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Veröffentlicht am 05.07.2025

Vincent Kliesch: Auris 6 – Puls der Angst

Auris. Puls der Angst
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Von „OMG!“ zu „Och nö…“ – ein Finale mit Höhen und leider vielen Tiefen

Ich sage es direkt: Ich liebe die Auris-Reihe. Wirklich. Jula und Hegel waren für mich ein absolut geniales Duo, und die ersten ...

Von „OMG!“ zu „Och nö…“ – ein Finale mit Höhen und leider vielen Tiefen

Ich sage es direkt: Ich liebe die Auris-Reihe. Wirklich. Jula und Hegel waren für mich ein absolut geniales Duo, und die ersten Teile habe ich regelrecht verschlungen. Umso größer war natürlich die Vorfreude auf den großen Abschlussband – aber leider hat mich „Puls der Angst“ richtig enttäuscht.

Der Einstieg? Knallhart, spannend, voller Fragen – genau das, was man sich von einem Finale wünscht. Ich war sofort wieder drin und dachte: Yes, das wird gut!

Aber dann… ging’s für mich leider nur noch bergab.

Im Verlauf des Buches hatte ich immer stärker das Gefühl, dass Vincent Kliesch krampfhaft versucht hat, noch eins draufzusetzen – mehr Drama, mehr Wendungen, mehr Tempo… aber genau das hat der Geschichte nicht gutgetan. Alles wirkte plötzlich überzogen, stellenweise fast absurd, und die eigentliche Stärke der Reihe – die Phonetik, die cleveren Ermittlungen, das Zusammenspiel von Jula und Hegel – geriet völlig in den Hintergrund. Stattdessen: Terroristen, Gegengift, familiäre Enthüllungen im Akkord.

Klar, es war alles noch rasant und liest sich schnell weg – aber das allein reicht mir bei einem Finale nicht. Ich wollte emotionale Tiefe, ein kluges Finale, das die Fäden zusammenführt – kein Action-Overload, der sich wie ein Fiebertraum anfühlt.

Ich hätte mir gewünscht, dass der letzte Teil die Reihe mit Würde abschließt. Stattdessen blieb ich enttäuscht zurück – mit dem Gefühl, dass weniger hier mehr gewesen wäre.

Trotzdem: Danke für fünf richtig gute Bände. Nur Band 6… lassen wir mal unter „hätte nicht sein müssen“ laufen.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Vincent Kliesch: Auris 6 – Puls der Angst

Auris. Puls der Angst
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Von „OMG!“ zu „Och nö…“ – ein Finale mit Höhen und leider vielen Tiefen

Ich sage es direkt: Ich liebe die Auris-Reihe. Wirklich. Jula und Hegel waren für mich ein absolut geniales Duo, und die ersten ...

Von „OMG!“ zu „Och nö…“ – ein Finale mit Höhen und leider vielen Tiefen

Ich sage es direkt: Ich liebe die Auris-Reihe. Wirklich. Jula und Hegel waren für mich ein absolut geniales Duo, und die ersten Teile habe ich regelrecht verschlungen. Umso größer war natürlich die Vorfreude auf den großen Abschlussband – aber leider hat mich „Puls der Angst“ richtig enttäuscht.

Der Einstieg? Knallhart, spannend, voller Fragen – genau das, was man sich von einem Finale wünscht. Ich war sofort wieder drin und dachte: Yes, das wird gut!

Aber dann… ging’s für mich leider nur noch bergab.

Im Verlauf des Buches hatte ich immer stärker das Gefühl, dass Vincent Kliesch krampfhaft versucht hat, noch eins draufzusetzen – mehr Drama, mehr Wendungen, mehr Tempo… aber genau das hat der Geschichte nicht gutgetan. Alles wirkte plötzlich überzogen, stellenweise fast absurd, und die eigentliche Stärke der Reihe – die Phonetik, die cleveren Ermittlungen, das Zusammenspiel von Jula und Hegel – geriet völlig in den Hintergrund. Stattdessen: Terroristen, Gegengift, familiäre Enthüllungen im Akkord.

Klar, es war alles noch rasant und liest sich schnell weg – aber das allein reicht mir bei einem Finale nicht. Ich wollte emotionale Tiefe, ein kluges Finale, das die Fäden zusammenführt – kein Action-Overload, der sich wie ein Fiebertraum anfühlt.

Ich hätte mir gewünscht, dass der letzte Teil die Reihe mit Würde abschließt. Stattdessen blieb ich enttäuscht zurück – mit dem Gefühl, dass weniger hier mehr gewesen wäre.

Trotzdem: Danke für fünf richtig gute Bände. Nur Band 6… lassen wir mal unter „hätte nicht sein müssen“ laufen.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Holly Jackson: As good as dead

As Good as Dead
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Der dritte und letzte Band rund um Pip gerät deutlich düsterer als seine Vorgänger – und das merkt man von der ersten Seite an. Pip steckt nach den Ereignissen aus Band 2 noch tief in ihrem Trauma, schläft ...

Der dritte und letzte Band rund um Pip gerät deutlich düsterer als seine Vorgänger – und das merkt man von der ersten Seite an. Pip steckt nach den Ereignissen aus Band 2 noch tief in ihrem Trauma, schläft kaum, fühlt sich verfolgt, und dann ist da diese eine Frage, die sie immer wieder erreicht: „Wer sucht nach dir, wenn du verschwindest?“ Klingt creepy? Ist es auch.

Der Anfang zieht sich etwas, weil viel Innenleben, viel Nachdenken, viele Wiederholungen. Aber sobald die Ermittlungen rund um den sogenannten DT-Killer losgehen, wird’s richtig spannend. Und dann kommt ein Twist, der alles verändert. Wirklich alles.

Ich mochte, dass die Geschichte neue Wege geht und nicht nur „mehr vom Gleichen“ bietet. Gleichzeitig hat mich der Richtungswechsel in der Mitte des Buches ein bisschen rausgebracht. Ohne zu spoilern: Man kann diskutieren, wie nachvollziehbar das alles ist – und ob das wirklich noch die Pip ist, die man in Band 1 ins Herz geschlossen hat.

Was bleibt, ist ein spannender Abschluss, der Mut beweist, sich was traut und auf jeden Fall Eindruck hinterlässt. Ob man’s feiert oder eher kritisch sieht – darüber lässt sich streiten. Ich fand’s insgesamt gut, mit kleinen Schwächen, aber auch einigen richtig starken Momenten.

Fazit: Ein finsteres, wendungsreiches Finale mit einem heftigen Plottwist. Für Fans der Reihe auf jeden Fall ein Muss – aber ganz sicher nicht das typische Jugendkrimi-Ende.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Holly Jackson: As good as dead

As Good as Dead
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Der dritte und letzte Band rund um Pip gerät deutlich düsterer als seine Vorgänger – und das merkt man von der ersten Seite an. Pip steckt nach den Ereignissen aus Band 2 noch tief in ihrem Trauma, schläft ...

Der dritte und letzte Band rund um Pip gerät deutlich düsterer als seine Vorgänger – und das merkt man von der ersten Seite an. Pip steckt nach den Ereignissen aus Band 2 noch tief in ihrem Trauma, schläft kaum, fühlt sich verfolgt, und dann ist da diese eine Frage, die sie immer wieder erreicht: „Wer sucht nach dir, wenn du verschwindest?“ Klingt creepy? Ist es auch.

Der Anfang zieht sich etwas, weil viel Innenleben, viel Nachdenken, viele Wiederholungen. Aber sobald die Ermittlungen rund um den sogenannten DT-Killer losgehen, wird’s richtig spannend. Und dann kommt ein Twist, der alles verändert. Wirklich alles.

Ich mochte, dass die Geschichte neue Wege geht und nicht nur „mehr vom Gleichen“ bietet. Gleichzeitig hat mich der Richtungswechsel in der Mitte des Buches ein bisschen rausgebracht. Ohne zu spoilern: Man kann diskutieren, wie nachvollziehbar das alles ist – und ob das wirklich noch die Pip ist, die man in Band 1 ins Herz geschlossen hat.

Was bleibt, ist ein spannender Abschluss, der Mut beweist, sich was traut und auf jeden Fall Eindruck hinterlässt. Ob man’s feiert oder eher kritisch sieht – darüber lässt sich streiten. Ich fand’s insgesamt gut, mit kleinen Schwächen, aber auch einigen richtig starken Momenten.

Fazit: Ein finsteres, wendungsreiches Finale mit einem heftigen Plottwist. Für Fans der Reihe auf jeden Fall ein Muss – aber ganz sicher nicht das typische Jugendkrimi-Ende.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Holly Jackson: As good as dead

As Good as Dead
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Der dritte und letzte Band rund um Pip gerät deutlich düsterer als seine Vorgänger – und das merkt man von der ersten Seite an. Pip steckt nach den Ereignissen aus Band 2 noch tief in ihrem Trauma, schläft ...

Der dritte und letzte Band rund um Pip gerät deutlich düsterer als seine Vorgänger – und das merkt man von der ersten Seite an. Pip steckt nach den Ereignissen aus Band 2 noch tief in ihrem Trauma, schläft kaum, fühlt sich verfolgt, und dann ist da diese eine Frage, die sie immer wieder erreicht: „Wer sucht nach dir, wenn du verschwindest?“ Klingt creepy? Ist es auch.

Der Anfang zieht sich etwas, weil viel Innenleben, viel Nachdenken, viele Wiederholungen. Aber sobald die Ermittlungen rund um den sogenannten DT-Killer losgehen, wird’s richtig spannend. Und dann kommt ein Twist, der alles verändert. Wirklich alles.

Ich mochte, dass die Geschichte neue Wege geht und nicht nur „mehr vom Gleichen“ bietet. Gleichzeitig hat mich der Richtungswechsel in der Mitte des Buches ein bisschen rausgebracht. Ohne zu spoilern: Man kann diskutieren, wie nachvollziehbar das alles ist – und ob das wirklich noch die Pip ist, die man in Band 1 ins Herz geschlossen hat.

Was bleibt, ist ein spannender Abschluss, der Mut beweist, sich was traut und auf jeden Fall Eindruck hinterlässt. Ob man’s feiert oder eher kritisch sieht – darüber lässt sich streiten. Ich fand’s insgesamt gut, mit kleinen Schwächen, aber auch einigen richtig starken Momenten.

Fazit: Ein finsteres, wendungsreiches Finale mit einem heftigen Plottwist. Für Fans der Reihe auf jeden Fall ein Muss – aber ganz sicher nicht das typische Jugendkrimi-Ende.