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Veröffentlicht am 12.02.2026

Ein düsterer Forschungsbericht

Smeralda Bohms Bestiarium
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Smeralda Bohm ist anders als andere Kinder mit 12 Jahren: Sie interessiert sich für Kryptozoologie. Was das ist? Nun, ihr Werkaninchen Kralle zum Beispiel ist ein Kryptid, ein verborgenes Wesen, die Smeralda ...

Smeralda Bohm ist anders als andere Kinder mit 12 Jahren: Sie interessiert sich für Kryptozoologie. Was das ist? Nun, ihr Werkaninchen Kralle zum Beispiel ist ein Kryptid, ein verborgenes Wesen, die Smeralda in ihrem Labor (ihr Kinderzimmer) als Kryptozoologin untersucht. Ihr Ziel ist es, ein Bestiarium mit diesen Wesen zu verfassen und der Wissenschaft zugänglich zu machen. Dabei hilft ihr ihr bester Freund Kenji, der ein unglaublich guter Krypto-Ingenieur ist, leider aber in der Feldforschung nicht mithelfen kann, da er schwer krank und die meiste Zeit an den Rollstuhl gefesselt ist. Alles läuft gut, bis eines Tages ein junger Kommissaranwärter bei Smeralda zuhause auftaucht und ihre Hilfe bei einem unerklärlichen Verbrechen sucht. Als am nächsten Tag dann auch noch ein Elfenjunge in Smeraldas Klasse erscheint und sie umbringen will, weiß sie: In der Welt der Kryptozoologie passiert gerade etwas. Und wer ist eigentlich diese Edith, die Smeralda vor dem Elfenjungen beschützt hat? Weiß sie mehr, als sie zugibt? Smeralda Bohms Forschungen erreichen ein Level, mit dem sie selbst nie gerechnet hätte…
Wer die Polidori-Reihe von Anja Fislage kennt, der weiß: Es wird düster und gruselig! So auch hier, in der Pontifarstraße der 1988er. Smeralda ist eine Eigenbrötlerin, die - so stellt sich im Verlauf heraus - ein großes Trauma mit sich herumträgt. Und ja, möglicherweise auch autistische Züge. Das macht sie aber in ihrer Art umso charmanter. Kommunikation zwischen Menschen ist nicht ihre Spezialität – wie sie gern und oft betont. Man könnte sie schon fast „schrullig“ nennen: Sie fühlt sich nur in ihrem Kryptozoologinnenkittel wohl, duldet keine Störungen und benötigt strikte Ablaufmuster – ob im Alltag oder bei ihrer Forschung. Für junge Leser*innen, die noch keine Berührungspunkte mit Neurodivergenz haben, könnte Smeralda sicherlich etwas befremdlich erscheinen, denn die Thematik wird auch nirgendwo in der Geschichte angesprochen. Diesen Umstand finde ich ein bisschen schade, denn man könnte hier doch zumindest im Ansatz darauf eingehen. Auch das Thema Trauma, welches Smeralda definitiv durch den Angriff auf ihre Mutter davongetragen hat, wird nicht weiter thematisiert. Dafür muss ich leider einen Stern abziehen, da ich es als vertane Chancen ansehe.
Die Aufmachung des Bestiariums ist wieder einmal grandios. Im Stil eines Notizbuches mit Tinten- und Kakaoflecken, mit Blaupausen von Gerätschaften, mit beigefügten handschriftlichen Seiten und Polaroidfotos hält der Leser/die Leserin einen Bericht der Geschehnisse vom November 1988 in Händen. Helge Vogt hat die beschriebenen Kryptiden großartig als Illustration umgesetzt, danke dafür! Das ganze Bestiarium lebt davon. Wer sich nicht von speziellen Figuren abschrecken lässt und nicht extrem schreckhaft ist, wird mit Smeralda ein spannendes Abenteuer erleben!

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Taschentücher werden dringend empfohlen!

Heartbreak Hotel
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Das „Heartbreak Hotel“ ist eine wunderbare Graphic Novel für Heranwachsende, die sich früher oder später mit dem Thema Herzschmerz auseinandersetzen müssen. Oder vielleicht sogar wollen? Und für Lesende, ...

Das „Heartbreak Hotel“ ist eine wunderbare Graphic Novel für Heranwachsende, die sich früher oder später mit dem Thema Herzschmerz auseinandersetzen müssen. Oder vielleicht sogar wollen? Und für Lesende, die Comics vor Romanen bevorzugen. Die Autorin und die Illustratorin haben gemeinsam ein wunderbar detailreiches, ergreifendes und unglaublich intensives Werk geschaffen! Der Zeichenstil trifft genau meinen Geschmack: Die Panels sind mit sehr viel Hingabe fürs Detail gestaltet, wodurch ich oft innegehalten habe, um mir die Besonderheiten genauer anzusehen. Denn es gibt sie nicht ohne Grund! So sind zum Beispiel die Rückschauen der Teenager farblich bunt gehalten, wohingegen die Szenen im Heartbreak Hotel einheitlich-unifarben von zart rosa bei Maya, über hellblau bei Martin, hellviolett bei Fiona bis hin zu grau-blau bei Finn reichen. So behält jede Figur ihre Individualität und den Raum für ihre eigene Geschichte. Denn wir haben hier vier Heranwachsende an dem bzw. einem (sie sind ja schließlich noch jung…) Scheideweg ihres Lebens, der sie in ihrer Existenz an einen Punkt der Selbstfindung gebracht hat. Gemeinsam mit den Figuren durchleben wir den Moment, der sie ins Heartbreak Hotel gebracht hat, vereint fühlen wir ihre Emotionen und gehen mit ihnen kurzzeitig in ein fiktives Was-wäre-wenn. Am Ende bleibt jedoch die Erkenntnis, dass die vier das Heartbreak Hotel nur verlassen können, wenn sie ihre gebrochenen Herzen gemeinschaftlich heilen. Es ist eine Ermunterung und ein Erinnern daran, dass es immer einen Ausweg aus solchen Situationen gibt, dass das Leben trotz allem weiterhin lebenswert ist und weitergeht, und dass es wichtig und richtig ist, um Hilfe zu bitten und diese auch anzunehmen! Die Grundidee dazu gefällt mir wirklich gut, denn kaum jemand versteht den Schmerz eines Teenagers besser als ein anderer Heranwachsender. ABER, und hier muss ich leider einen Stern abziehen: Mir fehlen Hinweise – ob nun in einem Vor- oder Nachwort oder innerhalb der Geschichte selbst – zum Thema Hilfesuchen bei professionellen psychologischen Beratungsstellen. Damit würde dieses Buch seiner Vorbildfunktion in vollem Umfang gerecht werden, finde ich. Denn wenn wir nicht schon Jugendliche bzw. Heranwachsende darüber aufklären, dass es völlig angebracht und in Ordnung ist, sich Hilfe in Form von Therapien oder Arztbesuchen zu holen, wie sollen wir dann als Gesellschaft jemals das Stigma abstreifen, das wir noch immer mit einer Therapie verbinden? Hier haben
Autorinnen und der Verlag eine Chance verschenkt, finde ich. Beim Thema Triggerwarnung bin ich etwas zwiegespalten, aber vielleicht wäre ein Hinweis auf Tod, Unfall, Depressionen und Isolation sinnvoll.
Das „Heartbreak Hotel“ ist eine Geschichte über den ersten Herzschmerz, das Erleben und Durchleben von Emotionen, das Erlernen des Umgangs damit, aber auch die Aneignung von Akzeptanz, besonders im Hinblick auf die Veränderungen, die das Erlebte in ihrem Leben bedeuten. Jung waren wir alle einmal, daher denke ich, dass alle Lesenden sich ein Stück weit – und wenn es auch nur ganz am Rande ist – in irgendeiner Form in einem der vier Protagonisten wiederfinden können.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Würdest du bleiben, wenn deine Ketten fallen?

To Love a God
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Aurora ist geschockt: Als Colden nach seiner Verwundung in Elysion erwacht, kann er sich an die letzten Jahrhunderte nicht mehr erinnern. Vor ihr steht nicht mehr der Gott und Exarchion, in den sie sich ...

Aurora ist geschockt: Als Colden nach seiner Verwundung in Elysion erwacht, kann er sich an die letzten Jahrhunderte nicht mehr erinnern. Vor ihr steht nicht mehr der Gott und Exarchion, in den sie sich verliebt hat und der ihre Gefühle erwiderte. Er hat außerdem vergessen, wer bzw. was Aurora wirklich ist, nämlich der heiligste Gegenstand der Götter: das Atherionzepter – in Menschenform. Doch als wäre dieser Umstand nicht schon schwierig genug, so hat sich durch das Einsetzen ihrer Macht im Kampf gegen den Exarchen Galadon ein Riss am Himmel gebildet, aus dem etwas und jemand aus der zerstörten Götterwelt auf die Erde gefallen ist. Wird Colden trotz seines Gedächtnisverlustes an seinen Plänen zum Umsturz Galadons festhalten? Und welche Rolle wird Aurora dabei spielen?
Band 2 war ein action- und gefühlsgeladenes Jahreshighlight! Wo Band 1 bildgewaltig und schockierend war, geht es im zweiten Teil gefühlsmäßig und in der Figurendarstellung und -entwicklung in die Tiefe. Wenn ich diese Geschichte in einem Wort zusammenfassen sollte, müsste ich dafür „intensiv“ wählen. Denn nichts anderes ist es! Die Story ist brutal, gewaltig, ergreifend, auf so vielen Ebenen bewegend und sie geht einem unter die Haut!
Aurora entwickelt sich als Protagonistin sehr authentisch weiter. Sie ist eine starke weibliche Figur, reflektiert, wenig impulsiv, altruistisch und hat weniger selbstzerstörerische Tendenzen als noch in Band 1. Ich mag diese ganz eigene Beziehung und Interaktion zwischen ihr und Colden sehr. Über ihn und seine Vergangenheit lernen wir auch endlich mehr, ebenso wie über die von Zak und Brynn, die ich als Nebenfiguren auch enorm zu schätzen weiß.
Zum Inhalt kann und mag ich nicht mehr sagen, ohne zu spoilern. Nur so viel sei verraten: Es nahm ungeahnte Wendungen für mich. Zu Beginn der Geschichte war mir absolut nicht klar, wo das Ganze hinführen wird. Und darauf war ich sehr gespannt! Band 3 wird ein fulminantes Finale, so viel steht auf jeden Fall fest!

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Was wäre, wenn deine (Hexen-)Träume wahr werden würden?

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel
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Cassandra Morgan lebt im schlimmsten Mädcheninternat ganz Englands. Als ihre Mutter sie vor sieben Jahren dort abgab, versprach sie, sie würde wiederkommen. Doch nun wurde sie für tot erklärt und das Internat ...

Cassandra Morgan lebt im schlimmsten Mädcheninternat ganz Englands. Als ihre Mutter sie vor sieben Jahren dort abgab, versprach sie, sie würde wiederkommen. Doch nun wurde sie für tot erklärt und das Internat will Cassandra in ein Waisenhaus weitergeben. Bevor das passieren kann, flieht sie mit der Hilfe des komisch geformten Schlüssels, den ihre Mutter ihr zur Aufbewahrung gegeben hat. Schon nach kurzer Zeit gerät sie in das Visier von Goblins, die Kinder fangen und nach Faerie verkaufen wollen. Als Cassandra dann von einem sprechenden Kater gerettet wird, der ihr von ihrer Tante, der Haghexe von Hagley, berichtet, beginnt sie die Geschichten aus ihren Märchenbüchern zu glauben. Denn Faerie existiert wirklich und ihre Tante ist die Wächterin der Grenze zwischen dem magischen Land und unserer Welt. Dort angekommen beginnt Cassandra ebenfalls eine Ausbildung als Hexe, jedoch treibt sie dauerhaft eine Frage um: Wo ist ihre Mutter, die ebenfalls eine Hexe ist? Ist sie vielleicht in Faerie und benötigt ihre Hilfe?
„Cassandra Morgan“ ist das Erstlingswerk der Autorin Skye McKenna und an einigen Stellen merkt man der Geschichte dies auch an. Daher zunächst zum Negativen, weil es mich doch sehr beschäftigt hat: Diese Erzählung besitzt viele lose Enden, Leerstellen und Zeitsprünge, die die Figuren- und Beziehungsentwicklung stören und teilweise sogar hemmen. Das beste Beispiel hierfür ist Cassandras Tante Miranda, mit der im Verlauf der Geschichte nur wenig Interaktion auftritt. Dadurch bleibt der erste (doch ein wenig negative) Eindruck einer Frau, die ihre Nichte eigentlich gar nicht im Haus haben möchte, lange erhalten. Es wird uns Leserinnen keine Möglichkeit geboten, in die Innenwelt der Haghexe sehen zu können. Erst gegen Ende (und durch eine dritte Perspektive) wird uns ihre Gefühlswelt ein Stück weit näher gebracht. Aber insgesamt bleibt sie recht blass und undurchsichtig. Ihre Nichte Cassandra hingegen erlebt eine 180 Grad Wendung von der verhuschten, Streit vermeidenden Internatsschülerin hin zu einer abenteuerlustigen, impulsiv handelnden Junghexe, die aber keinerlei Ahnung von den Gepflogenheiten und Regeln der magischen Welt hat, sich aber dennoch unbedarft und kopfüber in sie hinein stürzt. So recht passt das für mich nicht zusammen. Immer wieder missachtet sie die Regeln ihrer Tante und gerät dadurch in Gefahr. Ein gutes Beispiel für junge Leserinnen? Ich glaube nicht. Aber es gibt sie trotzdem, die versöhnlichen Szenen, in denen Cassandra ihre Freundschaften priorisiert, in denen sie sich selbst zurückstellt. Und dies sind die Abschnitte, in denen sie sich als Figur weiterentwickelt. Aber sie sind rar gesät.
Des Weiteren hätte ich mir eine noch detaillierte Beschreibung von Faerie gewünscht. Es bleibt ein mysteriöser Ort, über den wir kaum etwas erfahren. Einzig aus Cassandras Märchenerfahrung erhalten wir splitterhaft Informationen über die Bewohner. Ich hoffe sehr, dass in den Folgebänden dazu mehr Informationen gegeben werden.
Insgesamt war die Geschichte aber spannend aufgebaut, hatte Twists und Aha-Momente, mit denen ich nicht gerechnet hatte, es gab herzergreifende Szenen und tolle tierische magische Begleiter. Es las sich locker weg, war nicht langatmig und ist auch für erfahrenere Jungleser*innen geeignet, da die Schrift recht groß gedruckt ist und die 400 Seiten daher wie im Flug vorüberziehen.
Ein echter Hingucker ist es dank der Covergestaltung ja sowieso! Der Buchschnitt und das Cover passen wunderbar zusammen, die Illustrationen geben einen Vorgeschmack auf magische Wesen in einem Waldsetting. Und auch, wenn ich Menschen auf Covern nicht mag, so passt die Darstellung der Protagonistin hier für mich zu hundert Prozent. Ich bin sehr gespannt, wo sich die Folgebände farblich und gestalterisch bewegen werden!
Wer Hexen und magische Wesen mag, das Abenteuer in einem verwunschenen Wald sucht und starke Mädchen gern hat, der sollte sofort mit Cassandra und ihrer Freundin Rue in den Hag aufbrechen. Ich freue mich jedenfalls darauf, das nächste Geheimnis mit Cassie zu lösen!

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Die Konflikte spitzen sich zu!

Royal Institute of Magic, Band 4 - Die geheimnisvolle Legende
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Ben Greenwoods Zeit als Lehrling am Royal Institute of Magic könnte so entspannt sein… Wenn da nicht die Sache mit dem Wiederfinden der Rüstung von Queen Elizabeth I. wäre. Ja, und natürlich, wenn es seinen ...

Ben Greenwoods Zeit als Lehrling am Royal Institute of Magic könnte so entspannt sein… Wenn da nicht die Sache mit dem Wiederfinden der Rüstung von Queen Elizabeth I. wäre. Ja, und natürlich, wenn es seinen Mitlehrling Aaron nicht gäbe. Denn dieser besteht auf die Austragung des verschobenen Zauberattacke-Spiels – ein Wettkampf zwischen zwei Teams, von dem Ben nicht einmal die Regeln kennt. Außerdem steht die Abschlussprüfung der Klasse 2 und die Versetzung in Klasse 3 an. Kann Ben allen Aufgaben gerecht werden? Und wie lange werden die Dunkelelfen sich noch in Schach halten lassen? Nachrichten über Angriffe sind mittlerweile an der Tagesordnung in der magischen Welt…
Die Story dieses Bandes schließt nahtlos an die Geschehnisse aus Band 3 an. Die drei Freunde Ben, Charlie und Natalie entdecken einen Hinweis auf den nächsten Rüstungsteil, nämlich den Brustpanzer. Doch um diesen geht es erst ab ca. der Mitte des Buches. Vorher muss Ben sich seinem Widersacher Aaron stellen und wir Leser*innen lernen endlich, was ein Zauberattacke Spiel ist. Ich mochte die Idee des Wettkampfs, der sich aus verschiedenen Spielen (Catch the flag aus Percy Jackson und Quidditch aus Harry Potter) zusammensetzt. Zudem gefiel mir der Umstand, dass Ben nicht der Überflieger ist, der sich zwar überhaupt nicht mit dem Spiel auskennt, es aber trotzdem locker aus dem Ärmel schüttelt, sondern dass er sich mit William einen fähigen Teamleiter und Trainer ins Boot geholt hat. Denn mal ehrlich: In allem perfekt sein wäre ja auf Dauer langweilig und ziemlich unrealistisch…
Auch die Lehrinhalte und Prüfungen des Instituts sind nicht auf der Strecke geblieben, was mir sehr gefiel, denn dies macht nun einmal einen großen Teil dieser Geschichte aus. Ebenso wie die Freundschaft zwischen Ben, Charlie und Natalie, die in diesem Band kurz ein paar Risse bekommt. Aber auch das gehört zum Leben dazu und macht die Story umso authentischer.
Das Tempo der Erzählung nimmt dann ab ca. der Hälfte des Buches richtig an Fahrt und Spannung auf: Wir lernen nämlich mit den Zwergen eine neue Gruppe magischer Wesen kennen. Ab diesem Moment hatte mich die Geschichte wieder vollkommen eingefangen und das Weltensetting, das sich hier um einiges vergrößerte, zeigte erneut sein volles Potenzial. Victor Kloss gelingt es wirklich von Band zu Band, dieser Erzählung einen weiteren fantastischen Aspekt hinzuzufügen.
Einzig das Cover passt dieses Mal nicht so recht zum Inhalt, aber darüber kann ich hinwegsehen. Ich freue mich unglaublich auf die letzten beiden Bände und bin sehr gespannt, ob Ben das Schwert und seine Eltern wiederfinden kann!

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