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Veröffentlicht am 08.11.2020

Glücklich sein, Naturverbundenheit und ein Neuanfang

What if we Drown
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Worum geht es in What if we drown?
Die Geschichte startet damit, dass Laurie nach Vancouver zieht, um dort mit ihrem Medizin-Studium zu beginnen. Sie trauert noch immer um ihren verstorbenen Bruder und ...

Worum geht es in What if we drown?
Die Geschichte startet damit, dass Laurie nach Vancouver zieht, um dort mit ihrem Medizin-Studium zu beginnen. Sie trauert noch immer um ihren verstorbenen Bruder und möchte deswegen in einer neuen Umgebung einen Neuanfang starten. Gleich am ersten Tag an der Uni stößt sie wortwörtlich mit Sam zusammen, dem Senior-Studenten, der ihr mit seinen meerblauen Augen direkt ins Herz zu schauen vermag. Als sie seinen vollen Namen erfährt, ist für nichts mehr so wie es eine kurze Zeit war. Denn er war es der in der Todesnacht ihres Bruders an seiner Seite war.

Meine Meinung
COVER

Das Cover ist für mich Magie pur. Die Wellen mit den Goldsprenkeln und den Farben harmonieren so schön miteinander. Was mein Bücherherz auch höher schlagen lässt, ist, dass das "if" aller Cover eine durchgehende Linie bilden wird und wenn so etwas im Regal nicht schön aussieht, weiß ich auch nicht. <3

HANDLUNG

Ich muss zugeben, dass mich das Hauptthema vor dem Lesen sehr an Truly von Ava erinnert hat. Aber in What if we drown geht Sarah Sprinz ganz anders und doch authentisch damit um. Sie hat eine solche Spannung aufgebaut, obwohl man schon zu Beginn erfährt, dass Sam "der" Sam ist, der bei ihrem Bruder gewesen ist. Lauries Sorgen um ihren Neuanfang zu Beginn der Geschichte konnte ich gut nachvollziehen und dass Amber sie dabei unterstützt und aufgemuntert hat, fand ich sehr berührend. Am Anfang hat Laurie sehr viel Glück; sie findet direkt eine beste Freundin, einen Freundeskreis, trifft auf Sam und kann auch noch in der WG weiter wohnen bleiben. In einigen inneren Monologen fällt ihr das aber auch auf und sie reflektiert ihre ersten Tage sehr. Das hat mir sehr gefallen, dass sie nicht einfach alles so für selbstverständlich erachtet.

Thematisch setzt sich die Geschichte mit dem Tod, Trauer, Verlustängsten, Alkohol- und Drogenmissbrauch auseinander. Also für die Leser:innen, die das in ihrer momentanen Situation triggern könnte, hier ein Hinweis. Dieser ist auch im Buch enthalten.

Bei ein paar Szenen hätte ich mir so gewünscht dass sie noch ein eigenes Kapitel bekommen bzw. ausführlicher geschrieben sind, da ich einfach eine Kanada-Liebhaberin bin und so gerne von der atemberaubenden Landschaft lese. Aber das waren wirklich nur 1-2 Stellen. Sonst habe ich an dem Buch wirklich nichts auszusetzen. Ich freue mich unfassbar auf die Folgebände und ein paar Szenen in denen auch Laurie und Sam auftauchen.

CHARAKTERE

LAURIE

Mit Laurie bin ich direkt warm geworden und konnte mich so gut in sie hineinfühlen.💕 Ihre WG finde ich einfach nur schön und am liebsten würde ich auch dort leben wollen, würde ich in Vancouver leben. Ich konnte mich richtig gut in sie hineinfühlen - sie ist so realistisch dargestellt, macht Fehler und versucht trotzdem immer ihr Bestes zu geben und ihren eigenen Weg zu gehen. Sie liebt die Natur genau wie ich und ist deshalb auch mit Sam direkt auf einer Wellenlänge.

