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Veröffentlicht am 04.01.2021

Absolutes Gänsehauterlebnis

Der Heimweg
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Super Start ins Lesejahr 2021

Sebastian Fitzek spielt mit der Angst des Lesers und lockt ihn immer wieder in unterschiedliche Richtungen. Sobald man denkt, man bekommt eine Ahnung, wo das Buch einen hinführt, ...

Super Start ins Lesejahr 2021

Sebastian Fitzek spielt mit der Angst des Lesers und lockt ihn immer wieder in unterschiedliche Richtungen. Sobald man denkt, man bekommt eine Ahnung, wo das Buch einen hinführt, ist diese schon wieder erloschen. Und plötzlich liegt sie einem vor und dennoch kann man es nicht glauben.

Ich muss gestehen, ich hatte anfangs Schwierigkeiten ins Buch hineinzufinden. Es war mein zweiter Fitzek und ich fand ihn deutlich besser als den Ersten, den ich gelesen habe. Aber zum Glück ist diese Ansicht nur subjetktiv und ich freue mich für jeden, der das anders gesehen hat. Schließlich geht es um die Unterhaltung.
Ebenfalls verstehe ich jeden, der sagt, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen könnte. Es stimmt. So gut wie jedes Kapitel endet mit einem Kliffhänger und veranlasst zum Weiterlesen. Jedoch muss ich an dieser Stelle sagen, ging es mir manchmal zu schnell. Ich hatte das Gefühl es passiert gerade zeimlich viel auf einmal und eine Wendug jagt die nächste. Da brauchte ich doch mal einen halben Tag, um das Buch zur Seite zu legen und einmal zu verdauen, was ich da gerade gelsen habe.

Am Ende war es anders. Die letzten 150 Seiten sind vor mir verflogen. Selbst mein Handy, das neben mir lag und vibrierte, konnte mich nicht ablenken. Ich musste weiterlesen und war geschockt über das Ende.

Es war ein richtiger Psychothriller, der komplett mit der Psyche des Menschen spielt und immer wieder ein Schock dem nächsten folgt. Für die volle Punktzahl reicht es leider nicht, weil ich, wie ich schon erwähnte, manchmal das Gefühl hatte, von den Geschehnissen erschlagen worden zu sein und mir das leider manchmal zu viel wurde.

Großartige Leseempfehlung!
Sterne 4,75

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.12.2020

Ein solider Thriller mit Gruselfaktor und Verwirrung

Lieblingskind
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Klappentext:
Eines Nachts verschwand seine geliebte Schwester Annie. Aus ihrem eigenen Bett. Das ganze Dorf ging auf die Suche. Alle befürchteten das Schlimmste. Und dann, wie durch ein Wunder, kehrte ...

Klappentext:
Eines Nachts verschwand seine geliebte Schwester Annie. Aus ihrem eigenen Bett. Das ganze Dorf ging auf die Suche. Alle befürchteten das Schlimmste. Und dann, wie durch ein Wunder, kehrte sie vierundzwanzig Stunden später zurück. Aber sie konnte – oder wollte – nicht sagen, was ihr zugestoßen war. Und auch er konnte es sich nicht erklären. Er wusste nur, dass sie nicht mehr dieselbe war. Nicht mehr seine Annie. Und er bekam Angst. Mörderische Angst vor seiner eigenen kleinen Schwester ...


Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich habe das Buch gestern Abend beendet und bin immer noch sehr verwirrt. Der Klappentext hat mich komplett angesprochen, aber ich habe immer noch das Gefühl, dass es nicht wirklich den Inhalt des Buches beschrieben hat. Es passiert so viel mehr, als nur dass was hinten steht. Ich habe noch viele offene Fragen und ich muss für mich wissen, gerade bei einem Thriller, warum was passiert ist. Aber das ist nur mein subjektives Empfinden.

Das Buch war locker flockig zu lesen, auch wenn die Sprache an der einen oder anderen Stelle etwas vulgärer war. Jedoch hat dies das Buch nicht negativ beeinflusst, wie ich finde. Manche Kapitel enden mit einem Kliffhänger, sodass ich einfach weiterlesen musste und ich habe mich auch teilweise wirklich gegruselt. Auch die Wendungen in dem Buch empfand ich als gelungen. Mit dem Ende habe ich auf jeden Fall nicht gerechnet und ich hatte mir erhofft, dass das eine oder andere noch erklärt wird. DIe erste Hälfte des Buches herrschte bei mir leider nur Verwirung und Fragezeichen im Kopf. Vielleicht habe ich aber auch nicht aufmerksam genug gelesen.



Insgesamt war es ein solider Thriller mit Gruselfaktor. Wenn ihr ein Buch lesen wollt, dass euch ein wenig gruselt und eventuell das eine oder andere Nackenhaar aufstellt, kann ich es, trotz meiner immer noch andauernden Verwirrung, empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2020

Ein außergewöhnliches Buch

Das also ist mein Leben
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Inhalt:
Charlie ist fünfzehn und sein erstes Jahr an der Highschool beginnt. Es wird ein Jahr voller Geheimnisse und Wunder. Es wird das Jahr, in dem er begreift, ein Teil dieser Welt zu sein.

Meinung: ...

Inhalt:
Charlie ist fünfzehn und sein erstes Jahr an der Highschool beginnt. Es wird ein Jahr voller Geheimnisse und Wunder. Es wird das Jahr, in dem er begreift, ein Teil dieser Welt zu sein.

Meinung:
Ich bin absolut verliebt in diese Geschichte. Es erzählt davon, wie es ist erwachsen zu werden, Dinge das erste Mal zu tun bzw. zu fühlen und auch mit Verlusten und Ängsten umzugehen.

Auffallend an diesem Buch ist, dass die Geschichte nur als Briefe geschrieben wurde. Dadurch lässt es sich sehr einfach lesen. Teilweise sind seine Gedanken als kurze und prägnante Sätze geschrieben, welche aber nicht den Lesefluss stören.

Wir lernen Charlies Leben, seine Familie und Freunde kennen. Die Freundschaft zwischen ihm, Patrick und Sam steht hierbei deutlich im Vordergrund. Ich habe laut mit ihnen gelacht, leise mit ihnen geweint und vor Freude geschrien, wenn ich mich mit ihnen Frei gefühlt habe.

Es ist ein Buch, dass die schönen Seiten im Leben beschreibt, aber kein Blatt vor dem Mund nimmt, wenn es um schreckliche Dinge geht, wie Verlust, Ängste oder sogar Missbrauch. Es lässt einen nicht so schnell los.

Bisher kannte ich nur den Film und bin umso glücklicher nun diese wunderbare Geschichte auch endlich gelesen zu haben. Das Buch, sowie den Film kann ich nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2020

Relevante Thematik, Umsetzung okay

Die Geschichte der Bienen
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Der Roman „Die Geschichte der Bienen“ handelt von drei verschiedenen Familien aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und wie ihr Leben von den Bienen beeinflusst wird.

Die Idee hinter dem Buch ...


Der Roman „Die Geschichte der Bienen“ handelt von drei verschiedenen Familien aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und wie ihr Leben von den Bienen beeinflusst wird.

Die Idee hinter dem Buch finde ich grandios. Es ist ein aktuelles Thema und trifft genau den richtigen Nerv. Ich hatte während des Lesens nicht das Gefühl, dass Maja Lunde diese Geschichte anklagend oder wertend erzählt. Sie zeigt was passieren kann, wenn sich nichts ändert. Das Bienensterben ist nichts, was sie sich ausgedacht hat, sondern etwas was schon passiert ist. Dem entsprechend weiß ich nicht, wie ich das Ende finden soll und bin da ein wenig zwiegespalten.

Leider hat mir persönlich der Handlungsstrang der Zukunft nicht so gut gefallen. Dafür umso mehr die beiden aus der Vergangenheit und Gegenwart. Ich denke, dass hat nichts mit der Storyline zutun, sondern eher, weil Tao mir nicht so sympathisch war. Ich konnte ihr Handeln nicht immer nachvollziehen und war auch teilweise genervt von ihr.
Auch hätten für mich 300-400 Seiten ausgereicht. Bis es tatsächlich spannend wurde, hat sich das Buch leider gezogen und ich habe mich etwas durchgequält.

Gut gefiel mir, wie die Autorin die Handlungsstränge ineinander verwoben hat. Teilweise konnte ich es mir schon denken, teilweise hat sie mich echt überrascht. Dazu möchte ich aufgrund von Spoiler nicht mehr schreiben.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es hat trotz den fiktiven Handlungssträngen realistisch auf mich gewirkt und ich bin froh es gelesen zu haben. Ebenfalls würde ich es weiterempfehlen, aber noch einmal würde ich es nicht lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere