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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2020

Je oller, je doller

Ein Mordsgeschenk für Agathe
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Den Titel und das Cover fand ich sehr ansprechend. Aber darf ein Strandkorb in den Dünen stehen? Die Grundidee des Buches gefiel mir gut.

Oma Agathe bekommt zu ihrem 90. Geburtstag ein verlängertes Wochenende ...

Den Titel und das Cover fand ich sehr ansprechend. Aber darf ein Strandkorb in den Dünen stehen? Die Grundidee des Buches gefiel mir gut.

Oma Agathe bekommt zu ihrem 90. Geburtstag ein verlängertes Wochenende mit der Familie auf einer kleinen Ostseeinsel geschenkt. Und damit noch nicht genug wird gleich ein passender Kriminal Fall dazu geliefert. Aber dann entwickelt sich die Sache leider nicht so, wie die Familie Christiansen es sich vorgestellt hat. Oma lässt sich nicht für blöd verkaufen.

Das Buch hat mich bei sonnigem Wetter im Liegestuhl gut unterhalten. Es kam die richtige Urlaubsstimmung auf. Sehr viel Wirrwarr und Durcheinander, manchmal sehr überspitzt. Da wäre weniger mehr gewesen. Sehr gut fand ich Omas schlaue Sprüche und ihre ganze Art brachte mich oft zum Schmunzeln.

Alles in allem eine leichte Sommerlektüre.

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Veröffentlicht am 07.06.2020

der Rattenfänger

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest (Die Henkerstochter-Saga 8)
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Fast könnte man meinen, der Autor hätte beim Schreiben schon von der ausbrechenden Corona-Pandemie geahnt. Die Parallelen zu dieser Geschichte sind schon schockierend. Nur spielt diese im 17. Jahrhundert ...

Fast könnte man meinen, der Autor hätte beim Schreiben schon von der ausbrechenden Corona-Pandemie geahnt. Die Parallelen zu dieser Geschichte sind schon schockierend. Nur spielt diese im 17. Jahrhundert und es geht um die Pest. Dies ist der mittlerweile 8. Band über die Henkerstochter Magdalene und ihrem Vater, den Schongauer Scharfrichter Jakob Kuisl.
Magdalene reist mit ihrer Familie von München nach Schongau. Hier soll der jüngste Sohn, der ein rechter Halunke ist, bei ihrem Vater und Bruder eine Lehre als Henker beginnen. Eine Feier wird jäh gestört, als der Henker aus Kaufbeuren, ein guter Freund von Jakob auftaucht. Bevor er sterbend zusammenbricht, flüstert er Kuisl noch rätselhafte Worte ins Ohr. Nun ist die Neugier des Henkers geweckt. Zusammen mit Tochter und Schwiegersohn, die ihren Ältesten Peter suchen wollen, macht er sich auf den Weg nach Kaufbeuren. Hier geschehen seltsame Dinge. Hohe Herren aus dem Rat sterben an der Pest. Auch Peter ist erkrankt und kann einen Brief des Kronprinzen nicht überbringen. Familie Kuisl möchte die Geheimnise unbedingt aufdecken, und der Leser ist hautnah dabei.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der ziemlich dicke Wälzer (über 700 Seiten), war nie langweilig. Die Recherche ist dem Autoren sehr gut gelungen. Teilweise bin ich völlig abgetaucht in die damalige Zeit. Da blieb auch ein Naserümpfen oder ein Schütteln über die damalige Hygiene nicht aus. Es gab viele verschiedene Spuren, aber das Ende war dann doch nicht vorhersehbar. Nichts war so, wie es schien, tolle historische Unterhaltung, kann ich gerne weiterempfehlen.
Bin neugierig, was Herr Pötzsch sich für den nächsten Band ausgedacht hat.

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Veröffentlicht am 08.05.2020

Eine starke Frau

Die Fotografin - Die Welt von morgen
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Obwohl ich die beiden ersten Folgen der Reihe nicht kenne, bin ich gut in die Geschichte reingekommen. 100 Jahre zurück, ich konnte gut in die damalige Zeit eintauchen. Diese mutigen Frauen waren es, die ...

