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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2020

Erik Donners siebter Fall

Tod und kein Erbarmen
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Tod und kein Erbarmen | Elias Haller
Tod und kein Erbarmen ist der siebte Fall vom Kriminalhauptkommissar Erik Donner und spielt im kleinen Erzgebirgsort Pöhla.
Ich hatte einen etwas holprigen Start in ...

Tod und kein Erbarmen | Elias Haller
Tod und kein Erbarmen ist der siebte Fall vom Kriminalhauptkommissar Erik Donner und spielt im kleinen Erzgebirgsort Pöhla.
Ich hatte einen etwas holprigen Start in das Buch, da es am Anfang des Buches für mein Empfinden etwas verworren zuging. Das legte sich aber schnell, denn schon nach kurzer Zeit nahm die Story Fahrt auf und es viel mir schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gefallen und man konnte der Story gut folgen. Immer mal wieder gab es Rückblenden in die Vergangenheit, womit immer mehr Details aus dem Entführungsfall bekannt wurden. Auch durch die Perspektivwechsel zu den verschiedensten Charaktere bekam man nach und nach etwas aus deren Gedankenwelt mit und versuchte so selbst den Fall zu entschlüsseln und den Täter zu entlarven.
Sehr haben mir im Buch die beiden Charaktere Erik Donner und Sokrates Vogel gefallen. Beide hatte eine sarkastische und etwas eigenwillige Art an sich, bei der ich manchmal schmunzeln musste. Nichtsdestotrotz sind beide super Ermittler, die versuchten, in diesen verworrenen Fall Klarheit zu bringen. Beide auf ihre eigene Art und Weise.
Aber auch den erzgebirgischen Flare und die Mentalität der Leute, wusste der Autor gut einzufangen und ich konnte mir viele Szenen sehr bildlich vorstellen.
Insgesamt ist Tod und Erbarmen ein durch und durch spannendes Buch, in dem man bis zum Ende nicht wusste, wer der Täter ist. Wer auf verworrene Fälle steht, die es zu lösen gilt, sollte das Buch unbedingt lesen. Hier gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Alles begann mit einen vermissten Hund

ANgefasst
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ANgefasst | Drea Summer
ANgefasst ist ein weiterer Band der Reihe Team Gran Canaria, kann aber unabhängig davon gelesen werden. Schon mit den ersten Seiten im Buch möchte man es am liebsten gar nicht mehr ...

ANgefasst | Drea Summer
ANgefasst ist ein weiterer Band der Reihe Team Gran Canaria, kann aber unabhängig davon gelesen werden. Schon mit den ersten Seiten im Buch möchte man es am liebsten gar nicht mehr weglegen. Was zuerst wie ein harmloser Auftrag wirkt, in dem die beiden Detektive Sven und Jenny, einen entführten Hund wiederfinden sollen, entpuppt sich schon bald etwas größeres und gefährlicheres.
Drea Summer hat es mal wieder geschafft eine durch und durch spannende Story aufs Papier zu zaubern. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und leicht zu folgen. Durch einen weiteren Erzählstrang, der etwas in der Zukunft spielte, machte sie neugierig darauf, wie sich die Story weiter entwickelte und das eine mit dem anderen zusammenhängt. Aber auch die Sicht des Entführers war sehr gut beschrieben und bei einigen Gedankengängen lief es mir kalt den Rücken runter.
Ich liebe es ja, bei Thrillern mitzuraten, wer der Täter sein könnte und versuche ebenfalls den Fall zu lösen. Wie bei anderen Büchern von Drea Summer tappte ich hier lange im Dunkeln, bis der „Aha-Effekt“ einsetzte und ich sagen muss, dass ich nie auf die Lösung gekommen wäre.
Alles in allem ist ANgefasst ein sehr spannender Thriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Wer ein Fan von Thrillern ist, sollte mal einen Blick in dieses Buch werfen. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.01.2020

Eine unglaublich tolle „Die Schöne und das Biest“ - Adaption

Rosenfluch
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Rosenfluch - Märches aus Elˋdaín | K. K. Summer
Schon mit den ersten Seiten schloss mich das Buch in seinen Bann. Man ist sofort mitten drin und die Story nimmt sogleich Fahrt auf. Der Schreibstil der ...

Rosenfluch - Märches aus Elˋdaín | K. K. Summer
Schon mit den ersten Seiten schloss mich das Buch in seinen Bann. Man ist sofort mitten drin und die Story nimmt sogleich Fahrt auf. Der Schreibstil der Autorin hat mir, wie auch schon bei ihren anderen Werken sehr gefallen. Er ist locker und fließend und ich hatte keine Probleme, der Handlung zu folgen. Ich bin generell ein großer Fan von „Die Schöne und das Biest“ und habe mich daher sehr auf Rosenfluch gefreut. Ich fand es sehr schön, dass man während des Lesens die Parallelen zum Märchen ziehen konnte und die Autorin ihren eigenen Zauber mit in die Geschichte verwebte. Neben einigen gefühlvollen Szenen, die mich sehr berührten, kam auch die Spannung nicht zu kurz und man wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch die Perspektivwechsel zwischen Bellatrix und Majan gefielen mir sehr. Man bekam einen guten Einblick in die Gedankenwelt der Protagonisten und gerade bei Majan fand ich es sehr wichtig, da man so seine Launen direkt miterlebten konnte.
Die beiden Protagonisten Majan und Bellatrix mochte ich auf Anhieb. Majan hat etwas düsteres an sich, was sofort meine Neugier weckte und Belle bewundere ich für ihre Stärke. Sie lässt sich nicht unterbuttern und bietet Majan oft Parole.
Neben den beiden Protagonisten gab es noch einige ganze Reihe verschiedener Feenwesen, die im Buch vorkamen. Man konnte sich sehr bildlich vorstellen, wie diese aussehen. Besonders haben es mir die Fujia angetan, sie sind einfach zu knuffig. 🥰
Alles in allem war ich sehr begeistert von Rosenfluch. Ich hatte sehr viel Spaß beim lesen und hatte einige spannende Lesestunden, in denen ich mich fühlte als wäre ich selbst in El‘daín. Für alle, die ein Fan von „die Schöne und das Biest“ sind, ist Rosenfluch ein Buch, was unbedingt gelesen werden muss. Ich kann nur eine klare Empfehlung aussprechen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2019

Spannendes Fantasydebüt

Gladio
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Gladio - Die Prophezeiung des Schwertes | K. K. Summer
Gladio ist der Debütroman der Autorin K. K. Summer und hat mir gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin war locker und man konnte der Story gut folgen. ...

Gladio - Die Prophezeiung des Schwertes | K. K. Summer
Gladio ist der Debütroman der Autorin K. K. Summer und hat mir gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin war locker und man konnte der Story gut folgen. Gut haben mir die Perspektivwechsel gefallen, so bekam man sowohl von der Gedankenwelt von Ai, als auch von Rheagons Gedanken einen guten Einblick. Einmal im Bann der Geschichte, viel es mir schwer wieder aufzuhören. Zusammen mit Ai begab man sich auf eine Reise, die ihr bisheriges Leben für immer veränderte.
Die beiden Charaktere Ai und Rheagon haben mir auch sehr gefallen. Sie waren gut ausgearbeitet und ihr Auftreten war schlüssig. Ai ist mal eine etwas andere Heldin. Öfters hat sie Zweifel, ob sie wirklich die Frau aus der Prophezeiung sein soll, das macht sie menschlicher und greifbarer. Rheagon hingegen wirkt anfangs sehr arrogant und selbstgefällig, aber mit der Zeit schloss man auch ihn ins Herz. Auch die Dialoge zwischen den beiden waren sehr abwechslungsreich. Neben einigen gefühlvollen Szenen, hatten die beiden auch ein gutes Gespür dafür, sich gegenseitig auf die Palme zu bringen. Hier glaube ich, dass sich die beiden das Leben manchmal selbst schwer gemacht haben und man hätte sie am liebsten schütteln können.
Aber auch die Spannung kam nicht zu kurz. Es gab actionreiche Kämpfe, aber auch Verrat und Intrigen, mit denen man nicht gerechnet hätte.
Nicht nur die Charaktere waren gut ausgearbeitet sondern auch die Welt in der sie leben. Die Beschreibung von Shenya und ihren Bewohnern und Wesen hat mir gut gefallen. Man konnte sich alles gut vorstellen und glaubte selbst an Ais Seite zu stehen. Manchmal waren die Beschreibungen nur sehr ausführlich, was manchmal etwas langwierig war, aber meinen Lesefluss nicht weiter beeinträchtigt hat.
Alles in allem hat mir Gladio gut gefallen. Ich empfehle es sehr gerne an jeden weiter, der sich mit Ai auf die Suche nach ihrer Prophezeiung begeben möchte.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2019

Eine berührende Geschichte

Asentochter
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Asentochter | Aurelia L. Night
Das Buch Asentochter lag schon eine Weile auf meinem SuB und nun habe ich endlich die Zeit gefunden es zu lesen. Ich liebe Geschichten über Götter, besonders die griechische ...

Asentochter | Aurelia L. Night
Das Buch Asentochter lag schon eine Weile auf meinem SuB und nun habe ich endlich die Zeit gefunden es zu lesen. Ich liebe Geschichten über Götter, besonders die griechische und die nordische Mythologie hat es mir angetan. Es hat mir sehr gefallen, wie die Autorin ihre Geschichte in die nordische Mythologie eingeflochten hat. Es ist mein erstes Buch der Autorin und hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil war locker und leicht und man wollte am liebsten gar nicht aufhören zu lesen. Das Buch war durchweg spannend geschrieben, aber auch emotionale und berührende Szenen sowie Szenen bei denen ich etwas schmunzeln musste waren vertreten.
Die Charaktere haben mir auch gut gefallen. Sie waren tolle ausgearbeitet und man musste Mina und Denis einfach ins Herz schließen. Mina ist Odins leibliche Tochter, hat ein kämpferisches Gemüt mit einem weichen Kern. Denis war mir mit seiner sarkastischen Art sofort sympathisch. Er hatte ein Gespür dafür, Mina auf die Palme zu bringen und ich musste bei einigen Szenen mit den beiden oft grinsen. Andere Szenen mit den beiden waren wiederum zum Haare raufen, Mina scheint zu Denis zu gehören, nur sieht sie das etwas anders. Trotzdem sind die beiden ein gutes Team, denn gemeinsam müssen sie Asgard vor dem Untergang bewahren.
Auch interessant im Buch fand ich den Märchenwald mit seinen teilweise nicht ganz so freundlichen Kreaturen und die Anspielungen auf die Märchen.
Alles in allem konnte mich das Buch überzeugen und ich hatte einige schöne Lesestunden. Ich kann es nur wärmstens empfehlen und bin schon gespannt auf die Wolfsmal Bücher.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere