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Veröffentlicht am 01.03.2017

Chasing Home.. ein kurzweiliges Lesevergnügen

Chasing Home – Mit dir allein
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Schon länger habe ich keine Gay Romance mehr gelesen, warum weiß ich auch nicht so recht. Doch die "sündige" Stepbrother Thematik hat mich doch recht neugierig gemacht. Denn verbotenen Früchte reizen bekanntlich ...

Schon länger habe ich keine Gay Romance mehr gelesen, warum weiß ich auch nicht so recht. Doch die "sündige" Stepbrother Thematik hat mich doch recht neugierig gemacht. Denn verbotenen Früchte reizen bekanntlich umso mehr.

Story:
Lincoln Hall lebt als erfolgreicher Thriller Autor in New Yorines Vaters erfährt, der die Familie sehr früh verlassen hat, will er eigentlich mit der Vergangenheit abschließen. Aber Linc will auch Antworten und bricht in einer Nacht und Nebelaktion nach Iowa auf. Doch als er auf der Farm seines Vaters ankommt, wird ihm nicht gerade ein warmer Empfang bereitet. Das mürrische, doch äußerst attraktive Empfangskomitee stellt sich als sein Stiefbruder Chase heraus. Der von Anfang in Linc einen Eindringling sieht, der sich die Farm unter den Nagel reißen will, sodass zwischen den beiden sofort tüchtig die Fetzen, aber auch gehörig die Funken fliegen...

Fazit:
Da ich bisher kein Buch von Abbi W. Reed kannte, bin ich ohne allzu große Erwartungshaltung an den Roman herangegangen. Einmal begonnen konnte ich nicht mehr aufhören. Als Leser ist man ohne großes Drum und Dran sofort mittendrin in der Handlung, und nachdem es inzwischen recht populär ist, aus verschiedenen Perspektiven zu schreiben, gefiel mir anfänglich die Ich- Version. Ebenso der sehr angenehme Schreibstil mit all seinen witzigen Einlagen. Die Autorin hat auch definitiv ein Händchen fürs Schreiben von erotische Szenen. Die gerade im Genre der Gay Romance manchmal ziemlich übertrieben daherkommen können. Was aber hier zum Glück nicht der Fall war.

Besonders der verbale Schlagabtausch zwischen den beiden Helden hatte es in sich.. und ich sage nur Kuhjagd. ;) Aber auch emotionale Momente kamen nicht zu kurz und haben mir bei einer ganz besonderen Stelle, tatsächlich das Wasser in die Äuglein getrieben. Was ich jedoch ein biserl schade fand, das sich Lincoln, der zu Beginn als tougher und dominanter Kerl beschrieben wird, in Chase Gegenwart zu weich ist. Klar er ist verknallt, aber eine plötzliche 180 Grad Wende? Denn ganz plötzlich ist von dem zuvor dominanten Kerl nicht mehr viel zu spüren. Im Zusammenspiel mit Griesgram Chase ist er oftmals zu zahm, lässt sich viel zu viel bieten, ohne mal Paroli zu geben. Schließlich ist er als Thriller Autor nicht auf den Mund gefallen. Ich denke wenn sich die beiden auch mal an die Gurgel gegangen wären, oder ein paar richtige Kabbeleien, wäre das bestimmt auch ganz amüsant gewesen. Besonders auf einer Farm mit Heuböden und allerhand Dreck in dem man sich bei einer kleinen Rauferei hätte wälzen können. ;)

Zu Beginn hatte ich geschrieben, mir gefiel das der Roman nur aus einer Perspektive beleuchtet wurde. Doch inzwischen muss ich meine Meinung dahingehend revidieren. Ich denke, es hätte hier beiden Charakteren gut getan. Der Leser hätte wesentlich mehr Einblicke in ihr Seelenleben bekommen. Chase ist meistens mürrisch und übellaunig, die Hälfte der Zeit stößt er Linc von sich weg, sucht aber nachts seine Nähe. Es wäre schön gewesen, auch hinter seine Fassade blicken zu können. Und ich hätte ich es auch viel spannender empfunden, wenn Lincoln zur Abwechslung mal seine rosarote Brille abgenommen hätte. Vor allem die Stepbrother Thematik fehlte mir hier. Denn auch wenn die Protas nicht blutsverwandt sind, hätte es genügend Konfliktpotenzial geboten. Gerade in einem kleinen Nest, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Oder wie Chase Mutter mit der ganzen Sache umgeht.

Für mich ist ~Chasing Home - Mit dir allein~ ganz sicher ein netter Roman für Zwischendurch. Es geht um Trauerbewältigung, Vergebung und der Liebe zwischen einem gleichgeschlechtlichen Pairing. Allerdings bleibt die Story leider nicht allzu lange im Gedächtnis, da zwar die Chemie zwischen Chase & Lincoln stimmt, mir aber schlussendlich der zündende Funke gefehlt hat. Da wären ein paar Seiten mehr sicherlich nicht schlecht gewesen. Für Fans des M/M Genres, aber auch für Newbies ist es eine kurzweilige und gut geschriebene Geschichte, die definitiv mehr Potenzial nach oben gehabt hätte. Nichtsdestotrotz vergebe ich 4 Sterne, aber macht Euch doch einfach selbst eine Meinung! Viel Spaß dabei und .. happy reading!

  • Einzelne Kategorien
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Handlung
  • Thema
Veröffentlicht am 26.02.2017

Wie man Sex mit seinem besten Freund hat, ohne das einem das Herz gebrochen wird

London Legends – Lass uns spielen
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Auch wenn ich die beiden Vorgänger der London Ledgends Reihe nicht kannte, hat der Klappentext doch mein Interesse geweckt. Ohne große Erwartungen wollte ich mich überraschen lassen.

Story:
Libby und ...

Auch wenn ich die beiden Vorgänger der London Ledgends Reihe nicht kannte, hat der Klappentext doch mein Interesse geweckt. Ohne große Erwartungen wollte ich mich überraschen lassen.

Story:
Libby und Matt sind seit einigen Jahren befreundet und teilen sich mittlerweile sogar das Sorgerecht für ihren drolligen Vierbeiner Princess. Doch auch wenn zwischen der taffen Pilotin und dem Profi Rugby Spieler immer wieder die Funken fliegen, geben sie ihren Gefühlen nicht nach. Da sie genau wissen das daraus nichts werden kann. Zu unterschiedlich sind ihre Pläne fürs Leben. Matt will endlich zu den Top Spielern gehören, seiner Mannschaft beweisen, das er kein Looser ist. Doch dazu muss er erst einmal seine Panikattacken unter Kontrolle kriegen, um auf dem Spielfeld seine letzte Chance richtig nutzen zu können. Libby hingegen sucht einen Partner, der ihren Job akzeptiert und der nichts dagegen hätte, wenn die übliche Rollenverteilung anders aussähe. Am Ende stellt sich für beide die Frage, in wie weit sie bereit sind, ihre selbstauferlegten Regeln zu brechen, um glücklich zu werden...

Fazit:
Mir hat der 3. Teil der London Legends Serie gut gefallen. Auch ohne Vorkentniss der vorhergehenden Romane, mit all seinen Chakteren hatte ich Spass beim lesen. Irgendwie ist man von Anfang an direkt mittendrin im Geschehen. Und Kat Latham hat ein Händchen für symhatische Charaktere. Die nicht nur sexy sein können, sondern auch Tiefgang haben. Auch die Nebenprotas sind kein langweiliges beiwerk. Daher hoffe ich, das Hardys Story hier noch nicht abgeschlossen ist, und wir noch mehr von ihm uns seiner kleinen Tochter erfahren werden.

Nun zu Matt & Libby, die beiden mochte ich ausgesprochen gern. Mitzuerleben wie sie sich aus ihrer Kompfortzone herauswagen und ihre Freundschaft auf eine neue Stufe heben war unterhaltsam. Aber auch alle ihre Zweifel und Ängste. Besonders Matt, der eigentlich Typ sexy Schmachtobjekt ist, jedoch unter massiven Selbstzweifeln und Ängsten leidet. Was mir auch gefiel, das die erotischen Szenen hier nicht mit der Holzhammermethode stattfanden, sprich gleich nach den ersten kurzen Kapiteln. Sondern die Autorin ihren Protas Zeit ließ, um sich in den Bettlaken zu wälzen.

