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Veröffentlicht am 01.04.2021

Dynamik in der Geschichte wieder sehr enorm

Amulett #6
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Inhalt:
Emilys Bruder Navin reist zusammen mit seinen Kameraden in die Stadt Lucien, die vom Krieg verwüstet wurde und in der es vor mysteriösen Kreaturen nur so wimmelt. Dort suchen sie das Leuchtfeuer, ...

Inhalt:
Emilys Bruder Navin reist zusammen mit seinen Kameraden in die Stadt Lucien, die vom Krieg verwüstet wurde und in der es vor mysteriösen Kreaturen nur so wimmelt. Dort suchen sie das Leuchtfeuer, welches ihnen beim Kampf gegen den bösen Elfenkönig helfen soll. Währenddessen versucht Emily, die Hüterin des magischen Amuletts, die dunklen Geheimnisse des Schurken aufzudecken, um ihn für immer zu besiegen. Dabei hilft ihr Max Griffin, ein ehemaliger Anhänger des Elfenkönigs. Doch diese Aufgabe bringt beide in Todesgefahr. Werden die Geschwister ihre Missionen erfüllen und sich am Ende wieder vereinen?

Meinung:
Die Geschwister Navin und Emily befinden sich immer noch im Kampf gegen den Elfenkönig. Während Navin und Aly in die Stadt Lucien reisen, um die dortigen Bewohner vor den Fängen der Elfen zu retten, verschlägt es Emily zurück ins Nimmer zu Max. Max ist dem Elfenkönig treu ergeben und Emily erfährt im Nimmer einige interessante Details aus Max Vergangenheit. Kann Emily es schaffen, Max zum Guten zu bekehren?

Hierbei handelt es sich um den sechsten Band der Amulett-Reihe. Um die Geschichte vollumfänglich verstehen zu können, ist es daher zwingend erforderlich die Reihe in chronologischer Reihenfolge zu lesen.

Der Start in das neue Abenteuer von Navin und Emily ist mir persönlich ein wenig schwergefallen. Die ersten 50 Seiten plätscherten ein wenig vor sich hin, was für diese Reihe wirklich ungewöhnlich ist. Ich konnte zudem die Story nicht wirklich greifen und fing tatsächlich an mich ein bisschen zu langweilen. Doch nachdem diese etwas schwächere Phase überwunden war, nahm Autor Kazu Kibuishi mich wieder mit auf eine actiongeladene und atemberaubende Reise.

Aufgrund der beiden parallel verlaufenden Handlungsstränge folgt der Leser abwechselnd Navin und Emily. Mir persönlich gefallen beide Sichtweisen gleich gut. Bei Navin liegt der Fokus mehr auf dem Kampfgeschehen. Wohingegen Emily mehr über den Verräter Max und seine Vergangenheit erfährt. Für mich persönlich kam zwar mein Lieblingscharakter, Elfenprinz Trellis, ein wenig zu kurz, dennoch lässt das Ende des Buches darauf hoffen, dass dies sich im kommenden Band ändern wird.

Was mir immer großen Spaß bereitet, sind die vielen Nebencharaktere die der Autor in seiner Geschichte zum Leben erweckt. Sei es der Roboter Cogsley, der Flugschiffkapitän Enzo und sein Assistent Rico oder Vigo, der genau wie Emily ein Steinhüter ist.
Der Leser darf sich jedoch auch auf neue Charaktere, wie Riva, die Bürgermeisterin von Lucien, freuen. Riva ist eine tolle Kämpferin und setzt sich mit allem was sie hat für die Bewohner Luciens ein.
Die Reihe ist, so viel ich weiß auf 9 Bände ausgelegt. Die Geschehnisse werden daher in jedem Band weiter vorangetrieben und erscheinen als äußerst packend. Ich mochte auch die Entwicklungen in Band 6 wieder sehr gerne.

Über die Zeichnungen vom Autor brauche ich fast schon nichts mehr zu sagen. Denn sie machen den Comic zu diesem besonderen Juwel unter den anderen Vertretern des Genres. Ich liebe vor allen Dingen die wenigen, sich über eine Doppelseite erstreckenden, Illustrationen.

Fazit:
Nach einem etwas schwächeren Start kann auch der sechste Band der Amulett-Reihe wieder überzeugen. Die Dynamik der Geschichte ist enorm und sehr beeindruckend. Auch dieses Mal erleben wir anhand der Handlungsstränge von Emily und Navin eine tolle Reise durch eine atemberaubende Fantasiewelt.
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.04.2021

Ein Buch das sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern wird

Finnja Feentochter und die sieben Gefährten
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Inhalt:
Die 13-jährige Finnja ist fassungslos: Der Drachenfürst Dragon und die grausame Sumpfhexe haben ihre Mutter entführt – die Königin des Feenlands. Mutig wählt Finnja sieben Gefährten für die beschwerliche ...

Inhalt:
Die 13-jährige Finnja ist fassungslos: Der Drachenfürst Dragon und die grausame Sumpfhexe haben ihre Mutter entführt – die Königin des Feenlands. Mutig wählt Finnja sieben Gefährten für die beschwerliche Reise ins Land der Sumpfhexe. Dazu gehören ihre beste Freundin Maja, der Troll Wuhuu, ein wehleidiger Drache – und Leon, ein Menschenjunge.
Leon, der auf der Suche nach seinem verlorenen Smartphone im Feenreich gelandet ist und nicht glauben kann, dass Finnja seine „Smatfo-Magie“ für ihren größten Trumpf hält. Doch auf das, was die sieben Gefährten auf ihrer Reise erwartet, ist keiner von ihnen vorbereitet …

Meinung:
Leon verbringt die Ferien bei seinen Großeltern auf dem Land. Während seine Großmutter den ganzen Tag am liebsten in ihrem Garten arbeitet, gibt sein Großvater Leon Nachhilfeunterricht in Latein. So hat sich Leon die Ferien eigentlich nicht vorgestellt. Doch alles ändert sich an dem Tag, an dem er sein Smartphone verliert. Auf der Suche nach seinem Handy landet Leon plötzlich in einer anderen Welt. In dieser Welt leben jede Menge magische Kreaturen und Feenprinzessin Finnja benötigt dringend seine Hilfe. Denn ihre Mutter, die Königin des Feenlandes, wurde von Sumpfhexe Swampilla und Drachenfürst Dragon entführt.

Schon beim Lesen des Klappentextes war ich hin und weg von der Geschichte. Denn eine Handlung in der Feen, Sumpfhexen und Drachenfürsten drin vorkommen, kann für mich als Liebhaber von fantastischen Kinder- und Jugendbüchern einfach nur gut werden.

Der Start in die Geschichte ist mir auch gut geglückt. Autorin Elke Satzger stellt uns neben dem Menschenjungen Leon auch noch die Feenprinzessin Finnja vor. Der Leser kommt daher in den Genuss von zwei Perspektiven. Ich fand es toll, dass hier sowohl ein männlicher als auch ein weiblicher Protagonist gewählt wurde. Schon alleine dadurch bietet sich die Geschichte für beide Geschlechter an.

Jungs sollten nämlich in keiner Weise davon abgeschreckt werden, dass es hier um Feen geht. Ja, diese tauchen zwar im Buch auf, dennoch gibt es so viele andere interessante Figuren, sodass die Feen eine nicht ganz so zentrale Rolle spielen. Zudem wurden die Feen in diesem Buch in meinen Augen auch nicht verniedlicht, was den Charme der Geschichte nur noch mehr unterstreicht.

Mir persönlich hat Menschenjunge Leon ab der ersten Seite sehr gut gefallen. Ich mochte seine leicht zynische Art unglaublich gerne. Auch wie er damit umgeht plötzlich im Feenland gelandet zu sein, fand ich beeindruckend.
Finnja ist jedoch auch nicht zu unterschätzen. Von Beginn an wird klar, dass sie eine willensstarke und mutige Protagonistin ist. Die Befreiung ihrer Mutter spornt sie enorm an.

Elke Satzger nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise quer durch das Feenland. Gemeinsam mit Leon staunt der Leser über die vielen verschiedenen Kreaturen und lässt sich gerne immer tiefer in die Feenwelt entführen.
Für mich persönlich fehlte am Ende jedoch der letzte Funke, der einfach nicht überspringen wollte. Ich las die Geschichte gerne, mochte auch die Protagonisten, aber fieberte nicht ganz so enthusiastisch mit, wie ich dies sonst tue.

