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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2020

Geschichte mit Herz

Wie der Klang deines Herzens
1

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die Tänzerin Leah verfolgt ihren Traum und will an der Juilliard studieren, genauso wie der Cellist John. Sie lernen sich kennen und werden beste Freunde, ...

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die Tänzerin Leah verfolgt ihren Traum und will an der Juilliard studieren, genauso wie der Cellist John. Sie lernen sich kennen und werden beste Freunde, doch für John ist klar, dass er mehr von Leah will, die jedoch einen Freund hat.

Das Buch hat mich stellenweise so gerührt und auch wütend gemacht, dass ich in beiden Fällen fast heulen musste.

Manchmal wollte ich die Protagonisten aufgrund ihrer Entscheidungen und Denkweise gegen die Wand klatschen, manchmal einfach nur knuddeln, weil sie mir so leid taten.

Das Cover ist wirklich wunderschön, die Farben scheinen perfekt zum Buch zu passen, meiner Meinung nach zumindest. Dass die Autorin den Schritt gegangen ist und es als Selfpublisherin rausgebracht hat, war eine mutige Entscheidung, die sich in jedem Fall gelohnt hat.

Der Schreibstil ist manchmal etwas holprig, aber im angesicht der wundervollen Geschichte kann man leicht darüber hinweglesen.

Die Autorin hat es jedoch geschafft, mich von Anfang zu packen, sodass ich das Buch in weniger als drei Tagen durchgelesen habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2020

Absolutes Lesehighlight

Neon Birds
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Normalerweise lese ich nicht unbedingt Sci-Fi. Nicht, weil ich das Genre nicht liebe, das tue ich. Aber die meisten Bücher finde ich nicht wirklich interessant.
Dieses hier habe ich gekauft, erwischt, ...

Normalerweise lese ich nicht unbedingt Sci-Fi. Nicht, weil ich das Genre nicht liebe, das tue ich. Aber die meisten Bücher finde ich nicht wirklich interessant.
Dieses hier habe ich gekauft, erwischt, wegen des Covers. Und natürlich auch wegen des wirklich interessant klingenden Klappentextes. Dass sich aber eine Geschichte diesen Ausmaßes dahinter verbirgt, war mir vorher nicht klar.

Es ist mein erstes Buch von Marie Graßhoff und wird sicher nicht mein letztes sein.

Was Marie auf jeden Fall super gut hingekriegt hat, sind die Charaktere. Ich weiß, viele lieben Okijen. Ich auch. Aber er kämpft mit den anderen drei um den ersten Platz, denn ich kann mich wirklich nicht entscheiden, wen ich am liebsten mag.
Den verbitterten Krieger Okijen? Flover Nakamura, dessen Name einfach traumhaft und dessen Persönlichkeit trotz der Dunkelheit in ihm wunderbar ist? Luke, der einfach nur liebeswürdig ist? Oder Andra, die geheimnisvolle Kriegerin? Es ist Qual und Freude zugleich, sich nicht entscheiden zu können.

In der Geschichte geht es um ein außer Kontrolle geratenes technisches Virus, genannt KAMI, das die Menschen bei Infektion in sogenannte Mojas verwandelt. Sozusagen Cyborgs, auch wenn ich den Begriff nicht so passend finde, zumindest wie ich sie mir vorstelle.
Als der Virus außer Kontrolle gerät, versuchen Andra, Okijen, Luke und Flover etwas zu bewegen.

Teilweise fühlte ich mich einfach hoffnungslos. Und genau das liebe ich. Ich wusste nie, wo die Charaktere als nächstes hineinstolpern und ob sie da jemals wieder rauskommen. Manchmal hatte ich richtiggehend Angst um sie. Und ich hoffe, Marie bringt sie im Laufe der noch folgenden zwei Bände nicht um.

Das Einzige, was mich tatsächlich gestört hat, war die unwahrscheinlich häufige Nutzung des Wortes "verdammt". Aber das kann man leicht ignorieren im Angesicht der wirklich gelungenen Geschichte.

Eine klare Empfehlung von mir, dieses Buch ist ein Muss für jeden Sci-Fi-Fan und auch für die, die sich bis jetzt noch nicht an das Genre rangetraut haben: wagt es. Es verbergen sich solche Schätze wie dieser hinter diesem Genre.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2019

Eine herzerwärmende Geschichte

Wild Hearts - Kein Blick zurück
1

Inhalt:
Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang wagen. ...

Inhalt:
Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang wagen. Doch sie hat nicht mit ihrem neuen Nachbarn Finn gerechnet. Der missmutige (und furchtbar attraktive) Einzelgänger ist wenig begeistert davon, dass Sawyer vor seiner Haustür campt - und ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will!

Ich muss sagen... Das Buch war eine Achterbahnfahrt für mich.
Zunächst einmal beginnen wir mit dem Cover.
Das Cover zeigt ziemlich gut, worum es in dem Buch geht. Um den Sturm, der in Sawyer tobt, ihre neuen Gefühle, die sie aus der Fassung bringen, ihre Vergangenheit.
Die Charaktere sind schön aufgebaut, haben ihre Ecken und Kanten und auch ihre Fehler.
Was mir an dem Buch besonders gut gefallen hat ist, dass es nicht so geendet hat wie die anderen Bücher, die man in dem Genre oft liest, nämlich mit einem Streit zwischen den beiden verliebten Hauptcharakteren. Stattdessen erwartet uns eine völlig andere Art des Cliffhangers, der den Bogen für den zweiten Teil des Buches spannt.

Ich muss sagen... Zwischendurch ging mir zwischen Sawyer und Finn alles etwas zu schnell, da es für mich schwer vorstellbar ist, dass jemand sich so schnell ändert, bzw so schnell die neuen Gefühle zulässt.
Was mich auch etwas gestört hat war, dass Sawyer es offensichtlich so schnell geschafft hat, sich aus ihrer konservativen Familie zu befreien, jedoch ist das auch logisch, da sie sich ihr Leben lang eingesperrt gefühlt hat.

Im Großen und Ganzen gefällt mir das Buch richtig gut, wenn es auch ein paar Schönheitsfehler hat, aber welches Buch hat das nicht.
Ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf den zweiten Teil, der schon am Ende des ersten Teils verspricht, einige Fragen aufzuklären und hoffentlich mit einem guten Ende aufwartet.
Alles andere wäre doch auch sehr tragisch, nicht wahr?

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 12.02.2019

Super Einstieg für Anfänger

Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode
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Seit einiger Zeit nun schon verfolge ich das Thema Bullet Journaling, habe einiges im Internet darüber gelesen und Youtube Videos gesehen.
Dieses Buch ist das erste, das ich zu dem Thema gekauft habe, ...

Seit einiger Zeit nun schon verfolge ich das Thema Bullet Journaling, habe einiges im Internet darüber gelesen und Youtube Videos gesehen.
Dieses Buch ist das erste, das ich zu dem Thema gekauft habe, von Jasmin Arensmeier, der Youtuberin, die ich am Interessiertesten auf Youtube verfolge.
In diesem Buch erläutert sie aufschlussreich die Methode des Bullet Journalings, einfach erklärt für Einsteiger.
Im Prinzip ist ein Bullet Journal nichts anderes als ein universaler Lebensplaner, und das bringt Jasmin sehr gut zur Geltung.
Ebenfalls gibt sie mit vielen Bildern und persönlichen Tipps Einblick in ihr eigenes Journal und somit auch Starthilfe für Newcomer in dem Bereich.

Durch ihre persönliche Erfahrung wirkt das ganze Buch noch authentischer und ist für mich als Einsteiger nahezu perfekt.
Es gab ein paar Stellen, an denen ich mehrmals lesen musste, um zu verstehen, zum Beispiel als es um das Rappig Logging ging. Ansonsten sehr verständlich geschrieben.

Das Cover ist sehr schön und gibt schon eine ungefähre Vorstellung davon, was einen in dem Buch erwartet.

Insgesamt gebe ich dem Buch 4 1/2 Sterne.

Veröffentlicht am 06.02.2019

Save me - Ein Buch, in das man sich verlieben kann

Save Me
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In Save me geht es um die junge, in der Schule sehr engagierte Ruby, die so gut es geht versucht, unter dem Radar zu bleiben und deshalb im Veranstaltungskomitee des Maxton-Hall Colleges arbeitet.
Doch ...

In Save me geht es um die junge, in der Schule sehr engagierte Ruby, die so gut es geht versucht, unter dem Radar zu bleiben und deshalb im Veranstaltungskomitee des Maxton-Hall Colleges arbeitet.
Doch eines Tages sieht sie etwas, das sie nicht hätte sehen sollen und wird daraufhin von James Beaufort, dem begehrtesten jungen Mann am College ins Auge gefasst. Zunächst können sie sich nicht leiden, vor allem weil James dann auch noch zur Strafe dafür, dass er Mist gebaut hat, ins Veranstaltungskomitee soll, was Ruby ja mal so gar nicht passt.
Doch langsam lernen sie sich näher kennen und merken, dass sie sich doch nicht so scheiße finden, nein ganz im Gegenteil. Sie könnten sich sogar ineinander verlieben.

