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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.08.2020

Fesselnd, mitfühlend, toll!

Corporate Love - Hal
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Endlich wieder eine Anwalts-Geschichte, die nicht vom Grund auf darauf basiert, dass der Chef mit seiner Mitarbeiterin oder gar Sekretärin ins Bett springt. Auch wenn Fiona genau dies im Laufe des Buches ...

Endlich wieder eine Anwalts-Geschichte, die nicht vom Grund auf darauf basiert, dass der Chef mit seiner Mitarbeiterin oder gar Sekretärin ins Bett springt. Auch wenn Fiona genau dies im Laufe des Buches wird, muss ich sagen, dass Haltons und ihre Geschichte gleichermaßen ein Klischee erfüllt haben als auch sich davon abzugeben.
Mir hat der Aspekt sehr gut gefallen, dass es sich bei Fiona ausgerechnet um die Frau des größten Feindes von Halton handelt. Genauso wie mir der Verlauf zwischen ihnen, das langsame vorsichtige Anschleichen aneinander, zugesprochen hat.
In Fiona haben sich mehrere Charakterzüge gleichzeitig wiedergespiegelt, was sie mir sehr sympathisch und vor allem echt gemacht hat. Sie ist loyal, wenn auch eher zurückhaltend. Sie versucht ihren Weg zu sich selbst zurück zu finden, wobei sie sich nicht einmal von dem 'eingebildeten' Halton helfen lassen will, wenn es nicht sein muss. Sie trägt eine gesunde Mischung aus Feuer, Zurückhaltung und Wissen in sich, sodass sie ein sehr gelungener angenehmer Charakter geworden ist. Man kann in ihr eine genaue Entwicklung erkennen und die gefällt mir außerordentlich gut.
Und auch Halton entwickelt sich vom nicht lieben könnenden, leicht leicht eingebildeten Anwalt zu einem Mann, der einsieht, dass auch er zu diesen Emotionen fähig ist. Dass auch er geliebt werden, etwas Positives bewirken kann. Gerade er und sein Werdegang hat mich fasziniert und daher hat es mir auch gut gefallen, dass die Geschichte meistens aus seiner Sicht erzählt wurde.
In Renee hat er einen loyalen Mitarbeiter, Freund und Familie gefunden und ich finde es toll wie sehr er die beiden unterstützt hat. Aber auch Fionas (Ex) Mann hatte nicht zu wenige Auftritte, was dem Buch die gewisse Tiefe in seiner Thematik gegeben hat.
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und finde es einfach toll! Eine erfrischende Abwechslung im Bereich Law-Stories!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.08.2020

Zu schnell und irritierend

Until Love: Asher
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Die Geschichte von Asher und November beginnt sehr unterhaltsam und hat mich sehr zum schmunzeln gebracht. Die Umstände, dass ihr Vater einen Strip Club führt und er davon ausgeht, sie würde für ihn als ...

Die Geschichte von Asher und November beginnt sehr unterhaltsam und hat mich sehr zum schmunzeln gebracht. Die Umstände, dass ihr Vater einen Strip Club führt und er davon ausgeht, sie würde für ihn als eine der Stripperinnen arbeiten und wie er sie dann angeschnauzt hat war sehr lustig, genauso wie die darauf folgende Reaktion, als ihr Vater sie vorstellt war mit Abstand eines meiner liebsten Stellen in diesem Buch.
Allerdings ist es auch die einzige Szene, die mich zu hundert Prozent überzeugt hat.
Was die aufbauende Beziehung zwischen November und Asher angeht muss ich leider sagen, dass sie mir erstens viel zu schnell ging und zweitens sehr unrealistisch. Viele Paare kriegen früh Kinder, heiraten früh oder ziehen früh zusammen, aber wie es zwischen diesen beiden Charakteren gezeigt wird konnte ich mir einfach nicht vorstellen und ernst nehmen.
Asher war ein angenehmer und loylaer Charakter, allerdings sehr überzogen was sein Verhalten gegenüber November angeht. Oftmals hat es mich selbst nur noch genervt, dass er sie so bevormundet hat und kaum Kompromisse eingegangen ist. Gerade in diesen Bezug wurde mir sowohl er als auch November nicht wirklich sympathisch, da sie zwar im ersten Moment protestiert, im Endeffekt sich aber immer wieder hat einlullen lassen. In meinen Augen einfach nur Kopf schütteln.
Die Nebencharaktere, also ihre beiden Familien, kamen nicht zu kurz, was ich gut fand, und man hat gemerkt welchen Stellenwert sie in der Geschichte haben. Allerdings ist hier ein großer Kritikpunkt, dass am Anfang der Geschichte der Strip Club ihres Vaters genannt wurde, im restlichen Buch aber nicht ein einziges Mal mehr aufkam. Die Geschichte wirkte dadurch einfach oberflächlich, es hat die tiefe gefehlt.
Und was mich persönlich sehr gestört hat war die Struktur des Buches. Die Absätze wurden in meinen Augen nicht gut gelegt, was mich in meinem Lesefluss sehr gestört hat. Hier hätte man darauf achten sollen, dass man diese an den richtigen Stellen setzt und nicht mittendrin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2020