"Ich war so lange nicht mehr im Wald gewesen, dass mich die Natur mit schierer Wucht traf und sprachlos machte. Ich sollte das öfter tun. Einfach rausgehen und die pure Ruhe genießen, die bewirkte, dass ich langsamer atmete und meinen Körper bewusster wahrnahm.", S. 282

Mit Kian findet sie eine tolle neue Freundin, die sie unterstützt und mit der sie all die neuen Erlebnisse als Medizin-Ersti durchmachen kann. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass Laurie ehrlicher zu ihr ist, damit sie auf einer tieferen Gefühlsebenen miteinander reden können, aber das ist nunmal Lauries Charakter. Sie ist zwar offen und recht selbstbewusst, aber ihre Verlustängste haben sie zu Beginn doch sehr im Griff. Deshalb finde ich ihre Entwicklung auch sehr bewundernswert. Mehr will ich an dieser Stelle auch nicht schreiben, um niemanden zu spoilern. ;)

SAM

Sam. Hach Sam! 💕 Schon mit der kleinen Kollision zu Beginn habe ich ihn direkt in mein Herz geschlossen. Sein Humor und das freche Funkeln in seiner Art passen perfekt zu ihm, auch wenn er unter der Oberfläche genauso trauert wie Laurie. Seine Ehrlichkeit macht es schwer ihn nicht zu mögen und ich liebe seine Beziehung zu seiner besten Freundin Teddy.

NEBENCHARAKTERE

Die WG. Ganz große Liebe! Sie werden zu Lauries sicherem Hafen und ich habe es ihr so sehr gegönnt, dass sie in der WG bleiben durfte. Hope ist mir so so ähnlich mit ihrer Bücher und Pflanzenliebe und ich kann mir vorstellen, dass unsere Zimmer gar nicht mal so unterschiedlich aussehen. Und Emmet ist einer der lustigsten Charaktere, von dem ich seit langem gelesen habe. Die beiden sind mir direkt ans Herz gewachsen.

Und dann kommen noch Kian, Teddy, Cole. Das ist die schönste Freundesgruppe, die Laurie sich wünschen könnte. Man merkt richtig wie wohl sie sich fühlt.

SCHREIBSTIL

Sarah's Schreibstil ist für mich wie ein Film auf meiner ganz persönlichen Kinoleinwand im Kopf. Ich wurde jedesmal schon nach wenigen Zeilen von der Geschichte eingesogen, sodass ich gar nicht mehr aufhören wollte. Einfach magisch. Da sie aus Lauries und Sams Perspektive geschrieben hat, werden beide Gefühlswelten gezeigt und man kann sich auch besser in Sam hineinversetzen.

SCHAUPLÄTZE

Was mich außerdem sehr angesprochen hat, sind die wunderschönen Schauplätze, die in der Geschichte eine Rolle spielen und zudem auf der Karte vorne im Buch illustriert sind. Die Beschreibungen und Atmosphäre, die Sarah Sprinz rüber bringt, haben mich direkt wieder nach Vancouver versetzt, wo ich zuletzt vor 4 Jahren gewesen bin. Ich freue mich schon riesig auf die anderen Teile der Reihe, um noch mehr von Vancouver und Kanada mit den Charakteren erleben zu können. Einfach poetisches Kopfkino fürs Herz.

Fazit
Glücklich sein, Naturverbundenheit und ein Neuanfang

"What if we drown" gleicht einer emotionalen Achterbahnfahrt, die durch einen wundervollen poetischen Schreibstil erzählt wird. Es geht um Neuanfänge und um das Glücklich sein. Jede/r Kanada-Liebhaber:in kommt in der Geschichte voll auf seine Kosten und spürt die Naturverbundenheit auf jeder Seite. Alle Charaktere sind vielschichtig, machen Fehler und sind so liebenswert, dass man sich pudelwohl in der Geschichte fühlt. "Aber wir haben jeden Tag die Chance, eine bessere Version unserer selbst zu werden." ist nur eines von vielen berührenden Zitaten.

Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen und ich kann es jedem empfehlen, der New Adult gerne mag und die kanadische Atmosphäre kennen lernen will. Denn das hat Sarah perfekt eingefangen!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.01.2019

Magische Welt: spannend, herzzerreißend und humorvoll

Mitternachtsfarben
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Inhalt:

Juli steckt in einem Wirrwarr von Gefühlen. Ihre Eltern trennen sich, ihr bester Freund hat sich in sie verliebt und ihre Freunde haben auch immer weniger Zeit. Nur ihre Lieblingsband gibt ihr ...

