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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2025

Holly Jackson: Good girl, bad blood

Good Girl, Bad Blood
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Nach „A Good Girl’s Guide to Murder“ war für mich klar: Pip ist eine der coolsten Ermittlerinnen der Buchwelt. Und in „Good Girl, Bad Blood“ legt sie nochmal ordentlich nach – auch wenn sie eigentlich ...

Nach „A Good Girl’s Guide to Murder“ war für mich klar: Pip ist eine der coolsten Ermittlerinnen der Buchwelt. Und in „Good Girl, Bad Blood“ legt sie nochmal ordentlich nach – auch wenn sie eigentlich geschworen hat, mit dem True-Crime-Kram aufzuhören.

Aber natürlich bleibt’s nicht ruhig in Little Kilton. Als ein junger Mann verschwindet und die Polizei (mal wieder) nichts tut, kann Pip einfach nicht anders: Sie startet ihren eigenen Podcast, rollt den Fall auf – und zieht sich damit in etwas rein, das viel dunkler ist, als sie dachte.

Was ich liebe: Pip ist smart, aber keine Superheldin. Sie zweifelt, sie macht Fehler, sie hat ein Gewissen. Das macht sie unfassbar nahbar. Der Stil ist wie beim ersten Band: super flüssig, spannend, mit vielen Medien-Elementen wie Transkripten und Chatverläufen – das sorgt für echten Sog.

Die Spannung? Steigt konstant. Gerade im letzten Drittel konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Und das Ende? Uff. Emotional und düsterer, als ich erwartet hätte. Holly Jackson zeigt hier, dass das Genre Jugendthriller auch echt Tiefgang haben kann – ohne flach oder klischeehaft zu werden.

„Good Girl, Bad Blood“ ist ein mehr als würdiger zweiter Teil. Spannend, clever, emotional – und mit einer Protagonistin, die ich einfach gern hab.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Carsten Henn: Der Buchspazierer

Der Buchspazierer
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Dieses Buch ist wie ein Spaziergang durch eine kleine, verwunschene Altstadt – gemütlich, herzerwärmend und voller besonderer Begegnungen. Carl Kollhoff, der titelgebende Buchspazierer, ist Buchhändler ...

Dieses Buch ist wie ein Spaziergang durch eine kleine, verwunschene Altstadt – gemütlich, herzerwärmend und voller besonderer Begegnungen. Carl Kollhoff, der titelgebende Buchspazierer, ist Buchhändler mit Leib und Seele – ein stiller, zurückgezogener Mann, der seinen Kunden nach Ladenschluss persönlich Bücher bringt. Aber er bringt ihnen nicht irgendwelche Bücher, sondern genau die Geschichten, die sie in dem Moment brauchen. Und das ist irgendwie schon Magie, oder?

Dann tritt Schascha in Carls Leben – neun Jahre alt, direkt, neugierig und mit einem gelben Anorak, der so leuchtet wie ihre Energie. Was als nerviger Anhang beginnt, wird schnell zu einer besonderen Freundschaft, die nicht nur Carl, sondern auch den Leser ganz tief im Herzen trifft. Die beiden sind ein ungleiches Duo, das gemeinsam durch die Stadt zieht, Menschen zusammenbringt und beweist, dass Bücher mehr sein können als Papier und Druckerschwärze.

Die Geschichte selbst ist ruhig und unaufgeregt, aber gerade das macht sie so besonders. Es passiert nicht ständig etwas Großes – aber viele kleine Dinge, die das Herz berühren. Die Figuren, denen Carl auf seinen Wegen begegnet, sind liebevoll gezeichnet: skurril, einsam, schüchtern, verletzlich – und irgendwie alle auf der Suche nach ein bisschen mehr Verbindung.

Henns Schreibstil ist angenehm leicht, manchmal fast märchenhaft, ohne kitschig zu werden. Und auch wenn das Ganze nicht super realistisch ist – genau das braucht man manchmal: eine Geschichte, die Mut macht, Wärme schenkt und daran erinnert, wie viel Bücher bedeuten können.

„Der Buchspazierer“ ist ein stilles, aber starkes Buch. Für alle, die Bücher lieben, die Figuren mit Ecken und Kanten mögen – und die gerne daran glauben wollen, dass Geschichten tatsächlich Leben verändern können.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Carsten Henn: Der Buchspazierer

Der Buchspazierer
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Dieses Buch ist wie ein Spaziergang durch eine kleine, verwunschene Altstadt – gemütlich, herzerwärmend und voller besonderer Begegnungen. Carl Kollhoff, der titelgebende Buchspazierer, ist Buchhändler ...

Dieses Buch ist wie ein Spaziergang durch eine kleine, verwunschene Altstadt – gemütlich, herzerwärmend und voller besonderer Begegnungen. Carl Kollhoff, der titelgebende Buchspazierer, ist Buchhändler mit Leib und Seele – ein stiller, zurückgezogener Mann, der seinen Kunden nach Ladenschluss persönlich Bücher bringt. Aber er bringt ihnen nicht irgendwelche Bücher, sondern genau die Geschichten, die sie in dem Moment brauchen. Und das ist irgendwie schon Magie, oder?

Dann tritt Schascha in Carls Leben – neun Jahre alt, direkt, neugierig und mit einem gelben Anorak, der so leuchtet wie ihre Energie. Was als nerviger Anhang beginnt, wird schnell zu einer besonderen Freundschaft, die nicht nur Carl, sondern auch den Leser ganz tief im Herzen trifft. Die beiden sind ein ungleiches Duo, das gemeinsam durch die Stadt zieht, Menschen zusammenbringt und beweist, dass Bücher mehr sein können als Papier und Druckerschwärze.

Die Geschichte selbst ist ruhig und unaufgeregt, aber gerade das macht sie so besonders. Es passiert nicht ständig etwas Großes – aber viele kleine Dinge, die das Herz berühren. Die Figuren, denen Carl auf seinen Wegen begegnet, sind liebevoll gezeichnet: skurril, einsam, schüchtern, verletzlich – und irgendwie alle auf der Suche nach ein bisschen mehr Verbindung.

Henns Schreibstil ist angenehm leicht, manchmal fast märchenhaft, ohne kitschig zu werden. Und auch wenn das Ganze nicht super realistisch ist – genau das braucht man manchmal: eine Geschichte, die Mut macht, Wärme schenkt und daran erinnert, wie viel Bücher bedeuten können.

„Der Buchspazierer“ ist ein stilles, aber starkes Buch. Für alle, die Bücher lieben, die Figuren mit Ecken und Kanten mögen – und die gerne daran glauben wollen, dass Geschichten tatsächlich Leben verändern können.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Carsten Henn: Der Buchspazierer

Der Buchspazierer
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Dieses Buch ist wie ein Spaziergang durch eine kleine, verwunschene Altstadt – gemütlich, herzerwärmend und voller besonderer Begegnungen. Carl Kollhoff, der titelgebende Buchspazierer, ist Buchhändler ...

Dieses Buch ist wie ein Spaziergang durch eine kleine, verwunschene Altstadt – gemütlich, herzerwärmend und voller besonderer Begegnungen. Carl Kollhoff, der titelgebende Buchspazierer, ist Buchhändler mit Leib und Seele – ein stiller, zurückgezogener Mann, der seinen Kunden nach Ladenschluss persönlich Bücher bringt. Aber er bringt ihnen nicht irgendwelche Bücher, sondern genau die Geschichten, die sie in dem Moment brauchen. Und das ist irgendwie schon Magie, oder?

Dann tritt Schascha in Carls Leben – neun Jahre alt, direkt, neugierig und mit einem gelben Anorak, der so leuchtet wie ihre Energie. Was als nerviger Anhang beginnt, wird schnell zu einer besonderen Freundschaft, die nicht nur Carl, sondern auch den Leser ganz tief im Herzen trifft. Die beiden sind ein ungleiches Duo, das gemeinsam durch die Stadt zieht, Menschen zusammenbringt und beweist, dass Bücher mehr sein können als Papier und Druckerschwärze.

Die Geschichte selbst ist ruhig und unaufgeregt, aber gerade das macht sie so besonders. Es passiert nicht ständig etwas Großes – aber viele kleine Dinge, die das Herz berühren. Die Figuren, denen Carl auf seinen Wegen begegnet, sind liebevoll gezeichnet: skurril, einsam, schüchtern, verletzlich – und irgendwie alle auf der Suche nach ein bisschen mehr Verbindung.

Henns Schreibstil ist angenehm leicht, manchmal fast märchenhaft, ohne kitschig zu werden. Und auch wenn das Ganze nicht super realistisch ist – genau das braucht man manchmal: eine Geschichte, die Mut macht, Wärme schenkt und daran erinnert, wie viel Bücher bedeuten können.

„Der Buchspazierer“ ist ein stilles, aber starkes Buch. Für alle, die Bücher lieben, die Figuren mit Ecken und Kanten mögen – und die gerne daran glauben wollen, dass Geschichten tatsächlich Leben verändern können.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Carsten Henn: Der Buchspazierer

Der Buchspazierer
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Dieses Buch ist wie ein Spaziergang durch eine kleine, verwunschene Altstadt – gemütlich, herzerwärmend und voller besonderer Begegnungen. Carl Kollhoff, der titelgebende Buchspazierer, ist Buchhändler ...

Dieses Buch ist wie ein Spaziergang durch eine kleine, verwunschene Altstadt – gemütlich, herzerwärmend und voller besonderer Begegnungen. Carl Kollhoff, der titelgebende Buchspazierer, ist Buchhändler mit Leib und Seele – ein stiller, zurückgezogener Mann, der seinen Kunden nach Ladenschluss persönlich Bücher bringt. Aber er bringt ihnen nicht irgendwelche Bücher, sondern genau die Geschichten, die sie in dem Moment brauchen. Und das ist irgendwie schon Magie, oder?

Dann tritt Schascha in Carls Leben – neun Jahre alt, direkt, neugierig und mit einem gelben Anorak, der so leuchtet wie ihre Energie. Was als nerviger Anhang beginnt, wird schnell zu einer besonderen Freundschaft, die nicht nur Carl, sondern auch den Leser ganz tief im Herzen trifft. Die beiden sind ein ungleiches Duo, das gemeinsam durch die Stadt zieht, Menschen zusammenbringt und beweist, dass Bücher mehr sein können als Papier und Druckerschwärze.

Die Geschichte selbst ist ruhig und unaufgeregt, aber gerade das macht sie so besonders. Es passiert nicht ständig etwas Großes – aber viele kleine Dinge, die das Herz berühren. Die Figuren, denen Carl auf seinen Wegen begegnet, sind liebevoll gezeichnet: skurril, einsam, schüchtern, verletzlich – und irgendwie alle auf der Suche nach ein bisschen mehr Verbindung.

Henns Schreibstil ist angenehm leicht, manchmal fast märchenhaft, ohne kitschig zu werden. Und auch wenn das Ganze nicht super realistisch ist – genau das braucht man manchmal: eine Geschichte, die Mut macht, Wärme schenkt und daran erinnert, wie viel Bücher bedeuten können.

„Der Buchspazierer“ ist ein stilles, aber starkes Buch. Für alle, die Bücher lieben, die Figuren mit Ecken und Kanten mögen – und die gerne daran glauben wollen, dass Geschichten tatsächlich Leben verändern können.