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HexeLilli

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2018

Was lange währt...

Nichts ist gut. Ohne dich.
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Das Cover des Buches ließ vermuten, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt. Und es ist wahrhaftig ein schöner, romantischer Roman.
Leander ist der beste Freund von Janas großem Bruder Tim. Während ...

Das Cover des Buches ließ vermuten, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt. Und es ist wahrhaftig ein schöner, romantischer Roman.
Leander ist der beste Freund von Janas großem Bruder Tim. Während sie zu ihrem Bruder keine gute Beziehung hat, ist ihr Leander ein weit besserer Freund. Dann reißt sie ein schreckliches Schicksal auseinander. Sechs Jahre später treffen sie in München wieder aufeinander. Hier versuchen sie an die Freundschaft von damals anzuknüpfen. Aber beide tun sich schwer wieder zueinander zu finden. Sie sind geprägt von Schuldgefühlen, Freundschaft, Vergessen und Liebe. Beide müssen lernen über ihren Schatten zu springen.

Die Kapitel werden einmal aus der Sicht von Jana und Leander erzählt. So konnte man sich gut in die Gefühls-und Gedankenwelt der Beiden hineinversetzen. Obwohl teilweise langatmig ein schönes Jugendbuch mit einer Menge Gefühlschaos. Janas Verhalten fand ich teilweise sehr kindlich. Trotzdem sorgte das Buch für kurzweilige Lesestunden, da flüssig und leicht zu lesen.

Veröffentlicht am 10.06.2018

Fortsetzung

Der einsame Bote
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Da ich mich kaum an den Vorgängerband Teufelskälte erinnern konnte, fand ich das Buch teilweise sehr verwirrend. Es erfolgten viele Anspielungen aus der Vergangenheit wo mir im ersten Moment die Zusammenhänge ...

Da ich mich kaum an den Vorgängerband Teufelskälte erinnern konnte, fand ich das Buch teilweise sehr verwirrend. Es erfolgten viele Anspielungen aus der Vergangenheit wo mir im ersten Moment die Zusammenhänge fehlten. Auch störten mich Orte und Namen, die teilweise noch mit dem gleichen Buchstaben begannen. Sehr gelungen fand ich das Cover des Buches, ansprechend und düster.
Tommy Bergmann ist der Meinung das der Massenmörder Jon-Olav Farberg noch lebt und sich die 13jährige Amanda in seinen Hängen befindet. Im Alleingang führt er seine Ermittlungen ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Die Spur führt nach Litauen zu einer Sekte. Unterdessen versucht seine Kollegin Susanne Bech ihn von Norwegen aus zu unterstützen.
Trotz einiger Schwächen fand ich das Buch spannend und es hat mich bestens unterhalten. Ob es wohl noch eine Fortsetzung gibt?

Veröffentlicht am 21.05.2018

Das verschwundene Kind

Sommernachtstod
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Haben mich Cover und Titel sofort angesprochen, fand ich die Leseprobe nicht besonders. Nach ca. 100 Seiten hat mich dann das Buch eines Besseren belehrt. Super spannend geschrieben, ich konnte kein Ende ...

Haben mich Cover und Titel sofort angesprochen, fand ich die Leseprobe nicht besonders. Nach ca. 100 Seiten hat mich dann das Buch eines Besseren belehrt. Super spannend geschrieben, ich konnte kein Ende finden.
Es werden parallel zwei Geschichten erzählt. Im Sommer 83 verschwindet der 4 jährige Billy. Trotz Suche durch die Polizei, den Dorfbewohnern und der Familie bleibt der Junge verschwunden. Den Hauptverdächtigen muss man wegen fehlender Beweise laufen lassen. Die Familie zerbricht an dem Schicksalsschlag. Irgendwann wandert der Fall zu den Akten. 20 Jahre später.
Vera Billys Schwester arbeitet als Therapeutin für Menschen die jemanden verloren haben. In einer der Sitzungen taucht ein junger Mann auf. Die Frau hat das Gefühl es könnte ihr damals verschwundener Bruder sein. Sie beginnt nachzuforschen. Aber es gibt jemanden dem das gar nicht gefällt. Es tauchen immer neue Spuren und Verwicklungen auf, so dass der Leser bis am Schluss auf die Folter gespannt wird.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, musste ich doch wissen, wie es ausgeht. Gut und flüssig zu lesen, hat es mir spannende Stunden beschert,
mit einem überraschenden Schluss. Nur passte der Prolog nicht dazu. Trotzdem gut geschriebener Schwedenkrimi den ich sehr empfehlen kann.
Danke Vorablesen für dieses Buch

Veröffentlicht am 14.04.2018

Absolut empfehlenswert

Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2)
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Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Super spannend, flüssig zu lesen und mit sympathischen Protagonisten. Auch das Cover passte hervorragend zum Buch.
Polizeiseelsorger Martin Bauer wird an einen ...

Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Super spannend, flüssig zu lesen und mit sympathischen Protagonisten. Auch das Cover passte hervorragend zum Buch.
Polizeiseelsorger Martin Bauer wird an einen Tatort gerufen. Sein katholischer Kollege hat hier beim Anblick der Leiche einen schweren Herzinfarkt erlitten. Im Anblick des Todes flüstert er immer wieder einen Namen. Nun erwacht der Jagdinstinkt von Martin Bauer. Zeitgleich ermittelt Hauptkommissarin Verena Dohr mit ihrem Team um den Mörder zu finden.
Die Geschichte spielt im Ruhrgebiet, Schauplatz alte Bergwerksstollen und stillgelegte Zechen. Teilweise hatte ich das Gefühl ich stehe als stiller Beobachter dabei, so lebendig und glaubhaft wurden die Szenen beschrieben. Der Fall war nicht vorhersehbar und gut durchdacht. Das einzige Manko war für mich auf Seite 296 hieß die Frau Doris Slomka wie auch schon öfter erwähnt dann auf der nächsten Seite plötzlich Marion. Ich finde, das muss nicht sein.
Ansonsten kann ich diesen Krimi sehr gerne empfehlen. Mir hat er spannende Stunden

Veröffentlicht am 12.04.2018

Familienfehde

Spreewaldrache (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 3)
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Von hexelilli
Dieser mittlerweile dritte Spreewaldkrimi der Autorin hat mir persönlich am besten gefallen. Hier stehen die Ermittlungen im Vordergrund und nicht die ganzen privaten Geschichten.
Diesmal ...

Von hexelilli
Dieser mittlerweile dritte Spreewaldkrimi der Autorin hat mir persönlich am besten gefallen. Hier stehen die Ermittlungen im Vordergrund und nicht die ganzen privaten Geschichten.
Diesmal geht es um einen alten Streit zwischen zwei Fährfamilien. Er begann vor 20 Jahren mit einem tödlichen Unfall. Jetzt gibt es ein neues Opfer. Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner stochert in alten Familiengeheimnissen und fördert hierbei einiges zu Tage.
Schon das Cover fand ich sehr ansprechend. Wieder eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre aus dem Spreewald. Fand ich die Protagonistin Klaudia in den ersten Bänden nur nervig, wurde sie mir hier langsam sympathisch. Den Schluss hätte ich mir noch etwas ausführlicher gewünscht. Bei mir blieben noch einige Fragen offen.
Trotz kleiner Schwächen ein unterhaltsamer Provinzkrimi aus dem Spreewald den ich gerne empfehlen kann.