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Veröffentlicht am 20.03.2020

Mal wieder ein grandioses Leuchtturm-Haie Abenteuer!

Die Leuchtturm-HAIE – Käpt’n Matjes und der verschollene Schatz
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Inhalt:
Unglaublich! Auf dem Dachboden des alten Kapitäns Matjes finden Inga, Hannes und Emil einen Brief mit einer echten Schatzkarte. Keine Frage: Diesen Schatz wollen die Freunde bergen! Doch ganz so ...

Inhalt:
Unglaublich! Auf dem Dachboden des alten Kapitäns Matjes finden Inga, Hannes und Emil einen Brief mit einer echten Schatzkarte. Keine Frage: Diesen Schatz wollen die Freunde bergen! Doch ganz so einfach wird es dann doch nicht - denn da wären noch zwei zwielichtige Matrosen, die auch hinter dem Schatz her sind …

Meinung:
Inga, Hannes und Emil finden auf dem Dachboden des verstorbenen Kapitäns Matjes eine echte Schatzkarte. Natürlich begeben sich die drei Freunde sofort auf die Suche nach dem Schatz. Doch die Schatzsuche gestaltet sich als viel gefährlicher als erwartet. Denn zwei ehemalige Matrosen von Kapitän Matjes haben es ebenfalls auf den Schatz abgesehen. Und Ernie und Bert, wie sie von den Kindern nur genannt werden, sind bereit dafür fast alles zu tun.

Lange musste ich auf den vierten Leuchtturm-Haie-Fall warten, doch nun durfte ich ihn wieder hören und bin wie immer schwer begeistert.

Da die Geschichten in sich abgeschlossen sind, bietet sich diese Reihe auch perfekt für Quereinsteiger ein. So bin ich damals auch zu der Reihe gekommen. Da ich aber so viel Spaß mit Inga, Hannes und Emil hatte, habe ich mittlerweile alle Titel verschlungen. Also die Sogwirkung ist garantiert.

Ich mag den Erzählstil von Gisa Pauly unheimlich gerne. Mit viel Spannung und tollen Ideen wird jeder Fall der Leuchtturm-Haie zu einem großen Erlebnis. Wie bereits in den Vorgängerbänden, werden auch hier etliche wichtige Botschaften für die jungen Leser verpackt.

Dieses Mal geht es auf große Schatzsuche. Und selbst mir als Erwachsener machte es unglaublich viel Spaß gemeinsam mit den Kindern das Rätsel zu lösen. Dabei ist die Auflösung keinesfalls ab der ersten Seite ersichtlich. Dadurch wird der Spannungsfaktor noch mal enorm nach oben getrieben.
Und auch das Gaunerpärchen sorgt für ordentlich Herzrasen. Denn diese beiden Schurken haben es faustdick hinter den Ohren!

Inga, Hannes und Emil bekommen in diesem Band tatkräftig Unterstützung. Ein neuer Junge ist in die Stadt gezogen und sucht Anschluss bei den Freunden. Da sein Vater Philatelist ist, lernen die Leuchtturm-Haie dabei gleich den Unterschied zwischen einem Philatelisten und einem Internisten. So wird immer wieder spielerisch neues Wissen in die Geschichte mit eingebaut.

Gesprochen wird die Geschichte wieder von Benedikt Weber. Er ist für mich mittlerweile ein fester Bestandteil der Reihe geworden und ich mag seine Vertonung der unterschiedlichen Charaktere, gerade von Oma Rosella, wahnsinnig gerne.
Dieses Mal durfte er auch einen Papagei sprechen. Denn der Papagei des verstorbenen Kapitäns Matjes sorgt für große Aufregung in der Geschichte.

Fazit:
Auch diese Geschichte rund um einen verschollenen Schatz lässt die Herzen der Leuchtturm-Haie Fans wieder höherschlagen. Eine super spannende Geschichte, zwei fiese Bösewichte und eine tolle Auflösung bieten wieder großen Spaß. Schade das dieses vierte Abenteuer bereits so schnell vorbei ist.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 20.03.2020

Meinem Sohn hat ein wenig die "Geschichte" gefehlt

Das große starke Buch
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Inhalt:
Ob Humor, Kreativität oder Geduld - wir alle haben unsere Stärken. "Das große starke Buch" hilft zum einen, Talente und Begabungen zu erkennen. Zum anderen ermutigt es dazu, die Dinge, die uns ...

Inhalt:
Ob Humor, Kreativität oder Geduld - wir alle haben unsere Stärken. "Das große starke Buch" hilft zum einen, Talente und Begabungen zu erkennen. Zum anderen ermutigt es dazu, die Dinge, die uns Spaß machen oder die wir besonders gut können, zu vertiefen und als unsere Stärken zu betrachten. Die Geschichten mit verschiedenen Kindern als Identifikationsfiguren liefern einen Anstoß, um über die eigenen Fähigkeiten und Motivations­quellen nachzudenken und sie auszu­bauen - egal, ob es Mut, Mathematik oder Musik ist.

Meinung:
Das große starke Buch zeigt all die verschiedenen Talente auf, die in uns Menschen schlummern. So lernen wir in diesem Titel viele verschiedene Kinder mit ihren unterschiedlichen Begabungen kennen. Jedes Kind wird auf einer Doppelseite mit Bild dargestellt. Auf diesem wird die jeweilige Begabung des Kindes gezeigt. Auf der Textseite erfolgt dann eine kurze Darstellung vom Talent des Kindes und eine kleine Geschichte dazu.

Ich persönlich finde die Idee hinter dem Buch super. Ich musste jedoch feststellen, dass mein Sohn sich nach ein paar Talenten etwas gelangweilt fühlte und nur noch halbherzig zugehört hat. Möglicherweise fehlte ihm ein wenig die Spannung, da dieses Buch natürlich keine Geschichte im üblichen Sinne ist.
Für Kinder bietet dieses Buch aber prinzipiell viel Platz, um sich über seine eigenen Stärken und Schwächen Gedanken zu machen.

Insgesamt werden in dieser Geschichte 18 Talente und Begabungen aufgegriffen und erläutert. So sind z. B. Stärken wie: Geschichten erzählen, Aufmerksamkeit, Anpassungsfähigkeit, Durchhaltevermögen, Lesen, Mathematik, Neugier, Kochkunst oder Mut aufgeführt.
Am Ende des Buches erfolgt dann noch einmal die Auflistung all dieser Stärken und das Kind kann selbst oder mit Hilfe der Eltern entscheiden, welche Talente es selbst besitzt.

Die Zeichnungen von Illustratorin Rocio Bonilla sind mal wieder ein absoluter Traum. Durch ihren wunderschönen Zeichenstil wird dieses Buch und die Geschichte ungemein aufgewertet. Die Farbgebung ist dabei wie immer nicht zu grell gehalten, sondern spielt eher mit den blasseren Farben.

Fazit:
Mir hat die Idee von „Das große starke Buch“ richtig gut gefallen. Es ist schön Kinder auf ihre Stärken, aber auch mögliche Schwächen hinzuweisen. Mein Sohn jedoch war nicht so hellauf begeistert von der Geschichte wie ich, da er sich nach dem ca. 10 von 18 Kindern ein wenig gelangweilt fühlte. Die Zeichnungen von Rocio Bonilla sind allerdings wieder große klasse!
Wir vergeben am Ende 4 von 5 Junior-Hörnchen.

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Veröffentlicht am 20.03.2020

Anfang gigantisch gut, danach hat mich das Buch jedoch verloren

Die Wunderfabrik – Keiner darf es wissen!
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Inhalt:
Fernab vom coolen London verbringen die zwölfjährige Winnie, ihre große Schwester Cecilia und ihr kleiner Bruder Henry ihre Sommerferien bei den Großeltern in einem Kaff am Ende der Welt – so fühlt ...

Inhalt:
Fernab vom coolen London verbringen die zwölfjährige Winnie, ihre große Schwester Cecilia und ihr kleiner Bruder Henry ihre Sommerferien bei den Großeltern in einem Kaff am Ende der Welt – so fühlt es sich wenigstens an. Noch dazu ohne Internet (»Haben wir hier nicht!«) oder Ausflüge ins Dorf (»Viel zu gefährlich!«). Stattdessen »dürfen« die Geschwister in einer düsteren Fabrik unter der Aufsicht äußerst sonderbarer Hausangestellter Lakritzbrocken herstellen – grässlich! Da experimentiert Winnie nur zum Spaß mit einer neuen Zutat herum – und löst damit einen Sturm unglaublicher Ereignisse aus. Hat Winnie etwa das magische Talent ihres Großvaters geerbt? Doch von diesem Geheimnis darf niemand erfahren ...

Meinung:
Die Geschwister Winnie, Cecilia und Henry verbringen die Sommerferien bei ihren Großeltern auf dem Land. Doch ihre Großeltern sind alles andere als die liebenswerten Familienangehörigen, die man sich so vorstellt. Zudem hat sich die Familie seit Jahren nur einmal gesehen. Dazu kommt, dass es kein Internet gibt und Ausflüge ins nahegelegene Dorf absolut verboten sind. Daher müssen die Geschwister in der Fabrik der Großeltern Lakritzbrocken herstellen. Als Winnie anfängt ein wenig mit den Zutaten herumzuexperimentieren, passieren plötzlich komische Dinge. Hat Winnie magische Fähigkeiten?

Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut, da der Klappentext sehr mystisch, geheimnisvoll und absolut magisch klang.
Gleich vorweg möchte ich noch ein Wort zu dem wunderschönen Cover loswerden, welches mich total in seinen Bann gezogen hat. So detailliert und zauberhaft illustriert ist dieses, dass ich es stundenlang betrachten könnte.

Auch der Start in die Geschichte ist mir sehr gut geglückt. Ich war der Handlung aufgrund der tollen Protagonisten und dem herrlichen Humor (ich sage nur kein Internet) absolut verfallen.
Sobald die Eltern der Geschwister jedoch abgereist sind und der eigentlich spannende Teil der Geschichte losgehen sollte, verlor diese mich.

Dabei hat die Handlung riesiges Potenzial gehabt. Da so viele Dinge nur angedeutet wurden und man lange im Dunkeln tappt, was hinter dem Ganzen stecken könnte. Doch anstatt bei mir für Spannung zu sorgen, flaute die Geschichte ab. Die Kinder haben einen täglichen Ablauf, der nur durchbrochen wird von etwaigen Treffen mit einem Jungen aus dem Dorf. Es geschieht viele Seiten lang wenig spannendes oder gar interessantes und so fühlte ich mich doch irgendwann sehr gelangweilt.

Auch die Großeltern waren mir suspekt. Immer wieder stoßen sie die Kinder von sich und geben sich äußerst kaltherzig. Natürlich wird dieses Verhalten am Ende der Geschichte erklärt, mir persönlich war die Beziehung zwischen Winnie, Cecilia, Henry und ihren Großeltern allerdings zu unterkühlt.
Weitere Charaktere sind unter anderem die Hausangestellten der Großeltern. Diese werden von den Geschwistern nur als „Das tragische Team“ bezeichnet. Aber auch zu ihnen konnte ich keine Bindung aufbauen, da diese ebenfalls teilweise kaltschnäuzig und hart gegenüber den Kindern agieren.

Gefallen hat mir allerdings, wie die Geschwister sich gegenüber einander verhalten. Denn Winnie, Cecilia und Henry sind zwar nicht immer einer Meinung, aufgrund der äußeren Umstände sind sie jedoch immer ein Team und halten fest zusammen.
Auch das Setting mit dem geheimnisvollen Haus der Großeltern, der Fabrik und dem nahegelegenen Dorf konnte mich überzeugen.

Fazit:
Nach den ersten 50 Seiten war ich mir sicher, dass dieses Buch zu einem Highlight für mich werden würde. Denn ich mochte die Charaktere, den Humor und das Setting wahnsinnig gerne. Auch die vielen mysteriösen Ansätze sorgten bei mir dafür, dass die Neugierde ungemein geweckt wurde. Doch sobald der Alltag im Haus der Großeltern einzieht, verlor mich die Geschichte. Denn die Großeltern und ihre Hausangestellten waren mir einfach nur unsympathisch und auch die Story begann sich arg zu ziehen. Wirklich schade, denn hier wäre eindeutig mehr drin gewesen.
Daher gibt es am Ende von mir 3,5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 12.03.2020

Super süße Charaktere und ein cooles Setting

Eddie Fox und der Spuk von Stormy Castle (Eddie Fox 1)
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Inhalt:
Auf dem höchsten Felsen weit und breit, dort, wo der Wind mächtig weht und braust, liegt sie da: die uralte Burg Stormy Castle. Seit vielen Jahren wohnt dort keiner mehr. Zumindest glauben das ...

Inhalt:
Auf dem höchsten Felsen weit und breit, dort, wo der Wind mächtig weht und braust, liegt sie da: die uralte Burg Stormy Castle. Seit vielen Jahren wohnt dort keiner mehr. Zumindest glauben das alle …
In Wahrheit ist Stormy Castle alles andere als unbewohnt: Edward Donald Darius Ignatz Eliot Graf von Fox und Wood - Eddie genannt und seit 288 ¼ Jahren tot - ist der Herr über die Burg. Friedlich genießt der Geist zusammen mit seiner schlauen Fledermaus-Freundin Tilla das ruhige Leben. Doch eines Tages ist es mit der Ruhe vorbei: In das alte Gemäuer soll eine Schule einziehen. Wie bitte – eine Schule? Lärmende Schüler? Kinder? Eddie beschließt, die Eindringlinge mit viel Spuk zu verjagen ...

Meinung:
Edward Donald Darius Ignatz Eliot Graf von Fox und Wood lebt seit fast 300 Jahren in Ruhe und Frieden auf seiner Burg Stormy Castle. Denn Eddie, wie er genannt wird, ist seit 288 ¼ Jahren tot. Gemeinsam mit seiner Fledermaus-Freundin Tilla lebt er im höchsten Turm der Burg und genießt die Ruhe. Diese wird jedoch erheblich gestört, als eines Tages Möbelpacker vor seinen Toren auftauchen. Eddie erfährt, dass seine Burg in eine Schule umgewandelt werden soll. Eddie ist schockiert, denn Kinder mag er gar nicht. Und was für einen Lärm diese verursachen – der Horror! Also setzt er zusammen mit Tilla alles daran, um die Eindringlinge zu vertreiben.

Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, wusste ich sofort, dass ich es unbedingt lesen muss. Das super süße Cover hat mich noch mehr überzeugt, diesen Titel auf jeden Fall zu lesen.

Schon als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand gehalten habe, war ich sofort hin und weg von der Aufmachung des Buches. Gleich zu Beginn der Geschichte werden einem die wichtigsten Charaktere anhand von Bildern und einer kurzen Beschreibung nähergebracht.
Sofort erkannt habe ich, dass die Bilder von Illustratorin Susanne Göhlich gezeichnet wurden. Ich finde, sie hat einen absoluten Wiedererkennungswert und ich mag ihre Zeichnungen unglaublich gerne. So habe ich mich auch hier wieder in ihren Zeichenstil verliebt. Mit viel Witz und Charme untermalen die Bilder die eigentliche Geschichte.

Aber auch die Story an sich kann sich sehen lassen. Edward Donald Darius Ignatz Eliot Graf von Fox und Wood, kurz Eddie, muss von heute auf morgen mit ansehen, wie sein beschauliches Leben den Bach runtergeht. Als er dann auch Pia, die Tochter der neuen Direktorin kennenlernt, ist er zu Beginn alles andere als begeistert von ihr. Schließlich ist Pia ein Kind und Kinder können nur Lärm machen und Unruhe stiften. Doch nach und nach muss Eddie erkennen, dass Pia vielleicht doch gar nicht so schlimm ist wie er gedacht hat.
Zwei ganz besondere Charaktere sind die Fledermaus Tilla, die mit ihren guten Ideen und Einfällen eine wichtige Stütze für Eddie ist, und Hausdrache Golfo, der ein wenig tollpatschig ist und mit seiner feuerspeienden Gabe nicht so ganz umgehen kann. Kleine Leser werden gerade diese beiden Charakter sicherlich vergöttern.

Auch wenn Eddie ein Junge ist, bietet sich diese Geschichte ebenfalls perfekt für Mädchen an. Denn mit Pia gibt es eine Protagonistin, die den Mädchen absolut gefallen dürfte. Daher werden bei diesem Abenteuer sowohl Mädchen als auch Jungen ab 8 Jahren voll auf ihre Kosten kommen. Die Geschichte ist spannungstechnisch dem Lesealter angepasst. Ich als Erwachsene habe diese Geschichte aber auch wahnsinnig gerne gelesen, auch wenn für mich der Spannungsfaktor natürlich nicht ganz so hoch war.

Dies war mein zweites Buch von Antje Szillat und ich freue mich schon auf weitere Titel der Autorin, da ich ihren Schreibstil und ihre Ideen unglaublich gerne mag.