Inhalt:

Juli steckt in einem Wirrwarr von Gefühlen. Ihre Eltern trennen sich, ihr bester Freund hat sich in sie verliebt und ihre Freunde haben auch immer weniger Zeit. Nur ihre Lieblingsband gibt ihr noch Halt und ihre Tweets bringen sie zum Lachen.
Bei einem Schulausflug gerät sie plötzlich in eine andere Welt und hier bringen sie ganz andere Probleme zum Verzweifeln. Spielt ihr ihr Verstand einen Streich oder befindet sie sich tatsächlich im 18.Jahrhundert? Zusammen mit Chris versucht sie dem Rätsel auf die Spur zu kommen und wieder in ihr normales Leben zurückzukommen. Doch einfach ist das definitiv nicht. Denn eine unbeschreibliche Macht scheint beide zu verfolgen
.
Meine Meinung:

Schon auf den ersten Seiten musste ich so oft laut lachen, dass ich etwas schräg von meinem Umfeld angeschaut wurde. Ganz toller Auftakt für die Geschichte und der Humor mit Sarkasmus gespickt zieht sich durch das ganze Buch.

Die Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen und fand Juli von Anfang an richtig toll. Sie ist einfach authentisch und zeigt so viel Verletzlichkeit und kann ihre Gedanken gut dem Leser vermitteln.

Der Handlungsstrang ist super ausgearbeitet und am Ende führen auch die kleinsten Details zur Lösung. Auch wenngleich der Mittelteil etwas holprig ist durch ein paar Längen, hat das für mich eher etwas Ruhe und Alltag hinein gebracht und man konnte gut fühlen, wie Juli sich langsam mit der neuen Situation abfindet.

Wie schon erwähnt, ist Alex Schreibstil sehr humorvoll, liebevoll und spannend. Da kann man sich nur komplett in die Geschichte fallen lassen.

Und das Cover. Hach, es ist so wunderschön. Und es passt perfekt zum Inhalt. Da hat Marie Graßhoff ein Wunderwerk vollbracht.

Also ich kann das Buch jedem weiterempfehlen und werde es mir auch noch als Printexemplar kaufen, weil ich es unbedingt nochmal lesen möchte.
Insgesamt also 5/5 Sternen.

Veröffentlicht am 13.11.2018

Träume und eine Tür aus Saphir

Die Saphirtür
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Inhalt:

Isla Hall wird von den Austins auf dem Anwesen ‚Silverton House‘ als Privatlehrerin für die kleine Ruby angestellt. Das aufgeweckte und gleichermaßen wissbegierige Mädchen zieht Isla schnell in ...

Inhalt:

Isla Hall wird von den Austins auf dem Anwesen ‚Silverton House‘ als Privatlehrerin für die kleine Ruby angestellt. Das aufgeweckte und gleichermaßen wissbegierige Mädchen zieht Isla schnell in ihren Bann. Isla merkt aber, dass irgendetwas nicht stimmt. Ruby sieht erschöpft aus und ist zunehmend verschlossen und dann erzählt sie ihr, dass sie schon lange nicht mehr träumen kann.

Verwirrt spricht Isla mit ihren Arbeitgebern, doch die tun es als Kinderscherz ab. Nur Isla und das Hausmädchen Hannah scheinen ihr zu glauben. Isla versucht alles erdenklich Mögliche um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Bei Ihrer Suche stößt sie auf eine Tür aus Saphir und was dahinter verborgen ist, übertrifft all ihre Vorstellungskraft. Und dahinter trifft sie auch noch den Mann, der ihr schon oft in ihren Träumen begegnet ist.

Meine Meinung:

Die kluge und schöne Isla hat es mir mit ihrer so freundlichen Art sehr schnell angetan und auch die kleine Ruby ist mir mit ihrer meist ausgelassenen Art und ständigen Neugier schnell ans Herz gewachsen. Ich hab mir auch Sorgen gemacht, als die sich wiederholende Müdigkeit von Ruby geschildert wurde. Deshalb konnte ich auch Islas Sorge gut nachvollziehen und habe bei ihrer Suche nach den Antworten sehr mit gefiebert. Unglaublich gut hat mir das Anwesen gefallen und es wurde so präzise und schön beschrieben, dass ich immer noch gerne an die wunderschönen Räume und den atemberaubenden Garten zurückdenke. Und nicht nur das. Auch die faszinierende Traumwelt hat mich gefangen genommen. Aber da möchte ich jetzt nicht mehr spoilern. ;)
Was mir aber nicht so gut gefallen hat, war die Rolle der Eltern. Ich konnte ihr komplett fehlendes Interesse an Ruby überhaupt nicht nachvollziehen, aber ich denke mal, dass das damals leider manchmal so war.
Hannah hat mir dabei aber umso mehr gefallen und ihre raue Freundlichkeit, die sie an den Tag legte, hat mich öfter zu schmunzeln gebracht.
Und dann ist da noch der sympathische J (ich kürze in mal ab), der mich vom ersten Augenblick mit seiner umwerfenden und liebevollen Art umgehauen hat. Auch die zarte Liebesgeschichte, die aber nicht im Vordergrund steht, war schön zu lesen.
An manchen Stellen fand ich es auch ein bisschen gruselig, was die Spannung aber umso mehr angeheizt hat.
Stefanie Lasthaus erzählt die bewegende Geschichte aus der 3.Person und hat einen schönen flüssigen und perfekt ausgeschmückten Schreibstil.
Und was soll ich sagen. Das Cover! Es ist wunder, wunderschön und auch die Schrift gefällt mir sehr gut. Da hat die Coverdesignerin echt ein zauberhaftes und so gut passendes Cover entworfen.

Fazit:
Resümierend konnte mich das Buch sehr fesseln und hat mich sanft wieder zu dem Genre Fantasy geführt. Durch die fantastischen Elemente hat das Buch für mich auch wunderbar in den Herbst gepasst und ich konnte das Buch so genießen. Jetzt wir definitiv wieder mehr Fantasy gelesen. Volle 5 Sterne von mir! <3

*Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 11.11.2018

'Der Zauber zwischen den Seiten'- Liebesroman mit historischem Flair

Der Zauber zwischen den Seiten
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Inhalt:

Cristina Caboni erzählt zwei ineinander verwobene Geschichten. Sofia lebt in Rom und ist eigentlich nicht so recht glücklich mit ihrer Situation. Mit ihrem Mann versteht sie sich nicht mehr so ...

Inhalt:

Cristina Caboni erzählt zwei ineinander verwobene Geschichten. Sofia lebt in Rom und ist eigentlich nicht so recht glücklich mit ihrer Situation. Mit ihrem Mann versteht sie sich nicht mehr so gut und sie möchte endlich wieder eine Erfüllung finden und einem Job nachgehen. Kurzerhand beschließt sie ihrer Leidenschaft den Büchern wieder zu folgen und lernt in einem Antiquariat einen alten Mann kennen, der ihr ein altes restaurierungsbedürftiges Buch ihres Lieblingsautors schenkt. Was sie darin entdeckt und dass sie mit dem verschlossenen Tomaso die Geheimnisse darin lüftet, daran hätte sie nicht mal in ihren Träumen gedacht.
Clarice lebt Mitte des 19.Jahrhunderts und wird von ihrem Onkel und ihrer Tante groß gezogen. Sie zieht sich wegen der fehlenden Liebe und Aufmerksamkeit immer mehr in die Welt der Bücher zurück. Eines Abends lernt sie den benachbarten Buchbinder durch Zufall kennen und findet dadurch ihre Berufung. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr und schon bald droht sie daran zu brechen.

