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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2017

Es war einmal...

Todesmärchen
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In unterschiedlichen Städten in Deutschland, in der Schweiz, in Österreich und in Ungarn werden Leichen gefunden. Alle besonders drapiert und mit eingeritzten Zeichen am Körper. Der niederländische Profiler ...

In unterschiedlichen Städten in Deutschland, in der Schweiz, in Österreich und in Ungarn werden Leichen gefunden. Alle besonders drapiert und mit eingeritzten Zeichen am Körper. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und die BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, bei der der brutaler Serienmörder Piet van Loon teilnimmt. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Schlussendlich spielt er eine wichtige Rolle in den neusten Ermittlungen...
Dieses Buch ist der dritte Band der Reihe Rund um den Profiler Maarten S. Sneijder. Ohne die Vorgänger gelesen zu haben, hat mich die Geschichte gefesselt. Ein eleganter Thriller mit unerwarteten Wendungen am Ende. Auf jeden Fall werde ich das Lesen der zwei vorgängigen Bänder nachholen.

Veröffentlicht am 17.07.2017

Familienbande

Ich bin der Schmerz
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Das Team rund um den Special Agent Marcus Williams werden auf einen brisanten Serienmörder angesetzt, den "Anstifter". Wie der Name schon sagt, mordet dieser nicht selbst, sondern stifte normale Bürger ...

Das Team rund um den Special Agent Marcus Williams werden auf einen brisanten Serienmörder angesetzt, den "Anstifter". Wie der Name schon sagt, mordet dieser nicht selbst, sondern stifte normale Bürger zu Morden an und gibt ihnen damit die Wahl zwischen dem Mord oder einer toten Familie. Auf der Jagd erhalten Marcus Williams und sein Team Hilfe von Marcus' Bruder, dem Serienkiller Francis Ackerman jr. Denn dieser weiß, wer hinter dem Anstifter steckt: sein Vater. Der, der ihn zu dem gemacht hat, was er ist.

Das dritte Buch der Ackerman-Reihe ist in meinen Augen das bisher beste der Serie. Die drei bekannten Hauptprotagonisten Marcus, Maggie und Ackerman stehen im Fokus und so entsteht eine Dynamik, die viele Fragen (auch aus den vorgängigen Büchern) beantwortet werden.

Veröffentlicht am 19.05.2024

Letzte Reise

Atlas - Die Geschichte von Pa Salt
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Als die sieben Schwestern an Bord der «Titan» in See stechen, um sich das letzte Mal zum Todestag von Pa Salt zu verabschieden, ahnen sie nicht, welche Wahrheiten ans Tageslicht kommen. Ihr geliebter Vater ...

Als die sieben Schwestern an Bord der «Titan» in See stechen, um sich das letzte Mal zum Todestag von Pa Salt zu verabschieden, ahnen sie nicht, welche Wahrheiten ans Tageslicht kommen. Ihr geliebter Vater hat ihnen ein Tagebuch hinterlassen, eine Art Biografie, die ihnen erklären kann, wie es zu allem kam. Auf den Spuren der Vergangenheit, die in Paris 1928 ihren Anfang nehmen, verfolgen die Schwestern Pa Salts Werdegang durch die ganze Welt.

Dieses Buch ist der 8 und abschliessende Band der Reihe «Die sieben Schwestern». Die Erwartungen an die Geschichte waren bei mir sehr hoch, da jeder Band der sieben Schwestern eine besondere Vergangenheit enthüllte und man sich fragte, wieso gerade sie von Pa Salt adoptiert wurden. Die Erzählung bringt tatsächlich die Antworten mit. Mir gefiel besonders gut der Erzählstrang aus der Vergangenheit. Zwei Dinge fand ich nur so semi gut. Erstens wird man in der Gegenwart in das Geschehen unmittelbar gestürzt, da hätte ich mir vielleicht ein Personenregister als Überblick gewünscht. Zweitens wird gegen Ende jede gefundene Schwester als Baby heruntergerattert. Das hätte von mir aus mehr Raum und Emotionen verdient gehabt.

Mein Fazit: Wer die Reihe gelesen hat und finale Antworten sucht, findet sie in diesem Buch. 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.05.2024

Spuren aus der Vergangenheit

Der Kommissar und der Teufel von Port Blanc
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In einer alten Abtei werden bei Sanierungsarbeiten hinter einer Mauer vier Skelette entdeckt. Ein Medaillon, das zudem gefunden wurde, legt nahe, dass es sich bei einem um die vor zwei Jahren verschwundene ...

In einer alten Abtei werden bei Sanierungsarbeiten hinter einer Mauer vier Skelette entdeckt. Ein Medaillon, das zudem gefunden wurde, legt nahe, dass es sich bei einem um die vor zwei Jahren verschwundene Caroline Vernier handeln könnte. Um den jungen Polizisten Jacques Bayrou in der Ermittlung zu unterstützen, reist Philippe Lagarde an. Beide machen sich auf die Suche nach dem Täter und finden den Teufel.

Dieses Buch ist der 12. Band mit dem ehemaligen Sondereinsatz-Kommissar Phillippe Lagarde. Wer schon einige Bände gelesen hatte, bekommt auch hier das Gewohnte. Viel köstliche normannische Küche, Fernweh durch die Erzählung der Gegend und einen patenten Lagarde. Der Fall bietet zwar keine grossen Überraschungen, eher wenig Action und eine eher gemächliche Ermittlung, mit ein, zwei Plotstolperern, aber dafür muss man nicht viel überlegen und kann einfach die Geschichte geniessen.

Mein Fazit: Ein leichter Krimi, der der Reihe entspricht und gemütliche Lesezeit mit sich bringt. 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.05.2024

Um Mitternacht

Huuu-Berta - Das kleinste Gespenst von allen
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Wo wohnen Gespenster am liebsten? Genau, dort wo es am staubigsten ist. So lebt Huuu-Berta auf dem Dachboden eines verlassenen Hauses. Sie ist die Allerkleinste in ihrer Familie. Huuu-Berta hat nämlich ...

Wo wohnen Gespenster am liebsten? Genau, dort wo es am staubigsten ist. So lebt Huuu-Berta auf dem Dachboden eines verlassenen Hauses. Sie ist die Allerkleinste in ihrer Familie. Huuu-Berta hat nämlich ein grosses Problem. Nur durch das Vergruseln von Menschen kann ein Gespenst wachsen. Und Huuu-Berta hat Angst vor diesen Menschen. Bis sie gezwungen ist in die Menschenwelt einzutauchen.

Die Geschichte bietet viele süsse Illustrationen und lustige Idee wie die Gespensternamen und andere Gespensterwortschöpfungen. Auch will sie den Kindern etwas vermitteln, aber ich fand sie stellenweise etwas holprig. Unter anderem lag das auch am Schreibstil. Einerseits wird mit den Kindern direkt gesprochen, dann wieder nur erzählt. Wir haben aber Huuu-Berta und besonders ihre beste Fledermaus-Freundin Flitzi schnell ins Herz geschlossen.

Mein Fazit: Eine süsse, fantasievolle Gespenstergeschichte, die nicht beängstigend und herzliche Szenen daherkommt, aber stellenweise leicht holprig erscheint. 4 Sterne.

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