glücklich zusammen mit ihm und den zwei bis drei Kindern gesehen. Nun ist sie 44, ohne Partner, ohne Kinder. Sie führt ihr eigenes ...

Als Teenager hat Maxi von einem Leben mit Rafi geträumt, sie hat sich glücklich zusammen mit ihm und den zwei bis drei Kindern gesehen. Nun ist sie 44, ohne Partner, ohne Kinder. Sie führt ihr eigenes Café, ihre Nichte Summer hilft regelmäßig aus. Und Summer hat noch ein paar Ideen, wie Maxi doch noch einen Partner, idealerweise mit Kindern finden kann. Dumm nur, dass dafür noch ein paar Lügen fließen müssen…

Maxi hat vor einiger Zeit ihr Tagebuch aus ihren Jugendtagen wiedergefunden, und sie beglückt die Leserin mit Auszügen daraus. So richtig einen Draht zu ihr gefunden habe ich allerdings nicht, denn ich empfand sie durchgehend als sehr pubertär, sowohl als Jugendliche wie auch als gestandene Frau über vierzig. Was will uns das Buch überhaupt sagen: Wenn eine Frau über 40 ist, muss sie lügen, um noch einen Partner zu finden? Echt jetzt? Nein, hier ziehe ich überhaupt nicht mit, und sympathisch wurde mir Maxi damit auch nicht. Dass sie nun von mehreren Männern umschwirrt wird, nachdem sie lange Jahre keinen Partner gefunden hat, erscheint nicht wirklich realistisch. Dass sie eine Trauergruppe belügt auf ihrer Suche nach einem Partner, ist ein absolutes No-Go.

Für mich hat das Buch nicht so ganz meinen Erwartungen entsprochen. Es bleibt eher seicht und vorhersehbar, mit einer für mich eher unsympathischen Heldin. Ich vergebe knappe 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.11.2021

Ein richtig spannendes Abenteuer

Leo und Lucy 1: Die Sache mit dem dritten L
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Leos größter Wunsch zu seinem Geburtstag ein Skateboard. Doch als das nicht klappt, will er das Skateboard bei einem Vorlesewettbewerb gewinnen. Dumm nur, dass er Legastheniker ist und das mit dem Vorlesen ...

Leos größter Wunsch zu seinem Geburtstag ein Skateboard. Doch als das nicht klappt, will er das Skateboard bei einem Vorlesewettbewerb gewinnen. Dumm nur, dass er Legastheniker ist und das mit dem Vorlesen gar nicht gut klappt. Leos Freundin Lucy kennt immer eine Lösung, und so weiß sie auch, wie sie Leo mit dem Vorlesen helfen kann. Und da sind noch die vermissten Hunde im Stadtteil. Wo sind die nur hingekommen?

Leos Situation kennen viele Kinder und Jugendliche: ausgelacht werden, weil man etwas nicht so gut kann. Bei Leo ist es das Vorlesen, bei Lucy der Rollstuhl, bei Cornelius sein Körpergewicht. Im Verlauf der Geschichte werden diese kleinen Fehler vernachlässigbar, der Leser lernt die Kinder selbst kennen. Und auch die drei lernen sich selbst näher kennen. Das Buch ist eine wunderschöne Geschichte über die Freundschaft. Viele andere Themen werden noch aufgegriffen: Behinderung, Mobbing, Armut; das war mir als Erwachsene schon fast zu viel. Doch vermutlich werden Kinder das nicht als so überlastet empfinden wie ich. Alle Themen werden kindgerecht verpackt erzählt, so dass man sehr gerne mit Leo mitfiebert, ob er das mit dem Vorlesen schafft und endlich an sein erhofftes Skateboard kommt. Ergänzt wird die Geschichte von passenden Illustrationen in schwarz-weiß.

Insgesamt erzählt dieses Kinderbuch ein richtig spannendes Abenteuer, so dass man schon ganz neugierig auf die Fortsetzung wartet. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 25.11.2021

Verwirrend

Der Panzer des Hummers
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Nach dem Tod der Eltern haben sich die drei Geschwister der Familie Gabel auseinandergelebt. Die alleinerziehende Sidsel arbeitet als Restauratorin in Kopenhagen, ihr Bruder Niels schlägt sich mit vielen ...

Nach dem Tod der Eltern haben sich die drei Geschwister der Familie Gabel auseinandergelebt. Die alleinerziehende Sidsel arbeitet als Restauratorin in Kopenhagen, ihr Bruder Niels schlägt sich mit vielen wechselnden Jobs durch das Leben. Ea lebt weit weg in San Francisco, sie versucht bei einer Seherin Kontakt mit ihrer Mutter aufzunehmen.

Mit diesem Buch habe ich mich von der ersten Seite an eher schwer getan. Die Flut der handelnden Personen hat mir das Lesen erschwert. Aber eigentlich waren es die unappetitlichen Bilder, die bereits auf den ersten Seiten des Buches erscheinen, die mich so abgeschreckt haben, dass ich vermutlich keinen Draht mehr gefunden habe zu dieser Geschichte einer auseinandergebrochenen Familie. Einzelne Szenen scheinen eher zusammenhanglos aneinandergereiht zu werden. Mit den handelnden Personen konnte ich mich kaum identifizieren. Das Bild des Panzers habe ich zwar irgendwann verstanden, aber nach der Lektüre rätsele ich immer noch darüber, was die Autorin mir mit diesem Buch sagen möchte.

Dieses Buch ist so überhaupt nichts für mich gewesen. Leider kann ich es deshalb auch nicht weiter empfehlen. Ich vergebe 2 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.11.2021

Ein rätselhaftes Spiel

Unsichtbar im hellen Licht
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Celeste findet sich wieder bei einem rätselhaften Mann in einem smaragdgrünen Anzug. Er schlägt ein Spiel vor, das sie zunächst nicht genau versteht, so wie sie sich überhaupt mit der Situation schwer ...

Celeste findet sich wieder bei einem rätselhaften Mann in einem smaragdgrünen Anzug. Er schlägt ein Spiel vor, das sie zunächst nicht genau versteht, so wie sie sich überhaupt mit der Situation schwer tut. Doch sie merkt, dass sie das Spiel mitmachen muss, wenn sie die retten will, die sie liebt. Ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Doch zum Glück hat sie Helfer.

Es ist eine rätselhafte Situation, in der Celeste sich wiederfindet, denn warum sprechen sie alle mit Maria an? Mit Celeste bleibt der Leser dran, dieses seltsame Spiel zu verstehen, das das Mädchen gewinnen muss, um ihre Familie zu retten. Es ist eine vertrackte Geschichte, die Celeste beharrlich aufdröseln muss, eine Geschichte, die viel Magie versprüht. Ob Celeste das Spiel gewinnen kann? Das muss jeder selbst lesen!

Bei dieser Geschichte habe ich sehr gerne mitgerätselt, was mit Celeste geschehen ist und wie sie das Spiel gewinnen kann. Deshalb empfehle ich das Buch sehr gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.11.2021

Als Hebamme im 19. Jahrhundert

Die Hebamme
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Marta Kristine Andersdatter Nesje beschließt bereits in frühesten Kindheitstagen, dass sie Hebamme werden möchte. Sie übt diesen Beruf im 19. Jahrhundert fünfzig Jahre lang aus. Ihre Geschichte wird erzählt ...

Marta Kristine Andersdatter Nesje beschließt bereits in frühesten Kindheitstagen, dass sie Hebamme werden möchte. Sie übt diesen Beruf im 19. Jahrhundert fünfzig Jahre lang aus. Ihre Geschichte wird erzählt von ihrem Ururenkel Edvard Hoem.

Es ist eine ganz andere Zeit, in der Marta Kristine lebt und ihre Träume umzusetzen versucht. Ihr Leben ist viel von Armut geprägt, doch ihr Ziel verliert sie nie aus dem Blick. Der Autor versetzt den Leser in eine ganz andere Zeit, in der nur eine starke Frau sich als Hebamme durchsetzen konnte. In vielen Details werden Bilder aus der damaligen Zeit heraufbeschworen, man kann sich das karge Leben damals gut vorstellen. Manches allerdings gerät in meinen Augen etwas zu ausführlich.

Dieses Buch erzählt eine interessante Geschichte über eine Hebamme, eine starke Frau, die ihren Lebenstraum auch in widrigen Zeiten umgesetzt hat. Nacherzählt nach dem Schicksal einer Frau, die tatsächlich gelebt hat, wirkt das Buch sehr authentisch. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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