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Veröffentlicht am 17.05.2026

Dämonen in Edinburgh

Lucifer Ascending – One Sinful Secret
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Mit Lucifer Ascending – One Sinful Secret entführt Marie Niehoff in ein düsteres, geheimnisvolles Edinburgh voller Dämonen, Intrigen und moralisch grauer Figuren. Im Mittelpunkt steht Lilian, die wegen ...

Mit Lucifer Ascending – One Sinful Secret entführt Marie Niehoff in ein düsteres, geheimnisvolles Edinburgh voller Dämonen, Intrigen und moralisch grauer Figuren. Im Mittelpunkt steht Lilian, die wegen ihrer dämonischen Seite schon als Kind verurteilt wird und erst mit 25 erfähr, ob sie weiter leben darf. Zwischen Hass, Verlust, Machtspielen und gefährlichen Geheimnissen entspinnt sich eine Geschichte, die vor allem von ihren Charakteren lebt.

Die Figuren sind hier ganz klar das Highlight. Lilian ist eine großartige Protagonistin: nicht perfekt, mit vielen Ecken und Kanten und einer Wut, die absolut nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, was sie durch den Orden erleben musste. Gerade ihr Hass auf die Ordensmitglieder wirkt nie übertrieben oder künstlich dramatisch, sondern ehrlich und glaubwürdig. Gleichzeitig mochte ich auch die Beziehung zwischen ihr und Jupiter sehr gerne. Die Verbindung zwischen den beiden war für mich jederzeit spürbar.

Auch Jupiters Entwicklung fand ich stark geschrieben. Manche seiner Entscheidungen sind zwar echt heftig, aber emotional absolut nachvollziehbar – besonders wenn man bedenkt, dass er jahrelang auf Lilian gewartet hat, nur um sie dann wieder zu verlieren.

Mein persönliches Highlight war allerdings Lucifer. Ab dem Moment, in dem er auftaucht, bekommt die Geschichte eine komplett neue Dynamik. Generell wirft sein Verhalten immer wieder die Frage auf, ob er wirklich so grausam ist, wie der Orden seinen Mitgliedern einredet. Oder ob es da nicht noch viel schlimmere im Hintergrund gibt.

Und seine Kommentare in Lilians Büchern? Absolut genial.

Das Worldbuilding steht eher im Hintergrund. Über die Magie und die Dämonen erfährt man meist nur das Nötigste, der Fokus liegt deutlich stärker auf Beziehungen, Geheimnissen und Intrigen. Mich hat das überhaupt nicht gestört, weil genau diese Charakterdynamiken die Geschichte tragen und spannend machen.

Als Schottland-Fan habe ich natürlich außerdem das Edinburgh-Setting geliebt. Die Atmosphäre passt perfekt zur Geschichte. Dazu kommen die drei unterschiedlichen Perspektiven und die gelungenen Dialoge zwischen den Figuren, die das Lesen sehr lebendig machen.

Eine kleine Sache hat mich allerdings irritiert: Anfangs bekommt Jupiter scheinbar nicht mit, was passiert, wenn Lucifer die Kontrolle übernimmt – später scheint das plötzlich doch anders zu sein. Das wirkte etwas unstimmig.

Trotzdem bleibt für mich am Ende ein richtig starkes Buch mit fantastischen Charakteren, spannenden Beziehungen und jeder Menge Geheimnissen und Intrigen. Fantasy und Magie stehen eher im Hintergrund, aber genau das hat für mich hier perfekt funktioniert

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Mafia-Romance mit tollen Charakteren

NOLA Knights: His to Defend
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Evette versucht nach einer schwierigen Vergangenheit vor allem eines: ihrem Sohn ein sicheres und gutes Leben zu ermöglichen. Als sie dabei auf Sergej trifft, einen mächtigen Mann mit gefährlichem Ruf, ...

Evette versucht nach einer schwierigen Vergangenheit vor allem eines: ihrem Sohn ein sicheres und gutes Leben zu ermöglichen. Als sie dabei auf Sergej trifft, einen mächtigen Mann mit gefährlichem Ruf, geraten ihre sorgfältig aufgebauten Schutzmauern langsam ins Wanken. Zwischen Bedrohungen, Loyalität und knisternder Anziehung entwickelt sich eine Geschichte über Vertrauen und Familie.

Evette war für mich eine wirklich sympathische Protagonistin. Man merkt in jeder Entscheidung, dass ihr Sohn für sie an erster Stelle steht und sie alles tun würde, um ihn zu beschützen. Dadurch wirkte sie authentisch und emotional greifbar.

Sergej dagegen ist eher „Mafia Boss light“ 😂 Zwar wird immer wieder betont, wie einschüchternd und gefährlich er sein soll, aber in der Handlung selbst kam davon für mich etwas wenig rüber. Trotzdem mochte ich ihn, weil er die Menschen, die er liebt, kompromisslos beschützt und insgesamt sehr fürsorglich handelt.

Besonders gefallen haben mir die Nebencharaktere. Die Bodyguards und auch die Köchin haben der Geschichte viel Charme gegeben und viele Szenen angenehm aufgelockert und so dafür gesorgt, dass sich das Hörbuch sehr angenehm hören ließ.

Die Story selbst war zwar teilweise vorhersehbar, hat mich aber trotzdem gut unterhalten. Gegen Ende hätte ich mir allerdings etwas mehr Nervenkitzel gewünscht, weil der zentrale Konflikt letztendlich doch recht unspektakulär gelöst wurde. Da fehlte mir ein bisschen das große Finale.

Obwohl das Buch ein Spin-off einer mir unbekannten Reihe ist, hatte ich nie das Gefühl, dass mir wichtiges Vorwissen fehlt. Die Geschichte funktioniert also problemlos auch eigenständig.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Gelungene Atmosphäre - guter Auftakt

The Crane and the Nightjar
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The Crane and the Nightjar ist der Auftakt einer düsteren Romantasy-Geschichte rund um Zara, die nach ihrer Verhaftung in einem tödlichen Wettbewerb um ihre Freiheit kämpfen muss. Dabei ist sie gezwungen, ...

The Crane and the Nightjar ist der Auftakt einer düsteren Romantasy-Geschichte rund um Zara, die nach ihrer Verhaftung in einem tödlichen Wettbewerb um ihre Freiheit kämpfen muss. Dabei ist sie gezwungen, ausgerechnet mit dem undurchsichtigen Crane zusammenzuarbeiten.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und transportiert die düstere Atmosphäre wirklich gut. Besonders gefallen haben mir außerdem die eingestreuten Infoblöcke zu Kreaturen, Spielregeln und generell zur Welt, weil sie das Ganze greifbarer machen. Ich hätte aber gerne noch etwas mehr über die Magie und ihre Konsequenzen erfahren. Die Grundidee erscheint ziemlich interessant und hätte mehr Raum verdient.

Zaras Entwicklung ist gelungen: Sie braucht zwar gefühlt eine halbe Ewigkeit, um selbst aktiv zu werden, und vertraut dann – entgegen ihrer angeblichen Grundregel – erstaunlich schnell anderen. Ein bisschen widersprüchlich.
Aber insgesamt wirkt ihre Entwicklung nachvollziehbar und nicht komplett aus der Luft gegriffen.

Dieses „tödliche Spiele“-Konzept… ja. Kennt man halt inzwischen. Hier war es für mich leider nicht besonders spannend umgesetzt. Das was danach kam hat mir besser gefallen.

Fazit:
Ein solider Auftakt mit guter Atmosphäre aber Potenzial nach oben. Trotz Schwächen macht das Buch dennoch definitiv neugierig auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Viel Potential und tolle Figuren, aber zu wenig Tempo

The House Witch 1
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Finlay Ashowan bekommt eine Stelle als königlicher Koch am Hof von Daxaria. Was zunächst niemand weiß: Er ist eine Haushexe und besitzt Magie, die besonders mit Heim und Alltag verbunden ist. Während er ...

Finlay Ashowan bekommt eine Stelle als königlicher Koch am Hof von Daxaria. Was zunächst niemand weiß: Er ist eine Haushexe und besitzt Magie, die besonders mit Heim und Alltag verbunden ist. Während er versucht, sich in der Schlossküche und am Hof einzuleben, gerät er zunehmend in politische Intrigen und verschiedene Probleme innerhalb des Palastes.

Die Grundidee finde ich wirklich großartig: eine Haushexe als königlicher Koch – cosy Fantasy mit Magie und Hofleben. Das hat unglaublich viel Potential und der Einstieg macht auch richtig Spaß.

Leider verzettelt sich die Geschichte im Verlauf immer mehr in Nebenhandlungen. Es werden viele Handlungsstränge eröffnet, aber in diesem ersten Band eigentlich keiner wirklich abgeschlossen. Dadurch wirkt die Handlung stellenweise ziemlich zäh und der rote Faden geht verloren – man wartet lange darauf, dass die Geschichte endlich spürbar vorwärtsgeht.

Dann taucht auch noch eine Romanze auf, die auf mich eher erzwungen wirkte – so nach dem Motto: „Eine Story braucht unbedingt eine Liebesgeschichte.“

Außerdem hätte ich mir deutlich mehr Magie gewünscht.

Das große Plus: die Figuren!

Die Charaktere sind wirklich das Highlight des Buches. Sowohl Finley als auch die vielen Nebenfiguren in seinem Umfeld sind liebevoll gestaltet und haben (fast) alle etwas Sympathisches an sich. Das schafft eine sehr gemütliche, cosy Atmosphäre.

Auch der Humor sorgt immer wieder für kleine Schmunzler – auch wenn einige Witze (besonders rund um Namen) teilweise etwas kindisch wirken.


Fazit:

Eine cosy Fantasygeschichte mit tollen Figuren und einer originellen Idee – leider aber etwas zu langatmig erzählt. Mit etwas mehr Tempo, Fokus und Magie hätte das Buch deutlich stärker sein können.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Herrliche Fortsetzung - Chaos vorprogrammiert

Heaven Official's Blessing
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Auch in diesem Band wird die Mission in der Geisterstadt weitergeführt. Dabei lernt Xie Lian nicht nur die „richtige Würfel-Haltung“, sondern trifft auch ein bekanntes Gesicht wieder und stolpert gemeinsam ...

Auch in diesem Band wird die Mission in der Geisterstadt weitergeführt. Dabei lernt Xie Lian nicht nur die „richtige Würfel-Haltung“, sondern trifft auch ein bekanntes Gesicht wieder und stolpert gemeinsam mit dem Windmeister von einer chaotischen Situation in die nächste.

Der siebte Band ist erneut eine wunderbare Fortsetzung mit atemberaubenden Illustrationen und viel Liebe zum Detail. Die Zeichnungen von STARember transportieren die Emotionen der Figuren hervorragend und lassen viele Szenen besonders lebendig wirken.

Obwohl die Handlung – anders als das Cover vielleicht vermuten lässt – größtenteils in der eher düsteren Geisterstadt spielt, gibt es viele humorvolle und chaotische Momente, die die Atmosphäre auflockern. Diese werden durch die zuckersüßen Illustrationen noch einmal besonders hervorgehoben.

Insgesamt wieder eine sehr gelungene Umsetzung der Romanvorlage.

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