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Veröffentlicht am 13.07.2022

Absolute Sogwirkung

Als das Böse kam
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Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, die auch noch so endete, dass ich sofort wissen wollte wie es weitergeht, stand für mich fest, ich will das Buch lesen. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Juno (16), lebt mit ...

Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, die auch noch so endete, dass ich sofort wissen wollte wie es weitergeht, stand für mich fest, ich will das Buch lesen. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Juno (16), lebt mit ihrem Bruder (12) und ihren Eltern auf Nordland, einer kleinen unbewohnten Insel in Schweden. Dort leben sie autark und es gibt Regeln. Eine davon heißt, keiner darf die Insel verlassen. Doch schon länger fragt Juno sich, was drüben am Festland denn so Schlimmes ist? Zu gerne würde sie mal dort hin. Wenn es da nicht diese Regeln geben würde und wenn sie nur schwimmen könnte. Eines Tages jedoch, kommt es zu einem Vorfall, der alles in Frage stellt und zu einer tödlichen Falle wird. ⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Diese Geschichte hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen, was am flüssigen Schreibstil lag, aber auch an dieser Sogwirkung. Man möchte einfach wissen, wie es weitergeht. Zu Beginn wusste man nämlich nicht, wer böse ist und wer es gut meint. Was steckt hinter all dem? Als es dann klar war, blieb der Spannungsbogen trotzdem oben, was mir besonders gut gefiel, sodass ich sehr gerne 5 Sterne vergebe. Meine höchste Auszeichnung für ein Buch, ist allerdings Prädikat Lieblingsbuch und dafür hat es leider nicht ganz gereicht, weil ich mir am Ende noch ein klein wenig mehr Raffinesse in Form eines Twists (ich hatte da so etwas in meinem Kopf), gewünscht hätte. Natürlich ist das Meckern auf hohem Niveau, weil dieser Thriller wirklich sehr gut und spannend ist. Ich wünsche mir, jeder würde dieses Debüt lesen. Ich jedenfalls merke mir zukünftig diesen Autor, weil er mit einer gewissen Leichtigkeit, super Spannung erzeugen kann. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Ein Debüt, das überzeugt, durch Spannung und einen leichten, flüssigen Schreibstil. Rundum gelungen!⁣
Absolute Leseempfehlung!⁣

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Veröffentlicht am 19.06.2022

Leseerlebnis

Ein unendlich kurzer Sommer
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Als Kind von Campern bin ich es gewohnt, auch mal etwas spartanisch die Ferien zu verbringen. Rückblickend habe ich diese Zeit sehr geliebt, so in der Natur. Es gab Luxuscampingplätze, aber auch schon ...

Als Kind von Campern bin ich es gewohnt, auch mal etwas spartanisch die Ferien zu verbringen. Rückblickend habe ich diese Zeit sehr geliebt, so in der Natur. Es gab Luxuscampingplätze, aber auch schon mal etwas Heruntergekommenere, die mehr der Übernachtung dienten, wenn es gen Süden ging. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Auf einen solchen Platz landet Lale. Zunächst noch aus ungeklärten Gründen, hat sie ihren Alltag und ihren Mann hinter sich gelassen. ⁣

Dieser Campingplatz gehört dem alten Gustav und hat auch schon schönere Zeiten gesehen. Alles ist ziemlich marode und bedarf quasi eine Rundumerneuerung. Doch Gustavs Vergangenheit hat aus ihm einen verbitterten, griesgrämigen und unmotiviertem Menschen gemacht. ⁣

Das Schicksal führt diese beiden Menschen zusammen, deren alte Wunden, unter dem Einfluss des anderen, heilen könnten. Ebenso bei Chris, der eines Tages genau dort landet, weil er einen Brief, mit der Anschrift von Gustav, bei seiner verstorbenen Mutter gefunden hat. ⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Für mich ein absolutes Leseerlebnis, natürlich auch unter dem Aspekt, dass ich Camping liebe. Diese Freiheit habe ich auf jeder Seite gespürt. Den Schreibstil habe ich eher als ruhig empfunden, aber gleichzeitig war er auch eindrucksvoll und angenehm. Gen Ende hin wurde es sogar spannend. Die Geschichte hat mit ihren Protagonisten Hoffnung und Lebensmut versprüht und war an manchen Stellen humorvoll, aber auch traurig. Jeder einzelne Charakter hat in dieser Geschichte, seine Daseinsberechtigung und für ein positives Leseerlebnis bei mir gesorgt. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Ich habe gerne in diesem Buch gelesen und damit auch mal wieder in Erinnerungen geschwelgt. ⁣

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Veröffentlicht am 02.05.2022

Habe den Faden verloren...

Schreib oder stirb
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Nachdem mir "Der erste letzte Tag", ein etwas anderer Fitzek, sehr gut gefallen hat, wollte ich schauen, was die Kombination Fitzek/Beisenherz so kann. Beisenherz, der TV Autor, der bestimmt für den gewissen ...

Nachdem mir "Der erste letzte Tag", ein etwas anderer Fitzek, sehr gut gefallen hat, wollte ich schauen, was die Kombination Fitzek/Beisenherz so kann. Beisenherz, der TV Autor, der bestimmt für den gewissen Humor sorgen wird und Fitzek für gute Thrill- Elemente. Das ist es, was ich mir erhoffe. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Carl Vorlau, mysteriöser Patient einer psychiatrischen Privatklinik, behauptet, vor Monaten die siebenjährige Pia entführt und an einen geheimen Ort verschleppt zu haben. Über seine Tat will Vorlau nur mit einem einzigen Menschen reden - dem ebenso humorvollen wie unkonventionell arbeitenden Literaturagenten David Dolla, dem Vorlau ein diabolisches Angebot macht: Der Agent soll ihm einen Verlagsvorschuss von einer Million Euro verschaffen, für einen Thriller mit dem Titel „Ich töte was, was du nicht siehst“. Ein Geständnis in Form eines True-Crime-Romans über das Schicksal der kleinen Pia! ⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Leider kann ich dieses Buch gar nicht richtig bewerten, weil ich irgendwann den Faden verloren habe und ich mir nicht die Mühe gemacht habe, ihn wiederzufinden. Grob überfliegend habe ich das Buch  beendet, weil ich mich häufig erwischt habe, lieber andere Dinge zu tun, als zu erfahren, warum David Dolla in diese Misere geraten ist. ⁣

Schade, denn ich hatte mich wirklich auf jede Menge, und vor allem gute  Situationskomik, mit Thrill-Anteil gefreut. Zu Beginn konnte ich auch noch lachen, aber irgendwann fühlte es sich an, wie  derselbe Witz in Dauerschleife. Vergleiche dienen ja dazu, sich Dinge oder Situationen besser vorzustellen. Mit einer gewissen Übertreibung kann das sogar sehr lustig sein, hier aber war es einfach zu oft (gefühlt jede Seite) oder ich kannte das Vergleichende gar nicht erst. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Leider konnte mich diese Kombi aus Humor und Thriller nicht packen. Ich würde das Ganze als irrsinnig beschreiben, was bestimmt den ein oder anderen gleichzeitig auch wieder neugierig machen könnte. Also, nur zu!⁣

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Veröffentlicht am 02.05.2022

Unverkennbar gut!

Morgen kann kommen
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Nach meinem letzten Jahreshighlight "Es wird Zeit" habe ich mich wieder sehr auf das neue Buch der Autorin gefreut. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort... ⁣

Ein vergessenes Foto im ...

Nach meinem letzten Jahreshighlight "Es wird Zeit" habe ich mich wieder sehr auf das neue Buch der Autorin gefreut. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort... ⁣

Ein vergessenes Foto im Fotodrucker einer Drogerie treiben Ruth in ihre alte Heimat, wo sie einst, aus Enttäuschung und Wut, ihre Schwester zurückgelassen hat und seit dem kein einziges Wort mehr mit ihr gewechselt hat. ⁣

Dort angekommen findet sie nicht nur Antworten, sondern neue Fragen tun sich auf. ⁣
Wer bin ich, wenn ich niemandem mehr gefallen will, und wo will ich hin, wenn ich mir von niemandem mehr sagen lasse, wo es langgeht? ⁣


𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Ildikó von Kürthy schafft es immer, mich mit ihrer unverkennbaren Art zum Lachen und gleichermaßen zum Weinen zu bringen. Sie trifft damit einfach meinen Nerv. Wieder einmal habe ich eine kleine Zeitreise in meine eigene Vergangenheit gemacht, was mir besonders gut gefallen hat. Während des Lesens, saß ich in meinem alten Jugendzimmer. Es roch nach My Melody und Billy Idol, Cindy Lauper und Paul Young schauten mir dabei zu. ⁣
Die Charaktere aus diesem Buch waren alle wieder sehr stark. Allem voran Rudi,  den ich sehr in mein Herz geschlossen habe. Auch auf den liebgewonnenen Erdal, aus den Vorgängern braucht man nicht zu verzichten. ⁣
Rundum ein toller Roman. Ich fühlte mich wahnsinnig gut unterhalten. Dabei wurde gelacht, aber es sind auch Tränen geflossen. In diesem Sinne, singe ich jetzt aus meiner alten "Mundorgel", My Bonnie lies over the ocean... ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Mitreißend, klug, witzig, warmherzig und ein wenig traurig. Eben unverkennbar gut!!! Absolute Leseempfehlung!⁣

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Veröffentlicht am 28.04.2022

Ganz nett, aber zu detailliert

Querbeet ins Glück
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So sehr ich mich auch auf eine Wohlfühlstory gefreut habe, so sehr war mir alles zu detailliert beschrieben. Das zieht die Geschichte unnötig in die Länge. Ich finde schön, wenn man durch Geschichten an ...

So sehr ich mich auch auf eine Wohlfühlstory gefreut habe, so sehr war mir alles zu detailliert beschrieben. Das zieht die Geschichte unnötig in die Länge. Ich finde schön, wenn man durch Geschichten an Wissen bereichert wird, aber hier wurde übertrieben. Wenn bei einer banalen Verletzung haargenau beschrieben wird, wie der Wundrand, etc. aussieht, ist das nicht für die eigentliche Geschichte wichtig. Es füllt nur Seiten. Das ist auch mein Hauptkritikpunkt an dieses Buch. ⁣

Aber auch die Charaktere waren mir nicht wirklich nah. Leider ist das für mich sehr wichtig, gerade wenn eine Liebesgeschichte darin eine Rolle spielt. ⁣
Die Freundschaft und der Zusammenhalt unter den Kleingärtnern wiederum fand ich sehr schön. ⁣

Dadurch, dass ich aber die Geschichte zu langatmig fand, plus der fehlende Zugang zu den Protagonisten, habe ich irgendwann quergelesen. Am Ende bin ich sogar auf das Hörbuch umgestiegen, was mir viel besser gefallen hat, weil die Sprecherstimme genial war. Sie hat sogar den Berliner- und bayrischen Dialekt hervorragend gesprochen. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Eine etwas in die Länge gezogene Geschichte, rund um das Thema Kleingärten, mitten in Berlin, inklusiver Lovestory, die mich aber nicht wirklich packen konnte. Zusammenhalt wird hier groß geschrieben. Zudem eine Menge Wissen über Hühner, Bienen, Gemüse und Co. ⁣

Für mich war keiner charakteristisch wirklich nah. Alle dümpelten nur vor sich hin und die Story bekam dadurch dieses drüberfliegen. Vom querbeet ins Glück zum Querbeetlesen/hören. Trotz allem ist dieses Buch, ohne große Erwartungen,  aber ganz nett für Zwischendurch.

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