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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2020

Wer ist Verity wirklich?

Verity
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Das Buch Verity ist mein erstes Buch von Colleen Hoover und es geht um die Autorin Lowen Ashleigh, die die Romanreihe der Starautorin Verity Crawford fortsetzen soll. Die Handlung fand ich sehr interessant, ...

Das Buch Verity ist mein erstes Buch von Colleen Hoover und es geht um die Autorin Lowen Ashleigh, die die Romanreihe der Starautorin Verity Crawford fortsetzen soll. Die Handlung fand ich sehr interessant, da man die Autorin Verity durch ein Manuskript in Form eines Tagebuchs kennen. Man liest praktisch ein Buch im Buch. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir ebenfalls sehr gut. Er war leicht zu lesen und durchweg sehr packend. Während der Geschichte gab es verschiedenste Stimmungen. Vor allem über dem Haus der Crawfords lag eine düstere und drückende Stimmung, die auch auf die Protagonistin Lowen abfärbte. Je länger sie in dem Haus war und die Geheimnisse von Verity erforschte, desto aufgewühlter wurde sie. Aber auch romantische Stimmungen waren vorhanden, denn zwischen Lowen und Veritys Mann Jeremy scheint es zu knistern.
Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Lowen ist eher eine Einzelgängerin und auch manchmal etwas verschüchtert, trotzdem war sie mir von Anfang an sympathisch. Jeremy gefiel mir ebenfalls gut. Er ist zuvorkommend und ebenfalls sehr liebenswert. Er hat eine schwere Bürde zu tragen und manchmal tut er mir da wirklich leid, trotzdem lebt er sein Leben weiter und hat dank Lowen sogar wieder einige fröhliche Momente.
Insgesamt gefiel mir das Buch sehr gut und ich habe es regelrecht verschlungen. Es war durch und durch spannend und überraschte mir einige unerwartete Ereignisse. Die Story beschäftigte mich auch noch einige Tage nachdem ich das Buch beendet hatte und ist somit wirklich eine Geschichte, die im Kopf bleibt. Denn, wer ist Verity wirklich?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2020

Tolle Fortsetzung

Die Grimm-Chroniken (Band 8): Dornen, Rosen und Federn
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Das Buch „Dornen, Rosen und Federn“ ist der achte Band der Grimm-Chroniken und knüpft nahtlos an Band sieben an. Ich habe zwischen den beiden Bänden eine längere Pause gemacht, aber durch das erste Kapitel ...

Das Buch „Dornen, Rosen und Federn“ ist der achte Band der Grimm-Chroniken und knüpft nahtlos an Band sieben an. Ich habe zwischen den beiden Bänden eine längere Pause gemacht, aber durch das erste Kapitel im Buch, das die letzten Ereignisse zusammenfasst, war ich schnell wieder in der Story drin.
Der Schreibstil ist, wie auch in den anderen Bänden, leicht zu lesen und auch den Wechsel zwischen den drei Zeitsträngen gab es wieder. Nun rücken aber die beiden Stränge der Vergangenheit immer näher zusammen und ich bin schon sehr auf die Verknüpfung gespannt. Der Fokus dieses Bandes lag auf Marys Erlebnisse in Engelland. Dieses Mal herrschte im Buch eine eher drückende und etwas düstere Stimmung, was auch mit Marys Erlebnissen zusammenhängt. An einigen Stellen tat sie mir wirklich leid. Alles, was sie versuchte, um ihrem ungeborenes Baby eine geschützte Zukunft zu geben, schien schief zu gehen oder doch weitere Nachteile mit sich zu bringen. Mary trifft auch einige Entscheidungen, die sie vor ihren ganzen Erlebnissen vielleicht so gar nicht getroffen hätte und auch der Satz „Das Böse ist Ansichtssache“ gewinnt in diesem Teil wieder mehr Bedeutung. Dorian schien sich von ihr abzuwenden, obwohl Mary manchmal jemanden brauchen könnte, der ihr beisteht. Hier bin ich schon sehr auf den Grund für sein Verhalten gespannt. Man lernt in diesem Teil die Hexe Baba Zima näher kennen. Ich fand sie sehr interessant, da sie ja doch böse Charakterzüge aufweist, erscheint sie mir manchmal gerade in Bezug auf Mary sehr fürsorglich. Ich freue mich hier schon auf den weiteren Verlauf der Geschichte.
Auch dieser Teil der Grimm-Chroniken gefiel mir wieder sehr gut. Die Entwicklungen in Engelland fand ich wirklich sehr interessant. Ebenso der Exkurs zu anderen Märchen, ist der Autorin wieder sehr gelungen. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf die weiteren Geschichten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.09.2020