Zunächst einmal... Ich fand die Geschichte sehr schön. Für mich hatte sie nicht so viel von dem Mainstream, den man heutzutage liest. Lange Zeit habe ich mich geweigert, sie zu lesen, weil es sich für mich nach der klassischen Geschichte über eine graue Maus und den Bad Boy der Schule angehört hat. Irgendwann bekam ich das Buch dann doch geschenkt, hauptsächlich, weil ich das Cover so schön fand. Nun, dann habe ich es eben gelesen, wie man das so macht mit einem Buch, das man geschenkt bekommt. Wenn es mir nicht gefallen hätte, hätte ich es einfach zurück ins Regal gestellt. Doch ich musste feststellen, dass es ganz und gar nicht so war, wie ich erwartet hatte. Natürlich hat man auch hier die klassischen Komponenten:
James als jungen, aus reichem Hause stammenden Nachkomme einer großen Firma und Ruby, das aus nicht besonderen Verhältnissen stammende, unsichtbare Mädchen. Das Klischee hatte sich für mich erst einmal erfüllt, ich fand das Setting aber ganz nett und las einfach weiter.
Im Laufe der Geschichte änderte sich meine Meinung. Natürlich bauen beide mal Mist und das hin und her ging mir auch hier auf die Nerven, doch man gewinnt Ruby und James irgendwann dann doch lieb, vor allem, wenn man merkt, dass James eigentlich gar nicht so ein Arsch ist, wie er am Anfang versucht dargestellt zu werden. Ebenso Ruby, die ganz und gar nicht die graue Maus ist, für die man sie halten könnte, denn auf den Mund gefallen ist sie sicher nicht und an ihren Träumen hält sie fest, komme was wolle.
Ich konnte mich jedoch nicht immer mit Ruby identifizieren, an einigen Stellen hätte ich sie gerne mal gefragt, wieso sie das eine oder andere tut, aber aus Spoiler-Gründen möchte ich das hier nicht weiter ausführen. Wer in dem Genre unterwegs ist und schon einiges gelesen hat, wird wissen, was ich meine :)
Das Setting ist ein klassisches Schulsetting, wie das eben so ist in den meisten Jugendromanen ;) Man hat die Hauptfiguren, die beide ein Hobby haben, in Rubys Fall das Veranstaltungskomitee und in James Fall die Lacrosse-Mannschaft der Schule. Mich persönlich störte das Setting nicht so sehr, wer jedoch weg davon will ist hier an der falschen Stelle.
Beide haben Freunde, beide haben ihre Ticks, alle sind irgendwann sehr liebenswert, auch wenn man ihnen gerne mal in den Hintern treten würde xD
Der Schreibstil ist flüssig, liest sich einfach und leicht. Hat mir sehr gefallen.

Nun, was mich gestört hat, war der Wechsel zwischen den Charakteren, im weiteren Verlauf der Geschichte, auch in den anderen Bänden. Am Anfang konnte ich mich damit gar nicht identifizieren, was aber auch daran liegt, dass ich generell nicht gerne aus tausend Perspektiven lese. Man kann so leicht etwas verwechseln. Irgendwann gewöhnte ich mich daran, ab da ging es eigentlich und ich las recht gerne aus der Sicht der anderen. Jedoch fand ich, dass Rubys und James Geschichte in der Mitte des dritten Teils mehr oder weniger zum Ende kam und es dann mehr um die anderen ging, was ich sehr schade fand. Zwar hatte ich nicht das Gefühl, die beiden aus den Augen zu verlieren, aber ihre Geschichte, wie sie zusammen kommen, war soweit abgeschlossen, das man durchaus schon etwas früher einen Cut hätte machen können, wären da nicht noch andere Umstände, die ich auch aus Spoiler-Gründen nicht erwähnen möchte.
Ebenfalls hat mich gestört, dass gerade die Jungs von James und James selbst immer wieder zu hartem Alkohol gegriffen haben, wenn es Probleme gab. Jugendliche sollten nicht zu harten Sachen greifen, egal, in was für einer Lage sie sind und das vermittelt auch ein falsches Bild an Leser, die mit dem Thema nicht richtig umgehen können, weil sie es nicht gelernt haben. Probleme immer in Alkohol zu ertränken, und dann auch noch die wirklich harten Sachen, zaubert sie nicht weg, hinterlässt lediglich einen Kater und ich finde, man sollte das gerade in Jugendbüchern nicht vermitteln.

Nun, mal abgesehen von diesen zwei Störfaktoren, war ich insgesamt sehr zufrieden mit dem Buch. Man gewinnt die Figuren lieb, wenn man sich auf sie einlässt und die Geschichte ist nicht ganz so Mainstream, wie man zu Anfang denken könnte. Natürlich kann man nicht ohne gewisse Dinge auskommen, gerade in Liebesromanen, aber ich fand, dass sich das Buch durchaus von den anderen Büchern auf dem Markt abhebt.
Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen :)