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Veröffentlicht am 08.04.2022

Herrlich diese Lama-Gang

Die Lama-Gang. Mit Herz & Spucke 2: Auf Wolle 7
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Inhalt:
Vokuhila hat sich in Dafne verliebt, ein Dromedar, das auf einem Tierschutzhof lebt. Petersilie schäumt vor Eifersucht und auch Einstein ist nicht begeistert von der Schwärmerei seines Kumpels. ...

Inhalt:
Vokuhila hat sich in Dafne verliebt, ein Dromedar, das auf einem Tierschutzhof lebt. Petersilie schäumt vor Eifersucht und auch Einstein ist nicht begeistert von der Schwärmerei seines Kumpels. Doch als auf dem Nachbarshof vandaliert wird, ist klar, dass die drei Lamas den Fall übernehmen. Mit ihrem tierischen Detektiv-Spürsinn gelingt es der wuscheligen Gang, einen skrupellosen Immobilienhai zu stellen. Jetzt müssen sie nur noch Vokuhila davon abhalten, mit Dafne in die Ferne zu ziehen …

Meinung:
Einstein, Petersilie und Vokuhila lernen die Dromedar-Dame Daphne kennen und für Vokuhila ist es gleich Liebe auf den ersten Blick. Doch Daphne lebt auf einem benachbarten Tierschutzhof und Vokuhila kann sie leider nur selten besuchen. Dies finden Einstein und Petersilie gar nicht so schlimm, denn die beiden finden die Verliebtheit ihres Freundes echt nervig. Vor allen Dingen Petersilie ist wahnsinnig eifersüchtig auf Daphne. Doch die Lama-Befindlichkeiten müssen ein wenig hinten anstehen. Denn ein skrupelloser Immobilienmakler möchte unbedingt die angrenzenden Wiesen für einen neuen Supermarkt kaufen. Dabei schreckt er auch vor kriminellen Machenschaften nicht zurück. Klar, dass die Lama-Gang da natürlich unbedingt einschreiten muss.

Hierbei handelt es ich um das zweite detektivische Abenteuer der Lama-Gang. Da die Geschichten jedoch jedes Mal in sich abgeschlossen sind und Autorin Heike Eva Schmidt zu Beginn des zweiten Bandes kurz die wichtigsten Charaktere vorstellt, ist es nicht erforderlich den ersten Band der Reihe gelesen oder gehört zu haben.

In diesem zweiten Band dreht sich viel um das Thema Liebe. Denn Vokuhila hat sich ordentlich in die Dromedar-Dame Daphne verknallt. Seine beiden Freunde geht die Schwärmerei mit der Zeit ganz schön auf den Keks. Und gerade Petersilie wird extrem zickig und teilweise sehr unleidlich. Doch dies scheint Vokuhila gar nicht mitzubekommen, denn er hat nur Augen für Daphne. Daphne hingegen freut sich, dass ihr jemand so viel Aufmerksamkeit schenkt und findet Vokuhila auch sehr sympathisch. So kommt es, dass sich auf der zwischentierischen Ebene so einiges abspielt, was für den Hörer einfach extrem gute Unterhaltung bietet. Denn mit den Lamas und Co. wird es einfach niemals langweilig.

Zu den lustigen Charakteren kommt dann noch ein neuer Detektivfall für Einstein, Petersilie und Vokuhila hinzu. Schnell merken die Freunde was der gemeine Immobilienmakler im Schilde führt, doch leider tappen ihre Menschenfreunde ziemlich lange im Dunkeln. Und so ist es an der Lama-Gang für Recht und Ordnung in der Gegend zu sorgen. Natürlich geht auch hier so einiges schief. Ganz besonders wichtig ist es natürlich auch, dass ihre Zweibeiner nicht herausfinden, dass Vokuhila Riegel aufschieben kann. Denn dann wäre das schöne Leben und die ab und zu vorhandene Freiheit schnell futsch.

Positiv überrascht wurde ich am Ende des Hörbuches von dem neuen Song der Lama-Gang, der wirklich Pfiff hat und direkt von mir mehrmals gehört werden musste. Auch die Vertonung der Geschichte durch Hörbuchsprecher Matti Krause war wieder genial. Denn Matti Krause versteht es sehr gut, die verschiedenen Befindlichkeiten der Tiere sehr prägnant in Szene zu setzen. Manches mag ein wenig zu übertrieben wirken, ich finde, es passt jedoch genau zu den beschriebenen Charakteren.

Fazit:
Herrlich so eine Lama-Gang, kann ich nach dem Hören des zweiten Bandes nur sagen. Hörbuchsprecher Matti Krause vertont mit sehr viel Witz und dem genau richtigen Ton dieses tierische Abenteuer. Auch der neue Lama-Song geht ins Ohr.
Von mir erhalten Einstein, Petersilie und Vokuhila für ihren neuen Detektivfall gute 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 08.04.2022

Nicht meinen Geschmack getroffen

Avengers 1: Willkommen in der Superheldenschule
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Inhalt:
Als Ms. Marvel einen Brief von Captain Marvel, ihrem Idol, erhält, verändert sich ihr Leben schlagartig: Sie wird in die berühmte Superheldenschule der Avengers eingeladen. Auf ihrem Stundenplan ...

Inhalt:
Als Ms. Marvel einen Brief von Captain Marvel, ihrem Idol, erhält, verändert sich ihr Leben schlagartig: Sie wird in die berühmte Superheldenschule der Avengers eingeladen. Auf ihrem Stundenplan steht jetzt unter anderem Unterricht bei Thor und ein superwichtiger Wettkampf. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Miles (Spider-Man) und Doreen (Squirrel Girl) bildet sie ein Team. Sie müssen sich ab jetzt gegen unfaire Mitschüler durchsetzen, alle Aufgaben bravourös meistern und lernen, dass man gemeinsam stärker ist als allein. Eine spannende Superheldengeschichte für alle Marvel-Fans und die, die es werden wollen!

Meinung:
Kamala möchte gerne Superheldin werden und gibt sich daher als Ms. Marvel aus. In ihrer Stadt versucht sie für Recht und Ordnung zu sorgen. Als schließlich die Superheldenschule der Avengers sie einlädt, ist Kamala ganz aus dem Häuschen. Sie wird von Superhelden unterrichtet und lernt viele neue Freunde wie Miles
(Spider-Man) und Doreen (Squirrel Girl) kennen. Ein aufregendes Schuljahr beginnt.

Ich bin zwar nicht der riesengroße Superhelden-Fan, dennoch lese ich immer wieder gerne Geschichten über Superhelden. Auf diesen Titel habe ich mich daher ganz besonders gefreut, da gerade im Kinderbuchbereich es gefühlt noch nicht so viele Titel aus diesem Genre gibt.

Schnell stellte sich bei mir jedoch Ernüchterung ein. Denn schon die Aufmachung des Buches war mir zu konfus und wild.
Normalerweise liebe ich es, wenn ein Buch Elemente wie Briefe, Notizen oder Chatverläufe zu bieten hat. In diesem Titel war mir jedoch zu viel von allem dabei. Dazu kommen Comicelemente, die immer wieder in die Geschichte eingeschoben werden. Dies war für mich einfach zu wild und ich konnte keinen roten Faden erkennen.

Aber auch die Protagonistin konnte mich nicht vom Hocker hauen. Kamala war für mich einfach zu anstrengend. Sie ist gefühlt ein wenig hyperaktiv, hibbelig und ziemlich energiegeladen. Ich fand ihre Art sehr anstrengend und auch nervig.
Ihre beiden Freunde Miles und Doreen waren für mich da schon eher nach meinem Geschmack, wobei auch Doreen einen leichten Hang zum übergedrehten hatte.

Die Geschichte an sich ist nett geschrieben, ragt für mich aber auch nicht durch irgendwelche Besonderheiten heraus. Kamala lernt das Leben an der Superheldenschule kennen, findet neue Freundschaften und macht Jagd auf Bösewichte. Klingt eigentlich gar nicht so schlecht, dennoch konnte ich nie eine wirkliche Bindung zu dem Buch und seinen Charakteren aufbauen.

Am Ende des Buches wartet nicht nur ein Ausblick auf das zweite Abenteuer von Kamala, Miles und Doreen auf den Leser, auch ein Superhelden-Test wurde bereitgestellt.

Fazit:
Leider hat Kamalas Abenteuer an der Superheldenschule aus diversen Gründen nicht meinen Geschmack getroffen. Zum einen lag dies an dem für mich sehr wirren Aufbau der Geschichte anhand von wechselnden Notizen, Briefen, Chatverläufen und Comiceinschüben. Zum anderen mochte ich Kamala als Protagonistin nicht wirklich.
Daher kann ich am Ende nur 2,5 von 5 Hörnchen vergeben.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2022

Auch nach so vielen Bänden noch ein echtes Highlight

Keeper of the Lost Cities – Der Verrat (Keeper of the Lost Cities 4)
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Inhalt:
Sophie Foster ist auf der Flucht, aber sie ist nicht allein. Ihre engsten Freunde sind bei ihr. Gemeinsam haben sie sich Black Swan angeschlossen. Sie wissen nicht, ob die Geheimorganisation vertrauenswürdig ...

Inhalt:
Sophie Foster ist auf der Flucht, aber sie ist nicht allein. Ihre engsten Freunde sind bei ihr. Gemeinsam haben sie sich Black Swan angeschlossen. Sie wissen nicht, ob die Geheimorganisation vertrauenswürdig ist, doch nur so können sie mehr über Sophies Herkunft herausfinden. Allerdings gibt es Elfen, die das mit allen Mitteln verhindern wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt – und könnte nicht nur für Sophie tödlich enden …

Meinung:
Zusammen mit ihren Freunden Biana, Dex, Fitz und Keefe macht sich Sophie auf den Weg zu Black Swan, um sich der Organisation anzuschließen. Das Leben bei Black Swan ist anders als sie erwartet haben und noch immer können sich die Freunde nicht sicher sein, wem genau sie nun eigentlich trauen können und wem nicht. Dann taucht eine Seuche unter den Gnomen auf und Sophie und Co. suchen immer dringender nach Antworten auf ihre viele Fragen.

Hierbei handelt es sich um den vierten Band der Reihe Keeper of the Lost Cities. Da die Bände aufeinander aufbauen und die Geschichte daher immer weiter fortgeführt wird, ist es zwingend erforderlich, die Reihe mit Band 1 zu starten.

Nun ist es doch schon ein bisschen länger her, dass ich den Vorgängerband gehört habe, dennoch fiel mir der Einstieg in die Welt der Elfen wirklich sehr leicht. Nur bei dem ein oder anderen Nebencharakter hatte ich ein paar Erinnerungsschwierigkeiten. Ich würde es daher immer noch toll finden, wenn es ein kleines Namensverzeichnis im Booklet oder auch auf der Homepage des Verlags geben würde. Denn die Welt, die Shannon Messenger erschaffen hat, steckt voller außergewöhnlicher Charaktere mit speziellen Namen.

Dies ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte. Denn auf über 600 Seiten und somit weit mehr als 15 Stunden Hörzeit, habe ich mich zu so gut wie keiner Zeit gelangweilt gefühlt. Zwar kam dieser Moment gut bei der Hälfte des Buches, wo man denkt, jetzt könnte es langweilig werden, doch dann zieht Shannon Messenger das Erzähltempo wieder ordentlich an. Und so rast man förmlich durch die Geschichte und denkt sich auch am Ende des Buches noch, dass die Geschichte leider wieder viel zu schnell vorbei ist.

Denn die Welt von Sophie und ihren Freunden ist einfach ein Feuerwerk an genialen Ideen und faszinierenden Orten. Immer wieder lernt man neue Schauplätze innerhalb dieses Universums kennen. Aber auch die Charaktere sind einfach nur liebreizend, teilweise extrem lustig und toll ausgearbeitet. Auch die ein oder andere kleine Überraschung wurde in die Handlung eingebaut. Zwar fehlt der absolute Wow-Moment, diesen hat das Buch aber auch gar nicht nötig, da es auch gut ohne ihn funktioniert und überzeugen kann.

Natürlich wird auch dieser Band wieder von David Nathan gesprochen. Seine voluminöse, ausdrucksstarke und ansprechende Stimme hat mich auch dieses Mal wieder sehr fasziniert. Es macht großen Spaß seiner Stimme über so viele Stunden zu lauschen. Denn trotz der vielen Charaktere schafft David Nathan es, ihnen allen einen gewissen Charakter zu verleihen.

Fazit:
Keeper of the Lost Cities ist eine der Reihen, die auch nach dem vierten Band einen immer noch total begeistern und umhauen. Für mich zählt diese Reihe jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingsreihen und ich kann sie Liebhabern von guter Kinder-/Jugendbuchfantasy nur ans Herz legen. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten den nächsten Band in den Händen zu halten!
Von daher gibt es wohlverdiente 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 24.03.2022

Auch nach so vielen Bänden noch ein echtes Highlight

Keeper of the Lost Cities – Der Verrat (Keeper of the Lost Cities 4)
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Inhalt:
Sophie Foster ist auf der Flucht, aber sie ist nicht allein. Ihre engsten Freunde sind bei ihr. Gemeinsam haben sie sich Black Swan angeschlossen. Sie wissen nicht, ob die Geheimorganisation vertrauenswürdig ...

Inhalt:
Sophie Foster ist auf der Flucht, aber sie ist nicht allein. Ihre engsten Freunde sind bei ihr. Gemeinsam haben sie sich Black Swan angeschlossen. Sie wissen nicht, ob die Geheimorganisation vertrauenswürdig ist, doch nur so können sie mehr über Sophies Herkunft herausfinden. Allerdings gibt es Elfen, die das mit allen Mitteln verhindern wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt – und könnte nicht nur für Sophie tödlich enden …

Meinung:
Zusammen mit ihren Freunden Biana, Dex, Fitz und Keefe macht sich Sophie auf den Weg zu Black Swan, um sich der Organisation anzuschließen. Das Leben bei Black Swan ist anders als sie erwartet haben und noch immer können sich die Freunde nicht sicher sein, wem genau sie nun eigentlich trauen können und wem nicht. Dann taucht eine Seuche unter den Gnomen auf und Sophie und Co. suchen immer dringender nach Antworten auf ihre viele Fragen.

Hierbei handelt es sich um den vierten Band der Reihe Keeper of the Lost Cities. Da die Bände aufeinander aufbauen und die Geschichte daher immer weiter fortgeführt wird, ist es zwingend erforderlich, die Reihe mit Band 1 zu starten.

Nun ist es doch schon ein bisschen länger her, dass ich den Vorgängerband gehört habe, dennoch fiel mir der Einstieg in die Welt der Elfen wirklich sehr leicht. Nur bei dem ein oder anderen Nebencharakter hatte ich ein paar Erinnerungsschwierigkeiten. Ich würde es daher immer noch toll finden, wenn es ein kleines Namensverzeichnis im Booklet oder auch auf der Homepage des Verlags geben würde. Denn die Welt, die Shannon Messenger erschaffen hat, steckt voller außergewöhnlicher Charaktere mit speziellen Namen.

Dies ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte. Denn auf über 600 Seiten und somit weit mehr als 15 Stunden Hörzeit, habe ich mich zu so gut wie keiner Zeit gelangweilt gefühlt. Zwar kam dieser Moment gut bei der Hälfte des Buches, wo man denkt, jetzt könnte es langweilig werden, doch dann zieht Shannon Messenger das Erzähltempo wieder ordentlich an. Und so rast man förmlich durch die Geschichte und denkt sich auch am Ende des Buches noch, dass die Geschichte leider wieder viel zu schnell vorbei ist.

Denn die Welt von Sophie und ihren Freunden ist einfach ein Feuerwerk an genialen Ideen und faszinierenden Orten. Immer wieder lernt man neue Schauplätze innerhalb dieses Universums kennen. Aber auch die Charaktere sind einfach nur liebreizend, teilweise extrem lustig und toll ausgearbeitet. Auch die ein oder andere kleine Überraschung wurde in die Handlung eingebaut. Zwar fehlt der absolute Wow-Moment, diesen hat das Buch aber auch gar nicht nötig, da es auch gut ohne ihn funktioniert und überzeugen kann.

Natürlich wird auch dieser Band wieder von David Nathan gesprochen. Seine voluminöse, ausdrucksstarke und ansprechende Stimme hat mich auch dieses Mal wieder sehr fasziniert. Es macht großen Spaß seiner Stimme über so viele Stunden zu lauschen. Denn trotz der vielen Charaktere schafft David Nathan es, ihnen allen einen gewissen Charakter zu verleihen.

Fazit:
Keeper of the Lost Cities ist eine der Reihen, die auch nach dem vierten Band einen immer noch total begeistern und umhauen. Für mich zählt diese Reihe jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingsreihen und ich kann sie Liebhabern von guter Kinder-/Jugendbuchfantasy nur ans Herz legen. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten den nächsten Band in den Händen zu halten!
Von daher gibt es wohlverdiente 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 24.03.2022

Oskar und Ophelia hat mein Herz berührt

Oskar & Ophelia – Flugstunde mit Kater
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Inhalt:
Oskar ist ein süßes, flauschiges Katerchen, findet aber einfach kein Zuhause. Ob es daran liegt, dass er manchmal – poff – ein bisschen zaubert?

Ophelia ist eine Junghexe, die dem großen Flugtag ...

Inhalt:
Oskar ist ein süßes, flauschiges Katerchen, findet aber einfach kein Zuhause. Ob es daran liegt, dass er manchmal – poff – ein bisschen zaubert?

Ophelia ist eine Junghexe, die dem großen Flugtag entgegenfiebert. Doch ohne schwarze Katze darf sie nicht starten! Die beiden scheinen wie füreinander gemacht. Doch sobald sie gemeinsam auf dem Besen sitzen, weiß man manchmal gar nicht mehr, wer hier – poff – eigentlich die Hexe ist.

Meinung:
Oskar ist ein niedlicher schwarzer Kater, der jedoch kein richtiges Zuhause findet. Seine Geschwister haben mittlerweile alle ein Heim gefunden, nur Oskar zieht noch alleine durch die Gassen der Stadt.
Da passt es sich doch gerade sehr gut, dass die Junghexe Ophelia nach einem Hexenkater sucht. Denn nur mit diesem kann sie mit ihrem Hexenbesen um die Häuser flitzen.

Da mein Sohn und ich die Bücher rund um das Zombiemädchen Mortina sehr lieben, waren wir super neugierig auf diese neue Geschichte aus der Feder von Autorin Barbara Cantini.

Zunächst einmal fällt auf, dass auch dieser Geschichte etwas Magisches und Übersinnliches anhaftet. Zwar dreht sich dieses Buch nicht um Zombies, dafür jedoch um Hexen. Wer also gerne außergewöhnliche Geschichten über außergewöhnliche Charaktere liest, der sollte unbedingt zu den Büchern von Barbara Cantini greifen.

Oskar und Ophelia fehlt beiden etwas, um glücklich zu sein. Und als die beiden Charaktere aufeinandertreffen, fügt sich dieses Glück zu etwas ganz Wunderbarem zusammen. Sie werden ein eingeschweißtes Team und freuen sich riesig auf ihre erste gemeinsame Flugstunde.

Diese Flugstunde verläuft jedoch ganz anders als Oskar und Ophelia sich dies gedacht hätten. Barbara Cantini hat hier am Ende der Geschichte wirklich einen ganz tollen Twist in die Handlung eingebaut. Dieser brachte meinen Sohn wirklich herzhaft zum Lachen und ich musste ihm die besagte Szene mindestens dreimal vorlesen.

Wie bereits in "Mortina", stammen die Bilder des Buches von der Autorin selbst. Der Zeichenstil ist daher ähnlich gehalten wie in "Mortina". Wobei ich die Bilder in "Mortina" teilweise sogar als noch detaillierter und stimmungsvoller empfinde. Doch das ist für mich kein großer Kritikpunkt, denn auch in "Oskar & Ophelia" sind die Illustrationen wieder super besonders und einfach nur wunderschön.

Fazit:
Die Geschichte von Oskar und Ophelia hat mein Herz berührt und meinen Sohn zum Lachen gebracht. Denn dank eines lustigen Twists am Ende des Buches bekommt die ganze Geschichte noch mal einen ganz neuen Glanz.
Fans von "Mortina" werden auch "Oskar & Ophelia" lieben und allen anderen kann ich nur raten, selbst einmal einen Blick in die Bücher von Autorin und Illustratorin Barbara Cantini zu werfen, denn ihr Zeichenstil ist sehr außergewöhnlich und ganz besonders!
Wir vergeben 4,5 von 5 Hörnchen.