Fazit:
Super süße Charaktere, ein cooles Setting rund um Eddies Burg und eine interessante Geschichte werden Kinder ab 8 Jahren gut unterhalten. Dem ein oder anderen Vielleserkind könnte vielleicht zu wenig passieren, da ich dieses Buch aber nicht mit einem Kind in dem Alter zusammengelesen habe, kann ich dies auf keinen Fall als Kritikpunkt werten. Die Zeichnungen von Susanne Göhlich sind zudem sehr gelungen. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und vergebe daher knappe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 12.03.2020

Tolle Reise in den Wilden Westen

Freaky Fahrstuhl 1: Goldrausch, Digga!
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Inhalt:
Eigentlich soll Jove nur Milch holen. Doch dann landet er im kaputten Aufzug seines Hochhauses – und statt im 8. Stock mitten im Wilden Westen! Seine neue Mission: Goldstaub finden und die Sicherung ...

Inhalt:
Eigentlich soll Jove nur Milch holen. Doch dann landet er im kaputten Aufzug seines Hochhauses – und statt im 8. Stock mitten im Wilden Westen! Seine neue Mission: Goldstaub finden und die Sicherung des Fahrstuhls löten. Und danach: Nix wie weg hier! Zum Glück bekommt Jove Hilfe von Detlef, einer sprechenden Ratte. Denn plötzlich müssen die beiden auch noch eine Häuptlingstochter befreien und fiese Gestalten abwimmeln. Aber alles nicht so leicht, wenn man am Marterpfahl festhängt …

Meinung:
Jove wurde von seiner Mutter beauftragt Milch holen zu gehen. Doch daraus wird nichts. Denn Jove nimmt anstatt Fahrstuhl Nummer 1 oder 2 den sagenumwobenen Fahrstuhl Nummer 3 ihres Wohnhauses. Schwuppdiwupp landet er dabei nicht im Erdgeschoss, sondern im Wilden Westen. Doch zum Glück erhält Jove Unterstützung und Hilfe von der sprechenden Ratte Detlef, die sich ebenfalls in den Fahrtstuhl verirrt hat. Und ab geht die wilde Reise durch den Wilden Westen.

Als ich zum ersten Mal von der Idee des Freaky Fahrstuhl gehört habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Denn ein Fahrstuhl, der in der Zeit reist und einen an Orte bringt, die man normalerweise niemals zu Gesicht bekommt, ist doch wirklich spannend.

Etwas schmunzeln musste ich bereits zu Anfang der Geschichte, als man erfährt, warum Jove eigentlich im Fahrstuhl Nummer 3 landet. Denn Jove hat eine Allergie gegen hübsche Mädchen. So auch bei dem wohl hübschesten Mädchen der Welt, seiner Nachbarin. Um sich vor ihr zu verstecken und um nicht in ein Gespräch verwickelt zu werden, bei dem er eh nur stottern und sabbern würde, landet er im Fahrstuhl Nummer 3. Und somit nimmt das Abenteuer seinen Lauf.

Schon nach wenigen Minuten musste ich dann zum zweiten Mal Lachen. Denn mit an der Bord des Fahrstuhls ist Ratte Detlef. Der Name ist für eine Ratte zum einen schon einfach mega genial und ungewöhnlich. Zum Anderen ist Detlef ein ziemlich forscher Bursche, der mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hält und Jove ordentlich fordert.

Richtig spannend geht es in diesem ersten Abenteuer des Freaky Fahrstuhl zur Sache. Denn Jove und Detlef geraten in das Versteck einer Schurkenbande namens Gold-Digga, die die Tochter des Indianerhäuptlings gefangen halten. Natürlich setzen Jove und Detlef alles daran, um das Mädchen zu befreien.

Daher ist die Geschichte für Kinder ab 8 Jahren von der ersten bis zur letzten Seite super spannend. Zudem lernen die jungen Leser den Wilden Westen und das Leben zu dieser Zeit ein bisschen besser kennen.

Gesprochen wird die Geschichte von Oliver Rohrbeck, der ein Händchen dafür hat den Figuren Leben einzuhauchen. Vor allen Dingen Ratte Detlef wurde absolut grandios vertont.

Fazit:
Das erste Abenteuer rund um den Freaky Fahrstuhl konnte mich absolut überzeugen. Eine Reise in den Wilden Westen zu Cowboys, Indianern und einem etwas komischen Sheriff sorgten für gute Laune beim Hören dieses Hörbuches. Schade, dass die Geschichte schon nach etwas mehr als einer Stunde vorbei war.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

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