Bella und Seppi werden Rettungssanitäter
Hilfe kommt! – Einsatz für den RettungsdienstIm turbulenten Kindergartenalltag kommt es immer mal wieder zu kleineren Verletzungen und im Notfall, muss auch der Rettungsdienst alarmiert werden. Um den Kindern die Angst zu nehmen, ihnen Fragen rund ...
Im turbulenten Kindergartenalltag kommt es immer mal wieder zu kleineren Verletzungen und im Notfall, muss auch der Rettungsdienst alarmiert werden. Um den Kindern die Angst zu nehmen, ihnen Fragen rund um den Rettungsdienst und die erste Hilfe zu beantworten, zog dieses Buch seine Aufmerksamkeit auf mich und ich dachte, dieses Buch würde die nötige Grundlage dafür bieten können.
Das Buch "Hilfe kommt! - Einsatz für den Rettungsdienst" konnte mir leider nicht die nötige Grundlage bieten. Es eignet sich leider nicht für die Zielgruppe ab 3 Jahren und auch die älteren Kinder hatten sehr viele Fragen zu den Themen und Begriffen.
Zunächst lernen wir Bella und Seppi kennen, die Rettungssanitäter werden möchten und deswegen eine Ausbildung beginnen. Danach geht es rasant weiter und wir lernen im Eiltempo die verschiedenen Begriffe wie Rettungsgasse, EKG, Druckverband usw. kennen. Diese werden jedoch nur ganz kurz oder teilweise gar nicht erklärt. Da Kinder in diesem Alter noch kein Vorwissen zu den einzelnen Begriffen haben und auch ich, als Erwachsener nicht weiß, wofür man eine Absaugpumpe braucht, muss sehr viel erklärt werden und von meiner Seite vorher recherchiert werden. Es finde es sehr wichtig, wenn Kinder sich dem Inhalt eines Buches auseinander setzen und Fragen stellen. Hier war es jedoch sehr zeitintensiv, die Kinder fühlten sich überfordert und das Interesse für das Buch lies dadurch nach.
Zudem störten mich als Vorleserin die Nachnamen der Tiere, zumal ich auch nicht verstehe, warum die Tiere manchmal mit Vor- und Nachname erwähnt wurden und dann wieder nur mit Vornamen.
Die Idee des Buches ist gut und ich finde es auch wichtig, dass man schon im Kindergartenalter über erste Hilfe und den Rettungsdienst spricht. Hier wurde jedoch zu viel Wissen nicht altersgerecht vermittelt und viele Fragen blieben offen.