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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine Trilogie findet ihr Ende

Sternenwald
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Achtung! Spoiler zu Bannwald und Blutwald.

„Wir haben gesehen, wie die Menschen auf die Welt kamen, wie sie alles an sich rissen und schon von Beginn an zerstörten. Sie haben gegeneinander gekämpft. Kriege ...

Achtung! Spoiler zu Bannwald und Blutwald.

„Wir haben gesehen, wie die Menschen auf die Welt kamen, wie sie alles an sich rissen und schon von Beginn an zerstörten. Sie haben gegeneinander gekämpft. Kriege geführt. Es schien, als könnten sie gar nicht anders.“ (S. 233)

Robin ist die Flucht gelungen, doch Emilian wurde gefangen genommen. Obwohl Robin endlich frei ist, kann sie an nichts anderes denken, als an Emilian. Lebt er nocht? Was macht Birkaras mit ihm? Bei den Aries wird gut für sie gesorgt, doch das lenkt sie nicht von ihrer eigentlichen Aufgabe ab: die Leonen von der Knechtschaft der Tauren befreien, und mit Emilian glücklich werden. Auf dem Weg ins Taurengebiet erhält sie Hilfe von unerwarteter Seite. Wird Robin es gelingen Emilian zu Retten und die Leonen zu befreien?

Dieses Buch schließt nahtlos an Blutwald an, was auch gut ist, da Band 2 mit einem üblen Cliffhanger geendet hat. Aber Rettung naht, in Form von Sternenwald. Und dieses Buch ist genauso fantastisch wie die anderen beiden. Der Leser lernt diesmal mehr über die Sternenmenschen, woher sie kommen, warum es sie gibt, sehr spannend. Auch die Verbindung zwischen Robin und Birkaras wird endlich erklärt.
Robin ist eine sehr starke Persönlichkeit, die mich nicht mehr los lässt. Ganz egal, wie toll Emilian ist, ich bin auch ein wenig Team Robin :D Ihre Stärke, ihr Mut, ihr Durchhaltevermögen. Ich hätte mich wahrscheinlich schon längst in einer Ecke eingekringelt und wäre einsam gestorben. Dass Robin die Anführerin der Leonen ist, merkt man in diesem Buch sehr gut. Wie? Na das lest am besten selber nach.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Emanuel *Seufz

Blutwald
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Robins Leben ist aus den Fugen geraten. Nach dem Tod des Anführers der Leonen, soll Robin den Stamm nun anführen. Doch sie fühlt sich verloren. Ihr fehlt Almaras, ihr Vater und Anführer der Leonen. Und ...

Robins Leben ist aus den Fugen geraten. Nach dem Tod des Anführers der Leonen, soll Robin den Stamm nun anführen. Doch sie fühlt sich verloren. Ihr fehlt Almaras, ihr Vater und Anführer der Leonen. Und ihr fehlt Emilian. Doch Laurin ist weiterhin an ihrer Seite, und versucht sie zurück zu sich selbst zu führen. Doch das alles ist zu viel für Robin. Als dann ihr Vater von ihr verlangt, zu den Tauren zu ziehen, steht sie vor einer großen Entscheidung: Lässt sie ihren Stamm im Stich und schützt ihn so vor der Rache Birkaras, oder bleibt sie im Dorf auf die Gefahr hin, dass Birkaras sich an den Dorfbewohnern rächen wird?

Warum sind starke Protagonistinnen im zweiten Teil so weinerlich? Sei es Tris in Insurgent, oder eben Robin in Blutwald. (Achtung Spoiler zu Insurgent) Allerdings brauch Robin nicht fast zu sterben, um sich wieder zu fangen, worüber ich sehr froh bin. Ihr Vater, Birkaras, weckt ihren Kampfgeist und Widerstand, und so mag ich Robin am liebsten.
Und wer hat Emanuel bloß diese Selbstzweifel und dieses schlechte Bild von sich selbst eingepflanzt? Der Schuldige verdient ein High Five. Ins Gesicht. Mit einem Stuhl.
Ich leide jede Minute mit Robin und Emanuel mit, fiebere, hoffe, weine, oder wie Ronja aus der Bücherstöberecke so schön gesagt hat „Während ich hier sitze und schreibe, schreit mein Herz und blutet…“

So, ich muss jetzt mein letztes Hemd verscherbeln und Sternenwald kaufen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Das Buch hält nicht, was es verspricht

Ormog
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„Und schon gar nicht, um den Durst des Volkes nach Rache an Menschen zu befriedigen, die andersartig sind als sie!“ (S.80)

Klappentext:
Auf dem Planeten Magnus leben Menschen zusammen mit anderen vernunftbegabten ...

„Und schon gar nicht, um den Durst des Volkes nach Rache an Menschen zu befriedigen, die andersartig sind als sie!“ (S.80)

Klappentext:
Auf dem Planeten Magnus leben Menschen zusammen mit anderen vernunftbegabten Wesen. Magische Kräfte sind allgegenwärtig. Zwischen den Mitgliedern des Weißen Ordens und den abtrünnigen Gorgulzauberern entspinnt sich ein Machtkampf, der das einst blühende Reich von Kamal zu zerreißen droht. Im Konflikt auf Leben und Tod versuchen der Weißmagier Ormog und seine Gefährten zu verhindern, dass der Dunkle Meister der Gorgul sein Ziel erreicht: die unumschränkte Herrschaft des Bösen. Das Blatt wendet sich, als Ormog sich mit seiner gefährlichsten Gegnerin verbündet. Vatya, die Elitekämpferin der Gorgul, wechselt die Seiten. 
Können sie und Ormog ihre Zivilisation vor dem Untergang bewahren?