Rührende Geschichte mit Tiefe

Dreams of Yesterday
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Ich muss zugeben, dass ich bei den ersten Seiten dieses Buches noch skeptisch gewesen bin, ob es tatsächlich meinen Geschmack treffen wird. Sowohl das wunderschöne Cover als auch der Klappentext haben ...

Ich muss zugeben, dass ich bei den ersten Seiten dieses Buches noch skeptisch gewesen bin, ob es tatsächlich meinen Geschmack treffen wird. Sowohl das wunderschöne Cover als auch der Klappentext haben mich zwar überzeugt, dennoch war ich mir nicht ganz sicher, ob dieses Buch meinen Geschmack tatsächlich treffen würde. Doch es hat nicht lange gedauert, bis sie mich vollends eingenommen hat, bis zur letzten Seite.
Eveyln ist eine so süße und unschuldige Seele, wo es mir persönlich weh getan hat zu lesen wie sie und ihr bester Freund Sam, der mir ebenfalls ans Herz gewachsen ist, gemobbt wurden. Ich finde es toll wie gut die Autorin diese Thematik in das Buch eingebaut hat und konnte es total mir fühlen.
Dylans Charakter fand ich genauso besonders und herausstechend wie Evelyn, denn ich kann mich an kein Buch erinnern, in dem die Hauptcharaktere so außergewöhnlich gewesen sind und mich ihre liebe zueinander so eingenommen hat. Trotz seiner pessimistischen Denkweise, die ich total nachvollziehen kann, hat er mich grüblerisch werden lassen. Seine Gabe des feinen Riechens fand ich spannend und gönne es ihm so sehr, dass er nach New York gehen kann, auch wenn er dabei Evelyn verliert.
Die Geschichte um die beiden ist wortwörtlich eine Achterbahnfahrt, wo die Nebencharaktere einen erheblichen Teil zu beitragen.
Mein Charakter im Herzen bleibt jedoch Sam, dessen Schicksal mich hart getroffen und mich zum weinen gebracht hat. Leider sind diese Themen noch heute aktuell und ich finde es klasse wie gut diese eingebracht wurden. Ich kann es jedem nur empfehlen und warte spannend auf Band 2!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2020

Chicago devils - die Vierte

Chicago Devils - Nur du in meinem Herzen
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Bisher habe ich kaum Eishockey Geschichten gelesen und war daher umso gespannter, was bei dem vierten Buch der Reihe auf mich zukommen wird. Das Cover sowie der Klappentext haben mich direkt angesprochen ...

