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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2025

Als Mensch in einer Dämonenschule - ob das gut geht?

Karma Drama 2. Dämonische Bestimmung
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Ich mag den ersten Teil von Karma Drama richtig gerne – das Buch war sehr witzig zu lesen. Daher bin ich mit einer richtig hohen Erwartungshaltung an Band 2 herangegangen – und wurde nicht enttäuscht. ...

Ich mag den ersten Teil von Karma Drama richtig gerne – das Buch war sehr witzig zu lesen. Daher bin ich mit einer richtig hohen Erwartungshaltung an Band 2 herangegangen – und wurde nicht enttäuscht. Dämonische Bestimmung setzt direkt nach den Ereignissen von Band 1 fort. Ich würde definitiv empfehlen, die Lesereihenfolge einzuhalten.

Dämonische Prüfung endet damit, dass der Oberdämon glaubt, dass sein perfider Plan aufgegangen ist und er Menschen in Dämonen verwandeln kann. Sein Versuchskaninchen Livia wird ab sofort auf die Dämonenschule gehen und soll dort lernen, wie ein Dämon zu denken. Da sie aber nicht wirklich verwandelt wurde, müssen greifen ihr die Dämonenzwillinge Kasimir und Azura unter die Arme, damit sie nicht auffliegt.
Und schon befinden wir uns im nächsten spannenden Abenteuer. Livia muss zwischen der neuen Schule, einem Deal mit Azula, der Vereitelung des Plans des Oberdämons und natürlich dabei nicht als Mensch enttarnt werden, jonglieren.

Das Buch hat wieder richtig viel Witz und Charme und die Dialoge machten Spaß. Auch Großtante Pearl kommt zu meiner großen Freude wieder vor. Sie mochte ich in Teil 1 schon richtig gerne. Diesmal gibt es in den Seitennotizen einen Überblick über Azulas Karmastand - finde ich sehr cool, dass das beibehalten wurde und mit dem Covertier übereinstimmt.

Ich kann das Buch wieder sehr empfehlen!

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Liebesgeschichte durch die Jahrhunderte

Our Infinite Fates
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Arden und Evelyn - ein Liebespaar, deren Seelen sich in jedem Leben wiederfinden und ineinander verlieben. Doch in keinem Leben werden unsere zwei Hauptcharaktere älter als 18 Jahre, denn dann tötet Arden ...

Arden und Evelyn - ein Liebespaar, deren Seelen sich in jedem Leben wiederfinden und ineinander verlieben. Doch in keinem Leben werden unsere zwei Hauptcharaktere älter als 18 Jahre, denn dann tötet Arden Evelyn - oder gelegentlich auch umgekehrt.
Während Arden die Gründe für die verbundenen Seelen kennt, tappt Evelyn im Dunklen und möchte endlich wissen, warum ihre große Liebe sie immer wieder tötet.
Aktuell leben Arden und Evelyn im Jahr 2024. Und in diesem Jahr soll alles anders werden. Evelyn heißt im aktuellen Leben Bren, hat eine geliebte kleine Schwester namens Gracie, die an Leukämie erkrankt ist und auf Brens Knochenmarkspende angewiesen ist. Doch Bren läuft die Zeit bis zu ihrem Geburtstag weg. Sie beschließt dieses Mal alles zu riskieren, um Arden aufzuhalten, das Geheimnis ihrer Liebe zu ergründen und am wichtigsten – Gracie zu retten.
Ich mochte die Dynamik in dem Buch sehr. Die Hauptstory spielt im Jahr 2024 in Wales aber durch viele Rückblenden erfahren wir von den vergangenen Leben und Toden von Evelyn und Arden. Die Anziehung zwischen den Beiden, die Liebe, aber auch die Angst und die Wut. Und natürlich, dass man sich an die Menschen aus seinem vergangenen Leben erinnert und diese ebenfalls verloren hat.
Das Buch war definitiv mal etwas anderes - ich musste mich ganz darauf einlassen und es konnte mich wahrlich fesseln. Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil und die Rückblenden machen da ganze greifbarer. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Leser davon irritiert sind, da man aus der Hauptstory herausgerissen wird, mir hat das aber sehr gut gefallen.
Die Auflösung hat mir persönlich im ersten Moment nicht so toll gefallen, aber nach einmal darüber schlafen, muss ich sagen, es passt eigentlich zur gut zum Thema des Buches.

Generell würde ich das Buch niemanden empfehlen, der nicht gut mit Mord und Tod umgehen kann - den davon gibt es hier genug. In jedem Leben sterben unsere zwei Hauptcharaktere auf eine andere Art und Weise. Für alle, die das nicht abschreckt, gebt "Our Infinite Fates" eine Chance und lasst euch auf eine Liebesgeschichte über Jahrhunderte hinweg ein.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

wow - eine super spannende Fortsetzung der Kindred’s Curse Saga

Glow of the Everflame
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Während der erste Teil einen guten Einstieg in die Welt der Kindred’s Curse Saga gegeben hat, hat mich der zweite Teil absolut mitgerissen.
Diem wurde von den Göttern Emarions als neue Herrscherin von ...

Während der erste Teil einen guten Einstieg in die Welt der Kindred’s Curse Saga gegeben hat, hat mich der zweite Teil absolut mitgerissen.
Diem wurde von den Göttern Emarions als neue Herrscherin von Lumos gezeichnet und hat einen schweren Kampf vor sich. Durch ihr Halbblut gehört sie nun weder zu den sterblichen Menschen noch zu den Descended, die von den Göttern abstammen.
Diems Interaktionen mit den Descended im Palast finde ich einfach grandios beschrieben. Die Charaktere haben für mich alle viel Tiefe und konnten bei mir ein hohes Level an Sympathie und Antipathie erzeugen.
Während Diem am Anfang nicht weiß wie sie mit der neuen Macht / Verantwortung umgehen soll, wächst sie im Laufe des Buches an der Herausforderung und wird eine selbstbewusste Königin. Was mir gefällt ist, dass man einen tieferen Einblick in Luthers Persönlichkeit bekommt. Im ersten Teil war er sehr kühl, arrogant und hat sich hinter einer Maske versteckt. Im zweiten Teil wurde er wesentlich zugänglicher. Durch seine Freunde und Familie wurden einige Verhaltensmuster geklärt und man durfte hinter seine Maske sehen. Die Anziehung zwischen Diem und Luther war gut aufgebaut und ich habe richtiggehend mitgefiebert, wie es zwischen den beiden weitergeht.
Auch dieses Buch endet wieder mit einem wirklich "fiesem" Cliffhanger, der viele Fragen offen lässt und die Neugier auf Band 3 regelrecht entfacht.
Ich freue mich schon auf die weiteren Bände dieser tollen Serie!

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Ein schicksalhaftes Tattoo sorgt für ein spannendes Abenteuer

Inkbound – Metty Jones und das Schicksalstattoo
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An ihrem zehnten Geburtstag erhält die 10-jährige Meticouls (Metty) ihr Schicksalstattoo bei einer Prophetin. Obwohl sie sich ein "nicht-langweiliges" Schicksal wünscht, übertrifft das Tattoo all ihre ...

An ihrem zehnten Geburtstag erhält die 10-jährige Meticouls (Metty) ihr Schicksalstattoo bei einer Prophetin. Obwohl sie sich ein "nicht-langweiliges" Schicksal wünscht, übertrifft das Tattoo all ihre Erwartungen und Metty findet sich in einem spannenden und haarsträubenden Abenteuer in New London wieder. Ihr geliebter Vater ist verschwunden und ihre Tante Mag nimmt sie mit nach New London. New London ist eine Stadt, die durch die Schicksalstinte magische Menschen wie Metty beherbergt.
Während Metty mit der Unterstützung von neu gefunden Freunden nach ihrem Vater sucht, wird klar, dass sie gleichzeitig von einer zwielichtigen Organisation gejagt wird.
Die Charaktere in dem Buch sind wahnsinnig toll beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Metty ist eine symphatische Heldin, mit dem sich jedes 10-jährige Mädchen mit Sicherheit gerne identifizieren wird.
Auch Mettys Freunde Faith und Sundar sind richtig liebenswerte Kinder, die man sofort auf ein Abenteuer mitnehmen würde.
Tante Meg ist zwar einerseits streng und möchte Metty beschützen aber dennoch ist sie fair zu ihr und hört sich ihre Beweggründe an.

Meine 10-jährige Tochter hat das Buch direkt nochmal gelesen, weil sie von der Idee der magischen Tinte und von New London so begeistert war.

Ich kann das Buch klar für junge Leseratten empfehlen.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Schöne Idee mit Luft nach oben

Die Spiele der Unsterblichen
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Vorweg: Meine 10.5-jährige Tochter hat das Buch auch gelesen und war hellauf begeistert vom Inhalt und Stil. Die Rezension ist aus dem Blick einer Erwachsenen geschrieben.

Die Spiele der Unsterblichen ...

Vorweg: Meine 10.5-jährige Tochter hat das Buch auch gelesen und war hellauf begeistert vom Inhalt und Stil. Die Rezension ist aus dem Blick einer Erwachsenen geschrieben.

Die Spiele der Unsterblichen war für mich eine kurzweilige Unterhaltung. Das Buch hat mir von der Idee her toll gefallen, aber so ganz konnte ich mich bis zum Schluss nicht mit dem Schreibstil der Autorin anfreunden. Mein Kopfkino kam nicht richtig in Gang - es war mir einfach zu wenig Magie in der Wortwahl und dem Stil. Mir persönlich ging vieles einfach zu schnell und ein paar Seiten oder Abschnitte mehr hätten dem Buch mehr Tiefe gegeben.
Ava und Hades sind gut ausgearbeitete Charaktere, die im Laufe des Buches wachsen. Ihre Liebe und das Vertrauen entwickelt sich aber für mich am Beginn zu schnell. Ava denkt schon nach dem ersten oder zweiten Treffen, dass Hades so gelächelt hätte oder das denken würde. Das hat mich irritiert. Sie hatte ja eigentlich ein ganz anderes Bild von Hades, und dass sie das innerhalb von 1-2 Treffen komplett um 180° dreht, ich weiß nicht.
Die Götter sind - wie in der Mythologie oft gelesen - arrogant, selbstgefällig, die Menschen sind Spielbälle. Nur Hades sticht hier heraus. Wobei so richtig sieht man nur Zeus, Poseidon, Hermes und Hades. Die andern gehen unter und sind eigentlich nur da, damit genug Spielfiguren dabei sind. Ebenso die anderen Teilnehmer der Spiele. Sie sind generell sympathisch und schon einigermaßen gut beschrieben - aber trotzdem fehlt mir die Tiefe. Sie kommen mir etwas blass vor und treiben nur die Geschichte voran.
Was mir gefallen hat, war der Zusammenhalt der Spieler. Sie versuchen trotz der Konkurrenz im Team zu arbeiten um zu überleben. Jeder hat seine Stärken, die er mitbringt und Ideen die der Gruppe helfen.

Für Jugendliche ist das Buch sicher ein Lesehighlight. Als Erwachsene würde ich zu "The Games Gods Play" greifen, dass sehr ähnlich ist, aber mit viel runderen Charakteren. Aber auch viel blutiger.

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