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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2020

Wunderschön mit viel Humor und Gefühlen

Feeling Close to You
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Dieses Buch ist so wunderhübsch, und zwar aus jeder Sichtweise. Zunächst das Cover - ein Traum🥰, der Schreibstil ganz große Klasse, gefühlvoll und mitreißend, humorvoll und tiefgründig. Dann die Geschichte, ...

Dieses Buch ist so wunderhübsch, und zwar aus jeder Sichtweise. Zunächst das Cover - ein Traum🥰, der Schreibstil ganz große Klasse, gefühlvoll und mitreißend, humorvoll und tiefgründig. Dann die Geschichte, einfach wunderschön, das Thema toll gewählt, interessant und mal was neues. Und dann die Charaktere... schon in der Leseprobe habe ich mich in die beiden Hauptfiguren verguckt und sie haben bis zum Schluss gehalten was ich mir von ihnen versprochen habe. Dazu kamen dann aber noch tolle Nebenfiguren, mit Alice und den Mitbewohnern von Parker hatte man einfach nur Spaß.

Ich fand das Buch ganz große Klasse, lustig von der ersten bis zur letzten Seite, mit ganz viele sympathische Figuren und starken Gefühlen und ich würde es direkt nochmal kaufen. Ich habe mich schon in der Leseprobe verliebt und bin es jetzt, nach dem Ende immer noch😍 Danke für diese tolle Geschichte, ein absolutes Highlight für mich! Von mir 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.02.2020

Leider nicht so meins

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
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Wie viele andere wurde ich vor einigen Jahren vom Hype um dieses Buch angesteckt und habe es gelesen, jetzt einige Jahre später konnte ich mich nicht mehr so ganz daran erinnern und dachte ich lese es ...

Wie viele andere wurde ich vor einigen Jahren vom Hype um dieses Buch angesteckt und habe es gelesen, jetzt einige Jahre später konnte ich mich nicht mehr so ganz daran erinnern und dachte ich lese es nochmal. Dabei ist mir dann leider auch wieder klar geworden, warum dieses Buch für mich seinem Hype nicht so ganz gerecht wurde.
Zunächst zum Inhalt: Es geht um die 16-jährige Hazel welche an Lungenkrebs leidet und in ihrer Selbsthilfegruppe auf den 17-jährigen Augustus trifft, welcher nach einer Krebserkrankung ein Bein amputiert bekommen hat. Im Laufe des Buches entwickelt sich zwischen den beiden eine (tragische) Liebesgeschichte. Eine Reise nach Amsterdam und ein Geheimnis auf Augustus Seite kommen zudem noch vor.
Das Buch hat es geschafft, mich emotional an einigen Stellen stark zu berühren und auch Tränen flossen hier und da.
Dennoch war dieser Roman einfach insgesamt nicht so mein Ding. Dies hängt mMn vor allem mit folgendem zusammen:
Zunächst habe ich ein Problemchen mit dem Schreibstil. Obwohl man flüssig und gut in der Geschichte mitkam gab es immer mal wieder Stellen, Sätze/ Ausdrücke, die mich persönlich einfach gestört haben. Den Humor fand ich an einigen Stellen schlicht unpassend und insgesamt fand ich einige Äußerungen recht grob.
Dann hatte ich ein Problem mit der Protagonistin - Hazel. Ich hatte immer wieder das Gefühl sie verstanden zu haben und mich endlich in sie hineinversetzen zu können und dann kamen wieder Stellen an denen sie sich einfach völlig untypisch für das Bild, dass ich zu dem Zeitpunkt von ihr hatte, verhalten hat. Das fand ich etwas schade.
Dann fand ich die Figuren teilweise etwas zu Klischeehaft, insbesondere ihre Mutter, die Hazel auf keinen Fall aus den Augen lassen will. Einen wirklichen "Feind" gab es nicht - außer vlt den Holländer oder eben den Krebs. Spannung fehlte für mich ebenso, einiges war für mich doch recht vorhersehbar, wirkliche Überraschungsmomente gab es selten bis gar nicht.
Leider ist das Thema auch nicht so ganz mein Ding, habe das Buch wie gesagt auch nur des Hypes wegen gekauft.

Dennoch finde ich, dass man Das Schicksal ist ein mieser Verräter auf jeden Fall mal angeschaut haben sollte. Es hat an einigen Stellen seinen Reiz, auch wenn es mich nicht so auf der passenden Wellenlänge erwischt hat, und ist thematisch doch eher aus der selteneren Sorte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2020

Spannend bis zum Schluss, sehr stark geschrieben

Incendium
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"Incendium" handelt zunächst von dem Journalisten Thomas, der ein scheinbar geheimgehaltenes Phänomen entlarven will, dabei aber in etwas viel größeres hineingezogen wird. Russlands Geheimorganisationen, ...

"Incendium" handelt zunächst von dem Journalisten Thomas, der ein scheinbar geheimgehaltenes Phänomen entlarven will, dabei aber in etwas viel größeres hineingezogen wird. Russlands Geheimorganisationen, ein Nomadenstamm, das ein oder andere Feuer und etwas Übernatürliches spielen ebenso eine Rolle.

Der Schreibstil war top, es gibt einige schöne Stellen zum Zitieren^^ interessante Gedankengänge und tolle Beschreibungen der verschiedensten Szenarien.

Spannung wurde bereits recht schnell erzeugt und bis zum Ende des Buches beigehalten.

Recht viele Sichtwechsel machten zwar den Einstig in diesen Thriller etwas schwierig und es dauerte einige Seiten bis man einen groben Überblick über die Figuren hatte, wurden aber im Laufe des Buch ein wichtiger Bestandteil. Man verfolgt das Geschehen aus allen möglichen Richtungen, immer wieder kommen auch neue dazu und trotzdem kommt man nicht hinter die "Lösung" sondern bekommt nur neue Inputs, Informationen,... und es kommen immer wieder neue Fragen auf.

Einige der Charakter habe ich direkt, andere etwas später ins Herz geschlossen. Manche auch nicht... aber dennoch waren sie alle recht gut dargestellt. Die meisten hatten eine bestimmte Tiefe, was ich gut finde. Gerade Thomas hat einen echten Wandel vollzogen.

Thematisch gesehen finde ich das Buch recht aktuell - auch wenn ich nicht so sehr auf Übernatürliches stehe, was es in diesem Fall eine sehr schöne und recht einzigartige Art, die Probleme der Menschheit aufzuzeigen.

Insgesamt war "Incendium" für mich ein bisher recht einzigartiges Werk. Ca. 500 Seiten gepackt mit Spannung, tollen Charakteren und interessanter Recherche - ich bin beeindruckt! Obwohl ich mit dem Ende und der "Aufklärung" nicht hunderprozentig glücklich bin, ist es für mich doch ein Thriller der seine 5***** verdient!

Empfehlen würde ich diese Buch nicht für Menschen mit schwachen Nerven. Es fließt doch recht viel Blut - aber für alle denen dies nicht ausmacht von meiner Seite eine klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2020

Ein ganz besonderer New Adult Roman

Hope und Dean forever - Eine große Liebe
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Das Buch "Hope und Dean Forever" besteht aus drei New Adult Romanen. Der erste ist aus Sicht von Sky, der weiblichen Protagonistin geschrieben und war für mich die "Hauptgeschichte". Der zweite, aus Sicht ...

Das Buch "Hope und Dean Forever" besteht aus drei New Adult Romanen. Der erste ist aus Sicht von Sky, der weiblichen Protagonistin geschrieben und war für mich die "Hauptgeschichte". Der zweite, aus Sicht von Dean, dem männlichen Protagonisten und der dritte, aus Sicht von David, dem besten Freund von Dean, waren für mich eher wie ein Bonusteil.

Gut gefallen haben mir die Hauptfiguren des Romanes. Sky war mir direkt sehr sympathisch und ich konnte mich recht gut in sie hineinversetzen und auch Dean wurde im Laufe der Story immer "netter".

Was für mich diesen NA Roman jedoch insbesondere zu etwas besonderem gemacht hat, ist es, wie "ernste" Themen behandelt wurden. Anstatt allzu "Sexüberladen" zu sein, wurden die Gefühle bewusst aufgebaut. Häufige Rückblicke bzw. Erinnerungen an das, was in der Kindheit der Figuren passiert ist, verleihen dem Roman eine ganz besondere Tiefe - etwas, das ich von den meisten Romanen dieses Genres gar nicht kenne.

Zudem hat mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Ernste Dinge wechseln sich mit vielen witzigen Szenen und schön bedachten Wortgewandheiten ab. Hinzu kommt ein leichtes Feeling von einem "Krimi" an einigen Stellen.

Das Sahnehäubchen waren für mich dann noch die zwei weiteren Geschichten, die ich -wie bereits angemerkt- eher als Bonusmaterial sehe. Würde ich diese als eigene Romane bewerten, würde zumindest der zweite einen deutlichen Abzug bekommen, da hier oftmals einfach Dialoge etwas umgeschrieben wurden und mir persönlich an einigen Stellen noch tiefere Gefühle fehlen. Als Bonus und Weiterführung im Buch aber top gelungen.

Insgesamt wurde ein eigentlich sehr ernstes und trauriges Thema sehr gekonnt in eine wunderbare Liebesgeschichte eingebunden. Ich kann dieses sehr vielseitige und facettenreiche Buch nur absolut weiterempfehlen.

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