Geheimnisse und Intrigen

Der wunde Himmel
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Das Buch „der wunde Himmel“ ist der Debütroman der Autorin Jeannette Oertel und gefiel mir sehr gut. Durch die tolle Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi war das Buch mal etwas Anderes und auch besonders.
Der ...

Das Buch „der wunde Himmel“ ist der Debütroman der Autorin Jeannette Oertel und gefiel mir sehr gut. Durch die tolle Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi war das Buch mal etwas Anderes und auch besonders.
Der Schreibstil gefiel mir sehr. Er war leicht zu lesen und voller Emotionen. Von Leidenschaft bis hin zu absoluter Spannung war alles vorhanden. Die Arbeiten im diplomatischen Dienst empfand ich als sehr interessant und gut beschreiben. Sehr gut hat die Autorin die vielen Geheimnisse und auch Intrigen in der Story untergebracht. Teilweise weiß man nicht, wer welches Geheimnis verbirgt und wer auf welcher Seite steht, was mir sehr gefiel. Auch das Setting empfand ich als sehr spannend, da das Buch in Berlin in der Botschaft einer fiktiven arabischen Republik spielt. Die Stimmung ist teilweise sehr angespannt und durchzogen von diversen Demonstrationen und Ausschreitungen verschiedenster politischer Gruppen. Die Arbeit der Protagonistin in der Botschaft empfand ich als ebenfalls sehr spannend.
Die Protagonistin Tabea hat die Autorin ebenfalls sehr gut dargestellt. Sie ist ein sehr leidenschaftlichen Menschen. Im Laufe der Geschichte konnte man zusehends feststellen, wie Tabea sich durch die vielen Intrigen und Geheimnisse verfolgt fühlte und sich selbst für verrückt hielt. Hier bekam ich beim Lesen schon manchmal eine Gänsehaut. Auch ihre Vergangenheit in der DDR ist nicht ohne. Während der Geschichte bekam man hier immer wieder einige Details zu hören.
Insgesamt gefiel mir das Buch wirklich gut. Die Autorin konnte den Mix aus Leidenschaft und Spannung sehr gut umsetzen und auch die Verbindungen in die Vergangenheit zur ehemaligen DDR empfand ich als sehr gelungen. Ich kann das Buch sehr empfehlen und vergebe volle fünf Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2020

Spannender Abschluss

Der Tribut der Ewigkeit
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Symantriet: Der Tribut der Ewigkeit | C. I. Harriot
Symantriet – der Tribut der Ewigkeit ist der finale Band der Symantriet-Trilogie und ich war schon sehr gespannt wie es ausgeht. Wird die Protagonistin ...

Symantriet: Der Tribut der Ewigkeit | C. I. Harriot
Symantriet – der Tribut der Ewigkeit ist der finale Band der Symantriet-Trilogie und ich war schon sehr gespannt wie es ausgeht. Wird die Protagonistin Belle der Tyrannen Chaver besiegen und Symantriet damit retten können?
Der Schreibstil ist auch in diesem Band wieder angenehm zu lesen und durch die vielen Perspektivwechsel blieb es die ganze Zeit über spannend. Vor allen die Perspektive von Chaver war sehr interessant, da man dadurch erfuhr, was er als nächstes plante und noch vor Belle wusste, was auf sie zukommen wird. Insgesamt herrscht aber eher eine düstere Stimmung im Buch, was durch den nahenden Krieg zwischen Chaver und den Königen seht passend ist.
Toll fand ich, dass es weitere interessante Details zu Belles Kräften -die sie mittlerweile immer besser einsetzen kann- und Edid und Selfin gab.
In diesem Teil lernte man auch die anderen Könige von Symantriet kennen und sie waren mir sehr unsympathisch. Bis auf König Sephin waren alle nur auf ihr eigenes Wohl bedacht, was im Laufe der Geschichte äußerst deutlich wurde. Belle empfand ich auch in diesem Teil besonders Farin gegenüber sehr zickig. Ich denke, dass sie vor allem ihre Gefühle vor im verbergen wollte, obwohl er mir schon manchmal leidtat. Aber zum Ende hin überwiegten doch ihre guten Eigenschaften und ihr Mut, was mir widerum sehr gefiel. Man konnte sehr schön erkennen, wie sie heranreift und erwachsener wurde. Auch Farin gefiel mir gut und er konnte mich überzeugen. Belles Leibwächter zu sein, ist schon manchmal keine leichte Aufgabe und ich verstehe auch hier seine Wut. Trotzdem weicht er bei großer Gefahr nicht von ihrer Seite und möchte sie beschützen, selbst vor Chaver. Chaver fand ich ebenso gut gelungen und durch seine Grausamkeit und Hinterlist überzeugte er mich sehr von seiner Rolle als Tyrann.
Insgesamt ist dieser Teil ein toller Abschluss der Symantriet Trilogie, der mich auch durch einige überraschende Ereignisse überzeugen konnte, aber auch von den unterschiedlichen Emotionen im Buch, die von Hoffnung und Liebe, aber auch zu Grausamkeit und Angst schwankten. Ich kann die Reihe nur sehr empfehlen und vergebe fünf Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.08.2020

Und das wichtigste: Schließ sie nicht in dein Herz

Countdown to Noah (Band 2): Unter Bestien
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Countdown to Noah - Unter Bestien ist der zweite Teil der Countdown to Noah Dilogie und beschreibt Cassidys letzten 15 Tage des Countdowns.
Mir hat ja der erste Teil schon sehr gut gefallen, aber der zweite ...

Countdown to Noah - Unter Bestien ist der zweite Teil der Countdown to Noah Dilogie und beschreibt Cassidys letzten 15 Tage des Countdowns.
Mir hat ja der erste Teil schon sehr gut gefallen, aber der zweite konnte das tatsächlich noch toppen. Der Schreibstil gefiel mir wieder sehr gut. Er war locker aber auch emotionsgeladen. Von Trauer über Wut und Liebe, aber auch freudige Momente, war alles dabei. Die Autorin hat die zwei Persönlichkeiten in Cassy - den Menschen und die Noah - super dargestellt. Ich fand es sehr interessant zu beobachten, wie sich die Noah in Cassidy immer stärker zeigte. Zum einen waren ihre Gedankengänge teilweise recht erschreckend, teilweise musste ich aber auch etwas schmunzeln.
Interessant fand ich auch, dass man mehr über die Noahs lernt. Wo man vorher noch ein recht unzivilisiertes Verhalten vermutet hat, wird man nach und nach eines besseren belehrt. Auch die Noahs leben in einer Art Kommune, haben eine Rangordnung und können durch ihr Bellen und Fauchen miteinander kommunizieren. Da Cassys Noah öfter hervortritt, kann man hier einige interessante Dialoge verfolgen.
Die Charaktere gefielen wieder sehr gut. Ich habe wirklich einen riesigen Respekt vor Cassidy, wie sie mit der ganzen Situation umgeht und trotzdem zumeist stark bleibt und sich nicht aufgibt. Ich bin auch froh, dass sie in Rita so eine tolle Freundin gefunden hat. Auch als sie erkennt, dass zwischen Daniel und Cassy knistert, sieht sie in Cassy trotzdem eine Freundin. Aber auch Daniel mochte ich sehr und es war manchmal herzzerreißend mit anzusehen, wie er und Cassidy sich doch lieben, aber aufgrund ihrer Infektion nicht zusammen sein können. Jeff hingegen konnte ich manchmal nicht wirklich einschätzen manchmal war er nur auf seine eigenen Vorteile bedacht, dann aber war er wiederum hilfsbereit. Er hat seine guten und schlechten Seiten.
Alles in allem gefiel mir der Abschluss der Dilogie sehr gut und das Ende hat mich wirklich überrascht. Ich kann Countdown to Noah nur weiterempfehlen und vergebe volle fünf Sterne.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere