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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2025

Spannender Dark Academia Thriller

This Book Kills
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Meine Meinung

“Wir wissen, dass der Täter dazu bereit ist, wieder und wieder zu töten. Müsste ich einen Tipp abgeben, wer sein nächstes Opfer ist… ich würde alles auf Sie setzen.” (This Book kills, S. ...

Meine Meinung

“Wir wissen, dass der Täter dazu bereit ist, wieder und wieder zu töten. Müsste ich einen Tipp abgeben, wer sein nächstes Opfer ist… ich würde alles auf Sie setzen.” (This Book kills, S. 329)

Das Cover ist schlicht, passt aber gut zum Genre und auch zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht & flüssig, sodass man sich schnell in der Geschichte verlieren kann. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Jess erzählt.

Jess ist Stipendiatin an einem Elite-Internat, umgeben von reichen und privilegierten Schülern. Ihre einzige echte Freundin ist immer an ihrer Seite – loyal und verlässlich. Jess konzentriert sich voll und ganz darauf, sich ihr Studium zu verdienen, und hält sich von den typischen Schul-Dramen fern. Doch als Hugh ermordet wird, gerät sie plötzlich ins Visier des Killers. Gemeinsam mit alten Verbündeten und neuen Freunden begibt sie sich auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit.

Die Handlung steigt direkt spannend ein – die Autorin verliert keine Zeit und konfrontiert uns schon früh mit dem Mord, sodass man sofort mitten im Geschehen ist. Intrigen und Machtspiele bestimmen den Schulalltag, und mittendrin steht Jess, die sich eigentlich aus allem heraushalten wollte.
Auch wenn die Geschichte zwischendurch für mich etwas an Tempo verlor und ich das Gefühl hatte, dass sie auf der Stelle tritt, hat sie mich insgesamt sehr gut unterhalten. Besonders zum Ende hin zieht das Tempo wieder deutlich an.
Zwar hatte ich recht früh eine Ahnung, wie alles zusammenhängen könnte, doch es blieb spannend zu verfolgen, wie Jess nach und nach die Geheimnisse aufdeckt. Dafür bleibt das Motiv lange offen. Das Finale bringt nicht nur Auflösung, sondern auch eine gelungene Portion Gesellschaftskritik – ein Aspekt, den ich besonders gelungen fand.

Mein Fazit

This Book Kills überzeugt mit einem spannenden Einstieg, einer clever konstruierten Handlung und einer Protagonistin, die man gerne auf ihrer gefährlichen Spurensuche begleitet. Auch wenn das Tempo zwischendurch etwas nachlässt, bleibt die Geschichte durch ihre Intrigen, Wendungen und gesellschaftskritischen Untertöne fesselnd. Wer Jugendthriller mit Elite-Internatsflair, klugen Figuren und einem Hauch Gesellschaftsanalyse mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Magisch Geschichte mit schönem asiatischen Setting

Der Fluch der Schwestern (Die sechs Kraniche 0)
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Meine Meinung

Das Cover passt wunderbar zum Setting und zur Geschichte, was mir sehr gut gefällt.

Der Schreibstil der Autorin ist detailreich, flüssig und sehr atmosphärisch, sodass man zwar etwas braucht, ...

Meine Meinung

Das Cover passt wunderbar zum Setting und zur Geschichte, was mir sehr gut gefällt.

Der Schreibstil der Autorin ist detailreich, flüssig und sehr atmosphärisch, sodass man zwar etwas braucht, bis man sich in der Geschichte fallen lassen kann, dafür aber alles sehr bildlich vor sich sieht. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Channi erzählt.

Channi ist eine faszinierende und vielschichtige Protagonistin, die mich tief beeindruckt hat. In Die sechs Kraniche wirkt sie zunächst unnahbar und eiskalt – fast wie eine undurchdringliche Mauer. Doch in diesem Buch erfährt man, wie sie zu der Person geworden ist, die sie heute ist. Ihre Geschichte ist geprägt von Schmerz, Stärke und einer tiefen, unerschütterlichen Liebe zu ihrer Schwester. Diese Verbindung ist nicht nur intensiv, sondern auch inspirierend – ein echtes Herzstück der Erzählung.
Trotz zahlreicher Schicksalsschläge, Mobbing und verletzender Kommentare bleibt Channi standhaft. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist spannend und berührend zugleich. Es gibt auch eine kleine Liebesgeschichte, die jedoch eher subtil bleibt und vor allem dazu dient, Channis Charakter weiter zu formen.
Am Ende versteht man Channi viel besser – ihre Beweggründe, ihre Verletzlichkeit und ihre Stärke. Sie ist keine Heldin im klassischen Sinne, sondern eine Figur, die durch ihre Tiefe und Komplexität besticht.

Das Setting ist unglaublich atmosphärisch und detailreich gestaltet. Die asiatisch inspirierte Welt entfaltet sich mit einer solchen Magie und Bildkraft, dass man sich mühelos in sie hineinversetzen kann.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Channis Charakterentwicklung – ihre tiefe Liebe zu ihrer Schwester und ihre unerschütterliche Loyalität. Dabei muss sie sich zahlreichen Herausforderungen stellen: grausame Gegner bezwingen, schwere Prüfungen bestehen und einen mächtigen Fluch brechen. Diese Reise ist geprägt von innerem Wachstum und emotionaler Tiefe.
Die Geschichte bleibt über weite Strecken spannend, auch wenn es zwischendurch Momente gab, in denen sich der Erzählfluss etwas gezogen hat. Dennoch überwiegt die Faszination, vor allem weil man Channi aus einer völlig neuen Perspektive kennenlernt – viel persönlicher, verletzlicher und nachvollziehbarer.

Mein Fazit

Der Fluch der Schwestern ist eine tiefgründige und atmosphärisch dichte Geschichte, die vor allem durch ihre starke Protagonistin Channi getragen wird. Ihre Entwicklung – von der scheinbar unnahbaren Figur aus Die sechs Kraniche hin zu einer verletzlichen, loyalen und beeindruckend widerstandsfähigen jungen Frau – ist bewegend und nachvollziehbar. Die asiatisch inspirierte Welt, in der sie sich behaupten muss, ist magisch und bildgewaltig, und die Herausforderungen, denen sie sich stellt, sind ebenso spannend wie emotional. Auch wenn der Erzählfluss stellenweise etwas ruhiger wird, bleibt die Geschichte insgesamt fesselnd.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Schöne Rezepte & ganz viel Pastawissen

Il mondo della Pasta
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Meine Meinung

Das Cover ist sehr ansprechend, die Bilder im Buch sind sehr wertig und es fühlt sich auch alles gut an.

Der Aufbau des Buches ist sehr stimmig und man kann wirklich viel über Pasta lernen. ...

Meine Meinung

Das Cover ist sehr ansprechend, die Bilder im Buch sind sehr wertig und es fühlt sich auch alles gut an.

Der Aufbau des Buches ist sehr stimmig und man kann wirklich viel über Pasta lernen. Über die Geschichte der Pasta, unterschiedliche Regionen in Italien unterschiedliche Pasta und auch Foodfestivals lernt man wirklich viel über die Pastawelt. Ich fand es wirklich viel Input, aber wer Pasta liebt der wird ganz viel zu entdecken haben. Auch ich habe sehr interessante Sache gelernt, würde es aber nicht am Stück direkt lesen, sondern nach und nach.

Das Grundrezept für Pasta ist im Buch sehr anschaulich und verständlich erklärt – inklusive hilfreicher Hinweise zur Auswahl der richtigen Zutaten. Besonders praktisch finde ich die Tipps zur Herstellung sowohl per Hand als auch mit der Pastamaschine. Auch die Zubereitung der verschiedenen Pastasorten wird Schritt für Schritt erklärt, sodass man sich gut zurechtfindet.
Wir haben uns zunächst an einfache Bandnudeln gewagt – und die waren überraschend lecker! Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Tagen auch die anderen Sorten ausprobieren werden, denn das passende Zubehör habe ich bereits bestellt.

Bisher macht das Pasta-Selbermachen mit dem Buch richtig viel Spaß. Und ganz ehrlich: Selbstgemachte Nudeln schmecken einfach besser!

Auch die Rezepte zu den passenden Nudeln möchte ich die nächsten Tage ausprobieren, allerdings muss ich auch sagen, beim Durchblättern sind mir doch einige Rezepte mit Zutaten aufgefallen, die ich so nicht esse. Mal sehen, wie und ob ich die ersetzen kann.

Mein Fazit

Il mondo della pasta ist weit mehr als ein einfaches Kochbuch – es ist eine liebevoll gestaltete Reise durch die vielfältige Welt der Pasta. Der Aufbau ist durchdacht, die Inhalte sind informativ und abwechslungsreich: Von der Geschichte der Pasta über regionale Spezialitäten bis hin zu Foodfestivals bietet das Buch jede Menge spannenden Input für Pasta-Liebhaber.
Besonders gelungen finde ich die Kombination aus fundiertem Wissen und praktischen Anleitungen. Die Rezepte sind gut erklärt, die Herstellung der Pasta gelingt dank der Tipps auch Anfängern. Zwar sind nicht alle Zutaten in den Rezepten nach meinem Geschmack, aber mit etwas Kreativität lassen sich sicher passende Alternativen finden.

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Atmosphärisch, jedoch leider nicht ganz meins

Fate of Stone
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Meine Meinung

Das Cover wirkt düster, edel und sehr geheimnisvoll.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man sich sehr schnell in der Geschichte zurechtfindet. Auch die Atmosphäre ...

Meine Meinung

Das Cover wirkt düster, edel und sehr geheimnisvoll.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man sich sehr schnell in der Geschichte zurechtfindet. Auch die Atmosphäre wird gut transportiert. Dabei wird die Geschichte aus der Erzählerperspektive erzählt.

Thalia wirkt wie eine Journalistin, die außerhalb der Geschichte kaum ein eigenes Leben zu haben scheint. Wir begegnen kurz ihrem einzigen Freund – der jedoch direkt ermordet wird. Familie oder weitere soziale Kontakte fehlen völlig, stattdessen lebt sie in oberflächlichen Begegnungen und One-Night-Stands. Im Verlauf der Handlung wird zwar deutlich, warum sie so isoliert lebt, dennoch empfand ich diesen Einstieg als etwas irritierend und unausgewogen. Arion, der männliche Gargoyle, bleibt für mich leider etwas blass. Zwar erfahren wir einiges über seine Vergangenheit, doch in der Gegenwart wirkt er eher oberflächlich und wenig greifbar. Die Liebesgeschichte zwischen Thalia und Arion entwickelt sich als klassische Insta-Love – eine sofortige, intensive Verbindung, die trotz einer späteren Erklärung für mich nicht ganz nachvollziehbar war.

Nach dem Klappentext habe ich mich auf eine spannende Geschichte mit Elementen aus dem Suspense, faszinierenden fantastischen Wesen und einem coolen deutschen Setting gefreut. All diese Aspekte sind tatsächlich vorhanden – es gibt Morde, einen Fluch und eine Protagonistin, die viel durch Köln läuft und fährt. Doch leider bleiben viele dieser Elemente eher oberflächlich angedeutet, statt wirklich intensiv ausgearbeitet zu werden. Mehrere Themen werden nur gestreift, Hinweise fallen den Charakteren zu leicht in den Schoß, und die finale Auflösung konnte mich persönlich nicht überzeugen. Die Grundidee der Autorin ist wirklich vielversprechend, aber insgesamt habe ich leider nicht den Zugang zur Geschichte gefunden, den ich mir gewünscht hätte.

Mein Fazit

A Fate of Stone bringt spannende Ideen mit – ein düsterer Fluch, fantastische Wesen und ein ungewöhnliches Setting mitten in Köln. Doch trotz dieser vielversprechenden Ansätze bleibt die Umsetzung für mich hinter den Erwartungen zurück. Die Charaktere wirken oft blass, die Liebesgeschichte entwickelt sich zu schnell, und viele Handlungselemente werden nur angerissen statt vertieft. Die Autorin hat definitiv ein gutes Gespür für Atmosphäre und eine interessante Grundidee, aber leider konnte mich die Geschichte emotional nicht ganz erreichen.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Spicy & leidenschaftlich

The Charlie Method
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Meine Meinung

Das Cover mag ich farblich sehr und passt auch sehr gut zur Reihe.

Elle Kennedys Schreibstil ist wie gewohnt locker, schnell und unterhaltsam. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive ...

Meine Meinung

Das Cover mag ich farblich sehr und passt auch sehr gut zur Reihe.

Elle Kennedys Schreibstil ist wie gewohnt locker, schnell und unterhaltsam. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der drei Protagonisten erzählt, um auch jede Sichtweise einzufangen.

Charlie als Figur hat definitiv Potenzial, aber ihr innerer Konflikt zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung bleibt oft an der Oberfläche. Die Liebesgeschichte? Schnell, heiß, und sehr spicy. Will und Beckett sind charmant, sodass ich wirklich verstehen kann, wie man sich in beide verlieben kann. Reverse Harem wird mittlerweile immer häufiger und auch attraktiver in Geschichten, jedoch merke ich, dass ich mich persönlich damit nicht zu 100% identifizieren kann. Irgendwie bleibt für mich dann immer etwas auf der Spur, hier wirkt alles sehr humorvoll oberflächlich.

Die Grundidee hat mich neugierig gemacht: eine Protagonistin mit zwei Gesichtern, die versucht, zwischen Erwartungen und Selbstverwirklichung ihren Weg zu finden. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte sich selbst im Weg steht. Die Dreiecksbeziehung mit Will und Beckett bringt zwar Drama, aber vieles wirkt konstruiert und geht mir zu schnell. Statt echter Entwicklung gibt’s eher Schlagabtausch und heiße Szenen – unterhaltsam, ja, aber nicht unbedingt tiefgründig. Ich hätte mir mehr Raum für Charlies innere Reise gewünscht, statt ständigem Hin und Her.

Mein Fazit

The Charlie Method ist ein unterhaltsamer College-Romance-Roman mit Spice und Tempo, der sich gut weglesen lässt. Für mich persönlich fehlte jedoch das gewisse Etwas, um wirklich mitzufiebern – trotzdem ein netter Ausflug in die Welt der Campus Diaries.

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