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Jessica_Diana

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2021

gelungenes Debüt

Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer
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Meinung
Das Buch ist optisch ein absoluter Hingucker. Nicht nur die äußere Verkleidung konnte mcih in helle Aufregung versetzen, sondern ebenso auch das versteckte Cover hinter dem Schutzumschlag, welches ...

Meinung
Das Buch ist optisch ein absoluter Hingucker. Nicht nur die äußere Verkleidung konnte mcih in helle Aufregung versetzen, sondern ebenso auch das versteckte Cover hinter dem Schutzumschlag, welches mit dezenen Spielereichen besticht und einem Türschloss zu einem Abenteuer voller Magie.

Im Mittelpunkt steht die Protagonisten Onora. Eine junge Frau, welche mit Neugier, Herz und einem geheimnisvollen Flair mich direkt in den Bann ziehen konnte. Als männlichen Hauptcharakter nehmen wir als Leser Bekanntschaft mit Hecser, welcher sich vor allem durch Düsternis und große Geheimnisse für mich auszeichnete.

Die Welt, welche von Arianne L. Silbers erschaffen wurde ist voller Zauber. Nicht nur, dass man so manches Neues über Drunen und Co lernen darf, sondern man ebenso begleitet wird von einem Schwall an Bildern, während man durch die Seiten gleitet. Der Stil der Autorin ist bildlich, aber ohne ausschweifend zu sein, auf einer gewissenen Ebene melancholisch, aber ebenso auch geistreich und fantasievoll zugleich. Sie spielt im Verlauf der Geschichte mit den unterschiedlichen Elemente, die die Buchwelt zu bieten hat und setzt diese in einer einzigartigen, zunächst ungewöhnlichen wirkenden Kombination zusammen.

Es ist keine leichte Lektüre und war für mich ein Buch, welches ich auch mal zur Seite legen musste um den Inhalt sacken bzw. verarbeiten zu können. Dies ist jedoch keine Kritik sondern eher im Gegenteil - es war etwas anderes mal eine Geschichte zu lesen, in der man sich wie die Protagonisten schrittweise den Geheimnissen und Intrigen nähert und somit selbst gefühlt durch einen Irrgarten glitt.

Fazit
Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer ist ein Werk, welchem ich schon lange entgegen gefiebert habe. Für mich ist es ein absolut gelungenens Debüt der Autorin, welches mit Authentizät, Poesie, Optik, stimmungsvollen Setting und einer tollen Auswahl an Charakteren punkten kann. 5 von 5 Sternen

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.07.2021

gelungener Abschluss

Night Rebel 3 - Gelübde der Finsternis
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Meinung
Ein Finale, welches ich herbeigesehnt und zugleich gefürchtet habe. Es ist immer schwierig von Titeln Abschied zu nehmen, die einem ans Herz gewachsen sind.
Die Bände können nicht unabhängig ...

Meinung
Ein Finale, welches ich herbeigesehnt und zugleich gefürchtet habe. Es ist immer schwierig von Titeln Abschied zu nehmen, die einem ans Herz gewachsen sind.
Die Bände können nicht unabhängig voneinander gelesen werden. Sie bauen strukturiert aufeinander auf und auch mit dem dritten Band würde ein Buch geschaffen, welches mich in Begeisterung ausbrechen lässt. Die Handlung lebt von großen Emotionen, welche unter die Haut gehen und für eine gänsehaut sorgen. Jede einzelne Seite wurde meinerseits inhaliert, jede Eigenschaft der Protagonisten aufgesaugt und mit pulsierenden Herzen das Setting durchlebt.
Für mich barg "Gelübde der Finsternis" so manche Überraschung, die ich mir nicht hätte erträumen können. Neue Feinde sorgten für Adrenalin und boten Raum für Spekulationen und Schadenfreude gleichermaßen.
Auch der Stil von Jeanine Frost konnte mich erneut fesseln. Leicht wie eine Feder gleitet man durch die Seiten, wird übermannt von Spannung und Gefühl, sowie Bildern, welche für fulminantes Kopfkino sorgen.
Fazit
Jeder einzelne Band war ein Hochgenuss und auch das Finale kann in voller Linie punkten. Für mich ein absolutes Meisterwerk begleitet von einem weinenden Auge. 5 von 5 Sternen ❤

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2021

Interessante Grundidee

Gemma. Sei glücklich oder stirb
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Meinung
Die Idee des Buches ist einmalig. Glück steht hier in Fokus, positive Gedanken, die nach außen getragen werden und die negativen Eindrücken keinen Platz bieten soll. Eine Welt voller positiver ...

Meinung
Die Idee des Buches ist einmalig. Glück steht hier in Fokus, positive Gedanken, die nach außen getragen werden und die negativen Eindrücken keinen Platz bieten soll. Eine Welt voller positiver Stimmung.

Es ist eine Geschichte die zum Nachdenken anregt. Was bedeutet einem selbst Glück? Wie geht man mit negativen Gefühlen von sich selbst und anderen um? Was bedeutet es zu lächeln und innerlich zu weinen?

Zahlreiche Stimmen wurden in mir laut, während ich durch die Seiten glitt.

Die Handlung war für mich nicht deutlich zu klassifizieren. Es fiel mir als Leser schwer die Protagonisten gänzlich zu greifen. Auch wenn man sich in diese gut hinein versetzen konnte, fehlte mir dieser letzte Schliff. Es erreichten allesamt meine Gedanken, aber niemand von ihnen mein Herz und das bedauerte ich bis zum Schluss.

Die Story ist trotz der umfangreichen Idee geprägt von zahlreichen Klischees. Es gab hier nicht wirklich eine Abweichung vom klassischen Schema. Eine Vorzeigeprotagonistin und Rebellen deren Wege sich kreuzen. Die Spannung hielt erst später Einzug. Meines Erachtens nach wollte Charlotte Richter sich eher auf den psychologischen Aspekt dieses Dasein fokussieren.

Hinsichtlich des Schreibstils gab es eine Art Wechsel. Je nach Szene wurde der Fokus auf einen anderen Schwerpunkt gelegt. Mal fühlte es sich so an, als würde die Zeit stehen bleiben, im nächsten Moment spürte man das Adrenalin um kurz darauf in den eigenen Gedanken zu entschwinden.

Fazit
Es ist schwierig diesen Titel zu bewerten, weil er inhaltlich so viel Inspiration bietet. Leider schafften es die Protagonisten nicht in mein Herz und die Grundhandlung bot wenig Überraschungen. Aus diesem Grund 4 von 5 Sternen ❤

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Veröffentlicht am 06.07.2021

emotional mit authenthischen Protagonisten

Du und ich ein letztes Mal
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Meinung
Kann man sich voneinander lossacken indem man die gemeinsamen Erinnerungen nochmal durchlebt - sich erneut dem anderen öffnet? Dieser Ansatz war sehr interessant und ich war gespannt auf die Umsetzung. ...


Meinung
Kann man sich voneinander lossacken indem man die gemeinsamen Erinnerungen nochmal durchlebt - sich erneut dem anderen öffnet? Dieser Ansatz war sehr interessant und ich war gespannt auf die Umsetzung. Zugleich warf er in mir persönlich einige Fragen auf, wie ich damit umgehen würde, ob ich diese Chance nutzen würde oder es für Humbug halte, dass man so dann abschließen kann.

Wer die Titel der Autorin kennt weiß, dass sie sehr ausdrucksstarke Charaktere auf das Blatt Papier bringt. Vivi und Josh spiegeln genau das wieder. Sie sind facettenreich, haben Stärken und Schwächen und man baut von Seite zu Seite eine immer tiefer gehende Verbindung zu ihnen auf.

Im Verlauf der Handlung erfährt man beide Perspektiven, dies bietet die Möglichkeit, dass man die Gedanken und die Emotionen der Beiden hautnah erleben darf. Man springt durch die Zeiten ihrer Erinnerungen - allzu oft erwischt man sie dabei, wie sie die jetzige Situation mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit vergleichen, wie sie anfangen sich in dieser in gewisserweise zu verlieren. Je mehr man durch diese Einblicke erfahren durfte, desto klarer wurde die Verbindung zwischen den beiden Charakteren. Man kann die Geschichte von Passage zu Passage immer mehr nachvollziehen, sich gar in ihr verlieren.

Zwischendurch verlor es jedoch für mich an Gefühl. Nicht nur die Protagonisten traten auf der Stelle, was ihre Zweifel angeht, sondern vielmehr auch die Story, welche begann sich im Kreis zu drehen. An diesem Punkt erreichten mich die Empfindungen nicht mehr gänzlich und ich verlor für einen kurzen Augenblick den Faden des Herzens.

Fazit
Du & Ich ein letztes Mal ist ein Buch mit einer ergreifenden Thematik, vielseitigen Charakteren und zahlreichen Herzensmomenten. Ab der zweiten Hälfte verlor sie für mich jedoch ein wenig an Reiz und es dauerte etwas, bis ich mich wieder gefangen hatte und dem Buch mit voller Euphorie bis zum Ende folgen konnte. Aus diesem Grund 4.5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 05.07.2021

inhaltlich langweilig und blass

Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland
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Meinung
Die Geschichte von Peter Pan bietet für mich viel Spielraum für den Einfluss von Dunkelheit und Düsternis. Nachdem ich kürzlich einen anderen Titel mit dieser Materie gelassen habe waren die Erwartungen ...


Meinung
Die Geschichte von Peter Pan bietet für mich viel Spielraum für den Einfluss von Dunkelheit und Düsternis. Nachdem ich kürzlich einen anderen Titel mit dieser Materie gelassen habe waren die Erwartungen sehr hoch. Zumal die Geschichte von Captain Hook auf den ersten Blick sehr vielversprechend klingt.

Der Einstieg in die Geschichte war leicht und die ersten Worte von Jamie gingen mir unter die Haut. Christina Henry hat einen sehr vielseitiigen, aber dennoch schattenähnlichen Peter Pan geschaffen, der nicht im ersten Moment für mich greifbar war. Nach und nach kam Licht in das Dunkle, man konnte die Zusammenhänge nachvollziehen, aber dieser letzte Funke hatte mir die ganze Zeit während des Lesens gefehlt.

Der Inhalt ist düster, er ist dunkel, bietet auch große Überraschungen hinsichtlich der Verkettung von Neu und Alt, aber ebenso verspürte ich beim Blättern durch die Seiten eine große Portion an Langeweile. Szenen bei denen ich das Adrenalin hochpochen hörte ebbten ziemlich schnell ab. Charaktere über deren Erscheinen ich mich gefreut habe entpuppten sich als trist und flach. Mir ist bewusst, dass der Fokus auf Jamie alias Captain Hook und Peter Pan liegt, aber dennoch waren mir die restlichen Facetten des Buches zu oberflächlich gehalten.

Der große Pluspunkt war für mich um ehrlich zu sein das Ende. Es war auf der einen Seite geprägt von Erstaunen, aber ebenso passte es auch irgendwie zu dem Bild, welches man sich von den Beiden gemacht hatte. Dieser machte das Buch für mich rund und sorgte dann final doch für einen stimmungsvollen Abschluss.

Fazit
Über die Gestaltung mit Buchschnitt und Co brauchen wir gar nicht reden. Inhaltlich war mir das Buch an der ein oder anderen Passage zu blass. Man konnte zwar die Verbindungen zwischen den beiden Hauptcharaktere gut nachvollziehen, sich voller Tatendrang in diese hinein versetzen, aber der Funke "Begeisterung" wollte nicht gänzlich bei mir ankommen. Aus diesem Grund 3.5 von 5 Sternen

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