Schade, aber dieser Roman, der so vielversprechend klang, hat mich leider enttäuscht
Heimat aus Eis und AscheDer Roman von Annette Oppenlander erzählt abwechselnd aus der Zeit von 1945 in Ostpreußen und beginnt in der Gegenwart 1993 in Münster. Im Mittelpunkt steht Lena, die als Kind in Ostpreußen von ihrer leiblichen ...
Der Roman von Annette Oppenlander erzählt abwechselnd aus der Zeit von 1945 in Ostpreußen und beginnt in der Gegenwart 1993 in Münster. Im Mittelpunkt steht Lena, die als Kind in Ostpreußen von ihrer leiblichen Mutter während Flucht getrennt wurde und erst mit dem Tod der Adtoptiveltern erfährt, dass sie nicht deren leibliches Kind gewesen ist. Sie begibt sich auf Spurensuche.
Ich mag historische Romane sehr gerne und die Thematik der Menschen, die ihre Heimat verloren haben und zugleich auch häufig deren Familien und Freunde verloren gingen und wie sie damit umgingen/(umgehen, das interessiert mich sehr. Den historischen Teil des Romans mochte ich sehr gerne, sowie ich hier noch gerne viel mehr Dinge erfahren hätte, die die Autorin nur kurz erwähnte. Mit dem Teil in der Gegenwart 1993 tat ich mich deutlich schwerer, was einerseits an der Protagonistin Lena lag, mit der ich nicht warm wurde, aber andererseits auch an Handlungsabläufen, die ich eher unrealistisch empfand und andererseits kam dazu noch die "Lovestory" sowie einige weitere Protagonisten, die entbehrlich für die Story waren und ich deren Verhalten auch fragwürdig empfand.
Zwei Sterne....sehr schade, denn ein anderer Roman der Autorin hatte mir sehr gut gefallen.