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Jessica_Diana

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2020

Guter erster Band

Schloss der Schatten 1
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Meinung
Dies war für mich das zweite Buch der Autorin und es war defintiv anders, als der erste Titel den ich gelesen hatte. Bereits in kürzester Zeit konnte mich die Autorin mit dem düsteren Flair, den ...

Meinung
Dies war für mich das zweite Buch der Autorin und es war defintiv anders, als der erste Titel den ich gelesen hatte. Bereits in kürzester Zeit konnte mich die Autorin mit dem düsteren Flair, den mystischen Schloss und der Vielfalt an Artefakten vereinnahmen.

Auricia ist ein Charakter, welcher sehr vielseitig ist und sich im Laufe der Story verändert. Vom schüchternen Mädchen wird sie im Laufe der Handlung zu einer selbstbewussten jungen Frau. Doch was wäre eine junge Frau ohne einen männlichen Gegenpart? Dieser kommt hier gleich im Doppelpakt angerannt und als Leser war mir schnell klar, dass dies in einem Beziehungsdreieeck enden würde. Im großen uns ganzen etwas, was ich mag und bei dem ich mich sehr gut hinein versetzen kann, aber hier konnte es mich leider nicht ganz erreichen.

Was mich aber positiv überraschte war, dass das Werk mit wenigen Klischees über die Welt der Vampire auskommt, somit war an der ein oder anderen Stelle auch eine kleine Überraschung zu finden, die mich ins schmunzeln brachte oder Staunen ließ.

Fazit
Schloss der Schatten ist ein guter Auftakt mit einem genialen Setting, geheimnisvollen Artefakten und interessanten Charakteren. Ab und an waren es mir zu viele Details, die ich mir lieber selbst erdacht hätte und auch dieses emotionale Hin und Her zerrte dezent an meinen Nerven. Aus diesem Grund 4 von 5 Sternen ❤

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Gelungener Auftakt

Die Kinder des Dschinn: Das Akhenaten-Abenteuer
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Meinung
Eine Reihe mit dem Schwerpunkt Dschinn das versprach mir einen neuen Lesespaß und ich freute mich sehr, diesen Titel in den Händen halten zu dürfen. Erst später habe ich mitbekommen, dass es diese ...

Meinung
Eine Reihe mit dem Schwerpunkt Dschinn das versprach mir einen neuen Lesespaß und ich freute mich sehr, diesen Titel in den Händen halten zu dürfen. Erst später habe ich mitbekommen, dass es diese Reihe bereits seit einigen Jahren gibt und mich über mich selbst gewundert, wie diese an mir vorbeiziehen konnte.

Zu Beginn fiel mir direkt der leichte Schreibstil ins Auge. Ab dem Moment, in dem die Dschinn die Rolle spielen änderte sich die Sprache-sie wirkte hochgestochen, altertümlich, aber für mich passte das irgendwie in das Bild, welches ich mir von dieser Gestalt bis dato gemacht hatte.

Anders als bei mehrteiligen Buchbänden üblich ist dieser hier abgeschlossen und bot mir ein rundes und gelungenes Ende- Cliffhänger - Fehlanzeige. Inhaltlich wurde ich fasziniert, amüsiert und überrascht. Man konnte zwar als Leser die Wendungen absehen, aber dennoch liebte ich es in diesem Abenteuer zu entschwinden.

Die beiden jungen Protagonisten Philippa und John hielten mich ganz schön auf Trapp. Sie sind Zwillinge, aber unterscheiden sich charakterlich sehr und das machte die angehenden Entwicklungen umso interessanter und fesselnder.

Fazit
Diese Reihe sollte eindeutig mehr Aufmerksamkeit bekommen. Man fiebert mit, man wird magisch in diese ungewöhnliche Welt gezogen und kann einfach für einen Moment die Realität vergessen. 5 von 5 Sternen ❤

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Blutig

Fairytale gone Bad 4: Die Schwefelbraut
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Meinung
Die Schwefelbraut ist eine Abwandlung von dem bekannten Märchen "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern". Innerhalb der Story ließen sich nur sehr wenige Parallelen ausmachen, sodass ich es nicht ...

Meinung
Die Schwefelbraut ist eine Abwandlung von dem bekannten Märchen "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern". Innerhalb der Story ließen sich nur sehr wenige Parallelen ausmachen, sodass ich es nicht zwingend als Adaption bezeichnen würde.

Die Farbe rot, welche auf den Cover die Hauptfarbe ist spielt auch in der Geschichte eine große Rolle. Stellenweise geht es auf den wenigen Seiten sehr blutig und brutal zu, sodass man es keineswegs Kindern in die Hand geben sollte 😄 M.H. Steinmetz hat eine interessante Handlung geschaffen und als Leser stolperte ich über so manche Unklarheit bzw. Überraschung. Der Stil ist leicht und flüssig aber es sind auch durchaus in der Form klassische Elemente enthalten, die das Flair eines Märchen widerspiegeln. Zudem geht es sehr bildlich zur Sache, was mich ab und an stocken ließ, wenn es um die Brutalität in diesem Titel ging. Das düstere Umfeld, das setting und auch die Protagonisten kamen trotz der wenigen Seiten gut zum Vorschein und auch, wenn das Buch nicht lang ist hatte ich keineswegs das Gefühl, dass es der Schwefelbraut an Tiefe mangeln würde.

Fazit
Es ist anders, es ist neu, düster und blutig, sowie voller Überraschungen. Ein Märchen der besonderen Art. Wer ab und an das bekannte neu erleben möchte kommt hier mit dieser blutigen Reihen sicher auf seine Kosten. Aus diesem Grund 4.5 von 5 Sternen ❤

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Unterhaltsam

Malvina Moorwood (Bd. 1)
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Meinung
Die Geschichte konnte mich inhaltlich erreichen und es gab auch die ein oder andere gruselige Szene. Das Einzige was mir zu Beginn missfallen hatte waren leider die Illustrationen. Insbesondere ...

Meinung
Die Geschichte konnte mich inhaltlich erreichen und es gab auch die ein oder andere gruselige Szene. Das Einzige was mir zu Beginn missfallen hatte waren leider die Illustrationen. Insbesondere die Augen wirkten ein wenig furchteinflößend und waren für mich starr, man bekam nicht das Gefühl, dass diese der Spiegel der Seele wären.

Von der Handlung ehr gefiel mir das Grunkonzept sehr. Ein Abenteuer, ein düsteres Geheimnis und als Setting eine Burg. Besser hätte es eigentlich gar nicht sein können, aber der Roman hatte auch so manche Länge oder verwirrte mich hinsichtlich der Charaktere. Im Verlauf trifft man einige Personen, aber nicht jeder spielt eine tragende Rolle. Nachdem es ein Titel für junge Leser ist, hätte ich mir hier zumindest gewünscht, dass die Personenvielfalt nicht so weittragend ist, sondern das Abenteuer mehr im Fokus liegen würde. Was die Gestaltung der Charaktere anging war ich jedoch positiv überrascht. Als Leser bekam ich das Gefühl von Nähe vermittelt und sie blieben nicht nur blasse Figuren denen man in einer Geschichte folgte. Im Gegenteil es war als würde man alte Bekannte treffen und könnte sich mit diesen austauschen - neue Freundschaften schließen. Sie wirkten auf mich echt und nicht irgendwie unwirklich.

Der Stil war leicht und flüssig, er eignet sich auch gut zum Vorlesen, sodass man es auch durchaus jüngeren Kindern nahe legen kann. Dieser Zwiespalt zwischen Gut und Böse war hier sehr präsent und ist in diesem Ausmaß sicher nicht für jedes Kind geeignet. Insbesondere in den letzten Kapiteln nahm die Story sehr an Fahrt auf und das Adrenalin und mitfiebern hielten sich die Hand.

Am Ende wartete auf mich ein Showdown, den ich mir persönlich in meinen kühnsten Träumen nicht hätte ausmalen können.

Fazit
Malvina Moorwood ist eine schöne Geschichte mit so manchen gruseligen Element. Der Spannungsbogen ist nicht konstant, aber gegen Ende hin konnte ich das Gefühl von Abenteuer hautnah erleben. Zudem erwartete mich während des Geschehens so manche Überraschung. Aus diesem Grund 4.5. von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 28.12.2020

Bildlich und sachlich

King Arthur: Der Winterkönig
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Meinung
Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. ...

Meinung
Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. Den ersten Seiten widmete ich mich voller Elan und Wissbegier, aber nach und nach ebbte diese Neugier leider ab. Bei Winterkönig kamen aber einige Charaktere, welche ich ins Herz hinsichtlich dieser Saga ins Herz geschlossen habe nicht allzu gut weg.

Inhaltlich erwarten mich viele detaillierte Beschreibungen. Insbesondere die Rituale und die Kriege wurden sehr bildlich beschrieben, sodass es nichts für leichte Nerven ist. Man sieht das Schlachtfeld und die blutenden Menschen direkt vor sich, etwas was mir persönlich ein Frösteln bereitete.

Der Autor legte viel Wert auf das Detail und man erkennt die gute Recherche hinter diesem Buch. Am Ende erwarteten mich einige Quellen bei denen mein Herz höher schlug.

Fazit
King Arthur ist sehr detailliert, sachlich und erschreckend. Es ist eine andere Interpretation dessen was ich bisher geliebt habe und es war schwer für mich, mich auf diese neue Art der Legende einzulassen. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

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