Das Buch ist… nett. Umfangreich. Es kommen sehr viele Namen und Begriffe vor, die leider nicht immer erklärt werden. Magnus ist eine völlig neue Welt, die dem Leser leider etwas fremd bleibt. Der Perspektivwechsel macht es auch nicht leichter. Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die mit Unterüberschriften nochmal unterteilt sind. Diese Unterüberschriften geben die momentane Perspektive an. Teilweise wechselt die in den Abschnitten nochmal, was für mich schon verwirrend war, und das Folgen des Geschehens anstrengend.
Die Geschichte über Ormog und Vatya ist nett, aber kompliziert. Ich habe von dem Buch mehr Spannung erwartet, so dass das Lesen eher zäh voran kam. Der Einstieg war schon sehr zäh, wohingegen die Verfolgung spannender war, um danach wieder zäh voranzuschreiten.
Alles in allem ist das Buch sehr durchwachsen. Vielleicht habe ich auch nur zu viel erwartet. Die Grundidee der Geschichte ist schön, die Umsetzung hat mir nicht so gefallen, vor allem durch den ständigen Perspektivwechsel, wobei ich Perspektivwechsel sehr gerne hab. Aber in dem Buch wurde es übertrieben.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Buch fürs Herz

Die Bienenhüterin
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„Manche Dinge sind einfach nicht so wichtig. Wie die Farbe eines Hauses. Aber einen Menschen glücklich machen, das ist wichtig.“

Lily ist 14 und lebt mit ihrem Vater T.Ray in South Carolina 1964. Sie ...

„Manche Dinge sind einfach nicht so wichtig. Wie die Farbe eines Hauses. Aber einen Menschen glücklich machen, das ist wichtig.“

Lily ist 14 und lebt mit ihrem Vater T.Ray in South Carolina 1964. Sie erinnert sich nur vage an ihre Mutter, glaubt aber sie mit 4 Jahren umgebracht zu haben. Alles, was ihr von ihrer Mutter geblieben ist, passt in eine kleine Kiste. Unter anderem ein Bild einer schwarzen Madonna mit der Aufschrift Tiburon, South Carolina.
Als ihr Hausmädchen Rosaleen sich in die Wählerliste für Schwarze eintragen möchte und Ärger mit ein paar Weißen bekommt und dafür festgenommen wird, beschließt Lily sie zu retten und nach Tiburon zu fliehen. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und ihrer Mutter, kommt Lily zu drei Bienenhüterinnen, und lernt ein ganz neues Leben kennen.

Dieses Buch ist der Wahnsinn. Es geht um Liebe, Mutterliebe, Bienen, Honig, Glauben, Erwachsenwerden, und Rassismus in der USA. Die Geschichte erzählt Lily, und sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Ihre Geschichte nimmt einen mit und lässt nicht mehr los.

Der Film dazu ist genauso gut. Wobei die Informationen zu den Bienen fehlerhaft sind. Da mein Mann selber imkert, kann ich das einfach so sagen :D Also hört nicht auf August, wenn sie Lily was über Bienen sagt, zumindest am Anfang. Aber ansonsten ist die Umsetzung fantastisch. Genauso hab ich mir die drei Schwestern in ihrem pinken Haus vorgestellt. Ich kann also Buch und Film gleichermaßen empfehlen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mega spannend und fesselnd

Talon - Drachenzeit
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„Mein Leben lang hatte man mir nur beigebracht, wie man kämpft. […] Nichts davon hatte mich darauf vorbereitet, mit einem Mädchen auf dem Beifahrersitz meines Wagens zu reden.“ (S.153)

Ember und Dante ...

„Mein Leben lang hatte man mir nur beigebracht, wie man kämpft. […] Nichts davon hatte mich darauf vorbereitet, mit einem Mädchen auf dem Beifahrersitz meines Wagens zu reden.“ (S.153)

Ember und Dante sind zwei Nestlinge, so werden junge Drachen genannt. Nach 16 Jahren dürfen sie Talon verlassen und sollen unter den Menschen leben. Beobachte, assimilieren, einfügen heißt der Auftrag. Und in Californien fällt das auch gar nicht so schwer und schnell haben die beiden Freunde gefunden. Doch dann taucht ein geheimnisvoller Biker auf, der Ember nicht aus den Augen lässt und den Drachen in ihr weckt. Bedeutet er Gefahr, so wie Talon ihr das beigebracht hat?
Garret gehört zum St.Georgs Orden. Seine Aufgabe ist es Drachen zu töten. Seit er 14 Jahre alt ist, geht er auch auf Außeneinsätze. Jetzt, 3 Jahre später, soll er eine Gruppe Teenager infiltrieren, doch seine Außeneinsätze und Kampferfahrung haben ihn nicht auf Ember vorbereitet.

Manchmal sind Bücher eines Autors richtig gut, und andere wiederum nicht. Doch wer die Plötzlich Fee Reihe von Julie Kagawa kennt, weiß wie fesselnd ihre Bücher sind. Bei Talon ist das nicht anders.
Zu erst einmal ist die Idee von Drachen, die sich unerkannt zwischen den Menschen aufhalten, super. Alles, was über Drachen bekannt ist, und das alles in Menschen verpackt, macht ein sehr spannendes Setting. Der Orden und der Einzelgänger bringen die nötige Spannung ins Buch. Und natürlich darf eine Romanze und Geschwisterkabbelei nicht fehlen.
Ember ist ein quirliger, aufregender Charakter. Sie ist nicht das schüchterne Mädchen, sondern geht auf alles los und schaut später, was draus wird. Ihr Zwilling Dante ist dagegen eher der Ruhepol. Trotzdem sind sie ein Herz und eine Seele, meistens zumindest.
Und Talon? Was ist Talon eigentlich? Das müsst ihr, mit Ember zusammen, schon selber rausfinden.