Bisher habe ich kaum Eishockey Geschichten gelesen und war daher umso gespannter, was bei dem vierten Buch der Reihe auf mich zukommen wird. Das Cover sowie der Klappentext haben mich direkt angesprochen und auch die Geschichte selbst hat mir wirklich gut gefallen.
Die Charaktere waren auf ihre eigene Art und Weise erfrischend - Knox, der Eishockey Spieler, der entgegen der Erwartung kein Player ist, sondern genau weiß, was er will, und sich nicht zu schade ist sich mit etwas weniger Gutem zufrieden zu geben. Man merkt, dass er seinen Prinzipien treu ist und selbst ein liebender loyaler Charakter ist. Gerade deswegen hat mir sein Teil der Geschichte umso mehr gefallen, auch wenn die Tragödie um seinen Vater sehr traurig gewesen ist und mir das ein oder andere Tränchen entlockt hat. Dennoch haben all diese Punkte, zusammen mit seiner zuhörenden Art für seine Team-Kollegen, ihn zu einem sympathischen und tollen Charakter gemacht.
Aber auch Reese war eine sehr charakter starke Persönlichkeit. Ihr Beruf allein war erfrischend und interessant, aber auch ihre Offenheit und ihr Engagement für das Frauenhaus habe ich bewundert.
Man hat mit jeder kommenden Seite gespürt wie die beiden zusammen passen und gerade die Benefiz Veranstaltung hat gezeigt, dass Reese und Knox zusammen gehören.
Und gerade deswegen war ich doch enttäuscht, dass an vielen Stellen die Geschichte zu kurz kam. Das Buch hätten sicher mehr Seiten nicht geachadet, da ich finde, dass es an manchen Stellen zu schnell ging oder Dinge zu oberflächlich behandelt wurden. So süß ich die beiden auch finde, aber an gewissen Stellen fand ich den Verlauf ihrer Beziehung zu schnell, als dass es realistisch sein könnte. Sonst aber ein tolles Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.08.2020

Erfolgreiche Fortsetzung

Kisses from the Guy next Door
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Nach 'Lessons from a one night stand' begeben wir uns erneut zu den Baileys nach Lake Starlight - und Piper Rayne hat sich eindeutig übertroffen!
Hat Band 1 nur 4 Sterne erreicht, was dennoch eine sehr ...

Nach 'Lessons from a one night stand' begeben wir uns erneut zu den Baileys nach Lake Starlight - und Piper Rayne hat sich eindeutig übertroffen!
Hat Band 1 nur 4 Sterne erreicht, was dennoch eine sehr gute Bewertung ist, habe ich bei der Geschichte um Brooklyn und Wyatt rein gar nichts auszusetzen.
Allein der Anfang, eine geplatzt Hochzeit, hat mir sehr gut gefallen, genauso, dass dieser Punkt in Brooklyns Leben und Entwicklung nicht zu kurz kommt. Auch dass Jeff seine kurzen Auftritte in diesem Buch hatte fand ich toll und hat mir im Endeffekt bewiesen wie gut es war, dass sie diesen Mann nicht geheiratet hat.
Sie macht als Person eine eindeutige Entwicklung mit, konzentriert sich wieder mehr auf das, was sie will und braucht. Und gerade hier finde ich ihre Leidenschaft der Öl-Herstellung fasziniert und erfrischend neu!
Aber auch Wyatt ist ein sehr angenehmer Charakter, der sehr glaubenswürdig rübergekommen ist. Seine verkorkste Beziehung zu seinem Vater, wo er durch Brooke lernt, dass es nicht darum geht es anderen Menschen recht zu machen, sondern dass er auch auf sich selbst achten muss und das sehen sollte, was viele andere in ihm sehen.
Die Entwicklung der beiden und wie sie zueinander finden hat mich vollkommen überzeugt - und zu der Familie Bailey muss ich sicher nicht viel sagen, als dass jeder einzelne von ihnen essentiell ist und diese Stadt so besonders, zu einem Highlight in Alaska macht!
Aber auch Wyatts Familie wurde nicht vernachlässigt und ich habe seine Mutter Eva ebenfalls ins Herz geschlossen, die mehr oder weniger als Waage zwischen ihrem Sohn und ihrem Ehemann wirkte.
Zwar kam seine Schwester nur kurz vor, doch in Anbetracht der Umstände genügte es völlig.
Was ich hier ebenfalls toll fand war, dass das Thema Eifersucht nicht so aufgeschaukelt wurde wie bei vielen Geschichten, ein weiterer großer Pluspunkt!
Und das Cover spricht denke ich für sich - ein klasse Buch und ich freue mich schon auf Band 3, denn ich denke das Ende hier verspricht viel Spaß in Lake Starlight.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere