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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2022

Schneewittchen einmal anders

Fallen Queen
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Das Buch „Fallen Queen – ein Apfel rot wie Blut“ ist der Auftakt der Fallen Queen Trilogie und mein erstes Buch von der Autorin Ana Woods. Cover und Klappentext empfand ich als sehr ansprechend und ich ...

Das Buch „Fallen Queen – ein Apfel rot wie Blut“ ist der Auftakt der Fallen Queen Trilogie und mein erstes Buch von der Autorin Ana Woods. Cover und Klappentext empfand ich als sehr ansprechend und ich war schon gespannt auf diese Adaption des Märchens Schneewittchen. Die Märchenadaption an sich ist eher düster angehaucht. Anders als man es aus dem Märchen Schneewittchen kennt, ist nicht die Königin, die Böse, sondern Schneewittchen.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht sowie märchenhaft angehaucht. Passt also perfekt zur Story. Gut gefallen mir die Rückblicke von Nerina im Laufe der Geschichte. Hier erfährt man etwas aus ihrer Vergangenheit und der Zeit, die sie mit Prinz Jalmari verbracht hat.
Am Anfang des Buches legt die Handlung ein ziemlich zügiges Tempo vor, während es im Mittelteil wieder etwas ruhiger wird. Der Start war mit persönlich etwas zu schnell, hier hätte mit ein ruhigeres Tempo besser gefallen. Neben der Sicht von Nerina, gibt es auch einige Passagen aus der Sicht von Eira. Hier konnte man erkennen, wie böse Eira wirklich ist und die Szenen lassen auf ordentlich Spannung in den nächsten beiden Teilen hoffen.
Die Charaktere an sich gefielen mir gut, nur blieben einige etwas blass. Nerina steht im Fokus der Geschichte, sie ist eine sympathische Frau, die ihr bestes als Königin gibt. Ihre Gefühlswelt finde ich gut beschrieben und ist nachvollziehbar.
Insgesamt ist der erste Teil der Fallen Queen Trilogie ein gelungener Auftakt mit kleinen Schwächen. In der Adaption kann man sich auf Parallelen zum Originalmärchen freuen, aber auch neue Elemente bringt die Autorin ein. Ich freue mich schon auf Teil zwei und vergebe vier Sterne.

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Veröffentlicht am 30.03.2022

Es wird wieder episch

Die Eskrinor-Trilogie / Eskrinor - Die Macht der Runen
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Das Buch „Eskrinor – die Macht der Runen“ ist der zweite Teil der Eskrinor Trilogie vom Autor Matthias Teut und es geht äußerst spannend weiter, denn wie auch schon im ersten Teil steht ein Krieg zwischen ...


Das Buch „Eskrinor – die Macht der Runen“ ist der zweite Teil der Eskrinor Trilogie vom Autor Matthias Teut und es geht äußerst spannend weiter, denn wie auch schon im ersten Teil steht ein Krieg zwischen den Waldelben und der Stadt Crem kurz bevor.
Der Schreibstil des Autors gefällt mir auch in diesem Buch wieder unglaublich gut. Ich konnte wieder schnell in die Story eintauchen, es gibt detaillierte Beschreibungen und Erklärungen zur Welt, in der das Buch handelt und Spannung ist durchgehend vorhanden. Schön finde ich, dass man immer noch etwas dazulernt – über die Welt, über die Charaktere und und und… Die Vielfalt in den Büchern von Matthias Teut ist einfach unglaublich.
Die Story erlebt man abwechselnd durch die Sicht der drei Protagonisten Brynnbett, Raiwen und Jamon. Richtig interessant wird es dann, als sich die drei dann im Laufe der Handlung treffen, denn sowohl Jamon, als auch Brynnbett sind nicht besonders gut auf Waldelben zu sprechen, was es Raiwen zunächst schwermacht. Ansonsten gefielen mir die drei Protagonisten sehr gut. Alle haben ihre Stärken und Schwächen, was sie sympathisch und sehr lebendig macht. Gegenüber Band eins ist bei ihnen auch eine positive Entwicklung ihres Charakters erkennbar. Neben den Protagonisten lernt man auch noch viele weitere Charaktere kennen. Kennt man schon weitere Bücher des Autors – z.B. die Errellgorh Trilogie – kann man sich auch auf bereits bekannte Charaktere freuen. Ebenfalls kann man sich auch wieder auf den besonderen Humor und die Art und Weise der Zwerge freuen, aber man kann in diesem Teil auch mit traurigen Momenten, Freundschaft und zarten Gefühlen rechnen.
Die Sprecher Sabine von Rosenberg-Lipinsky, Marcus Just, Vincent Fallow und Matthias Braun geben, dem Werk von Matthias Teut eine bzw. mehrere Stimmen. Die Sprecher sind mir bereits aus dem ersten Teil der Trilogie bekannt. Alle Sprecher haben eine unglaublich angenehme Stimme, die mich schnell fesselte. Ich finde es jedes Mal sehr beeindruckend, wie viel Vielfalt in den Stimmen der Sprecher steckt, sodass unterschiedliche Situationen perfekt eingefangen wurde. Emotionen in unterschiedlichster Form und Spannung, die im geschriebenen Wort steckt, wurden so sehr gut zum Hörer transportiert.
Insgesamt hat mir der zweite Teil der Eskrinor Trilogie sehr gut gefallen. Die Lage spitzt sich immer weiter zu und ein Krieg im Norden scheint nicht mehr vermeidbar. Was es aber mit der Runenmagie auf sich hat, die neue Gefahren birgt oder was Fenkorh den Bergelben berichtet hat, das müsst ihr selbst lesen. Ich bin auf jeden Fall schon sehr auf den Abschluss der Trilogie gespannt. Ich hatte einige spannende Hörstunden mit Eskrinor und vergebe daher fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 17.03.2022

Der Wundennäher

Der Wundennäher
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Der Wundennäher ist der zweite Teil der Drosten und Sommer Reihe vom Autoren Marcus Hünnebeck und gleichzeitig der zweite Fall der neuen Kriminalermittlungstaktischen Einsatzgruppe, der die beiden Ermittler ...

Der Wundennäher ist der zweite Teil der Drosten und Sommer Reihe vom Autoren Marcus Hünnebeck und gleichzeitig der zweite Fall der neuen Kriminalermittlungstaktischen Einsatzgruppe, der die beiden Ermittler Robert Drosten und Lukas Sommer angehören.
Dieses Mal spielen die Ermittlungen in Leipzig, hier treibt ein Serienmörder – „der Wundennäher“ sein Unwesen. Gut gefällt mir, der Wechsel der Settings in den verschiedenen Teilen der Reihe. Das macht die neue Einsatzgruppe aus, da sie deutschlandweit agieren kann. Die Ermittlungen der Einsatzgruppe und der Soko in Leipzig gefielen mir sehr gut und waren spannend zu verfolgen. Insgesamt fand ich die Ermittlungsarbeiten sehr schlüssig. Gut gefiel mir ebenfalls, dass man neben den Ermittlern Drosten und Sommer auch die Leipziger Mordkommission wiedertrifft. Diese vier Ermittler kannte ich bereits aus der Moko Leipzig Reihe. Neben der Perspektive der Ermittler, gab es auch einige Szenen aus Täter und Opfersicht. Diese Perspektivwechsel gefielen mir sehr gut, da man zum einen in die Köpfe der Beteiligten schauen konnte, zum anderen aber einen Großteil des Buches erlebte, wie der Täter der Polizei immer einen Schritt voraus war.
Der Schreibstil des Autors gefiel mir ebenfalls sehr gut. Das Buch ist durchweg spannend, einige Handlungen empfand ich aber auch als vorhersehbar. So konnte man bestimmte Handlungen und Folgen im Buch schon erahnen.
Insgesamt gefiel mir der Thriller aber gut. Ich hatte einige schöne Lesestunden und konnte wieder einen spannenden Fall von Drosten und Sommer verfolgen. Daher vergebe ich vier Sterne.

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Veröffentlicht am 12.03.2022

Das Erbe des Hüters

Das Erbe des Hüters
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Das Buch „Das Erbe des Hüters“ ist ein Einzelband und mein erstes Buch von der Autorin Sandra Florean. Es geht um Haley, die von ihrem Großvater ein Haus erbt und dabei die ein oder andere Überraschung ...

Das Buch „Das Erbe des Hüters“ ist ein Einzelband und mein erstes Buch von der Autorin Sandra Florean. Es geht um Haley, die von ihrem Großvater ein Haus erbt und dabei die ein oder andere Überraschung in Form eines uralten Vampirs, der ebenfalls in diesem Haus lebt, erlebt.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir im Buch sehr gut. Ich konnte schnell in die Story eintauchen. Es gibt Emotionen, Spannung und auch einige heiße Szenen. 
Die Charaktere im Buch waren gut ausgearbeitet und wirkten auf mich authentisch. Haley ist eine sympathische junge Frau. Gut fand ich an ihr, dass sie sich nicht so leicht einschüchtern lässt und auch an der einen oder anderen Stelle ziemlichen Mut beweist. Die muss auch der Vampir Yven einsehen. Er hat einige Jahre in einer Art Schlaf verbracht und zuletzt befand er sich in Großbritannien zur viktorianischen Zeit. Dementsprechend ist ihm Haleys Verhalten natürlich fremd, ebenso die Welt, in der er nun erwacht ist. Als dann die beiden unterschiedlichen Generationen in Form von Haley und Yven aufeinander treffen gibt es ordentlich Spannung und Reibereien zwischen den beiden, aber auch einige amüsante Szenen. Dann gibt es noch den gutaussehenden und charmanten Julian, den Haley kennen lernt. Zwischen den beiden Knistert es gewaltig, dies spürt man wirklich sofort.
Alles in allem gefiel mir das Buch wirklich gut. Die Geschichte von Haley und Yven konnte mich wirklich begeistern und war auch für die ein oder andere überraschende Wendung gut. Vor allem bei der Form der Bedrohung, der Haley gegenübersteht, hat mich zum Schluss wirklich überrascht. Ich vergebe fünf Sterne und freue mich auf weitere Werke der Autorin.

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Veröffentlicht am 12.03.2022

Die Töchter des Todes- Seelensuche

Töchter des Todes
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Das Buch die Töchter des Todes – Seelensuche ist der Auftakt einer in Irland spielenden Fantasy-Reihe von der Autorin Lilyana Ravenheart.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir, wie auch in ihren anderen ...

Das Buch die Töchter des Todes – Seelensuche ist der Auftakt einer in Irland spielenden Fantasy-Reihe von der Autorin Lilyana Ravenheart.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir, wie auch in ihren anderen Büchern, sehr gut. Das Buch lässt sich leicht lesen und ist so geschrieben, dass meine Neugier geweckt wurde.
Das Buch spielt in Irland im 17. Jahrhundert. Es gibt Dukes und Earls, aber auch eine ganze Reihe an mythischen Wesen, für die das Land bekannt ist. Neben den drei Töchtern des Todes, gibt es zum Beispiel noch die Feenkönigin – Herrscherin der Anderswelt sowie die Seelie und die Unseelie. Irland ist einfach wie gemacht für mythische Wesen.
Die Charaktere gefielen mir ebenfalls sehr gut. Im Fokus stehen hierbei Lilith und Elijah. Lilith ist einer der Töchter des Erlkönigs und holt Seelen von Menschen, die kurz davor sind zu sterben. Lilith als Charakter war mir sofort sympathisch. Sie wirkt geheimnisvoll, aber auch freundlich, obwohl sie den Menschen nun mal den Tod bringt. Man erfährt einiges über ihre Kräfte und ihre Aufgabe, dies fand ich sehr interessant. Elijah ist zwar ein Mensch, verbirgt aber ein Geheimnis, bei dem ich erst nicht wusste, wie es sich auf den weiteren Verlauf der Handlung auswirken wird. Hier verrate ich aber nichts weiter. Was es damit auf sich hat, müsst ihr selbst lesen. Aber es gibt noch eine Reihe weiterer Charaktere, wie Elijahs Bruder Alexandra oder die Frau des Earls Sarah. Deren Charakter empfand ich als sehr vielfältig und sie wirkten authentisch.
Alles in allem gefiel mir das Buch sehr gut. Man versucht zusammen mit Lilith und Elijah herauszufinden, was mit den verschwundenen Seelen passiert ist. Der Auftakt der Reihe ist wirklich sehr gelungen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Ich vergebe fünf Sterne.

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