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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2025

Erweitert den Horizont zu neurodiversen Themen, teilweise hätte es gerne etwas ausführlicher sein können

Wundervoll anders
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Meinung:
Dieses Buch beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Neurodiversität. Man erhält als Leser Einblicke in die verschiedenen Formen der Neurodiversität und was sie für die jeweiligen Personen bedeuten.

Zu ...

Meinung:
Dieses Buch beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Neurodiversität. Man erhält als Leser Einblicke in die verschiedenen Formen der Neurodiversität und was sie für die jeweiligen Personen bedeuten.

Zu Beginn erhält der Leser eine kurze Einführung von Autorin Louise Gooding, die ADHS hat. Es ist für den Leser und vor allen Dingen für betroffene Personen ein tolles Gefühl, zu wissen, dass dieses Buch von einem Menschen konzipiert und geschrieben wurde, der die Andersartigkeit des eigenen Gehirns versteht.

Im ersten Abschnitt des Buches erfährt man viel über das menschliche Gehirn, wie beispielsweise der Aufbau des Gehirns ist, was die Nervenverbindungen für das Gehirn bedeuten und welche Botschaften der eigene Körper einem sendet.

Im zweiten Teil werden die verschiedenen Neurodiversitäten auf jeweils einer Doppelseite kurz vorgestellt. So erfährt man was Autismus, ADS/ADHS, Legasthenie, Synästhesie und Bipolare Störungen sind.

Ein weiterer Abschnitt beinhaltet die Neuro-Vielfalt in der Geschichte und gibt uns einen Einblick in die Chronik der Neurodiversität.

Im letzten Abschnitt werden dann wichtige Persönlichkeiten vorgestellt, die beispielsweise ADHS, Dyspraxie oder Synästhesie haben.

Mir hat der Aufbau des Buches wirklich sehr gut gefallen. Werden doch so viele wichtige Dinge, rund um das Thema Neurodiversität aufgegriffen. Ich persönlich hätte mir jedoch gewünscht, dass die verschiedenen Neurodiversitäten nicht nur eine Doppelseite, sondern ein wenig mehr Platz in diesem Buch erhalten.

Fazit:
Mein Sohn und ich sind wirklich sehr begeistert von diesem Buch. Es erweitert den Horizont der Leser zu so vielen verschiedenen neurodiversen Themen. Und behält dabei immer im Auge, dass jeder Mensch einzigartig und absolut etwas Besonderes ist.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Endlich mal ein Sachbuch über Mumien und Moorleichen

WAS IST WAS Mumien und Moorleichen. Was sie uns erzählen
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Meinung:
Beim Thema Mumien und Moorleichen bin ich in der Verlagsvorschau sofort hellhörig geworden, ist dies doch ein Thema, welches mich von jeher fasziniert. Zudem sind die Bücher der „Was ist was“-Reihe ...

Meinung:
Beim Thema Mumien und Moorleichen bin ich in der Verlagsvorschau sofort hellhörig geworden, ist dies doch ein Thema, welches mich von jeher fasziniert. Zudem sind die Bücher der „Was ist was“-Reihe immer sehr gut aufgebaut und vermitteln kompakt viel Wissen.

Gleich beim Aufklappen des Buches bekommt man einen guten Einblick zu diesem Sachbuch, ist doch auf einer Doppelseite ein Foto von einem Raum voller Mumien zu sehen.

Als Leser erfährt man in diesem Buch unter anderem, dass nicht jede Mumie mit Bandagen umwickelt ist und in einem Sarkophag liegt. Denn überall auf der Welt gibt es Mumien und jedes Land hatte seine eigene Vorgehensweise, wie mit den Verstorbenen zu verfahren ist.

Natürlich nehmen die ägyptischen Mumien einen großen Platz in diesem Buch ein, gibt es doch so viel über sie zu erzählen. Aber auch die Mumien aus Fernost oder Südamerika halten spannende Fakten für den Leser bereit. Eine eigene Doppelseite erhält dann sogar der allseits bekannte Ötzi.

Neben den Mumien beschäftigt sich das Buch auch mit Moorleichen, ein Thema, das ich persönlich bisher noch nicht großartig vertieft habe. So habe ich auch hier tolle Informationen erhalten.

Besonders toll sind die eingestreuten Interviews mit einem Pathologen, einem Landschaftsarchäologen oder einer Einbalsamiererin.

Wie immer hervorzuheben sind die vielen anschaulichen und beeindruckenden Bilder, die dieses Sachbuch einfach ungemein bereichern. Hier wurde wirklich eine tolle Auswahl zusammengestellt.

Fazit:
Mal wieder ist dem Tessloff Verlag ein grandioses und informatives Sachbuch geglückt. Die anschaulichen und beeindruckenden Bilder lockern das vermittelte Wissen sehr gut auf. Als Leser lernt man hier wirklich sehr viel Neues über Moorleichen und Mumien dazu. Gerade das Thema Moorleichen, war eine tolle Ergänzung, habe ich es doch in Sachbüchern bisher noch nicht gesehen.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Einstieg fiel schwer, danach super spannend und mitreißend

Moonlight Monster
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Meinung:
Der Klappentext zu dieser Geschichte hat mich sofort angesprochen, versprach dieser doch eine äußerst geheimnisvolle und spannende Geschichte.

Hülya ist es gewohnt von Ort zu Ort zu reisen. Als ...

Meinung:
Der Klappentext zu dieser Geschichte hat mich sofort angesprochen, versprach dieser doch eine äußerst geheimnisvolle und spannende Geschichte.

Hülya ist es gewohnt von Ort zu Ort zu reisen. Als sie im verschlafenen Örtchen Groß-Hertenstett ankommt, ist sie sich sicher, dass dieser Ort die Langeweile pur wird. Doch da hat sie sich getäuscht. Hülya gerät nach und nach in eine Welt voller übernatürlicher Wesen und dunkler Geheimnisse.

Ich muss gestehen, dass ich mich mit dem Einstieg in die Geschichte sehr schwergetan habe. Die verschiedenen Perspektiven und die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben es mir super schwer gemacht, die Handlung nachvollziehen zu können. Daher war ich tatsächlich kurz davor das Buch abzubrechen.

Doch zum Glück habe ich durchgehalten. Denn nach gut 100 Seiten war ich endlich in der Geschichte angekommen und konnte die Handlungsstränge greifen. Die sich dann entwickelnde Geschichte hat mich wirklich sehr in ihren Bann gezogen.

Dies liegt vor allen Dingen an der teilweise düsteren und brutalen Welt, die Autor Henning Marquaß erschaffen hat. Übernatürliche Wesen, wie Werwölfe und Vampire kreuzen den Weg von Protagonistin Hülya. Dabei ist es für das Mädchen nicht immer leicht nachzuvollziehen, wer denn welche Ziele verfolgt.

Zudem schafft es der Autor immer wieder leichte Gruselmomente in die Handlung einfließen zu lassen. Dies sorgt neben der spannenden Handlung dafür, dass man das Buch ab einem gewissen Punkt nicht mehr wirklich aus der Hand legen kann.

Das Ende lässt einige Fragen offen und macht neugierig auf das nächste Abenteuer von Hülya und ihren Freunden.

Fazit:
Der Einstieg in die Geschichte ist mir super schwergefallen. Ich fand die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart etwas wirr und bekam erst nach gut 80 Seiten einen richtigen Durchblick. Dann jedoch wurde ich mit einer super spannenden und mitreißenden Handlung belohnt. Als Leser darf man sich zudem auf ein paar tolle Gruselmomente freuen.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Magisches Portal zum Nordpol

Der Wunschzetteldieb
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Meinung:
Die Bücher von Autorin Amelie Benn lese ich immer sehr gerne. Daher habe ich mich auf diesen Weihnachtstitel ganz besonders gefreut.

Die Zwillinge Anni und Tim sind mit ihrem Wunschzettelschreiben ...

Meinung:
Die Bücher von Autorin Amelie Benn lese ich immer sehr gerne. Daher habe ich mich auf diesen Weihnachtstitel ganz besonders gefreut.

Die Zwillinge Anni und Tim sind mit ihrem Wunschzettelschreiben dieses Jahr ziemlich spät dran. Die Geschwister staunen nicht schlecht, als sie dann auch noch erleben müssen, wie vor ihren Augen ihre Wunschzettel einfach gestohlen werden. Schnell nehmen Anni und Tim die Verfolgung auf und geraten dabei in die magische Welt vom Weihnachtsmann.

Dieses Buch bietet sich einfach perfekt für die Vorweihnachtszeit an. Das Dorf von Anni und Tim verströmt schon ein tolles Weihnachtsfeeling. Dies wird aber noch mehr gesteigert, sobald die beiden Kinder durch ein magisches Portal zum Nordpol gelangen. Hier gibt es Weihnachtskobolde, den echten Weihnachtsmann und sogar ein samtig weiches Lama!

Was mich ein klein wenig gestört hat ist, dass die Handlung erst ab der Hälfte des Buches am Nordpol spielt. Ich wäre gerne schon eher dorthin gereist. Zudem fand ich es etwas schade, dass wir am Nordpol nur den Weihnachtsmann, einen Weihnachtskobold und ein Lama kennenlernen. Da hätte die Geschichte gerne mehr Seiten haben können, um das Ganze noch mehr auszuschmücken. Dies ist aber nur mein persönliches Empfinden, da ich das Setting dort dennoch richtig interessant und magisch fand.

Fazit:
Welches Kind wünscht sich nicht ein magisches Portal, mit dem man an den Nordpol reisen kann? Die Zwillinge Anni und Tim haben diese Ehre und lernen nicht nur den Weihnachtsmann, sondern auch einen ganz besonderen Weihnachtskobold kennen. Ein niedliches Buch für die anstehende Vorweihnachtszeit.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Perfektes Buch für Pferdemädchen, die auch Blitzpferd und Pegasi mögen

Die Schule der Herzenspferde 3: Zorro & Elin
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Reihe „Die Schule der Herzenspferde“. Es ist jedoch nicht erforderlich, die vorherigen Bände bereits gelesen zu haben. Denn in jeder Geschichte ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Reihe „Die Schule der Herzenspferde“. Es ist jedoch nicht erforderlich, die vorherigen Bände bereits gelesen zu haben. Denn in jeder Geschichte steht ein anderes Paar, bestehend aus Kind und Pferd, im Vordergrund. So habe ich beispielsweise mit diesem dritten Band in die Reihe gestartet und hatte absolut keine Verständnisprobleme.

Die Schüler der Kirschbaumschule sind ganz aufgeregt. Denn Pegasus-Stute Runa hat Zwillinge zur Welt gebracht. Die Fohlen Zora und Zorro könnten unterschiedlicher nicht sein. Und während alle Kinder hoffen, dass die sanfte Zora ihr Herzenspferd wird, sorgt ihr Bruder Zorro, bei dem es sich um ein Blitzpferd handelt, für reichlich Trubel.

Als Kind bin ich selbst geritten und habe Pferdebücher förmlich verschlungen. Diese Schul-/Pferdegeschichte wäre da ganz nach meinem Geschmack gewesen. Die Geschichte ist interessant und spannend erzählt. Als Leser kann man sich dabei perfekt in Protagonistin Elin hineinversetzen. Der Stress zu Hause sorgt dafür, dass sie sich manches Mal ein wenig komisch oder blöd verhält. Wenn man, so wie wir als Leser, ihre Probleme jedoch kennt, versteht man ihr Verhalten viel besser.
Autorin Judith Weber vermittelt den jungen Lesern dabei sehr toll, dass man erst hinter die Fassade der Menschen schauen sollte, bevor man sich ein Urteil bildet.

Richtig toll sind auch die Illustrationen von Elena Cavion. Gerade Fohlen Zorro wird hier wundervoll dargestellt. Aber auch das zauberhafte Cover hat mich sofort angesprochen.

Sehr schön ist das Daumenkino (ein galoppierendes Pony auf der rechten Buchseite), welches dem Leser den Lesefortschritt zeigt.

Fazit:
Dieses Buch hätte mich als Kind absolut ins Schwärmen gebracht. Aber auch als Erwachsene war ich von dieser niedlichen und berührenden Geschichte total gefangen und begeistert. Der Titel ist ein Muss für Pferdefans, die auch gerne mal etwas über Blitzpferd, Pegasus und Co. lesen möchten!