Obwohl ich die beiden ersten Folgen der Reihe nicht kenne, bin ich gut in die Geschichte reingekommen. 100 Jahre zurück, ich konnte gut in die damalige Zeit eintauchen. Diese mutigen Frauen waren es, die uns für heute den Weg frei gekämpft haben, für Ausbildung, Beruf und Emanzipation. Zum Glück gab es auch damals schon Männer, die nicht der Meinung waren, Frauen sind nur für Kinder und Küche zuständig.

Mimi Reventlow ist mit dem Gastwirtssohn Anton unterwegs. Sie verdient ihr Geld als Wanderfotografin und er betreibt einen ertragreichen Postkartenhandel. Aber Mimi bekommt immer weniger Aufträge. Dann verschlägt es sie in einen kleinen Ort in der Schwäbischen Alp. Hier erwerben sie eine Druckerei um sie wieder zum Laufen zu bringen.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Dank der tollen Beschreibung konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Es war gut und flüssig zu lesen und das Cover passt wunderbar zu der Geschichte. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 17.04.2020

Umwelt Skandal

Abgefackelt
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Nachdem mir der erste Band super gefallen hat, sprang mir dieser mit seinem ansprechenden Cover (was wunderbar zum Titel passt) in der Buchhandlung sofort ins Auge.
Trotz der kurzen Kapitel und der flüssigen ...

Nachdem mir der erste Band super gefallen hat, sprang mir dieser mit seinem ansprechenden Cover (was wunderbar zum Titel passt) in der Buchhandlung sofort ins Auge.
Trotz der kurzen Kapitel und der flüssigen Schreibweise fehlte mir in der ersten Hälfte die Spannung. Hier geht es um ein sehr aktuelles Thema.
Der Rechtsmediziner Paul Herzfeld soll eine Auszeit nehmen und tritt seinen Dienst als Pathologe in Itzehoe an. Hier soll er vorübergehend aushelfen, da sein Vorgänger bei einem vermutlichen Selbstmord verbrannt ist. Aber Herzfeld wäre nicht Herzfeld wenn ihm die ganze Sache nicht komisch vorkommen würde. Er beginnt nachzuforschen und sticht in ein Wespennest. Das kostet ihn fast das Leben.
Auch in diesem Band merkt man gleich welchen Beruf der Autor ausübt. So detailgetreu kann man nur schreiben wenn man sich auskennt. Etwas schwächer als der Vorgängerband aber trotzdem empfehlenswert. Hat mich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 13.04.2020

Nette Unterhaltung

Glanz der Ferne
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Dies war schon der Dritte Band der Trilogie. Schon das Cover lässt in etwa die Zeit erahnen wann die Geschichte spielt, zwischen 1897 und 1900.
Irgendwie wie fühlte ich mich beim Lesen an ein Märchen erinnert. ...

Dies war schon der Dritte Band der Trilogie. Schon das Cover lässt in etwa die Zeit erahnen wann die Geschichte spielt, zwischen 1897 und 1900.
Irgendwie wie fühlte ich mich beim Lesen an ein Märchen erinnert. Ungeliebtes Mädchen, böse Stiefmutter, widerliche Hexe, bösartiger Teufel, gute Fee und am Schluss der nette Prinz.
Nach ersten Schwierigkeiten mit den vielen Personen und Familien (zum Glück gab es ein Personenregister) fing das das Buch in der Hälfte doch noch an gut zu werden. Die arme Vicky musste ganz schön was erdulden. Aber sie hat sich durchgekämpft. Am besten hat mir die Figur der Bettina von Baruschke gefallen. In der damals dominierenden Männerwelt hat sie sich nichts gefallen lassen und die Herren mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Am Ende haben dann ja alle Bösen ihre gerechte Strafe bekommen.
Alles in allem hat mich das Buch ganz nett unterhalten.

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