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Veröffentlicht am 02.02.2021

Was für ein Lesevergnügen!

Die Frau vom Strand
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Die Geburt der nun 5 Monate alten Greta ist für Rebecca Friedrichsen und Lucy Hagen Anlass nach Rerik zu ziehen. Die beiden haben sich im kleinen Küstenörtchen an der Ostsee ein Haus gekauft und Rebecca ...

Die Geburt der nun 5 Monate alten Greta ist für Rebecca Friedrichsen und Lucy Hagen Anlass nach Rerik zu ziehen. Die beiden haben sich im kleinen Küstenörtchen an der Ostsee ein Haus gekauft und Rebecca geniesst mit der kleinen Greta lange Spaziergänge am Strand. Lucy wohnt die Woche über in Hamburg, wo sie mit einem befreundeten Pärchen eine Firma betreibt.


Auf einem dieser morgendlichen Spaziergänge macht Rebecca die Bekanntschaft mit Julia, die ihren Urlaub in Rerik verbringt. Die beiden Frauen freunden sich an, doch eines Abends ist Julia spurlos verschwunden. Die Nachfrage in ihrem Urlaubsdomizil stellt sich als fruchtlos heraus. Als eine Leiche am Meer gefunden wird, wirbelt dieser Fund das Leben von Rebecca ordentlich durcheinander.



Was zu Beginn der Geschichte als alltägliche Begebenheit beginnt, ein zufälliges Treffen am Strand von zwei sich fremden Menschen, entwickelt sich für Rebecca zum Horror und für uns Leser zum Psychothriller. Sehr schnell ahnt man, dass jemand ein falsches Spiel treibt. Denn die Autorin setzt, wie beiläufig eingeworfene Sätze ein, die stutzen lassen. Leise Untertöne versprechen schon da eine spannende Story. Tatsächlich dauert es nicht lange und man ist mittendrin in einem komplexen Kriminalfall. Die Ermittlungen des Todesteams der Kripo Rohstock, allen voran mit Hauptkommissarin Edda Timm sind fesselnd, nachvollziehbar und sehr spannend geschrieben. Die leitende Ermittlerin, deren Privatleben Nebensache ist und die sich ganz auf den Mordfall konzentriert, ist intelligent, mit Humor gesegnet und weiss ihre Mitarbeiter richtig zu lenken. Oft musste ich schmunzeln, denn der Oberkommissarin steht nicht das einfachste Team zur Seite.


Petra Johann, die mich schon mit einem anderen Buch begeistern konnte, verfügt über einen tollen Schreibstil und versteht ihre Leser zu fesseln. Nicht nur, dass sie durch eine Protagonistin den Leser persönlich anspricht. Sie hat auch die Persönlichkeit jeder Figur sehr dicht beschrieben und man kann ihre Ueberlegungen, Sorgen und Aengste nachvollziehen. Sehr gefallen hat mir, dass hier für einmal nicht ein konventionelles Ehe - Modell „Mann und Frau“ zu Tragen kommt, sondern, dass zwei Frauen eine Beziehung führen und Eltern sind. Die Autorin hat es zudem geschafft, dass ich meine zu Beginn gefasste Meinung von einer Protagonistin im Verlauf der Geschichte ordentlich revidieren musste. Denn mehr und mehr lässt Petra Johann Zweifel aufkommen, ob diese Protagonistin wirklich so ist, wie sie sich gibt. Das fand ich als sehr spannend und der langsame Aufbau mit eingestreuten Sätzen und Szenen, kurbeln diese Spannung noch an. Was ich mir zu Beginn nicht zusammenreimen konnte, warum die Tote am Strand ihr Leben lassen musste, wurde immer klarer. Einige Ueberraschungen und Wendungen, die nicht vorauszuahnen sind, haben mich bis zum Schluss gefesselt.


Wieder ein herausragender Thriller von Petra Johann!

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Veröffentlicht am 31.01.2021

Wo ist Sophie?

Ein gutes Mädchen
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Kate betreut ehrenamtlich die Hotline « Flaschenpost», bei der sich vermisste Personen melden können. Sie arbeitet dort seit ihre Tochter Sophie verschwunden ist. Die 16-Jährige ist zu Hause ausgerissen ...

Kate betreut ehrenamtlich die Hotline « Flaschenpost», bei der sich vermisste Personen melden können. Sie arbeitet dort seit ihre Tochter Sophie verschwunden ist. Die 16-Jährige ist zu Hause ausgerissen und in den letzten zwei Jahren, kamen nur sporadisch Postkarten von ihr. Ansonsten haben Sophie und ihr Exmann Mark nichts von ihrer Tochter gehört. Bis auf den Abend, an dem Kate Dienst bei der Hotline hat und Sophie dort anruft.





« Ein gutes Mädchen» ist die emotionale Geschichte einer Mutter, die von einem Tag auf den anderen vor den Trümmern ihrer Zukunft steht. Kate muss nicht nur mit dem Verlust der einzigen Tochter zurechtkommen und sich dabei fragen, was sie falsch gemacht hat. Auch Schuldzuweisungen gegenüber und mit ihrem Mann bleiben nicht aus und stossen die Beziehung in eine tiefe Krise. Immer wieder blitzen Hoffnungsschimmer auf, eine Spur von Sophie zu entdecken. Kate stösst dadurch in der nahen Familie auf Unverständnis und Sorge. Denn sie kann und will nicht akzeptieren, dass ihre Tochter Sophie freiwillig verschwunden ist und als Ausreisserin gilt. So beginnt sie, nach deren Anruf bei der Hotline, zu ermitteln.


Unweigerlich habe ich als Mutter von Teenagern die Beziehung zu meinen Kindern reflektiert und mich gefragt, ob auch geschehen könnte, dass eines meiner Kinder von heute auf morgen verschwindet? Die Thematik hat mich sehr berührt und auch beschäftigt.

Es geht in der Geschichte oft um Gefühle, denn Kate fragt sich, was falsch gelaufen ist in ihrer Familie und der Mutter – Tochterbeziehung. Ich empfand diese Ueberlegungen als fesselnd. Man fragt sich als Leser unweigerlich, warum und ob Sophie freiwillig abgetaucht ist? So steigt die Spannung von Seite zu Seite. Was als familiäre Tragödie begann, steigert sich zu einem Psychothriller.

Ein Grossteil des Buches ist in Ich Perspektive und aus der Sicht von Kate gehalten. Die Gefühle und Handlungen von Kate habe ich zu 100 % nachvollziehen können. Ihre Besessenheit, zu erfahren, was mit ihrer Tochter geschehen ist, empfand ich als logisch. Nach dem spurlosen Verschwinden kann man als Mutter doch gar nicht anders, als buchstäblich jedem Hinweis nachzugehen. Dann, im zweiten Teil, kommt Sophie in Ich Perspektive zu Wort. Lange habe ich nicht verstanden, warum sie so handelt wie sie handelt. Dann musste ich mir immer wieder vor Augen halten, dass sie bei ihrem Verschwinden knapp 16 Jahre alt ist und das in die Kategorie Naivität fällt.

Ab und zu empfand ich den Schreibstil als holperig. Ich vermute, dass dies der Uebersetzung geschuldet ist. Sätze, die nicht richtig passen oder Fehler, die mir aufgefallen sind.

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Veröffentlicht am 28.01.2021

Gut bis auf den Schluss!

Der Mädchenwald
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Als die 13-jährige Elissa mit ihrer Mutter Lena zu einem Schachturnier fährt, haben die beiden nur das bevorstehende Turnier im Kopf. Doch dann wird Elissa praktisch vor den Augen ihrer Mutter entführt. ...

Als die 13-jährige Elissa mit ihrer Mutter Lena zu einem Schachturnier fährt, haben die beiden nur das bevorstehende Turnier im Kopf. Doch dann wird Elissa praktisch vor den Augen ihrer Mutter entführt. Die Entführung ähnelt anderen Entführungen minderjähriger Mädchen, wie Detective Superintendent Mairéad MacCullagh herausfindet. Als Elissa in ihrem Versteck erwacht, merkt sie sehr schnell, dass sie nicht die Erste ist, die in dem Keller gefangen gehalten wird. Das bestätigt auch ein 12-jähriger Junge, Elijah, der sie ab und zu im Keller besucht. Elissa bittet ihn um Hilfe. Doch seine Reaktion ist unverständlich, denn er hat Angst, dass mit der Flucht Elissas sein Leben aus den Fugen gerät.





Die Geschichte rund um die Entführung der 13-ährigen wird in drei Perspektiven erzählt. Zum einen aus der Sicht der entführten Elissa. Zum anderen aus der Sicht von der ermittelnden Polizistin MacCullagh und schlussendlich die dritte Perspektive rund um Elija.

Die Kapitel rund um Elissa empfand ich als hervorragend, denn man ist hautnah dabei, als sie entführt wird und sich anschliessend im Verlies zurechtfinden muss. Das ist nichts für schwache Nerven und geht unter die Haut. Elissa ist überaus intelligent, sehr sympathisch und sie entwickelt eine Taktik, die es in sich hat. Ob ein 13-jähriges Mädchen solche taktische Ueberlegungen, noch dazu in Todesangst, anzustellen vermag, sei dahingestellt....



Die Passagen rund um die Ermittlungen haben mir sehr gefallen, denn sie sind nachvollziehbar und schlüssig. Mairéad MacCullagh lässt den Leser in ein paar private Probleme blicken. Dies jedoch nicht ausufernd und doch genug detailliert, damit die Figur Tiefe bekommt.



Leider hatte ich meine Probleme mit der Figur Elijah und seinen Blickwinkeln. Gleich zu Beginn wird seine Sicht sehr blumig beschrieben. So geht es zum Beispiel um Vögel und die ländliche Umgebung rund um Cottage Hall in Meunierfeilds, in der Elijah lebt. Das war mir zu langatmig und zu sehr ins Detail gehend. Immer wieder habe ich mich gefragt, was mit dem Jungen nicht stimmt? In was für einer eigenartigen Familie der Junge lebt?

Ich konnte diese Kapitel weder fassen, noch einordnen. Das Ganze fügt sich nach und nach zusammen und gegen Schluss war ich zwar nicht überrascht über die Identität des Täters, jedoch über die Umstände von Eljiahs Leben.

Schade nur, dass es da leicht wirr und immer noch ein weiterer Twist eingebaut wurde. Gegen Schluss hatte ich den Eindruck, es wird immer noch einer draufgesetzt, bis das Ganze hektisch und abstrus wurde. Zudem wird es unlogisch, denn eine Figur, die vorher noch nie ein Handy in der Hand hatte, kann plötzlich damit selbstständig Anrufe tätigen.

Schade..... der Schluss hat mir ein Stück Begeisterung an der Geschichte zunichtegemacht.

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Veröffentlicht am 25.01.2021

Fesselnd!

That Night - Schuldig für immer
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Tony Murphy ist 18 Jahre alt, als sie des Mordes beschuldigt wird. Sie soll zusammen mit ihrem Freund Ryan ihre jüngere Schwester Nicole ermordet haben. Obwohl Tony und Ryan ihre Unschuld beteuern, werden ...

Tony Murphy ist 18 Jahre alt, als sie des Mordes beschuldigt wird. Sie soll zusammen mit ihrem Freund Ryan ihre jüngere Schwester Nicole ermordet haben. Obwohl Tony und Ryan ihre Unschuld beteuern, werden sie verurteilt. 15 Jahre sitzt Tony in der Strafanstalt Rockland in Vancouver ihre Strafe ab, bevor sie in den offenen Strafvollzug kommt. Sie kehrt zurück nach Campbell River, wo ihre Eltern und die ehemalige Clique aus der Schulzeit immer noch leben. Tony hat strenge Auflagen, so darf sie sich bestimmten Personen nicht nähern. Gerade als sie denkt, es läuft endlich mal gut in ihrem Leben, holt die Vergangenheit sie wieder ein. Nun setzt sie alles daran, den wahren Mörder ihrer Schwester zu finden.





Selten habe ich mit einer Figur so mitgelitten und mitgefühlt wie mit Tony Murphy. Dadurch, dass die Kapitel regelmässig zwischen der Jugendzeit von Tony und dann wieder zu ihrer Zeit in Haft wechseln, lernt man sie gut kennen und erlebt auch die Entwicklung der Figur. Die 18-jährige Tony ist ein schwieriger Teenager, der vor allem mit der Mutter Probleme hat. Zu ihrem Vater hat sie den besseren Draht. Schwester Nicole ist der perfekte Teenager, der im Haushalt hilft, für die Schule arbeitet und den Eltern gehorcht. Sehr schnell erkennt man, dass es für Tony da nicht einfach ist, den Platz in der Familie zu finden. Dazu kommt, dass Tony von einer Clique Mitschülerinnen gemobbt wird und sie zusätzlich verunsichert und gestresst ist. Ihr grosser Anker im Leben ist Freund Ryan. Ab und zu sind die Passagen, vor allem als es um Mobbing geht, heftig und emotional beschrieben, diese haben mich sehr mitgenommen. Stück für Stück erkennt man, was für Tony alles schiefläuft im Elternhaus und in der Schule. Dann geschieht der Mord an Nicole und man ahnt schon ziemlich früh, warum Tony und Ryan immer wieder beteuern unschuldig am Tod von Nicole zu sein. Obwohl ich den Grund geahnt habe, ist die Spannung nicht verpufft. Im Gegenteil, ich habe fieberhaft weitergelesen, um zu erfahren, ob und wie der Mord aufgedeckt wird.



Doch auch die Passagen, die im Gefängnis handeln, sind fesselnd. Hier wird vor allem die psychologische Komponente, das Wissen, unschuldig eingesperrt zu sein, toll hervorgehoben. Was zuvor wie ein Jugendroman anmutete, wird nun brutaler und auch gewaltintensiver. Von der Gerichtsverhandlung, der Eingewöhnung im Gefängnis, über den Einzelarrest, Machtkämpfe mit Mitinsassinnen bis zu der Eingliederung in die Gesellschaft nach der Strafe, zeigt Chevy Stevens alle Facetten der amerikanischen Regeln.


Ein grosses Gewicht bekommt ein Thema, das auch in
der realen Welt vorherrscht. Einmal verurteilt, immer der Sündenbock. Niemand glaubt wirklich einem ehemaligen Gefangenen seine Unschuld. Diese vorgefassten Meinungen haben mich erschüttert, weil ich weiss, dass dies nicht nur in einer fiktiven Geschichte so geschieht. Mir hat Tony unheimlich leidgetan. Egal was sie sagt und tut, niemand glaubt ihr, fast alle wenden sich von ihr ab und sehr schnell wird vorverurteilt. Das geschieht in der Jugendzeit, als sie den Stempel " schwieriger Teenager" trägt, wie auch nach der Verbüssung ihrer Strafe.


Ich mag den Schreibstil von Chevy Stevens sehr gerne. Sie schreibt so, dass ich völlig in die Geschichte eintauchen konnte. Meine Emotionen haben von Ekel und Abneigung für das fiese Spiel, dessen Opfer Tony wurde, bis zu Genugtuung für sie gewechselt.

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Veröffentlicht am 23.01.2021

Durchhalten lohnt sich!

Schlaf nicht, wenn es dunkel wird
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Die 40-jährige Terry Painter lebt seit dem Tod ihrer Mutter alleine in ihrem kleinen Häuschen. Sie hatte mit ihrer früheren Mieterin viel Pech und entschliesst sich trotzdem, ihr Gartenhäuschen an die ...

Die 40-jährige Terry Painter lebt seit dem Tod ihrer Mutter alleine in ihrem kleinen Häuschen. Sie hatte mit ihrer früheren Mieterin viel Pech und entschliesst sich trotzdem, ihr Gartenhäuschen an die junge Alison zu vermieten. Alison lebt erst seit kurzem in Delray, Florida und ist dankbar bei Terry unterzukommen. Die beiden sind sich sofort sympathisch und Alison wirbelt Terrys beschauliches Leben ordentlich durcheinander. So sehr, dass Terry schon bald das Gefühl hat, sie verliert die Kontrolle über ihr Leben.





Na ja, auf dem Klappentext steht ganz gross : Hochspannung pur. Das kann ich leider über weite Teile des Buches so nicht bestätigen. Die Geschichte entwickelt sich ruhig, grosse und spannende Passagen kann man an einer Hand abzählen und die Geschichte enthält subtile und leise Untertöne. Zeitweise entwickelt sich die versprochene Spannung sogar Richtung Erotik. Die Spannung setzt erst 50 Seiten vor Schluss ein und die Auflösung ist eine dieser Art, die einen nach Beendigung die ganze Handlung in einem anderen Licht sehen lassen.


Die ersten 47 Seiten bestreiten ganze zwei Figuren die Handlung. Terry und Alison. Beide konnte ich von Beginn weg nicht einschätzen und ihre Motive, Wünsche oder Ziele sind undurchsichtig, was ich als grosses Plus in diesem Buch empfand. Terry arbeitet als Krankenschwester und geht völlig in ihrem Beruf auf. Sie ist spröde, hat weder Freunde, noch Hobbys und ist damit überaus empfänglich für das fröhliche Wesen ihrer neuen Mieterin. Gestört hat mich die spröde Art von Terry nicht. Sie hat jedoch meine Neugier geweckt. Ich habe mich sehr schnell gefragt, warum sie so ist, wie sie ist. Alison ist das pure Gegenteil von Terry. Lebenslustig, fröhlich und dabei doch empathisch. Sie konnte ich lange nicht einschätzen und dadurch hat mich der Schluss des Buches völlig überrascht. Diese Seite der Geschichte empfand ich als sehr gut und auch durchdacht.

„Schlaf nicht, wenn es dunkel wird“ ist ein eher ruhiger Thriller, der ganz viele psychologische Finesse enthält. Denn die Autorin schafft es, den Leser völlig an der Nase rumzuführen und trotzdem die Auflösung logisch zu gestalten. Dieses Buch ist eines dieser Bücher, bei dem man sich nach Beendigung an die Stirn schlägt und denkt „Warum habe ich das nicht kommen sehen?“

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