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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2020

Immer wieder schön zum Vorlesen für große und kleine Kinder

Schnüpperle kommt in die Schule
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Ganz zu Anfang fragt Schnüpperle natürlich, ober er denn überhaupt zur Schule gehen muss. Viel lieber würde er nämlich zu Hause bleiben, weil es bei der Mutter doch so schön ist. Doch Schnüpperle kommt ...

Ganz zu Anfang fragt Schnüpperle natürlich, ober er denn überhaupt zur Schule gehen muss. Viel lieber würde er nämlich zu Hause bleiben, weil es bei der Mutter doch so schön ist. Doch Schnüpperle kommt gut aus mit der Lehrerin und auch mit den anderen Kindern, und bald muss er zugeben, dass er sich die Schule so schön nie vorgestellt hat.

Meine Meinung:
Das Buch eignet sich hervorragend zum Vorlesen für kleinere und vor allem größere Kinder – und natürlich für Vorschulkinder und Erstklässler, und es macht Spaß, Jahr für Jahr an jedem Tag wieder eine Geschichte zu lesen.
Schnüpperle ist herrlich vorwitzig und bringt Annerose und seine Eltern und Nachbarn oft zum Lachen, weil er gerne Ausdrücke verdreht.
Die Erlebnisse von Schnüpperle in der Schule sind unterhaltsam und auch lehrreich. Einige Geschichten sind so lustig, dass man fast vor Lachen gar nicht mit dem Vorlesen weiterkommt.

Manchmal merkt man, dass die Geschichten schon einige Jahre alt sind, aber im Großen und Ganzen kann man sie auch heute immer noch gerne lesen / hören. Dass Schnüpperles Mutter nicht arbeitet und sein Vater der Hauptverdiener ist, sich die Familie also eher an klassischen Rollenmodellen orientiert, fällt aus heutiger Sicht schon sehr auf, aber den schönen Geschichten tut dies (auch mit geeigneter Moderation) meines Erachtens keinen Abbruch.

Fazit:
Ein wunderschönes Vorlesebuch zum Schulanfang, das allen wieder großen Spaß macht!

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Veröffentlicht am 13.05.2020

Klasse veganes Kochbuch mit Lust auf Grünzeug

Regionale Winterküche
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Das Kochbuch „Regionale Winterküche“ präsentiert auf 160 Seiten vegane und soja- und weizenfreie Gerichte in den Kategorien frische Salate und deftige Suppen, herzerwärmende Hauptgerichte, Süßes zum Dahinschmelzen ...

Das Kochbuch „Regionale Winterküche“ präsentiert auf 160 Seiten vegane und soja- und weizenfreie Gerichte in den Kategorien frische Salate und deftige Suppen, herzerwärmende Hauptgerichte, Süßes zum Dahinschmelzen sowie verpackt, versteckt, verschenkt.


Meine Meinung:
Das Kochbuch ist wunderschön gestaltet mit großflächigen Fotos, hochwertigem Papier und schön gewählten Schriftarten.
Wir kochen eigentlich nicht regelmäßig vegan und waren zunächst einmal etwas verunsichert durch die verschiedenen „Ersatzsubstanzen“. Aber hieran haben wir uns gewöhnt und zum Teil auch wieder mit konventionellen Produkten gearbeitet.

Die Rezepte fanden wir sehr interessant und anregend zum Nachkochen. Die Zubereitung ist auch im Allgemeinen sehr gut erklärt und gut nachvollziehbar.
Wir werden sicherlich noch weiterhin Gerichte aus diesem Kochbuch zubereiten.


Fazit:
Ein interessantes veganes Kochbuch mit schönen frischen Gemüsegerichten, die Lust auf leckere regionale Frische machen!

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Veröffentlicht am 11.05.2020

Französisch-Vokabeln lernen – gut strukturiert und übersichtlich

Französisch lernen mal anders – 3000 Vokabeln in 30 Stunden
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Das Buch verspricht 2.000 Vokabeln in 20 Stunden – wobei die 2.000 wichtigsten französischen Vokabeln auskunftsgemäß ausreichen, um in allen alltäglichen Situationen zurechtzukommen.
Nach allgemeinen Einführungen ...

Das Buch verspricht 2.000 Vokabeln in 20 Stunden – wobei die 2.000 wichtigsten französischen Vokabeln auskunftsgemäß ausreichen, um in allen alltäglichen Situationen zurechtzukommen.
Nach allgemeinen Einführungen in die Lerntechniken und zur Aussprache werden die Vokabeln thematisch angeordnet zum Lernen angeboten, z.B. in den Kategorien Ernährung, Reisen und Verkehr oder Einkaufen. Zwischendurch gibt auch Einschübe zu grammatikalischen Spezialitäten und am Ende ein Kapitel zu Fun Facts zu Frankreich oder Paris.


Meine Meinung:
Ich habe in der Schule Französisch gelernt und war auch mal recht gut, aber dann habe ich die Sprache jahrelang nicht gebraucht und dementsprechend viel vergessen.
Dank dieses ansprechenden und gut strukturierten Buches kann ich mir nun sehr viel besser helfen und konnte mich schnell wieder an vieles erinnern. Ich fand es sehr geschickt, dass das Buch zunächst mit Vokabeln startet, die man sich gut aus dem Deutschen herleiten kann. Auch die Eselsbrücken und Lernhilfen bei schwierigeren Vokabeln waren sehr eingängig.
Insofern lässt sich das Buch mit viel Spaß und Freude und gutem Erfolg durcharbeiten. Man darf nur nicht einen Sprachführer oder ein Grammatik-Buch erwarten, da das Buch wirklich auf Vokabeln spezialisiert ist.
Witzig sind darüber hinaus auch die regelmäßig eingestreuten Fun Facts zur französischen Geschichte oder zu Paris, der Stadt der Liebe.


Fazit:
Ein gut strukturiertes Buch zum Lernen von Französisch-Vokabeln, mit dem man wirklich schnell Erfolg hat und einen größeren Wortschatz aufbauen kann. Auch zum Wiederholen und Auffrischen ist das Buch gut geeignet.

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Veröffentlicht am 11.05.2020

Das Buch aus dem „Lavendelzimmer“ – hinreißend poetisch

Südlichter
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Nina George löst mit diesem Buch ihr Versprechen ein, das Buch, das Monsieur Perdus ein und alles im „Lavendelzimmer“ ist, vorzulegen. „Südlichter“ handelt von einer mobilen Bibliothek und von einem Mädchen ...

Nina George löst mit diesem Buch ihr Versprechen ein, das Buch, das Monsieur Perdus ein und alles im „Lavendelzimmer“ ist, vorzulegen. „Südlichter“ handelt von einer mobilen Bibliothek und von einem Mädchen Marie-Jeanne, das die Liebe sehen kann – und somit auch, wer für wen bestimmt ist.


Meine Meinung:
Ich habe das „Lavendelzimmer“ wie auch die anderen Romane von Nina George unwahrscheinlich gerne gelesen und hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut.
Grundsätzlich fand ich die Idee auch wirklich bezaubernd, genau das (fiktive) Buch zu veröffentlichen, dass im „Lavendelzimmer“ eine so große Rolle spielt.
Irgendwie hatte ich trotzdem erwartet, dass das Buch den anderen Büchern von Nina George stark ähneln würde.

Daher habe ich zunächst etwas gebraucht, bis ich mich an den Stil gewöhnt hatte. Er ist zum einen sehr poetisch, auch philosophisch in vielerlei Hinsicht, zum anderen ist das Buch etwas fragmentiert erzählt, weil z.B. zwischendurch „die Liebe“ selbst einige Abschnitte aus ihrer Sicht erzählt.
Somit kam ich anfangs nicht so richtig in einen Lesefluss.

Doch gerade weil das Buch so anders war, machte dies an vielen Stellen seinen besonderen Reiz aus.
Es strömt auf jeder Seite eine tiefe Liebe zur Literatur und auch zur Liebe selbst aus. Daher ist es wirklich ein Kleinod und ein ganz besonderes Buch.


Fazit:
Wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat, wird man dieses poetische Buch über die Kraft der Literatur lieben.

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Veröffentlicht am 10.05.2020

Nett, aber nicht umwerfend

Es wird Zeit
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Nach über 20 Jahren kehrt Judith, fast 50, in ihren Heimatort zurück, um ihre Mutter zu beerdigen. Sie trifft auf dem Friedhof ihre ehemals beste Freundin Anne, die tatsächlich hofft, die nächsten Monate ...

Nach über 20 Jahren kehrt Judith, fast 50, in ihren Heimatort zurück, um ihre Mutter zu beerdigen. Sie trifft auf dem Friedhof ihre ehemals beste Freundin Anne, die tatsächlich hofft, die nächsten Monate zu überleben…


Meine Meinung:
Ich hatte mich einerseits auf das neue Buch von Ildikó von Kürthy sehr gefreut, weil ich die früheren Romane immer sehr unterhaltsam fand, andererseits war ich etwas unsicher aufgrund der ernsteren Themen, die laut Klappentext vorkommen sollten.
Von Beginn an war der neue Roman aber unverkennbar ein von Kürthy, denn die flotte Schreibe und der leichte Humor waren genauso wie in ihren früheren Büchern.
Auch die handelnden Personen, z.B. Erdal Küppers, waren zum Teil auch schon aus ihren früheren Büchern bekannt.
Eigentlich war auch in der Tat der Anklang an die früheren Bücher der Autorin – vor allem wenn der lockere Humor durchblitzte – das Beste an dem Buch. Diese Teile haben mich so gut unterhalten, dass ich einige Male schmunzeln bzw. kichern musste. Die ernsteren Themen kamen zwar auch vor, aber sie waren nicht so gelungen oder mit Feingefühl integriert, wie man es vielleicht hätte machen können. Auch der Spannungsbogen hätte etwas steiler sein können.
Sehr gut gefallen haben mir auf der anderen Seite die liebevolle Gestaltung der Seiten, z.B. zu Beginn der Kapitel, und die netten Zeichnungen.


Fazit:
Das Buch ist für Ildikó von Kürthy-Fans, die ihre früheren Bücher mögen, ein netter Anklang, aber man verpasst auch nicht allzu viel, wenn man das Buch nicht liest.

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