Einziges Manko:
Ich weiß nicht ob es an der dt. Übersetzung lag, aber bei so manch einem Satz war ich doch verwundert. Nicht immer passte da alles und störte mich doch manchmal beim Lesen.

~Liebe kennt keine Spielregeln~ wird sicherlich nicht der letzte Roman sein, den ich von Kate Latham gelesen habe. Interessante Charaktere, Emotionen, Tiefgang und jede Menge Gefühl. Wer die Sportler Romazen von Rachel Gibson oder Susan Elizabeth Phillips liebt, kann hier getrost hier zugreifen. Ganz viel Vergnügen mit den London Legends... happy reading!

Veröffentlicht am 13.02.2017

Bitte kaufen.. wer auf harte Typen, Missbrauchsstorys & Cliffhanger steht.

Lawless
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Der Klappentext zu ~Lawless~ hatte mich eigentlich direkt angesprochen und ich war soo gespannt auf dieses Buch! Mein Interesse war geweckt und ich wollte den Roman mögen. Man landet direkt in der Story ...

Der Klappentext zu ~Lawless~ hatte mich eigentlich direkt angesprochen und ich war soo gespannt auf dieses Buch! Mein Interesse war geweckt und ich wollte den Roman mögen. Man landet direkt in der Story ohne großartiges Rumgeplänkel. Ich habe auch keineswegs etwas gegen die derbe Sprache, die T.M.Frazier ihren Helden in den Mund legt. Denn die Handlung spielt nun mal im Biker Milieu mit harten, ungehobelten Kerlen. Also kein heile Welt Szenario mit Blümchen und jeder Mege Zuckerguß obendrauf. Mich störte auch nicht der ständige Perspektivwechsel.

Allerdings habe ich etwas dagegen, das die Autorin ihre Protas erst einmal in schöner regelmäßigkeit vergewaltigen lässt. Diese dann in kürzester Zeit, trotz erlittenen Traumas wieder im Sattel sitzen und sich mit ihren Love Interest vergnügen. So als ob vorher rein gar nichts passiert wäre. Mir ist das definitiv too much! Auch habe ich dadurch das Gefühl, als ob Mrs. Frazier langsam die Ideen ausgehen. Denn ständig auf diese Art und Weise Missbrauch zu thematisieren finde ich auf Dauer ziemlich einfallslos. Vor allem, wenn die schwierige Thematik einfach so belanglos abgetan wird und deswegen auch die Charakterentwicklung flöten geht. Daher überzeugten mich auch nicht die großen Gefühle der beiden Helden. Ganz zu schweigen von der fehlenden Chemie zwischen den ihnen. Einen Funkenflug konnte ich jedenfalls nicht wahrnehmen. Aber wie auch? Denn die Autorin erzählt zwar davon, bringt dies jedoch für meinen Geschmack überhaupt nicht herüber.

Für mich gibt es in diesem Genre weitaus besser Autorinnen, wie z.B. Madeline Sheehan. Deren Romane eben nicht nur durch heiße Cover Aufmerksamkeit erregen. Sondern deren Plots wesentlich interessanter, spannender gestaltet sind, Charaktere wachsen dürfen & ihren Lesern Gänsehautmomente schenkt. Aber keine halben Storys von knapp 226 Seiten, die dazu noch mit einem fiesen Cliffhanger enden. Sodass der kommende Roman auch bloß an die Frau gebracht wird. Daher kann ich den Hype um T.M. Frazier's Romane nicht so recht nachvollziehen. Aber gut, die Geschmäcker sind zum Glück verschieden.

Fazit:
Ich hätte liebend gerne mehr Punkte für ~Lawless~ vergeben. Doch bei mir konnte die Story nicht punkten, obwohl ich den Beginn zwischen Thia & Bear mochte, auch die Idee mit Bears Ring. Alles was dananch passierte war überhaupt nicht meins, Charakterentwicklung gleich null. Mir kommt vieles zu aufgesetzt und gewollt daher. Deshalb vergebe ich auch nur 2 Sterne, wovon einer für das Cover ist. Eigentlich möchte ich den Roman gar nicht weiterempfehlen, aber wer auf harte Typen, Missbrauchsstorys & Cliffhanger steht, kann sich gerne selbst eine Meinung bilden... happy reading!

Veröffentlicht am 30.01.2017

Verzehrende Leidenschaft, oder doch eher ein lauwarmes Lüftchen?

Trinity - Verzehrende Leidenschaft (Die Trinity-Serie 1)
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Von Ihnen verfasste veröffentlichte Rezensionen
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Die 'Calender Girl' Reihe von Audrey Carlan ist schlichtweg an mir vorbeigegangen, allerdings nicht der Hype darum. Deshalb war ich gespannt, ...

Von Ihnen verfasste veröffentlichte Rezensionen
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Die 'Calender Girl' Reihe von Audrey Carlan ist schlichtweg an mir vorbeigegangen, allerdings nicht der Hype darum. Deshalb war ich gespannt, ob der Titel ihrem neuen Roman gerecht werden würde. Oder sich doch nur wieder als laumwarmes Lüftchen entpuppt.

Story:
Gillian Callahan wurde jahrelang von ihrem Ex misshandelt. Seitdem ist für sie das Thema Männer abgehakt. Umgeben von Freunden, die sie lieben und schätzen hat sie sich ein neues Leben aufgebaut. Als Spendenmanagerin für eine Wohltätigkeitsorganisatione ist sie sehr erfolgreich und will einfach nur ein völlig normales und angstfreies Leben führen. Als sie am Abend vor einer wichtigen Konferenz auf Chase Davis trifft, sich beide auf Anhieb mit den Augen verschlingen und die Funken zwischen ihnen nur so sprühen. Ist sie völlig hin und weg von ihren leidenschaftlichen Gefühlen. Denn sie kann seiner unwiderstehlichen Anziehungskraft nicht widerstehen. Erst recht, da der smarte Geschäftsmann alles daran setzt, um Gigi für sich zu gewinnen. Und Chase bekommt immer was er will. Doch wird sie ihm auch vertrauen können???

Fazit:
Der Auftakt zur erotischen 'Trinity' Reihe konnte nicht hundert Prozent bei mir punkten. Denn leider bietet die Story nicht gerade viel neues und verschenkt zum Teil sein Potenzial. Vertrauen, Hoffung & Liebe spielen eine nicht unwichtige Rolle. Allerdings darf man keine zu großen Erwartungen stellen, auch wenn die Protagonisten symphatisch, aber zum Teil auch etwas flach rüberkommen. Wer also Tiefgang erwartet, sollte sich lieber ein anderes Buch schnappen.

Gerade wenn ich an Gillians Vergangenheit denke, ging mir die leidenschaftliche Beziehung hier zu schnell. Gerade kennengelernt und schwups können sie die zwei kaum noch voneinander trennnen. Irgendwie schade, denn ihr verletzlicher Charakter auf der einen und ihre taffe Art auf der anderen Seite gefielen mir. Doch sobald sie mit Mr. Geheimnisvoll zusammen ist, mutiert sie zum reinsten Schoßhündchen. Das zeigt sich im Zusammenspiel der beiden sehr deutlich. Zu meinem bedauern scheint Chase auch nur wieder so ein super attraktiver, super reicher, und super verkorkster Held, ohne große Ecken und Kanten zu sein. Gigi verliert sich einerseits in ihrer Leidenschaft zu ihm doch andererseits fällt es ihr auch total schwer, seine Kontrollsucht zu akzeptieren. Dennoch gibt sie mir immer wieder viel zu schnell nach.

Für prickelnde Erotikszenen scheint die Autorin allerdings ein Händchen zu haben. Zwischen den knapp 430 Seiten wird reichlich Bettenakrobatik geboten. Es ließ sich zwar gut lesen, doch das ist eben nur die halbe Miete. Auch wenn ich nichts gegen sinnliche Einlagen einzuwenden habe, hätte ich es mir gerade bei der Vergangenheit der Heldin mehr gefallen, wenn es hier zur Abwechslung mal langsamer zur Sache gegangen wäre.

Auch wenn ich mich bei 'Trinity' nicht zu tode gelangweilt habe, bietet der Plot für mich kaum große Abwechslung, oder gar etwas Besonderes. Sondern schippert etwas eintönig auf der Erfolgswelle des angesagten EroticaRomance Genres mit. Vielleicht wären ein paar Seiten weniger nicht schlecht gewesen. Es fehlte mir an Fantasie, Originalität und gewisse Spannungsmomente. Somit gibt es für die kommenden Bände noch reichlich Potenzial und Entwickungsbedarf nach oben. Deshalb vergebe ich auch nur 3 Sterne. Aber macht Euch doch einfach Eurer eigenes Bild... happy reading!

Veröffentlicht am 27.01.2017

'Verboten heiß'... leider mit zu vielen Klischees

Dirty English - Verboten heiß
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Den Klappentext zu 'Dirty English - Verboten heiß' fand ich ansprechend, ebenso das herrliche Cover. Sodass ich regelrecht neugierig war, was mich auf den knapp 300 Seiten erwarten würde.

Story:
Der Tag ...

Den Klappentext zu 'Dirty English - Verboten heiß' fand ich ansprechend, ebenso das herrliche Cover. Sodass ich regelrecht neugierig war, was mich auf den knapp 300 Seiten erwarten würde.

Story:
Der Tag ihres Abschlussballs sollte für Elizabeth zu einem der schönsten in ihrem Leben werden. Doch anders als erträumt, wir diese Nacht zum Alptraum. Die Schülerin wird von ihrem Ex-Freund missbraucht. Seither will sie sich auf keine ernsthafte Beziehung mehr einlassen, sondern hat einen One-Night-Stand nach dem anderen, mit Typen die ihr nicht gefählich werden können. Doch als neben ihr das britische Sahneschnittchen Declan einzieht, der sogar dieselbe Schule wie sie besucht. Wird Elizabeths Leben ganz plötzlichvöllig auf den Kopf gestellt...

Fazit:
Als Leser wird man direkt in der Handlung hineinkatapultiert, die gleich zu Beginn ein bedrückendes Szenario bereithält. In einer Schlüsselzene erfahren wir, mit welchem Trauma die Heldin zu kämpfen hat, und warum sie sich wahllos durch die Betten schläft.

Elizabeth ist eine Protagonistin, die mir wirklich gut gefallen hat. Und auch wenn der Hintergrund für ihre zwanglosen Bettgeschichten schlichtweg nur traurig ist, fand ich die Idee, das es hier mal kein Kerl ist, der mit so einigen Erfahrungen aufwarten kann spannend.
Declan ist mir auch an Herz gewachsen, nicht nur da er der typische harte Schale, weicher Kern Hero ist. Der Elziabeth ganz gewaltig den Kopf verdreht, aber eben auch so sein Packerl mit sich rumzuschleppen hat. Wobei ich seinen Zwilling Dax nicht vergessen möchte. Die Beziehung der beiden Brüder gefiel mir unheimlich gut.

Doch leider konnte mich die Story nicht vollkommen abholen, da ich auch so einige Problemchen damit hatte. Denn leider gab für mich zu viele Klischees. Besonders Declans Ex, oder die Tatsache, das auch dieser Held ein Underground Fighter ist gähn. Oder es mit stellenweise viel zu kitschig war., erst recht all die tiefschürfenden Gespräche. Es fehlte mir die Leichtigkeit, der Humor, von dem abrupten Ende ganz zu schweigen. Vielleicht lag es aber auch daran, das ich nicht schon wieder die x-te New Adult Geschichte lesen wollte. Und ich wegen der Kurzbeschreibung etwas anderes von dem heißen Nachbarn erwartet hatte.

Sicherlich ist 'Dirty English' nicht der schlechteste Roman in diesem Genre. Doch leider mangelte es mir an manch einer Stelle an der Umsetzung, gerade auch was Problemlösungen angeht. Wen das nicht sonderlich stört, findet sicherlich gefallen an dem Roman. Aber überzeugt Euch doch am besten selbst... happy reading!