Illustratorin Lena Winkel war mir aufgrund ihrer grandiosen Zeichnungen im Buch "Luftpiraten" noch mehr als gut im Gedächtnis. Daher freute ich mich riesig darüber, dass sie nun auch in "Finnja Feentochter" den Zeichenstift geschwungen hat. Ihr Zeichenstil ist wirklich unverwechselbar und sehr besonders.

Fazit:
Ein Buch das sowohl Mädchen als auch Jungs in seinen Bann ziehen wird. Das männliche Geschlecht sollte sich auf gar keinen Fall von dem Wort "Fee" abschrecken lassen. Denn die Feen in diesem Buch sind anders als die pinkfarbenen Flügelwesen, die einem so manches Mal über den "Bücherweg" laufen.
Viel mehr steht die abenteuerliche Reise der so ungleichen Gefährten im Vordergrund. Auch der unterschwellige Humor blitzt immer wieder auf und lässt den Leser noch größeren Spaß an der Geschichte haben.
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.03.2021

Schnelle Küche mit interessanten Rezepten

Express for Family
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Als berufstätige Mutter hat mich dieses Buch sofort von der ersten Seite an angesprochen. Denn welche Mutter/welcher Vater kennt das Gefühl nicht, dass man nachdem man von der Arbeit nach Hause gekommen ...

Als berufstätige Mutter hat mich dieses Buch sofort von der ersten Seite an angesprochen. Denn welche Mutter/welcher Vater kennt das Gefühl nicht, dass man nachdem man von der Arbeit nach Hause gekommen ist, keine große Lust verspürt noch lange in der Küche zu stehen. Gesund soll das Essen aber auch sein. Genau dies versprach "Express for Family".

Zu Beginn des Buches gibt es einen recht langen Erläuterungsteil zu verschiedenen Themen. Kochanfängern werden hilfreiche Tipps gegeben. Genauso wird aber auch erwähnt, wie lange man gekochte Dinge aufbewahren sollte und wie man es vermeidet Essen verderben zu lassen. Für mich persönlich war diese Passage ein wenig zu lang, aber man ist als Leser ja auch zu keiner Zeit dazu angehalten, sich all die Informationen durchzulesen.

Die vielen verschiedenen Rezepete waren dann schon eher nach meinem Geschmack. Hier ist wirklich für jeden was dabei. So erwarten Kochfans unter anderem neben Grundrezepten auch One Pot Gerichte, Pfannen- und Backofengerichte, Saucen oder Power Drinks. Für jeden dürfte daher etwas dabei sein.
So haben auch wir ein paar interessante Rezepte für uns entdeckt.

Die Rezepte sind in der Regel leicht nachzukochen und auch die meisten Zutaten findet man in den größeren Supermärkten ohne Probleme.
Insgesamt finden sich in diesem Buch über 100 Rezepte, die nicht länger als 30 Minuten dauern und zudem noch gesund und lecker sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 25.03.2021

Pferdebegeisterte Mädchen ab 8 Jahren werden es lieben

Star Stable: Soul Riders 1
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Inhalt:
Als Lisa mit ihrem Vater nach Jorvik kommt, ist es nicht das erste Mal, dass sie sich an ein neues Zuhause gewöhnen muss und versucht, neue Freunde zu finden. Lisa kennt es nicht anders, ziehen ...

Inhalt:
Als Lisa mit ihrem Vater nach Jorvik kommt, ist es nicht das erste Mal, dass sie sich an ein neues Zuhause gewöhnen muss und versucht, neue Freunde zu finden. Lisa kennt es nicht anders, ziehen sie doch schon seit ihrer Geburt der Arbeit ihres Vaters hinterher, jedoch dieses Mal ohne Lisas Mutter. Sie starb bei einem Reitunfall und Lisa meidet seither die Nähe von Pferden. Trotz alldem dauert es nicht lange, bis Lisa wieder einen Reitstall betritt – angezogen von den Mädchen Linda, Alex und Anne, sowie ihren wundersamen Pferden. Besonders ein Pferd hat es ihr angetan: Starshine.
Lisas ganze Welt steht Kopf: Ihre Liebe für Pferde erwacht erneut, zeitgleich findet sie sich in einem uralten Kampf zwischen Gut und Böse und im Kreise der legendären Soul Riders wieder …

Meinung:
Die fünfzehnjährige Lisa zieht gemeinsam mit ihrem Vater mal wieder um. Denn dieser wurde aufgrund seiner neuen Arbeit auf die Insel Jorvik, die zwischen Norwegen und Island liegt, geschickt. Auf dieser Insel gibt es eine Vielzahl an Pferden, die das Herz eines jeden Pferdefans höherschlagen lassen. Auch Lisa ist jahrelang geritten. Doch seit dem tödlichen Unfall ihrer Mutter, der beim Reiten passiert ist, möchte Lisa nichts mehr von Pferden wissen. Dies ändert sich jedoch als sie auf dem Gestüt Jorvik nicht nur neue Freundinnen findet, sondern ihr auch das Pferd Starshine begegnet. Dieses geheimnisvolle Pferd hat Lisa nämlich schon des Öfteren in ihren Träumen besucht.

Da ich ab und an gerne Bücher über Pferde lese und der Klappentext sehr geheimnisvoll klang, freute ich mich sehr auf diese erste Geschichte aus der Soul Riders Reihe.
Das Besondere an diesem Buch ist, dass es sich hierbei um die Vorgeschichte zum Online Spiel Star Stable handelt. Somit können Fans des Onlinespiels nun endlich erfahren, wie Geschichte von Star Stable begonnen hat.
Ich selbst habe einmal einen Blick in das Online Spiel geworfen und muss sagen, dass ich ziemlich angetan bin. Hätte man mir das Spiel als Kind/Teenager präsentiert wäre ich sicherlich hellauf begeistert gewesen.

Aber auch das Buch bietet einem schöne Lesestunden. Gerade pferdebegeisterte Mädchen ab 8 Jahren werden die Geschichte rund um die Soul Riders lieben. Denn Autorin Helena Dahlgren schafft es perfekt eine stimmige Pferdegeschichte mit fantastischen Elementen zu kreieren. Die jungen Leserinnen werden sich sicherlich mit mindestens einem der vier Mädchen identifizieren können.
So gibt es neben unserer Protagonistin Lisa auch noch Anne, Alex, Linda und ihre tollen Pferde. Jedes Mädchen für sich genommen hat seine Schwächen, Stärken und Eigenarten. Daher fühlte ich mich in dieser dynamischen Mädchengruppe sehr wohl.

Auch der Mix zwischen realer Geschichte und fantastischen Einschüben hat mir sehr gut gefallen. Schon alleine die Beschreibung der Insel Jorvik hat etwas total magisches an sich. Dennoch kommt aufgrund des fiesen Bösewichtes Mr. Sands auch die Spannung in diesem Buch nicht zu kurz.
So erfährt der Leser mehr über die Hintergründe der Soul Riders. Die Geschichte lässt dem Leser Zeit, um die Mädchen und die Einwohner von Jorvik besser kennenzulernen. Gerade die ersten Annäherungsversuche der Mädchen untereinander und das Entdecken ihrer magischen Fähigkeiten fand ich sehr faszinierend.

Sehr gelungen empfinde ich das Cover des Buches, was schon einen guten Einblick auf die Geschichte verleiht. Aber noch viel schöner ist die wirklich sehr detaillierte Landkarte im Inneren. Hier merkt man, dass ein sehr ausgeklügeltes System hinter dieser Buchreihe und dem Onlinespiel steckt.

Fazit:
Mein erster Ausflug in die Welt der Soul Riders konnte mich für die Geschichte und das Onlinespiel einnehmen. Pferdebegeisterte Mädchen ab 8 Jahren werden sicherlich total begeistert vom Buch sein. Und für Fans des Online Spiels Star Stable ist das Buch sowieso ein Muss. Wäre ich noch einmal Kind, wäre das Universum der Soul Riders genau meins gewesen.
Aber auch als Erwachsene wurde ich gut unterhalten und vergebe daher 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2021

Für Fans der Reihe wieder beste Unterhaltung

Luzifer junior (Band 9) - Ein Dämon im Klassenzimmer
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Inhalt:
Merkwürdig! Herr Holzapfel benimmt sich heute aber komisch. Luzie und seine Freunde erleben die seltsamste Mathematikstunde ihres Lebens und Gustav muss sogar in der Ecke stehen. Was sie nicht ...

Inhalt:
Merkwürdig! Herr Holzapfel benimmt sich heute aber komisch. Luzie und seine Freunde erleben die seltsamste Mathematikstunde ihres Lebens und Gustav muss sogar in der Ecke stehen. Was sie nicht wissen: Nach ihrem letzten Besuch in der Hölle haben sie einen ungebetenen Gast eingeschleppt. Herr Holzapfel ist von einem höllischen Dämon besessen. Und der macht mächtig Ärger.

Meinung:
Luzie und seine Freunde können es gar nicht glauben. Ihr Mathematiklehrer Herr Holzapfel scheint von einem auf den anderen Tag wie verändert. Mathematik und der Unterricht sind ihm nicht mehr wichtig. Daher wird die Mathematikstunde mehr als nur seltsam. Denn Herr Holzapfel geht am Ende sogar so weit, dass er den Kindern als Hausaufgabe aufgibt, das Mathebuch zu verbrennen. Was stimmt bloß mit ihm nicht? Hat etwa ein Dämon aus der Hölle seine Finger im Spiel?

Hierbei handelt es sich um den mittlerweile neunten Band der Luzifer junior Reihe. Zwar enden die Geschichten meist in sich abgeschlossen, dennoch würde ich Quereinsteigern empfehlen zumindest den ersten Band der Reihe gelesen zu haben, damit vieles beim Lesen einfach verständlicher wird. Sollte man dies jedoch nicht wünschen, findet sich zu Beginn des Buches eine kurze Charakterbeschreibung wieder, so sind dem Leser zumindest die wichtigen Charaktere gleich präsent bzw. die Erinnerungen der Fans werden noch einmal aufgefrischt.
Wahre Fans der Reihe benötigten diese Auffrischung zwar nicht, dennoch finde ich es toll, dass es dieses Personenverzeichnis mit Bild gibt.

In diesem Band treibt ein Dämon aus der Hölle auf der Erde, ganz genau gesagt an Luzies Schule, sein Unwesen. Denn dieser Dämon sinnt auf Rache. Doch nicht etwa gegenüber Luzie, viel mehr hat er es auf Gustav, Luzies Freund, abgesehen. Woher kennt der Dämon Gustav und warum möchte er Rache nehmen? Diese und viele weitere Fragen erwarten den Leser in „Ein Dämon im Klassenzimmer“.

Dass es auch dieses Mal wieder super lustig und unterhaltsam wird, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht extra erwähnen.
So freue ich persönlich mich immer riesig darauf die, von Autor Jochen Till, neu erdachten Abteilungen in der Hölle kennenzulernen. Dieses Mal wäre da beispielsweise Abteilung Nummer 70 in der sich die Öffentlichen Flatulenzer befinden. Diese bekommen alle einen Korken in den Hintern gestopft und müssen den ganzen Tag verdorbene Bohnen essen.

All diese witzigen Einfälle machen die Luzifer junior Reihe so besonders und lesenswert. Ich merke für mich persönlich jedoch, dass die Luft so langsam raus ist. Die aktuellen Geschichten können mich nicht mehr ganz so packen, wie noch die Bände 1-5. Dennoch machen die Bücher auf jeden Fall Freude, denn Luzie, Aaron, Gustav, Lilly und Cornibus sind extrem coole Charaktere.

Ein Highlight in jedem Buch der Reihe sind die Zeichnungen von Illustrator Raimund Frey. Die witzigen Stellen in der Geschichte werden dank der grandiosen Zeichnungen noch mehr hervorgehoben. Denn man muss beim Betrachten der Bilder zwangsläufig einfach schmunzeln.

Fazit:
Für Fans der Reihe ist selbstverständlich auch der 9. Band der Luzifer junior Reihe ein Muss.
Ich für meinen Teil merke jedoch, dass bei mir so langsam ein wenig die Luft bei der Reihe raus ist. Die Charaktere sind genial, ich liebe die Zeichnungen und die Ideen sind immer sehr unterhaltsam, dennoch konnten mich die letzten Bücher nicht mehr so an die Seiten fesseln wie noch die ersten Bände der Reihe.
Ich vergebe daher knappe 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere