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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2025

Berührend und voller Hoffnung

Maikäferjahre
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Warum wollte ich das Buch lesen? ⁣

Dieses Buch wurde mir mit den Worten empfohlen: Wer „Stay away from Gretchen“ mochte, dem wird diese Geschichte ebenso gefallen. Mehr brauchte es tatsächlich nicht, ...

Warum wollte ich das Buch lesen? ⁣

Dieses Buch wurde mir mit den Worten empfohlen: Wer „Stay away from Gretchen“ mochte, dem wird diese Geschichte ebenso gefallen. Mehr brauchte es tatsächlich nicht, um mich für die Story zu begeistern. Susanne Abels Buch hat damals meinen Stempel Prädikat Lieblingsbuch erhalten, weswegen ich jetzt umso neugieriger bin, ob Sarah Höflich es schafft, bei mir ähnliche Gefühle auszulösen. ⁣

Klappentext: ⁣

Frühjahr 1945, Europa ist zerstört. Anni flieht mit ihrer kleinen Tochter und dem halbjüdischen Geiger Adam aus dem brennenden Dresden, quer durch das besetzte Land - auf der Suche nach einer sicheren Zuflucht.⁣
Ihr geliebter Zwillingsbruder Tristan ist als junger Luftwaffenpilot nur knapp dem Tod entronnen und befindet sich in britischer Kriegsgefangenschaft. Der Schwerverletzte verliebt sich in die⁣
Krankenschwester Rosalie und muss mit heftigen Anfeindungen umgehen⁣
Nie hören die Geschwister Anni und Tristan auf, sich Briefe zu schreiben - in der verzweifelten Hoffnung, der jeweils andere mögenoch leben.⁣

Eigene Meinung: ⁣

Zwillinge haben häufig diese ganz besondere Verbindung. Auch Anni und Tristan teilen sie schon seit Kindertagen. Hier trennen Anni und Tristan Welten – durch den Krieg und die räumliche Distanz. Trotzdem sind sie sich sehr nah. In ihren Briefen erzählen sie einander, wie es ihnen gerade ergeht und wie sehr sie sich vermissen. Das fand ich sehr berührend,  auch dass der Titel des Buches hier eine große Bedeutung spielt. In abwechselnden Kapiteln habe ich aus ihren Perspektiven erfahren, was sie erleben.⁣
Anni ist zu Hause in Dresden und schwanger von Fritz, der ebenfalls in den Krieg gezogen ist. Auch ihr Bruder Tristan ist im Einsatz. Als Luftwaffenpilot wird er bei einem Einsatz in England schwer verletzt und gerät in Kriegsgefangenschaft. Dort verliebt er sich in die Krankenschwester Rosalie. Ab diesem Zeitpunkt hat mich die Handlung richtig gepackt. Sehr gerne habe ich ihre Kapitel gelesen, weil mir die beiden Charaktere sehr nahegingen.⁣
Während sich Tristan und Rosalie ihrer verbotenen Gefühle bewusst werden, wird Dresden bombardiert. Anni bleibt keine Wahl: Sie muss mit ihrer inzwischen geborenen Tochter fliehen und mit Adam, dem halbjüdischen Musiker, den ihr Vater versteckt hielt. Diese Reise war für alle Beteiligten hart, auch für mich und zeigt einmal mehr, was der Krieg aus Menschen macht: Er weckt Dämonen, schürt Schuldgefühle und sorgt für Hunger, Schmerzen und Angst. Von Trauer und Verlust ganz zu schweigen. Und dennoch war es auch hier schön zu lesen, wie viel Hoffnung Anni, Adam, Tristan und Rosalie sich bewahren. Das hat mich sehr berührt und mitgerissen, sodass ich das Buch gerne zu Ende gelesen habe. Einen Kloß im Hals hatte ich am Schluss auch.⁣
Ich finde jedoch, dass man es nicht ganz mit „Stay away from Gretchen“ vergleichen kann, da Höflichs Roman ausschließlich in der Vergangenheit spielt und keine Gegenwartsebene enthält. Bleibt die Frage: Hat es mich trotzdem genauso begeistert? Die Antwort lautet: fast! Sehr gerne vergebe ich daher 4 Sterne. ⁣

Fazit: ⁣

Eine berührende, aber hoffnungsvolle Geschichte über Zwillinge, die durch den Krieg getrennt sind.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Mochte ich nicht, deswegen abgebrochen

Letztes Kapitel: Mord
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

In der heutigen Zeit kommt wohl keiner mehr an Künstlicher Intelligenz (KI) vorbei. Insbesondere ChatGPT haben bestimmt viele auf ihren Handys. Also steht das Thema ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

In der heutigen Zeit kommt wohl keiner mehr an Künstlicher Intelligenz (KI) vorbei. Insbesondere ChatGPT haben bestimmt viele auf ihren Handys. Also steht das Thema definitiv im Trend. Als mir dieses Buch vorgeschlagen wurde, war ich neugierig – es klang irgendwie interessant. Andererseits hatte ich schon eine Vorahnung, dass es eventuell schwierig werden könnte. Meine Hoffnung war aber: DAS WIRD RICHTIG GUT! Zumal ich dabei auch an frühere Bücher von Guillaume Musso denken musste – und die habe ich geliebt! ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Paris, 2024. Der berühmte Schriftsteller Max Guerarida wird seit seiner Scheidung von einer Schreibblockade geplagt, dabei ist sein neuer Roman längst überfällig. Erst ein geheimnisvoller neuer Nachbar weckt endlich wieder Maxʼ Neugierde. Dann gibt ein Freund ihm den Tipp, die künstliche Intelligenz ChatGPT zu nutzen, um wieder einen Zugang zum Schreiben zu finden.

Doch aus der nüchternen Zusammenarbeit mit der KI wird bald etwas ganz anderes: Max gibt seiner virtuelle Muse den Namen Loïe. Mit ihrer Stimme im Ohr folgt er seinem Nachbarn und findet immer mehr über den Unbekannten heraus. Hütet er ein dunkles Geheimnis? Angetrieben von Loïe, die ein beunruhigendes Verständnis der menschlichen Natur zu haben scheint, macht Max aus seinen Recherchen einen Roman. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität immer weiter – bis die Polizei in der Wohnung des Schriftstellers eine übel zugerichtete Leiche findet. Von Max selbst gibt es nicht die kleinste Spur …

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

❗️Abbruch nach 42 Seiten❗️⁣

Leicht geschockt war ich schon zu Beginn: In der Anmerkung zur Geschichte erfährt man nämlich vom Autor, dass tatsächlich mit ChatGPT gearbeitet wurde. Ich war irgendwie im Glauben, alles sei frei erfunden – auch die Chatbot-Szenen. Aber diese wurden 1:1 übernommen und kursiv dargestellt. Leicht verwirrt bin ich dann in die Geschichte gestartet – aber in welche eigentlich? Nichts passte zum Klappentext, weshalb ich annahm, dass es sich um eine Geschichte in der Geschichte handeln müsse. ⁣

Mit dem zweiten Kapitel ging es dann los – zumindest bekam ich da eine Vorstellung, wie die Story zum Klappentext passen könnte. Aber ich muss leider zugeben: Dieses Buch ist nichts für mich. Das habe ich gemerkt, als ich mich, angekommen beim fünften Kapitel, wieder am Anfang befand – in dieser „komischen“ Geschichte. ⁣

Leider war mir das alles zu verwirrend, auch wenn es den Zeitgeist trifft. Meine Entscheidung, das Buch abzubrechen, fiel mir daher nicht schwer. Ich möchte mich beim Lesen einfach nur unterhalten lassen – und mich nicht seitenweise hineinfuchsen müssen, um alles zu verstehen. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Mochte ich nicht – ⁣
deshalb abgebrochen!

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Bin dieses Mal leider enttäuscht 😞

Leb wohl, Schwester
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

… weil ich die Thriller von Sabine Thiesler sehr mag, vor allem die, in denen Commissario Neri ermittelt. Zudem klingt der Klappentext doch wohl richtig gut, oder? ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

… weil ich die Thriller von Sabine Thiesler sehr mag, vor allem die, in denen Commissario Neri ermittelt. Zudem klingt der Klappentext doch wohl richtig gut, oder? ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Ein Liebespaarmörder und ein einsames toskanisches Frauenkloster - Commissario Neris schwerster Fall!
Ein kleines Zelt, idyllisch am Waldrand, mit herrlichem Blick über die Hügel der Toskana. Dort verbringt das junge deutsche Paar Anne und Michael wunderschöne Urlaubstage. Bis sie eines Nachts grausam ermordet werden. Commissario Neri ist entsetzt. Geht wieder ein Liebespaarmörder um, wie einst das Monster von Florenz? Tatsächlich schlägt der Täter schon kurz darauf wieder zu. Zum Glück hat Neri bei seinen Ermittlungen tatkräftige Unterstützung durch eine neue junge Kollegin, Romina Roselli. Eine Spur führt die beiden schließlich in ein einsames Frauenkloster …

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Diese Rezension fällt mir wirklich schwer und tut mir fast ein wenig Leid, aber mir hat dieser Fall leider gar nicht gefallen. Erst einmal möchte ich sagen, dass ich finde, dass Sabine Thiesler schreiben kann. Zumindest mir gefällt das richtig gut. Dabei liebe ich ihre knackigen, kurzen Kapitel und auch ihre Fälle, die vor allem in letzter Zeit ganz schön heftig geworden sind. Neri, seine Frau und das toskanische Setting fühlen sich dabei wie Familie und Heimat an, auch wenn Neri gefühlt schon seit Jahren, kurz vor der Rente steht. Mir soll es recht sein.⁣
Kommen wir zu der Kritik.⁣
Zu Beginn war ich noch vollkommen begeistert. Da gab es einen Moment, der mich überrascht hat, und auch der eigentliche Fall versprach spannend zu werden, auch wenn man gleich schon wusste, wer die Täterin ist. Nachdem der zweite Teil begann (Seite 241) war es allerdings mit meiner Begeisterung vorbei. Da zog sich die Geschichte und es kamen auch keine neuen Erkenntnisse. Wie auch, die Täterin kannte man ja und man wusste auch relativ schnell warum. Wenn man unter den Umständen bedenkt, dass das Buch 620 Seiten hat, kann man sich sicherlich vorstellen, wie es mir die restlichen 380 Seiten ergangen ist. Zudem hatte ich meine Probleme mit Stefania. Ihre Handlungen und Denkweisen haben mich häufig die Augen verdrehen lassen. Kinnlade herunterklappen wäre mir lieber gewesen, stattdessen musste ich mich aber leider durch die Geschichte quälen. Ich finde es wirklich schade, weil ich Sabine Thieslers Thriller sonst sehr mag. Ich gehe davon aus, dass Neri vermutlich  noch lange nicht in seinem wohlverdienten Ruhestand entlassen wird, weswegen ich ihn beim nächsten Mal nochmal gerne begleiten würde. Einfach um zu schauen, ob der nächste Thriller wieder meinen Erwartungen entspricht. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Bin dieses Mal leider enttäuscht 😞 ⁣

2,5☆

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Taschentuchalarm!

Pack Up the Moon
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Es war nicht das Cover, was mich angesprochen hat, denn das finde ich tatsächlich ein wenig unscheinbar, sondern eher der Klappentext. Sofort musste ich an "P.S. Ich ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Es war nicht das Cover, was mich angesprochen hat, denn das finde ich tatsächlich ein wenig unscheinbar, sondern eher der Klappentext. Sofort musste ich an "P.S. Ich liebe dich" denken. Damals mochte ich die Geschichte und auch den Film dazu sehr. Klar möchte man keine gleiche Story, aber ein ähnliches Gefühl beim Lesen wäre toll. Deswegen wollte ich dieses Buch lesen. ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: ⁣

Joshua und Lauren sind das perfekte Paar, frisch verheiratet und bis über beide Ohren verliebt. Doch dann wird bei Lauren eine unheilbare Krankheit diagnostiziert. Während Laurens Zustand sich verschlechtert, ringt Joshua damit, eine Zukunft ohne sie zu akzeptieren. Wie soll er nur ohne seinen wichtigsten Menschen weiterleben? Jemals wieder Freude empfinden, lachen, lieben? ⁣
Aber Lauren hat einen Plan. Sie hinterlässt ihm Briefe für jeden Monat nach ihrem Tod, die ihn durch Schmerz, Wut und Trauer führen. Zwölf Briefe, die ihn auf eine herzzerreißende, schöne und oft witzige Reise führen, um wieder Mut zum Leben zu finden. Und während die Trauer langsam Platz für Lachen und neue Menschen in seinem Leben macht, lernt Joshua Laurens wertvollste Lektion: Der Weg zum Glück folgt keiner geraden Linie.⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:⁣

Die Geschichte beginnt auf Seite 7 und auf Seite 8 habe ich schon gewusst, das wird emotional. Man bekommt Einblicke in verschiedene Perspektiven. Da haben wir die noch lebende Lauren, die ihrem toten Vater Briefe schreibt, in denen man viel über ihre Gefühlswelt erfährt. Vor ihrer Krankheit, aber auch währenddessen. Wie sehr Josh und sie sich geliebt haben. Dann die 12 Briefe, die sie Josh schreibt, mit jeweils einer Aufgabe für ihn. Laurens Sicht wechselt sich mit der von Josh' ab. Bei ihm erfahren wir, wie er mit der Trauer umgeht und auch wie er die vorgegebenen Aufgaben erfüllt. Durch diese Wechsel habe ich ein sehr gutes Gespür für die Beiden bekommen, sodass sie mir sehr nahe waren. Josh allerdings immer ein wenig mehr. Laurens Briefe zu ihrem Vater mochte ich anfänglich noch, aber mit der Zeit waren sie mir oft zu ausschweifend und ich hatte das Gefühl, dass sich Manches auch doppelte. Dagegen Josh, von ihm wollte ich immer mehr wissen. Er hat, bei seinem Weg der Trauerbewältigung, Menschen getroffen, die zum Teil auch mein Herz berührt haben, einfach weil sie für Josh da waren. Immer mal wieder hatte ich einen Kloß im Hals oder es flossen sogar Tränchen. Und trotz aller Traurigkeit hatte ich nie das Gefühl, diese Geschichte ist runterziehend, denn es gab auch lustige Szenen. Auch wenn ich anfänglich noch gedacht habe, dass genau diese fast ein wenig klamaukig wirkten, muss ich jetzt aber sagen, sie waren genau richtig für dieses Buch. Dann ging es Richtung Ende. Es fehlte noch der 12. Brief, die Aufgabe war mir klar und was ich zu diesem Zeitpunkt vielleicht schon geahnt hatte, aber es noch nicht wahrhaben wollte, bald muss ich alle gehen lassen. Und dann sind bei mir alle Dämme gebrochen. Stellenweise konnte ich nicht weiterlesen, einfach vor lauter Tränen. Ich hatte sogar Halsschmerzen vom Weinen. Diese Geschichte ist so emotional, da würde ich behaupten, die lässt keinen kalt oder besser gesagt, auch bei einem "Stein" würden Tränen kullern.⁣
Obwohl ich etwas zu Meckern hatte, ja, es gab ein paar kleine Längen, möchte ich keinen Stern abziehen, da die Geschichte mich, auch noch nachhaltig, sehr berührt. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Eine seeeehr emotionale Geschichte über Trauer, das Loslassen, aber auch voller neuer Hoffnung. Absolute Leseempfehlung! Taschentücher gleich mit kaufen! ⁣

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Hier fehlt es an Spannung

Ein Schrei, den niemand hört
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Ich fand die Idee gut, traumatisierter Polizist in Auszeit, mit drei kleinen Kindern, wieder zu einem Einsatz zu schicken. In meinen Augen bietet es viel Potenzial ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Ich fand die Idee gut, traumatisierter Polizist in Auszeit, mit drei kleinen Kindern, wieder zu einem Einsatz zu schicken. In meinen Augen bietet es viel Potenzial zum Mitfiebern. Und mit den Kindern, na ja, davon bin ich eh ein riesiger Fan. Zudem ist das ganze ein Reihenauftakt und vielleicht mag ich es ja. ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Nach dem Verschwinden seiner Frau lässt Detective Inspector Robert Kett alles hinter sich und zieht mit seinen drei kleinen Töchtern von London ins Städtchen Norwich. Vierzehn Wochen sind seit Billies Entführung vergangen, aber noch immer gibt es keine Spur. Es soll eine Auszeit werden, denn seine Kinder brauchen ihn. Doch bei seiner Ankunft wird er mit einem weiteren Vermisstenfall konfrontiert: Die 11-jährige Maisie, die ihr Taschengeld mit Zeitungsaustragen aufbessert, ist von ihrer letzten Tour nicht zurückgekehrt. Kett hat schon einmal einen entführten Jungen gesund wieder nach Hause gebracht und nimmt trotz seiner Sorge um Billie und seine Töchter die Ermittlungen auf. Er ahnt nicht, dass er in einen der dunkelsten Fälle seiner Karriere hineingezogen wird.

⁣𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

An sich eine gute Idee für einen Reihenauftakt. Detektiv Chief Inspektor Kett, Vater von 3 kleinen Kindern, deren Mutter immer noch vermisst wird, wird trotz Auszeit zu einem Fall gerufen. So gut die Story auch anfing und so gut sie auch endete, hat es mir dazwischen aber an Spannung gefehlt. Obwohl das Buch nicht dick ist, gab es trotz dessen viele Längen. Interessant wurde es erst wieder 50 Seiten vor Schluss. Dazwischen musste eins der Kinder ständig aufs Klo. Klett, der zwischen der Vaterrolle und der Ermittlung an seine Grenzen kam und ein/zwei Verdächtige. All das wurde aber zu langweilig inszeniert, sodass bei mir der Lesespaß ein wenig auf der Strecke blieb. Auch, wenn mich natürlich interessiert, ob die Mama noch jemals gefunden wird, reizt mich persönlich der zweite Band nicht mehr so sehr. Schade! ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Nicht schlecht, aber ohne Spannung. Von Mitfiebern war hier keine Rede. Zumindest tröstet das Ende ein wenig und macht den ein oder anderen sogar neugierig.

2,5☆

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