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Veröffentlicht am 24.04.2026

Sommerliches Backen im Instagram Style

Sunny Baking Time
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Kuchen ist lecker und sieht auch meistens ganz nett aus - aber die sommerlichen Gebäcke, die Theresa Haubs für “Sunny Baking Time" fotografiert hat, sind absolut Instagram-worthy! Auf 150 Seiten findet ...


Kuchen ist lecker und sieht auch meistens ganz nett aus - aber die sommerlichen Gebäcke, die Theresa Haubs für “Sunny Baking Time" fotografiert hat, sind absolut Instagram-worthy! Auf 150 Seiten findet man jede Menge sommerliche Rezepte, die ganz praktisch nach Saisonobst geordnet sind. Ob Torten, Kuchen oder Desserts im Glas - hier ist für jede Zunge was dabei, und auch für jedes verfügbare Zeitfenster.
In humorvoller Jugendsprache gibt die Autorin am Anfang des Buchs wertvolle Tipps. Was mache ich mit einem zerfallenen Kuchen? Wie stelle ich meinen Backofen richtig ein? Auch hilfreiche Tipps für vegane, glutenfreie oder laktosefreie Alternativen sind enthalten und machen dieses Backbuch perfekt für eine breite Masse an Hobbybäckern.
Die optische Aufmachung des Buchs spricht für sich: ästhetische Bilder, die aber nicht Perfektion verlangen, sind mit übersichtlichen Rezepten gepaart. Die Zutaten sind oft einfach und übersichtlich, sodass ich mit den ersten Rezepten sofort loslegen konnte.
Ein wunderschönes Backbuch für alle, die sich den Sommer versüßen wollen!

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Sommerfeeling in Cornwall

Summer Tides
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Das Cover und der Farbschnitt des Buchs gefallen mir wirklich gut und werden sicherlich auch mit den Folgebänden der Reihe toll aussehen. Mich hat besonders der Klappentext mit dem Setting in Cornwall ...

Das Cover und der Farbschnitt des Buchs gefallen mir wirklich gut und werden sicherlich auch mit den Folgebänden der Reihe toll aussehen. Mich hat besonders der Klappentext mit dem Setting in Cornwall überzeugt, das Buch lesen zu wollen. Es wird eine schöne Sommerromanze in Cornwall versprochen.
Der Schreibstil ist flüssig, sodass man gut durchs Buch kommt. Insgesamt war mir das Buch aber zu kurz und dadurch an einigen Stellen zu oberflächlich. Von der Atmosphäre in St. Ives hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht. Auch die Liebesgeschichte war mir besonders zu Beginn zu körperlich/optisch fokussiert. Mir fehlte echte Verbindung und charakterliche Entwicklung. Besonders Scarlett empfand ich oft als zu naiv.
Für mich war “Summer Tides" ein netter Roman für zwischendurch, der mich emotional aber leider nicht wirklich einnehmen konnte.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Süße Small-Town Romance mit tollen Charakteren

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Wie bereits Teil 1 der Lower Whilby Reihe konnte mich “The Iced Caramel Coffee Agreement" von Kyra Groh wieder sehr unterhalten. Man trifft die Charaktere Jude und James sowie viele Nebencharakter aus ...

Wie bereits Teil 1 der Lower Whilby Reihe konnte mich “The Iced Caramel Coffee Agreement" von Kyra Groh wieder sehr unterhalten. Man trifft die Charaktere Jude und James sowie viele Nebencharakter aus “The Pumpkin Spice Latte Disaster" wieder. Dieses Mal steht Eleanore im Fokus, die auf ihren Jugendschwarm Dexter trifft. Er ist der Bruder von James und die beiden kennen sich von einem Festival, das Eleanore organisiert hat.
Ich mochte sehr, dass dieses Buch zwar wieder von viel Humor, Pop-Culture Anspielungen und vielen Wortgefechten gezeichnet war, aber gleichzeitig auch die tiefe Verletzlichkeit und emotionale Probleme der Charaktere sehr sensible in den Blick nimmt. Eleanore ist für mich eine Protagonistin, die es viel öfter in Büchern geben sollte. Sie ist Mitte 20 und hat noch sehr wenig Erfahrung mit Männern gemacht, was ihr immer mehr zu schaffen macht. Dex ist im Vergleich zu ihr oft etwas zu locker und entspannt - aber gerade dieser Unterschied macht die Chemie zwischen den beiden aus.
Das Ende des Buchs lässt einen Ausblick auf Band 3 zu, auf den ich mich wieder sehr freue.
Insgesamt 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 10.04.2026

eine Entscheidung mit Folgen

The Night We Met
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Insgesamt konnte mich “The Night We Met" teilweise überzeugen, ist aber leider kein Highlight. Die Thematik, dass Larissa sich in einer Partynacht für den “falschen" von zwei Männern entscheidet und mit ...

Insgesamt konnte mich “The Night We Met" teilweise überzeugen, ist aber leider kein Highlight. Die Thematik, dass Larissa sich in einer Partynacht für den “falschen" von zwei Männern entscheidet und mit Mike eine Beziehung eingeht, dann aber feststellt, dass Chris besser zu ihr passt, fand ich spannend. Während sich Chris und Larissa dann doch auf freundschaftlicher Ebene annähern habe ich mir zwischendurch die Frage gestellt, was für mich persönlich schon unter “fremdgehen" fallen würde. Jimanez spricht in diesem Roman auch wieder ernstere Themen an, die der Geschichte und den Charakteren mehr Tiefe verleihen. Allerdings fand ich besonders bei Chris und Mike einige Verhaltens- und Charakterzüge zu plump - man wird sehr schnell dahin gelenkt, einen der beiden als den besseren Partner für Larissa zu definieren.
Der Schreibstil was angenehm und die Kapitel schön kurz, was ich sehr mag.
Insgesamt ok, aber kein Highlight. 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Ein Nein - und seine Konsequenzen

Hazel sagt Nein
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“Hazel sagt Nein“ ist ein wichtiger literarischer Betrag zum Thema sexueller Missbrauch und Machtmissbrauch und ist besonders in Zeiten von MeToo und dem Epstein Skandal ein Titel, der von vielen gelesen ...

“Hazel sagt Nein“ ist ein wichtiger literarischer Betrag zum Thema sexueller Missbrauch und Machtmissbrauch und ist besonders in Zeiten von MeToo und dem Epstein Skandal ein Titel, der von vielen gelesen werden sollte.
Schon die Ausgangssituation ist so unangenehm realistisch, dass man direkt merkt, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Hazel sagt nein und genau dieses Nein zieht Konsequenzen nach sich, die viel größer sind, als man (und auch sie) es vielleicht erwarten würde.
Gerade die erste Hälfte des Buchs war für mich schwer auszuhalten, weil sie so nah an der Realität ist. Dieses Gefühl von Ohnmacht, von Ungerechtigkeit, von „eigentlich ist doch nichts passiert und trotzdem ist alles anders“ zieht sich durch viele Szenen. Ich war beim Lesen oft wütend und zugleich sprachlos, weil man so gut nachvollziehen kann, wie es Hazel und ihrer Familie geht.
Was ich besonders stark fand, ist der Fokus der Geschichte. Es geht hier nicht darum, dem Täter Raum zu geben oder ihn in den Mittelpunkt zu stellen. Stattdessen bleibt die Perspektive bei Hazel und ihrer Familie. Gerade dieser Blick auf die unterschiedlichen Reaktionen innerhalb der Familie hat der Geschichte viel Tiefe gegeben. Man versteht, wie unterschiedlich Menschen mit so einer Situation umgehen und wie sehr es alle betrifft, auch wenn sie nicht direkt im Mittelpunkt stehen. An einigen Stellen haben mich aber die vielen POVs etwas von der Grundgeschichte abgelenkt, wodurch es sich manchmal etwas gezogen hat.
Ohne zu beschönigen, zeigt das Buch, dass es Wege gibt, sich wieder Handlungsspielraum zurückzuholen und wie wichtig es ist, für seine Grenzen einzustehen, auch wenn die Gesellschaft es einem nicht leicht macht.
Insgesamt ist das kein leichtes Buch, aber ein sehr wichtiges in der heutigen Zeit. Es regt zum Nachdenken an und ist definitiv eines, über das man sprechen möchte. Ich könnte mir vorstellen, dass es sich auch gut für einen Buchclub eignet.

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