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Veröffentlicht am 05.10.2020

Ein außergewöhnliches Buch

Das also ist mein Leben
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Inhalt:
Charlie ist fünfzehn und sein erstes Jahr an der Highschool beginnt. Es wird ein Jahr voller Geheimnisse und Wunder. Es wird das Jahr, in dem er begreift, ein Teil dieser Welt zu sein.

Meinung: ...

Inhalt:
Charlie ist fünfzehn und sein erstes Jahr an der Highschool beginnt. Es wird ein Jahr voller Geheimnisse und Wunder. Es wird das Jahr, in dem er begreift, ein Teil dieser Welt zu sein.

Meinung:
Ich bin absolut verliebt in diese Geschichte. Es erzählt davon, wie es ist erwachsen zu werden, Dinge das erste Mal zu tun bzw. zu fühlen und auch mit Verlusten und Ängsten umzugehen.

Auffallend an diesem Buch ist, dass die Geschichte nur als Briefe geschrieben wurde. Dadurch lässt es sich sehr einfach lesen. Teilweise sind seine Gedanken als kurze und prägnante Sätze geschrieben, welche aber nicht den Lesefluss stören.

Wir lernen Charlies Leben, seine Familie und Freunde kennen. Die Freundschaft zwischen ihm, Patrick und Sam steht hierbei deutlich im Vordergrund. Ich habe laut mit ihnen gelacht, leise mit ihnen geweint und vor Freude geschrien, wenn ich mich mit ihnen Frei gefühlt habe.

Es ist ein Buch, dass die schönen Seiten im Leben beschreibt, aber kein Blatt vor dem Mund nimmt, wenn es um schreckliche Dinge geht, wie Verlust, Ängste oder sogar Missbrauch. Es lässt einen nicht so schnell los.

Bisher kannte ich nur den Film und bin umso glücklicher nun diese wunderbare Geschichte auch endlich gelesen zu haben. Das Buch, sowie den Film kann ich nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2020

Relevante Thematik, Umsetzung okay

Die Geschichte der Bienen
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Der Roman „Die Geschichte der Bienen“ handelt von drei verschiedenen Familien aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und wie ihr Leben von den Bienen beeinflusst wird.

Die Idee hinter dem Buch ...


Der Roman „Die Geschichte der Bienen“ handelt von drei verschiedenen Familien aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und wie ihr Leben von den Bienen beeinflusst wird.

Die Idee hinter dem Buch finde ich grandios. Es ist ein aktuelles Thema und trifft genau den richtigen Nerv. Ich hatte während des Lesens nicht das Gefühl, dass Maja Lunde diese Geschichte anklagend oder wertend erzählt. Sie zeigt was passieren kann, wenn sich nichts ändert. Das Bienensterben ist nichts, was sie sich ausgedacht hat, sondern etwas was schon passiert ist. Dem entsprechend weiß ich nicht, wie ich das Ende finden soll und bin da ein wenig zwiegespalten.

Leider hat mir persönlich der Handlungsstrang der Zukunft nicht so gut gefallen. Dafür umso mehr die beiden aus der Vergangenheit und Gegenwart. Ich denke, dass hat nichts mit der Storyline zutun, sondern eher, weil Tao mir nicht so sympathisch war. Ich konnte ihr Handeln nicht immer nachvollziehen und war auch teilweise genervt von ihr.
Auch hätten für mich 300-400 Seiten ausgereicht. Bis es tatsächlich spannend wurde, hat sich das Buch leider gezogen und ich habe mich etwas durchgequält.

Gut gefiel mir, wie die Autorin die Handlungsstränge ineinander verwoben hat. Teilweise konnte ich es mir schon denken, teilweise hat sie mich echt überrascht. Dazu möchte ich aufgrund von Spoiler nicht mehr schreiben.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es hat trotz den fiktiven Handlungssträngen realistisch auf mich gewirkt und ich bin froh es gelesen zu haben. Ebenfalls würde ich es weiterempfehlen, aber noch einmal würde ich es nicht lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere