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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2019

Eine tolle Geschichte mit Romantik, Charme und Spannung

Stella Maris
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Stella Maris - die Stimme des Herzens | K. K. Summer
Das Buch spielt im 19. Jahrhundert und erzählt die Geschichte von Serena. Sie soll, so wie es die Konventionen in dieser Zeit verlangen, heiraten. Serena ...

Stella Maris - die Stimme des Herzens | K. K. Summer
Das Buch spielt im 19. Jahrhundert und erzählt die Geschichte von Serena. Sie soll, so wie es die Konventionen in dieser Zeit verlangen, heiraten. Serena versucht diesem Zwang zu entkommen und bekommt ihren Wunsch nach Freiheit von einer Sirene erfüllt. Aber Sirenen erfüllen Wünsche nicht aus Nächstenliebe. Ehe sich Serena versieht befindet sie sich mitten in einem alten Streit zwischen Meermenschen und Sirenen. Außerdem gibt es da noch Prinz Aramis, der sich langsam aber sicher in Serenas Herz schleicht.

Stella Maris hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und die Seiten flogen nur so dahin. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, die von Serena und von Prinz Aramis. Somit bekam man von beiden Charakteren einen Einblick in ihre Gedankenwelt und erlebte das Geschehene aus ihren Augen. Gerade bei Serena war es wichtig, dass man auch etwas von ihren Gedanken mitbekam.
Gut fand ich die verschiedenen Gefühlslagen im Buch, während die sich entwickelnde Liebe zwischen Serena und Aramis sehr romantisch erzählt wurde, aber auch einige Szenen dabei waren, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, waren andere Passagen im Buch wiederum sehr spannend erzählt und man fieberte mit Serena und Aramis mit.
Generell waren mir die beiden Protagonisten sehr sympathisch. Serena ist eine mutige und starke Frau, die sich für die Leute, die sie liebt, einsetzt. Aramis ist eher etwas zurückhaltender, aber auch sehr liebenswert. Auch er kämpft für das, was er liebt.
Insgesamt ist Stella Maris ein sehr gelungenes Buch, das mir einige schöne Lesestunden bereitet hat. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne Bücher des Genres Romantasy lesen und Serenas und Aramis Geschichte verfolgen wollen.

Veröffentlicht am 14.07.2019

Ein Kuss mit weitreichenden Folgen

Dschinniya. Der verwunschene Kuss
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Dschinniya. Der verwunschene Kuss | Cristina Haslinger
>>Pass auf, wen du küsst.

Dschinniya. Der verwunschene Kuss | Cristina Haslinger
>>Pass auf, wen du küsst.<< - Neugierig gemacht vom Inhalt, fing ich an, das Buch zu lesen und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Im Buch geht es um Luisa, die in den angesagtesten Jungen der Schule über beide Ohren verliebt ist. Als der besagte Junge sich plötzlich für sie interessiert und Luisa einen unbedachten Wunsch ausspricht, kam es zu einem Kuss mit weitreichenden Folgen für Luisa.
Dschinniya ist ein sehr schöner Jugendroman, der mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht und passt perfekt zum Buch. Dadurch ließ sich das Buch schnell lesen und man wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Besonders gut fand ich, dass das Buch an einigen Stellen mit viel Humor geschrieben wurde und ich dadurch das ein oder andere mal herzhaft lachen konnte. Eben einige Sachen, die Teenager so denken oder wie sie handeln. Dadurch wirkten die Charaktere im Buch sehr authentisch, da sie als Teenager nicht unbedingt so handeln würden, wie es ein Erwachsener getan hätte. Die Charaktere haben mir generell sehr gut gefallen. Sie waren gut ausgearbeitet und besonders Gin mochte ich sehr. Mit seiner Art, hat er mich beim Lesen öfters mal zum Schmunzeln gebracht.
Insgesamt hat es mir viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es hatte mit der Dschinni-Thematik einen interessanten Inhalt und ist das erste Buch dieser Art, das ich gelesen habe. Wirklich ein toller Jugendroman, der mir einige wundervolle Lesestunden bereitet hat.

Veröffentlicht am 12.07.2019

Wenn du leben willst, dann lauf...

Der Blütenjäger: Thriller
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Der Blütenjäger | Catherine Shepherd
Eine junge Frau liegt leblos auf dem Waldboden. Eine Kugel steckt mitten in ihrem Herz. Es ist bereits das zweite Opfer innerhalb weniger Tage. Spezialermittlerin Laura ...

Der Blütenjäger | Catherine Shepherd
Eine junge Frau liegt leblos auf dem Waldboden. Eine Kugel steckt mitten in ihrem Herz. Es ist bereits das zweite Opfer innerhalb weniger Tage. Spezialermittlerin Laura Kern erkennt sofort die Handschrift eines Serienkillers. Denn die Frauen sterben nicht nur barfuß im Abendkleid. Der Killer platziert außerdem eine Blüte und ein Foto neben ihnen, das sie noch lebendig zeigt. Laura ermittelt auf Hochtouren und bittet zudem die Psychologin Dr. Niemeyer um ein Täterprofil. Gemeinsam jagen sie einen Mörder, der längst sein nächstes Opfer im Visier hat. Erst viel zu spät entdeckt Laura ein fürchterliches Geheimnis. Ein Geheimnis, das vor vielen Jahren in einem Wald begann ...

Der Blütenjäger ist ein sehr gelungenes Buch und gehört zur Laura Kern Reihe. Das Buch ist in sich abgeschlossen und kann auch losgelöst von den anderen Teilen der Reihe gelesen werden. Der Schreibstil der Autorin ist, wie gewohnt, sehr flüssig und es fällt einem schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Gut haben mir die Wechsel zwischen Ermittler und Opfer und die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gefallen. So erfuhr man nach und nach was passiert und es wurde ein super Spannungsbogen aufgebaut. Mir hat hierbei sehr gut gefallen, dass, wenn man denkt, den Täter nun zu kennen, es doch anders kommt. Die ein oder andere unerwartete Wendung fand ich hier sehr gut gelungen.
Die Charakter sind gut beschrieben und schön ausgearbeitet. Am meisten gefallen mir Laura und Taylor. Die beiden sind mit Herz und Seele Ermittler und haben tolle Persönlichkeiten. Gerade Laura hatte es in ihrer Vergangenheit sehr schwer und wird auch oft noch von Albträumen geplagt. Trotzdem ist sie eine starke und entschlossene Frau, wofür ich sie sehr bewundere.
Insgesamt ist Der Blütenjäger von Catherine Shepherd ein sehr spannendes Buch, dass mir einige schöne Lesestunden bereitet hat. Man konnte super mit den Ermittlern mitfiebern. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Fan von Thrillern und spannende Bücher liebt.

Veröffentlicht am 23.06.2019

Fortschritt, aber zu welchem Preis?

Witchmark
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Das Buch spielt im Land Aeland, dass sich seit einiger Zeit im Krieg mit seinem Nachbarland befindet und spielt in einer Zeit, als die Menschen sich mit den ersten technischen Spielereien und technischischen ...

Das Buch spielt im Land Aeland, dass sich seit einiger Zeit im Krieg mit seinem Nachbarland befindet und spielt in einer Zeit, als die Menschen sich mit den ersten technischen Spielereien und technischischen Fortschritten beschäftigten. Hier fand ich es sehr interessant, dass die sogenannten Sturmsänger die Jahreszeiten kontrollieren. Andernfalls wäre ein Leben in Aeland gar nicht möglich.
Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der sich gut lesen lässt und die Dialoge der Personen fügen sich von ihrer Sprache her gut in die Zeit ein, was das Ganze authentisch wirken lässt. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und gefielen mir sehr. Am liebsten mochte ich Dr. Singer und Tristan, die beiden waren mir sehr sympathisch und gerade Tristan hat eine sehr interessante Persönlichkeit. Ein kleines Highlight war für mich die Liebesgeschichte zweier Charaktere, die für mich am Anfang sehr überraschend kam, aber mir sehr gut gefiel, da sie gut in die Geschichte eingebettet wurde. Gut fand ich auch, dass man bei dem ein oder anderen Charakter nicht ganz wusste, was man von ihm halten soll und es dadurch auch zu unerwarteten Wendungen kam. Auch fand ich, dass das Buch bis zum Ende hin einen guten Spannungsbogen besaß. Generell gefiel mir die Verknüpfung der Fantasyelemente mit einem aufzuklärenden Mordfall, da es eine Mischung ist, die ich bis jetzt noch nicht oft angetroffen habe.
Der einzige Kritikpunkt den ich habe ist, dass man am Anfang ein bisschen in die Handlung hineingeworfen wurde und man nicht immer ganz verstanden hat, was dieses nun bedeutet oder welche Auswirkungen es hat. Daher hatte ich manchmal das Gefühl, dass mir Informationen fehlen.
Alles in allem fand ich, dass Witchmark, sobald ich die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden hatte, ein tolles Buch, dass mir einige schöne Lesestunden bereitet hat.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Poledance als geheime Leidenschaft

Vertical Love
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Vertical Love: Polerina | Vero Lind
Das eher eintönige Leben der 24-jährigen Rena ändert sich schlagartig, als sie sich spontan zu einem Poledancekurs anmeldet. Nicht nur, dass sie eine völlig neue Seite ...

Vertical Love: Polerina | Vero Lind
Das eher eintönige Leben der 24-jährigen Rena ändert sich schlagartig, als sie sich spontan zu einem Poledancekurs anmeldet. Nicht nur, dass sie eine völlig neue Seite an sich entdeckt, von einem Tag auf den anderen hat Rena eine geheime Leidenschaft. Ausgerechnet jetzt tritt der gut aussehende Eric in ihr Leben, der nichts vom nächtlichen Treiben seiner Freundin ahnt.

Eine tolle Geschichte, mit einem Thema, dass man sonst nicht oft liest. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der sich gut und flüssig lesen lässt. Die Geschichte wird aus den Sichtweisen mehrerer Charaktere erzählt und man bekommt so Einblicke in ihre Empfindungen, wird aber trotzdem aus der dritten Person berichtet. Gut gefallen haben mir im Buch einzelne Abbildungen einiger Polefiguren und Renas Blogeinträge, das lockerte das Ganze immer ein bisschen auf. Besonders gut fand ich die Beschreibungen der Trainings und der Poledance Figuren. Hier wird einem nämlich oft gezeigt, dass zum Poledance eine Menge Kraft notwendig ist und man die ein oder andere Niederlage durchmacht, bevor eine Figur perfekt funktioniert.
Die beiden Protagonisten sind toll beschrieben und sie wirken sehr lebendig. Während Eric vom Typ eher beständig ist, macht Rena mehrer Entwicklungen durch. Neben der schüchternen Rena, entdeckt sie Poledance als ihre geheime Leidenschaft. Ich mag Rena als Charakter sehr, nur ihre Entwicklung ging mir an einigen Stellen etwas zu schnell und war mir manchmal zu extrem.
Insgesamt ist Vertical Love ein tolles Buch, bei dem das Thema Vorurteile eine große Rolle spielt, gerade in Hinblick darauf, dass Poledance nicht immer nur als Sport bzw. Leidenschaft angesehen wird. Hier liefert das Buch Stoff zum Nachdenken. Mir hat Vertical Love sehr gut gefallen und ein paar schöne Lesestunden gezaubert.