Meine Meinung:

Sofia ist zu Beginn eine in sich zurückgezogene Frau, die sich zur Hausfrau runterstufen lässt wieder lernen muss für sich selbst einzustehen. Dabei helfen ihr vor allem die Worte ihrer besten Freundin: "Manchmal müssen bestimmte Dinge passieren, damit etwas Neues entstehen kann." Nach reiflicher Überlegung und der neuen Aufgabe mit dem zu restaurierenden Buches trennt sie sich von Ihrem Mann und man merkt wie sie aufblüht und sich stark für sich selbst macht. Die gesamte weitere Geschichte hindurch merkt man, wie viel entschlossener und mutiger sie wird. Sie lässt sich nicht mehr so leicht unterkriegen und setzt auch mal ihren Kopf durch. Ihrer Entwicklung hat mir wirklich gut gefallen und auch ihre Leidenschaft hat mich sehr gepackt.

Clarice Schicksal hat mich von Anfang an sehr berührt und ich bewundere sie wie sie eine so starke und unabhängige Frau geworden ist. Die ganzen Niederschläge und Probleme in Ihrem Leben ziehen zwar nicht spurlos an ihr vorbei, aber sie klammert sich an das Leben und ihre Leidenschaft für Bücher.

Der mürrische und verschlossene Tomaso hat mich zu Beginn eher mit gemischten Gefühlen zurück gelassen. Doch nach und nach taut er im Umgang mit Sofia auf und ich konnte ihn immer besser leiden. Beide ergeben ein so perfektes Team auch wenn sie manchmal ihre Alleingänge gehen müssen, um danach zu merken, dass sie den jeweils anderen doch gebraucht hätten.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig zu lesen, auch wenn die Geschichte manchmal ihre Längen hatte.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich würde es jedem empfehlen, der Geschichten mit einem historischem Part mag. Auch das Thema Buch und der Beruf des Buchbinders wurde schön ausgearbeitet.
Deshalb gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 11.10.2018

Sunset Beach, ein Cottage und der Briefkasten ‚Seelenverwandte‘

Wo wir uns finden
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Inhalt:
Hope hat nicht mit dieser für sie alles verändernden Woche gerechnet und noch weniger mit dem attraktiven und geheimnisvollen Tru aus Afrika.

Hope reist nach Sunset Beach in North Carolina um ...

Inhalt:
Hope hat nicht mit dieser für sie alles verändernden Woche gerechnet und noch weniger mit dem attraktiven und geheimnisvollen Tru aus Afrika.

Hope reist nach Sunset Beach in North Carolina um ein letztes Mal, das Cottage ihrer Familie zu besuchen, bevor es verkauft wird und wühlt sich durch alle Gegenstände, die sie und ihre Schwestern noch behalten möchten. Bei einem Spaziergang mit ihrem verspielten und oft sehr eigensinnigen Hund Scottie trifft sie auf Tru. Der Safari-Guide aus Afrika hat schon einiges erlebt und auch Hope öffnet sich ihm und erzählt von ihrer Familie und ihren Wünschen und Ängsten.
In den folgenden Tagen kommen die beiden sich näher, doch ist diese Liebe von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

Meine Meinung:
Nicholas Sparks hat mich mit dieser Geschichte tief berührt und ich habe noch lange darüber nachgedacht. Über verpasste Chancen, Ehrlichkeit und die große Liebe, die auch mal Jahrzehnte überdauert.

Die Geschichte war so authentisch, liebevoll und hatte einen eher ruhigen Verlauf. Doch das hat mich keineswegs gestört, denn mit der behutsamen Art wurde der Autor den Charakteren und der Geschichte gerecht. Trotzdem gibt es einen klar erkennbaren Spannungsbogen, der auch den Zeitsprung überbrückt.

Sparks hat wie nicht anders zu erwarten einen fantastischen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt.

Doch zu Beginn hatte ich meine Schwierigkeiten in den Roman einzusteigen, aber das hat sich nach den ersten 100 Seiten gelegt. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich lange nicht mehr eine so sanfte und friedliche Story gelesen habe, aber es passt einfach wie die Faust aufs Auge.
Durch die wechselnde Perspektive, bekommt man einen wunderbaren Einblick in die beiden Hauptcharaktere.

Fazit:
Mir hat die angenehme Geschichte sehr gut gefallen, ich konnte alles sehr gut nachvollziehen und wurde an der einen oder anderen Stelle auch überrascht. Die magisch wirkende Story rund um den Briefkasten hat mich sehr berührt.
Deswegen gebe ich auch 5 Sterne.

Danke an den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar