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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.06.2020

Ein Coverkauf bei dem mich auch die Geschichte überzeugen konnte

The Kingdom
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Dies ist eines der Bücher die auf der FBM 2019 gekauft habe. Es war ein klarer Coverkauf, ich konnte einfach nicht daran vorbeilaufen, eines der wenigen Cover die mir in der deutschen Ausgabe besser gefallen ...

Dies ist eines der Bücher die auf der FBM 2019 gekauft habe. Es war ein klarer Coverkauf, ich konnte einfach nicht daran vorbeilaufen, eines der wenigen Cover die mir in der deutschen Ausgabe besser gefallen als die Originalversion.

Die Geschichte ist spannend von der ersten Minute an, unglaublich schön geschrieben und kein bisschen voraussehbar.
Das Umspringen von Gerichtsakte auf erzählte Geschichte fand ich sehr interessant, das hatte ich so in der Form noch nicht in einem Buch gesehen und bin gut damit zurechtgekommen.

Die Geschichte selbst fand ich plausibel erklärt und erzählt, ich könnte mir ein solches Szenario gut vorstellen in der Zukunft. Die Beziehungen der Charaktere zueinander sind aus meiner Sicht genauso vorstellbar und plausibel erzählt, besonders die Beziehung zwischen den Hauptprotagonisten ist sehr sensibel dargestellt, ich würde fast sagen Herzerweichend.

Das Ende ist ein klein wenig schnell abgehandelt, ich würde da definitiv einen zweiten Teil erwarten.
Ganz besonders für jüngere Leser kann ich hier eine Leseempfehlung aussprechen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2020

Eine wahre Überraschung

Ich sehe was, was du nicht siehst
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Ich bin mit nicht allzu großen Erwartungen an das Buch herangegangen, dadurch hat es mich doch sehr überrascht was für eine spannende Geschichte in diesem kleinen Büchlein steckt. Anfänglich plätschert ...

Ich bin mit nicht allzu großen Erwartungen an das Buch herangegangen, dadurch hat es mich doch sehr überrascht was für eine spannende Geschichte in diesem kleinen Büchlein steckt. Anfänglich plätschert die Geschichte ein wenig seicht dahin, wie ich zugeben muss und man geht nicht so in die Tiefe bei den Protagonisten und ihren persönlichen Geschichten, Hintergründen und deren Beziehung zu Emma. Durch den flüssigen Schreibstiel , kommt man sehr schnell durch das Buch und man kommt nicht in Versuchung es wegzulegen. Im letzten Drittel kommt dann die, für mich vollkommen unerwartete Wendung, ein wahrlich spannender Showdown, bei dem ich auch das eine oder andere Tränchen verdrückt habe. Vor allem klären sich etwas die Verhältnisse der Protagonistinnen zu Emma und ihre Gemütszustände.
Ein wenig ist es schon schade das die ganze Spannung auf den letzten Teil der Geschichte, konzentriert war und das Ende dann auch etwas knapp abgehandelt wurde. Meine Empfehlung für dieses Buch richtet sich vor allem an jüngere Leser, die sich erstmals an Jugendthriller ran wagen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2020

Anfängliche Irritation wird zum Ende geschlichtet

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Vom den Ersten Seiten an war mir Gavin ganz besonders sympathisch und das ist bis zum Ende auch so geblieben. Auch seine Freunde und Teamkollegen, also die Mitglieder des „ secret book club“ , fand ich ...

Vom den Ersten Seiten an war mir Gavin ganz besonders sympathisch und das ist bis zum Ende auch so geblieben. Auch seine Freunde und Teamkollegen, also die Mitglieder des „ secret book club“ , fand ich richtig sympathisch und vor allem authentisch.
Mit dem gesamten Rest der Geschichte, sprich Gavins Frau Thia , ihre Schwester Liv und der Entwicklung der Geschichte, hatte ich bis fast zum Ende, echte Probleme. Vor allem weil Gavin der große schuldige schien, obwohl er sich in Wirklichkeit nichts gravierendes zu Schulden kommen lassen hat.
Das Problem zwischen den beiden war, dass sie zu früh geheiratet und Kinder bekommen haben und dadurch keine Zeit hatten sich wirklich kennenzulernen. Als es zwischen den Jungen Ehepartner richtig knallt ist Gavin der einzige der versucht etwas an der Situation zu ändern, sich selber zu ändern, seine Frau besser zu verstehen und ein Weg zu ihr zu finden. Dies bewerkstelligt er auch durch die Hilfe seiner Sport -Teamkollegen, die durch das Lesen von Regency Liebesromanen versuchen, ihre Frauen besser zu verstehen.
Womit ich Probleme hatte, war dass sich Thia ihrerseits fast keiner Fehler bewusst war, nicht auf Gavin zugehen wollte und wenig Interesse daran hatte, ihre Ehe wieder in Ordnung zu bringen. Ihre absolut nervtötende Schwester Liv, verstärkte diese Haltung und unterbindet jeglichen aufkeimenden Zweifel an Thias Handeln. Beide Schwestern reflektieren auf Gavin, die Enttäuschung die sie von ihrem eigenem Vater erfahren haben, der gleichermaßen als Vater und Ehemann gescheitert ist.
Ganz zu Ende der Geschichte sieht Thia ihre Fehler ein, natürlich dank Gavin, der sich ihr komplett öffnet. Letztendlich stellt sich raus, das Thias eigentliches Problem , ihr Vater ist, dadurch eben sie selbst. Auch Liv wird durch diese Erkenntnis quasi „entschärft“ , man erkennt ihre „guten“ Absichten beim Vereitlungsversuch der Wiedervereinigung von Gavin und Thia, sie wollte Thia nur schützen vor der selben Erfahrung die ihre Mutter und sie beiden, mit ihrem Vater gemacht haben. Am Ende entschuldigt sie sich auch für Ihr Verhalten.
Rein von der Handlung her ist das Buch wirklich gut und interessant geschrieben, nur hat der Klappentext eine völlig andere Geschichte vermuten lasse. Man denkt dass der Ehemann das Hauptproblem ist und er sich mir der Geschichte des „Lords“ aus dem Liebesroman, dessen bewusst wird. Der besagte Lord im besagten Buch ist nämlich wirklich der sogenannte „schuldige“ und versteht es auf zauberhafte Weise seine Frau wieder für sich zu gewinnen. Ich finde Gavins Geschichte hätte mehr analog zu der des Lords sein sollen.
Trotz dieser Kritik am Buch, möchte ich es weiterempfehlen, weil es dennoch eine sympathische und erfrischende Geschichte ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2020

Man solte sich nicht vom zarten, fantasievollen Cover täuschen lassen

The Doll Factory
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Der historische Hintergrund der Geschichte und das fantasievolle Cover, haben mich dazu animiert dieses Buch als Hörbuch anzufragen. Ich muss aber gleich sagen, wer vom Cover verleitet, eine nette, romantische ...

Der historische Hintergrund der Geschichte und das fantasievolle Cover, haben mich dazu animiert dieses Buch als Hörbuch anzufragen. Ich muss aber gleich sagen, wer vom Cover verleitet, eine nette, romantische Liebesgeschichte im Stil klassischer Regency Romane erwartet, täuscht sich sehr.
Meine Liebe zu Historischen Büchern und zur Kunstgeschichte, wurde hier vollkommen befriedigt. Die Autorin beschreibt unglaublich bildhaft und authentisch, das viktorianische London, Mitte des neunzehnten Jahrhunderts. Man merkt dass sie lückenlos recherchiert hat und sich sehr gut auskannte, was für mich das A und O eines Historischen Romans ist.

Die Geschichte selbst, war gerade durch die authentische, sehr düstere und stellenweise ziemlich ekelhafte Darstellung aus dieser zeitlichen Periode, doch etwas „ to much“ für mein zartbesaitetes Leserherz ( … und Magen). Das ist aber ganz meinem persönlichem Geschmack zuzuschreiben.
Sehr schön fand ich, dass sich die Protagonistin mit Hilfe ihre Fantasie und der liebe zur Kunst, dem tristen und dreckigem Dasein in totaler Armut, entfliehen konnte.
Auch der romantische Part meiner Lesser Seele wurde mit einer zarten Liebesgeschichte, beglückt.
Die letzte Zutat in diesem Buch ist eine, an „Jack the Ripper“ erinnernde Psycho- Thriller-Story.
Während in 2 Dritteln der Geschichte, jeder Part sehr ausführlich beschrieben wird und dadurch auch etwas zu langgezogen ist, nimmt sie im letzten drittel deutlich an Tempo und Spannung zu. Allerdings führt das auch dazu, dass das Ende der Geschichte sehr kurz abgehandelt wird, das fand ich doch recht schade, da es ja der interessantere Teil der Geschichte war. Wäre das Buch in diesem Punkt etwas ausgeglichener gewesen, hätte ich wohl 5 Sterne vergeben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2020

Überraschend spannende Distopy

Legend - Fallender Himmel
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Ganz ehrlich, da der Verlag die Trilogie so günstig runtergesetzt hat, hatte ich Angst dass die Reihe, abgesehen von den wunderschönen Covern, ein Flopp sein könnte. Weit gefehlt!! Ich war von den ersten ...

Ganz ehrlich, da der Verlag die Trilogie so günstig runtergesetzt hat, hatte ich Angst dass die Reihe, abgesehen von den wunderschönen Covern, ein Flopp sein könnte. Weit gefehlt!! Ich war von den ersten Seiten an, in der Geschichte gefangen. Die Elemente sind , die klassischen einer Dystopie, man kann das Rad ja schließlich nicht neu erfinden. Allerdings hat das Buch ( zumindest das Erste Band, das ich bis jetzt gelesen hab ) seinen eigenen und wirklich spannenden Touch, womit es zu keinem Zeitpunkt wie ein Abklatsch irgend einer anderen Dystopie gewirkt hat.
Der Schreibstil ist temporeich und flüssig , die Entwicklungen sind ereignisreich und unerwartet, zum Ende der Geschichte habe ich ganz besonders mit gefiebert. Auch zu den Protagonisten konnte ich schnell und leicht einen Bezug aufbauen und mich in jeden einzelnen hineinversetzen, auch wenn die Protagonistin, bis zur hälfte des Buchs etwas kühl und Emotionslos rüberkam, dass hat sich dann zum Ende hin deutlich geändert. Mein absoluter Lieblingsprotagonist ist momentan aber Day , die männliche Hauptrolle sozusagen 😃
Das Ende ist ein herzzerreißend und macht neugierig darauf wie es weitergeht. Gut dass ich den zweiten Band schon zur Hand hatte und mittler weilen schon angefangen habe zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere