Der Anfang und das Ende, die Hilfsbereitschaft und Unerschütterlichkeit von Lor, sowie die kleinen lustigen Szene und Gabriel haben mir gut gefallen. Der Mittelteil war mir etwas zu langweilig und ohne ...
Der Anfang und das Ende, die Hilfsbereitschaft und Unerschütterlichkeit von Lor, sowie die kleinen lustigen Szene und Gabriel haben mir gut gefallen. Der Mittelteil war mir etwas zu langweilig und ohne richtige Spannung. Die Prüfungen waren nicht spannend genug geschrieben worden, aber die Kapitel mit Nadir haben mir ebenso gut gefallen.
Addie LaRue ist in einem französischen Dorf im 18.Jahrhundert geboren worden. Sie ist anders als ihre Mitmenschen, weil sie ruhelos und neugierig ist. Sie möchte die Welt bereisen und viele Orte kennenlernen, ...
Addie LaRue ist in einem französischen Dorf im 18.Jahrhundert geboren worden. Sie ist anders als ihre Mitmenschen, weil sie ruhelos und neugierig ist. Sie möchte die Welt bereisen und viele Orte kennenlernen, bevor die Zeit sie erlischt. Doch ihre konservativen und traditionellen Eltern haben andere Pläne für Addie. Sie muss einen ihr fremden Mann heiraten, Kinder gebären und für den Haushalt sorgen. Doch sie will nichts davon wissen und flieht am Tag ihrer Zwangshochzeit und betet zu den Göttern, in der Hoffnung, dass sie von ihrem Elend befreit wird. Doch eine dunkle Macht erhört sie und sie schließen einen Pakt. Er schenkt ihr die gewünschte Freiheit und ein ewiges Leben und im Gegenzug bekommt er Addies Seele. Doch er trickst sie aus, weil er dafür sorgt, dass niemand sich an Addie erinnern kann und sie für allen Menschen immer eine Fremde sein wird. Doch nach vielen, langen Jahren begegnet sie Henry, der sich an Addie erinnert.
,,Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" ist mein erstes Buch der Autorin. Ich habe viel Gutes von V.E Schwab gelesen, dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen an sie gehabt. Leider sind sie nur teilweise erfüllt worden. Mir hat ihr Schreibstil sehr gefallen, weil sie sehr poetisch und flüssig geschrieben hat. Ich mag auch die Grundidee der Geschichte, nur hätte man mehr aus dieser machen können. Ebenso gefallen haben mir die Zeitsprünge, denn dadurch habe ich mehr über die Vergangenheit der Charaktere erfahren können. Auch wenn die Zeitsprünge viel über die Figuren preisgegeben haben, hat es mich gestört, dass diese bis zum Ende des Buches von der Autorin benutzt wurde. Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung durch die ewigen Zeitsprünge in die Länge gezogen wurde. Dadurch wurde es mir zu langatmig und nicht spannend genug.
Ich mag sowohl die Protagonisten als auch den Antagonist. Jede Figur ist auf seine Weise besonders und jeder hat ein Päckchen zu tragen. Addie ist der Inbegriff für Stärke, Mut, Willenskraft und Durchhaltevermögen. In vielen Situationen musste ich mitleiden, weil Addie viel Unrecht getan wurde. Doch sie ist immer wieder aufgestanden und hat jedem die Stirn geboten. Auch dem Teufel höchstpersönlich. Addie hat auf jeden Fall meinen Respekt.
Vorsicht, Spoiler!
Obwohl Luc der Teufel ist, mag ich ihn trotzdem gerne. Er ist raffiniert, clever und nicht zu unterschätzen! Er scheint unnahbar zu sein, aber süße Momente mit Addie haben mir das Gegenteil gezeigt. Sein Sarkasmus und Humor haben mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht :) Die Vergangenheit zeigt auch, dass Luc es ebenfalls nicht immer leicht hat. Er muss genau wie Addie mit der Einsamkeit kämpfen.
Spoiler, Ende
Und zu guter Letzt kommt Henry :) Ich habe ihn von Anfang an sehr gemocht, weil er ein herzensguter Mensch ist, der mit der Druck der Gesellschaft zu kämpfen hat. Er möchte akzeptiert werden, ohne das er sich verstellen muss. Umso mehr hat es mich gefreut, dass Henry Addie erkannt hat.
Das Buch zeigt mir, dass wir uns glücklich schätzen sollen, Menschen an unserer Seite zu haben, die sich an uns erinnern können und uns, so wie wir sind, schätzen und lieben. Ich gebe dem Buch drei von fünf Sternen, weil ich die Grundidee und die Charaktere mag. Aber da mir die Spannung fehlt und die Handlung durch die zu vielen Zeitsprünge in die Länge gezogen wurde, ziehe ich zwei Sterne ab.
In ,,trust again" erfahren wir mehr über Dawn und Spencer, die wir im ersten Teil der "again"- Reihe kennengelernt haben. Dawn wurde von ihrem langjährigen Freund betrogen, den sie direkt verlassen hat. ...
In ,,trust again" erfahren wir mehr über Dawn und Spencer, die wir im ersten Teil der "again"- Reihe kennengelernt haben. Dawn wurde von ihrem langjährigen Freund betrogen, den sie direkt verlassen hat. Durch diesen Vertrauensbruch will sie nichts mehr vom anderen Geschlecht wissen und schwört sich, dass sie mit keinem anderen Mann mehr etwas anfangen wird. Doch Spencer, der ihr in jeder erdenklichen Situation zeigt, wie sehr er sie begehrt, macht es ihr schwer, ihm zu widerstehen. Denn er legt sich sehr ins Zeug, um sie umzustimmen. Durch den gemeinsamen Freundeskreis ist ein häufiges Aufeinandertreffen unvermeidbar, weshalb sie sich immer näher kommen. Doch bleibt Dawn standhaft und wird sie sich an ihrem Vorsatz halten?
Erstmal muss ich den Schreibstil von Mona Kasten loben! Sie versteht es, in einem gängigen, flüssigen Fluss zu schreiben, sodass ich in einem Rutsch das Buch beendet habe. Die Sätze sind nicht durch ewig lange und komplizierte Nebensätze miteinander verbunden, was das Lesen angenehmer macht. Es macht mir Spaß, ihre Bücher zu lesen, weil ich durch ihre gut, strukturierten Sätze unterhalten wurde. Ebenso haben mich die Charaktere unterhalten. Dawn hat mich positiv überrascht, weil ich in dem ersten Teil der Reihe ein komplett anderes Bild von ihr im Kopf hatte. Anfangs war sie in meinen Vorstellungen eine kindliche, aufgedrehte Person, die oberflächlich ist. Aber ich habe sie besser kennengelernt. Sie ist eine reife und starke junge Frau, die erst einmal tief fallen musste, um da zustehen, wo sie jetzt ist. Das bewundere ich an ihr sehr. Leider muss ich sagen, dass sie mich an einigen Stellen genervt hat, weil ich einige ihrer Gedankengänge im Bezug auf ihre Vergangenheit nicht nachvollziehen kann. Durch diese Gedanken ist sie auf Taten gekommen, die einige ihrer Beziehungen zu anderen "geschadet" hat. Und Spencer? Er ist ein absolutes Goldstück :) Ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn ich von ihm gelesen habe, weil er lustig, charmant, humorvoll und sehr hilfsbereit ist. Seine Sprüche haben mich öfters zum Lachen gebracht und ich habe das Geplänkel zwischen Dawn und ihm sehr geliebt.
Auch über die Gastauftritte der anderen habe ich mich sehr gefreut, weil ich es schön finde, wenn beispielsweise Hauptprotagonisten vergangener Bände in den nächsten Teilen mehrfach vorkommen. Wer die Geschichte von Kaden& Allie mochte, wird auch die von Spencer& Dawn mögen!
Der Roman handelt von Allie Harpers, die sich ein Zuhause ohne ihre ignorante und lieblose Eltern wünscht. Kurzerhand entscheidet sie sich nach Woodshill zu ziehen und dort zu studieren. Doch kurz vor ...
Der Roman handelt von Allie Harpers, die sich ein Zuhause ohne ihre ignorante und lieblose Eltern wünscht. Kurzerhand entscheidet sie sich nach Woodshill zu ziehen und dort zu studieren. Doch kurz vor ihrem Studiumbeginn hat sie noch keine Wohnung mit freundlichen Mitbewohnern gefunden, weshalb sie sehr verzweifelt ist und bei der letzten Wohnungsbesichtigung nicht mehr daran glaubt, ein Zimmer zu erhalten. Bei der letzten Wohnungsbesichtigung trifft sie auf Kaden White, der nicht begeistert ist, dass seine zukünftige Mitbewohnerin eine Frau ist, weshalb er Regeln aufstellt, die sie zu befolgen hat. Eine der Regeln lautet, dass sie niemals etwas miteinander anfangen werden. Doch das gemeinsame Leben in der Wohnung stellt sich schwieriger als gedacht heraus.
Nach langen Überlegungen habe ich mich dazu entschlossen, ,,begin again" eine Chance zu geben, weil ich gehypten Büchern skeptisch eingestellt bin. Doch nach den ersten Seiten hat mich der Roman überzeugen können, weil der Schreibstil von Mona Kasten sehr flüssig zu lesen ist. Dadurch sind die Kapiteln nur so geflogen und ich hatte Spaß beim Lesen. Die Handlung trägt ebenfalls zum Lesespaß bei. Sie ist nicht langgezogen und langweilig, denn ich wurde immer an den richtigen Stellen unterhalten. Es gibt auch viele süße Momente, die mich zum Schmunzeln gebracht haben.
Die Figuren dieser Geschichte haben mir gefallen, besonders die Hauptprotagonisten Allie und Kaden, sowie deren Freunde Spencer, Dawn und Scott. Besonders bei Allie hat mir gefallen, dass sie um ihre Freiheit und Unabhängigkeit hart gekämpft hat. Sie hatte keine leichte Vergangenheit, doch trotz der schweren Zeit ist sie eine starke Frau, die eine enorme Entwicklung während der Geschichte durchgemacht hat. Sie ist nicht naiv, was sie sympathisch macht, weil ich naive und leichtgläubige Protagonisten sehr nervig finde. Kaden ist ein toller Kerl, der sehr mit sich zu kämpfen hat. Seine Vergangenheit hat ihn zu dem gemacht, was er heute ist, aber Allie hat sich nicht von ihm unterkriegen lassen und hat ihm so gut es geht unterstützt. Man muss Durchhaltevermögen haben, um zu Kaden durchzudringen, aber wenn man es einmal geschafft hat, hat sich die harte Arbeit gelohnt :) Scott, Dawn und Spencer sind ebenfalls Gründe, weshalb mir der Roman gefallen hat. Ich liebe Scott für seinen merkwürdigen Humor, Dawn liebe ich für ihre bedingungslose Hilfsbereitschaft und Loyalität und Spencer liebe ich für seine schrägen Anmachsprüche an Dawn. Die drei haben auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit verdient!
Auch wenn die Handlung mich unterhalten hat, hat mir die Spannung gefehlt, was mir sehr wichtig bei Büchern ist. Ich finde es wichtig, dass Bücher einen Spannungsbogen haben und reichlich Nervenkitzel besitzen, was mir bei ,,begin again" deutlich gefehlt hat. Aber nichtsdestotrotz hat mir der Roman gefallen und ich empfehle es jedem, der gerne New- Adult liest. Ich freue mich auf die weiteren Bände!
Die Geschichte handelt von May Russell, die neu nach Golden Isles gezogen ist, nachdem sie in ihrem alten zu Hause einen Schlussstrich gezogen hat, und von Felix James, der nach einem schweren Ereignis ...
Die Geschichte handelt von May Russell, die neu nach Golden Isles gezogen ist, nachdem sie in ihrem alten zu Hause einen Schlussstrich gezogen hat, und von Felix James, der nach einem schweren Ereignis nicht mehr der ist, der er einmal war. Die beiden leben in unterschiedlichen Schichten und haben im ersten Anschein keine Gemeinsamkeiten, doch je näher sie sich kennenlernen, sind sie sich ähnlicher, als sie dachten.
Zu aller erst muss ich das wunderschöne Cover ansprechen. Die Farben harmonieren miteinander und der Titel liegt im Fokus, was mir sehr gefällt. Ein weiterer Aspekt, weshalb mir das Cover gefällt, ist die passende Farbe zum Untertitel ,,Golden Campus". Man sieht die liebevolle Mühe, die man sich beim Erstellen des Covers gemacht hat. Was mir ebenfalls gefällt, ist, dass der Klappentext nicht zu viel von der Geschichte verrät, so das ich mit einigen Überraschungen nicht gerechnet habe. Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und die Kapiteln sind nicht allzu lang, weshalb ich das Buch schnell beendet habe. Zusätzlich sind die Kapiteln abwechselnd aus der Perspektive von May und Felix geschrieben, womit ich einen guten Einblick von beiden Charaktere kriegen konnte.
Was mir an dem Buch nicht gefallen hat, sind die fehlende Spannungen und Wendepunkte. Die Geschichte um May und Felix hat kein Spannungsbogen, weil sie meiner Meinung nach viel zu schnell ihren Lauf genommen hat. Es ist am Anfang vorhersehbar gewesen, was am Ende passiert. Ich finde es schade, weil dies die Spannung zusätzlich beeinträchtigt hat. Auch die Tiefe fehlt, denn es wurden Themen aufgegriffen, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten.
Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, ist die mir zu schnell entwickelte Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren. Ich finde es unrealistisch, dass Sophie, die kleine Schwester von Felix, sich direkt mit May versteht, wenn sie doch Monate lang niemanden an sich rangelassen und nur Ärger gebaut hat. Oder das Felix, der von May vorher nichts gewusst hat, sich sofort zu ihr hingezogen fühlt, nur weil sie ihn in einer Situation kurz ausgelacht hat. Deswegen konnte ich mich nicht in die Charaktere hineinversetzen und mitfühlen oder mitfiebern. Ich finde es schade, weil ich gerne May und die anderen gemocht hätte.
Mein Fazit ist, dass ich der Geschichte nur zwei Sterne geben kann, weil sie mich nicht gefesselt hat. Es fehlt an Spannung, Überraschungen und knisternde Momente zwischen den Hauptcharakteren. Ich werde die Trilogie nicht weiterlesen.