So sehr ich mich auch auf eine Wohlfühlstory gefreut habe, so sehr war mir alles zu detailliert beschrieben. Das zieht die Geschichte unnötig in die Länge. Ich finde schön, wenn man durch Geschichten an ...
So sehr ich mich auch auf eine Wohlfühlstory gefreut habe, so sehr war mir alles zu detailliert beschrieben. Das zieht die Geschichte unnötig in die Länge. Ich finde schön, wenn man durch Geschichten an Wissen bereichert wird, aber hier wurde übertrieben. Wenn bei einer banalen Verletzung haargenau beschrieben wird, wie der Wundrand, etc. aussieht, ist das nicht für die eigentliche Geschichte wichtig. Es füllt nur Seiten. Das ist auch mein Hauptkritikpunkt an dieses Buch.
Aber auch die Charaktere waren mir nicht wirklich nah. Leider ist das für mich sehr wichtig, gerade wenn eine Liebesgeschichte darin eine Rolle spielt.
Die Freundschaft und der Zusammenhalt unter den Kleingärtnern wiederum fand ich sehr schön.
Dadurch, dass ich aber die Geschichte zu langatmig fand, plus der fehlende Zugang zu den Protagonisten, habe ich irgendwann quergelesen. Am Ende bin ich sogar auf das Hörbuch umgestiegen, was mir viel besser gefallen hat, weil die Sprecherstimme genial war. Sie hat sogar den Berliner- und bayrischen Dialekt hervorragend gesprochen.
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:
Eine etwas in die Länge gezogene Geschichte, rund um das Thema Kleingärten, mitten in Berlin, inklusiver Lovestory, die mich aber nicht wirklich packen konnte. Zusammenhalt wird hier groß geschrieben. Zudem eine Menge Wissen über Hühner, Bienen, Gemüse und Co.
Für mich war keiner charakteristisch wirklich nah. Alle dümpelten nur vor sich hin und die Story bekam dadurch dieses drüberfliegen. Vom querbeet ins Glück zum Querbeetlesen/hören. Trotz allem ist dieses Buch, ohne große Erwartungen, aber ganz nett für Zwischendurch.
Das tolle Cover, die voll geniale Aufmachung und auch der Klappentext, vor allem der in der Innenklappe, rufen einen förmlich dazu auf, das Spiel mitzuspielen.
𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩:
Es ist ein normaler Arbeitstag. ...
Das tolle Cover, die voll geniale Aufmachung und auch der Klappentext, vor allem der in der Innenklappe, rufen einen förmlich dazu auf, das Spiel mitzuspielen.
𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩:
Es ist ein normaler Arbeitstag. Du siehst auf die Uhr: 4.44. Du checkst deine Mails, und 44 ungelesene Nachrichten warten auf dich. Schockiert realisierst du, dass heute der 4. April ist – der 4.4. Und als du in dein Auto steigst, um nach Hause zu fahren, zeigt der Kilometerzähler 44.444 an.
Zufall? Oder hast du gerade RABBITS für dich entdeckt?
Seit vielen Jahren hat K keine Familie mehr und kann sich nur noch auf zwei enge Freunde verlassen – Chloe und Baron. Gemeinsam sind sie süchtig nach RABBITS. Niemand weiß genau, seit wann dieses geheime Spiel im Untergrund existiert. Wann endlich die nächste Runde beginnt. Wer mitspielt. Was der Gewinner bekommt. Doch diese eine Regel ist klar: Die Spieler dürfen nicht darüber sprechen. Und wer gegen die Regel verstößt, schwebt in Lebensgefahr. So wie ein berühmter Ex-Spieler, der K einen Auftrag erteilt und plötzlich spurlos verschwindet. Alarmiert schlägt K alle Warnungen in den Wind und fängt an, den Hinweisen zu folgen – ohne zu ahnen, dass die gefährlichste RABBITS-Runde aller Zeiten längst begonnen hat.
𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:
Nach dem ersten Kapitel war ich Feuer und Flamme, weil der Autor einen direkt in die Story katapultierte.
Im zweiten Kapitel hatte ich dann plötzlich nur noch Fragezeichen im Kopf, aber im negativen Sinne.
Sehr viel Fachsprache und Fremdwörter, die für mich, in dem Zusammenhang, nicht erklärbar waren.
Nach 100 Seiten, und ich habe wirklich mit mir gehadert, habe ich mich entschlossen das Buch abzubrechen.
Ich hatte mir vorgestellt, es sei ein Thriller, wo man miträtseln und mitfiebern kann.
Aber die Hinweise für Rabbits kamen total unlogisch und aus dem Nichts daher.
Beispiel:
(Achtung Spoiler!)
Der Protagonist "K" erhält zufällig ein Foto von seinen Eltern, aus einem beliebten Kindheitsspiel. Darauf ist eine Frau zu sehen, die Tauben füttert. Eine Taube ist anders als die anderen, woraufhin "K" erstmal googelt. Es handelt sich um eine Wandertaube/Passagiertaube. Zufällig gibt es diese Taubenart aber gar nicht mehr, denn die letzte Wandertaube wurde 1914 gesichtet. Das Foto allerdings ist ist in den 60iger Jahren entstanden. Dies stellt, wie der Autor erklärt, eine Diskrepanz dar, die annehmen lässt, dass es sich hierbei um das Spiel Rabbits handelt. Die Wandertaube und eine Adresse, verborgen in einer verschlüsselten Nachricht auf der Bank, auf der die alte Frau sitzt, führten zu einem Filmplakat im Schaufenster einer Videothek: Passagier 57 mit Wesley Snipes. (Okay?)
Im Abspann des Films ein Hinweis auf den Flugzeugträger, der in Passagier 57 vorkam. (Ernsthaft?) Das wiederum führte "K" zu einer Haltestelle, wo er in einen Bus stieg und solange sitzen blieb, bis er vor einer Mauer voller Graffitis stand. (Hä?)
In den Graffitit war eine Mitteilung verborgen. Diese Mitteilung schickte ihn quer durch die Stadt, bis er in einem Keller landete, wo er letztendlich von der Polizei verhaftet wurde. (Jetzt bin ich raus!)
Trotzdem habe ich erstmal noch etwas weitergelesen, obwohl ich bei diesem Spiel, was für mich nicht richtig greifbar war, an meine Grenzen gekommen bin. Diese Zufälle, wie man Hinweise erhält, waren mir einfach zu hoch und kamen aus dem Nichts.
Aber ich gebe auch zu, dass die vermisste Person, "Alan Scarpio", der Gewinner aus dem 6. Rabbits Spiel, zu finden, auch irgendwie seinen Reiz hat. Leider nicht so stark, um das Buch beenden wollen.
Inzwischen habe ich herausgefunden, dass es wohl hierzu auch einen Podcast gibt. Keine Ahnung, in wie weit es mit diesem Buch/Spiel zu tun hat und ob es evtl hilfreich gewesen wäre, es vorher zu hören. Fakt ist, mir fehlt hier einfach das Verständnis für diese Thematik, wo auch viel Insiderwissen miteinfließt.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass eingefleischte Gamer hier sicherlich ihren Spaß finden werden.
Beispiel:
(Achtung Spoiler!)
Der Protagonist "K" erhält zufällig ein Foto von seinen Eltern, aus einem beliebten Kindheitsspiel. Darauf ist eine Frau zu sehen, die Tauben füttert. Eine Taube ist anders als die anderen, woraufhin "K" erstmal googelt. Es handelt sich um eine Wandertaube/Passagiertaube. Zufällig gibt es diese Taubenart aber gar nicht mehr, denn die letzte Wandertaube wurde 1914 gesichtet. Das Foto allerdings ist ist in den 60iger Jahren entstanden. Dies stellt, wie der Autor erklärt, eine Diskrepanz dar, die annehmen lässt, dass es sich hierbei um das Spiel Rabbits handelt. Die Wandertaube und eine Adresse, verborgen in einer verschlüsselten Nachricht auf der Bank, auf der die alte Frau sitzt, führten zu einem Filmplakat im Schaufenster einer Videothek: Passagier 57 mit Wesley Snipes. (Okay?)
Im Abspann des Films ein Hinweis auf den Flugzeugträger, der in Passagier 57 vorkam. (Ernsthaft?) Das wiederum führte "K" zu einer Haltestelle, wo er in einen Bus stieg und solange sitzen blieb, bis er vor einer Mauer voller Graffitis stand. (Hä?)
In den Graffitit war eine Mitteilung verborgen. Diese Mitteilung schickte ihn quer durch die Stadt, bis er in einem Keller landete, wo er letztendlich von der Polizei verhaftet wurde. (Jetzt bin ich raus!)
Trotzdem habe ich erstmal noch etwas weitergelesen, obwohl ich bei diesem Spiel, was für mich nicht richtig greifbar war, an meine Grenzen gekommen bin. Diese Zufälle, wie man Hinweise erhält, waren mir einfach zu hoch und kamen aus dem Nichts.
Aber ich gebe auch zu, dass die vermisste Person, "Alan Scarpio", der Gewinner aus dem 6. Rabbits Spiel, zu finden, auch irgendwie seinen Reiz hat. Leider nicht so stark, um das Buch beenden wollen.
Inzwischen habe ich herausgefunden, dass es wohl hierzu auch einen Podcast gibt. Keine Ahnung, in wie weit es mit diesem Buch/Spiel zu tun hat und ob es evtl hilfreich gewesen wäre, es vorher zu hören. Fakt ist, mir fehlt hier einfach das Verständnis für diese Thematik, wo auch viel Insiderwissen miteinfließt.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass eingefleischte Gamer hier sicherlich ihren Spaß finden werden.
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:
Ich dachte, das wird was ganz anderes.
Nach 100 Seiten abgebrochen!
"Oh, ich muss aufs Klo", ist ein Mitmachbuch für Kinder ab 2Jahre.
Es hilft Familien in ihrem Alltag, fördert das Körperbewisstsein und schult die motorischen Fähigkeiten. So steht es zumindest hinten ...
"Oh, ich muss aufs Klo", ist ein Mitmachbuch für Kinder ab 2Jahre.
Es hilft Familien in ihrem Alltag, fördert das Körperbewisstsein und schult die motorischen Fähigkeiten. So steht es zumindest hinten auf dem Buch.
Unterstützt wird das Ganze mit entsprechenden Sound.
Die Story dazu ist ganz einfach. Beim Spielen im Kindergarten, entfleucht Greta ein kleiner Pups. Schnell merkt sie, dass sie aus auf's Klo muss. Gerade noch rechtzeitig schafft sie es ihr "kleines und großes Geschäft" zu erledigen. Zum Schluss wird gespült und ganz wichtig, Hände gewaschen. Dann geht's weiter mit Spielen.
Die kindgerechten, niedlichen Illustrationen werden begleitet von einem Vierzeiler in Reimform. Es wird zwar nicht alles namentlich benannt, aber Bilder und Sound sprechen da ihre eigene Sprache.
Bis dahin würde ich noch volle Punktzahl vergeben.
Einzig die Knöpfe (Platinen) zum Drücken der entsprechenden Geräusche, gehen bei meinem Buch etwas schwer, sodass meine Enkelin es gar nicht schafft und ich selbst schon ordentlich drücken muss.
Motorisch also eine große Herausforderung für die kleinen Patschehändchen. Wenn dann aber der passende Sound ertönt, haben groß und klein, eine Menge Spaß.
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:
Schöne Idee für die ganz Kleinen. Bildlich und sprachlich gut umgesetzt. Die Umsetzung der Akustik allerdings, eher eine kleine Herausforderung.
Die Frau mit dem Schild
Wer ist diese Frau, die seit sieben Jahren, tagtäglich, am Bahnhof steht und auf Jim wartet? Als ich von diesem Buch das erste Mal gehört hatte, wusste ich, das könnte ein Jahreshighlight ...
Die Frau mit dem Schild
Wer ist diese Frau, die seit sieben Jahren, tagtäglich, am Bahnhof steht und auf Jim wartet? Als ich von diesem Buch das erste Mal gehört hatte, wusste ich, das könnte ein Jahreshighlight werden. Zumal der Aufkleber auf dem Cover, "der unvergesslichste Liebesroman des Jahres", Hoffnung diesbezüglich verspricht.
𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩:
Mary O'Connor hält jeden Tag Ausschau. Bis ans Ende der Welt wollte Jim mit ihr gehen. Doch seit sieben Jahren ist er spurlos verschwunden. Abends nach der Arbeit geht Mary zum Londoner Bahnhof Ealing Broadway und stellt sich mitten in den Pendlerstrom. In ihren Händen hält sie ein Schild mit den Worten: Komm nach Hause, Jim. Bis ein unerwarteter Anruf ihre Welt auf den Kopf stellt. Sosehr sich Mary innerlich sträubt, sie muss sich endlich dem stellen, was vor all den Jahren passiert ist. Als die Lokalreporterin Alice Mary am Bahnhof begegnet, wittert sie eine gute Geschichte und freundet sich mit ihr an. Kann Alice Jim finden - und ist Mary bereit, die Wahrheit über ihre große Liebe zu erfahren?
𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:
Was war geschehen? Wo ist Jim und lebt er überhaupt noch? All diese Fragen sorgen natürlich für eine gewisse Spannung.
Zu Beginn war ich auch noch richtig begeistert. Auch wenn ich irritiert war, warum Jim manchmal James hieß. Teils in ein und der gleichen Szenerie. Mal James, mal Jim, sodass man es gar nicht zuordnen konnte, warum die Autorin das jetzt so gewählt hat. Für mich war das nicht einwandfrei zu erkennen, auch nicht mit dem Wissen, dass Jim der Spitzname von James ist. Das wollte ich eigentlich außer Acht lassen, da mir die Story noch sehr gut gefiel. Dann wurde sie aber sehr bedrückend und auch irgendwie zäh. Der Drang wissen zu wollen, was geschah, verpuffte mehr und mehr. Natürlich gebe ich auch zu, dass das Weltgeschehen nicht gerade dazu beigetragen hat, mich in diese doch eher bedrückende Geschichte fallen zu lassen, warum ich sie dann auch erstmal pausiert habe.
Danach wieder rein zu finden, fiel mir aber nicht leicht. Ich konnte Mary einfach nicht verstehen.Trotzdem wollte ich wissen, was genau denn nun damals geschah. Habe aber eher distanziert gelesen, sodass sämtliche Emotionen auf der Strecke blieben. Erst am Ende angekommen, wirklich auf den allerletzten Seiten, flackerten die mal kurz auf. Habe mir mehr davon versprochen.
Ein Buch über die Liebe, über Verlust und Akzeptanz.
Fazit:
Meine hohen Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Es war mir einfach zu deprimierend, zu runterziehend, stellenweise langatmig, sodass ich die Lust am Lesen verloren hatte. Von einigen habe ich aber gehört, dass dieses Buch tatsächlich ein Jahreshighlight für sie war. Vielleicht deswegen einfach mal ausprobieren.
𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩:
Anna hat alles, was sie will. Sie hat hart gearbeitet, um Moderatorin des BBC-Mittagsmagazins zu werden, Freunde und Familie vernachlässigt, ebenso Jack, der inzwischen ihr Exmann ist. ...
𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩:
Anna hat alles, was sie will. Sie hat hart gearbeitet, um Moderatorin des BBC-Mittagsmagazins zu werden, Freunde und Familie vernachlässigt, ebenso Jack, der inzwischen ihr Exmann ist. Als sie über einen Mord in Blackdown berichten soll, zögert sie. Denn in der verschlafenen Kleinstadt ist sie aufgewachsen. Und das Opfer ist eine Freundin aus Kindertagen.
DCI Jack Harper hätte nie gedacht, dass er einmal in Blackdown landen würde. Als die Leiche einer jungen Frau entdeckt wird, beschließt er, niemandem zu sagen, dass er das Opfer kannte, dass sie seine Geliebte war – bis er in seiner eigenen Mordermittlung zum Verdächtigen wird. Und mit seiner Exfrau Anna konfrontiert wird.
𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:
"Glaube mir" ist wieder mal ein Thriller, den man sich merken sollte.
Durch die Perspektivwechsel bekam man einen guten Einblick in Jacks und Annas verkorkste Leben, aber auch in deren Vergangenheit, die nach und nach Geheimnisse ans Tageslicht befördert.
Als Leser hat man da unglaublich mitgefiebert, weil man spürt, dass da irgendetwas im Hintergrund lauert. Der Spannungsbogen wurde damit wahnsinnig in die Höhe getrieben. Der daraus abgeschossene Pfeil katapultiert den Leser in ein Finale, dass ich nicht erwartet habe. Bulls Eye! Applaus für diesen Treffer und den grandiosen Plot Twist.
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:
Sehr gut konstruiert, düster und unglaublich spannend.
Absoluter Lesetipp!