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Veröffentlicht am 03.03.2026

Klasse Unterhaltung mit Avatar-Flaire

Empire of Whispers and Shadows
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Das Setting in diesem Buch ist eine Mischung aus dem historischen Japan und Avatar-Der Herr der Elemente. Dieses Gefühl hat sich bei mir beim Lesen sofort eingestellt, als wir in den Tempeln der Assassinen ...

Das Setting in diesem Buch ist eine Mischung aus dem historischen Japan und Avatar-Der Herr der Elemente. Dieses Gefühl hat sich bei mir beim Lesen sofort eingestellt, als wir in den Tempeln der Assassinen begonnen hatten. Diese gleichen vom Ort und Aufbaue nämlich ziemlich den Tempeln der Luftnomaden und fast hätte man erwarten können, Aang auf seinem Luftball durch die Szenerie wirbeln zu sehen!
Saya ist eine wilde Mischung aus einer knallharten Assassinin, viel Trauma und noch mehr Bindungsängsten. Ich fand es ungemein tröstlich mal von einer Assassinin zu lesen, deren mentale Probleme sie tatsächlich in ihrem (beruflichen) Leben beeinflussen. Gleichzeitig tat sie mir beim Lesen so Leid und ich konnte mich teilweise zu gut in sie hineinversetzen.
Mit Teno erhalten wir den männlichen Gegenpart, der in meinen Augen noch etwas mehr Farbe in der Charakterzeichnung hätte vertragen dürfen, aber meine Güte - süß ist er ja auf jeden Fall!
Die Werbung des Buches fußt ja sehr drauf, dass er auf ihrer Todesliste steht und sie sich beide richtig hassen. Die dazugehörige Tension und Gefühle habe ich leider nur bedingt wahrnehmen können. Das lag aber nicht am Buch an sich, denn es hat mir beim Lesen viel Freude bereitet und gerade ab der Hälfte wurde es dann so spannend und schnell und ich konnte es kaum aus der Hand legen!
Einen Teil der Auflösung habe ich kommen sehen - was ich aber nicht schlimm fand, ganz im Gegenteil. Ich habe mich gefreut, dass meine Vermutung bestätigt wurde. Ein anderer Teil der Auflösung hat mich dann überrascht. Und der Cliffhanger war einfach nur fies. Ob Ursa das mit Absicht macht?
Ich bin so gespannt auf den zweiten Band!

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Zum Wegträumen

Avelora - Das Internat der magischen Pferde
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Avelora ist quasi ein Must-Read für pferdebegeisterte Kinder und für alle denen bei Harry Potter die Thestrale zu unpferdehaft waren.
In diesem Buch begleiten wir Reena, die mit 11 Jahren herausfindet, ...

Avelora ist quasi ein Must-Read für pferdebegeisterte Kinder und für alle denen bei Harry Potter die Thestrale zu unpferdehaft waren.
In diesem Buch begleiten wir Reena, die mit 11 Jahren herausfindet, dass sie magische Fähigkeiten hat und diese nur mit ihrem Seelenpferd zusammen benutzen kann. Dieses Seelenpferd soll sie auf dem Internat Avelora finden. Die Pferde hätten mich in dem Alter damals völlig in den Bann gezogen, denn es gibt sie mit Blumen in der Mähne, Hörnern, Flügeln, Streifen im Fel und sowieso in allen Regenbogenfarben oder noch mit der Fähigkeit zum Seepferd zu werden. Ich mochte die Freundesgruppe um Reena und allein ihre Pferde sind ja zum Dahinschmelzen. Ich hätte echt gerne Sis Pferd als Seelenpferd.
Es ist natürlich auch ein wenig kitschig und die Parallelen zu Harry Potter sind manchmal geradezu zu offensichtlich (Was auch ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist). Aber hat es Spaß gemacht beim Lesen? Ja hat es! Will ich Band 2 lesen um zu wissen, was es mit dem Cliffhanger auf sich hat? Unbedingt!
Außerdem ist es traumhaft gestaltet. Es gibt diese wunderschöne Gestaltung der hinteren Innenklappe und sogar eine Karte vorne drinnen. Die Kapitelzierden sind auch Pferde und dann lag dem Buch auch noch einen Stickerbogen bei! I can't! Das ist so schön!

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Hazel und die Leseflaute

Das Dreizehnte Kind
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Da ist es - der Grund meiner Leseflaute im Februar.
Es begann alles so verheißungsvoll. Hazel - die Patin des Totengottes und ein dreizehntes Kind. Der Totengott selbst, der ihr ein beispielloses außergewöhnliches ...

Da ist es - der Grund meiner Leseflaute im Februar.
Es begann alles so verheißungsvoll. Hazel - die Patin des Totengottes und ein dreizehntes Kind. Der Totengott selbst, der ihr ein beispielloses außergewöhnliches Leben als Heilerin vorherbestimmte und ihr die herrlichsten Kuchen zum Geburtstag zauberte.
Und zu Beginn mochte ich es auch total gerne.
Ich bin bis zu 30% nur so durch die Geschichte durchgeflogen.
Aber dann gab es Komplikationen.
Einerseits ist Hazel ein kluges begabtes Mädchen, mit einem außergewöhnlichen Heiltalent gesegnet und ihre Beziehung zu ihrem Paten war so eine süße zarte wachsende Bindung.
Doch wenn es die Story voranbringt, darf Hazel die naivsten, ihrer Persönlichkeit komplett entgegengesetzten Entscheidungen treffen, die schon an pure Dummheit grenzen.
Und da war es bei mir aus. Ohne meine Buddyreadpartnerin hätte ich es abgebrochen.
Und dann kam auch noch eine völlig merkwürdige spicy Traumszene mit dazu, die es nicht gebraucht hätte und die auch nicht zur Geschichte gepasst hat. Generell strotzte es ab ca. 70% nur so von Klischees und ich war dann leider recht erleichtert als es vorbei war.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Cozy und weihnachtlich

Good Spirits
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Die Story spielt in der Vorweihnachtszeit aber ich fand die weihnachtlichen Vibes um ehrlich zu sein nicht so überbordend, dass man es nicht auch irgendwann anders lesen könnte. Ich mochte Harriet echt ...

Die Story spielt in der Vorweihnachtszeit aber ich fand die weihnachtlichen Vibes um ehrlich zu sein nicht so überbordend, dass man es nicht auch irgendwann anders lesen könnte. Ich mochte Harriet echt gerne. Ihren Drang es immer allen recht machen zu wollen, kann ich gut nachvollziehen und war daher auch entsprechend gespannt, warum ausgerechnet sie jetzt vom Geist der Weihnacht heimgesucht wurde.
Apropos Geist der Weihnacht: Die Beschreibung des Jeneits in dem die Geister in dem Weihnachtsbüro arbeiten müssen, inklusive Warteraum und Bearbeitung der Anträge - das fand ich wirklich gut. Und dass es eben nicht nur einen Weihnachtsgeist. Das Konzept fand ich gut.
Nolan war mir am Anfang zu grumpy und ohne Grund abweisend aber im Lauf des Buches hat sich das relativiert und ich habe ihn und seine Motive auch besser verstanden und mochte ihn dann wirklich gerne.
Besonders zusammen haben mir die beiden sehr gut gefallen, ebenso die Weiterentwicklung die bei beiden im Buch passiert.
Der Spice war nice und nicht zu überhandnehmend und hat in meinen Augen sogar in der deutschen Übersetzung funktioniert ohne zu cringig zu werden.

Insgesamt eine Leseempfehlung von mir für ein süßes weihnachtliches Buch!🎄

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Ein würdiger Abschluss

Capturing the Devil
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Eigentlich war ich nach Band 3 super skeptisch ob ich weiterlesen wollte. Aber @vera_buchwelten meinte es wird besser und da habe ich dem letzten Buch dann noch eine Chance gegeben.
Und dieses Mal hat ...

Eigentlich war ich nach Band 3 super skeptisch ob ich weiterlesen wollte. Aber @vera_buchwelten meinte es wird besser und da habe ich dem letzten Buch dann noch eine Chance gegeben.
Und dieses Mal hat es deutlich mehr Spaß gemacht beim Lesen. Audrey Rose wirkte wieder sie selber, war geradlinig und wusste wohin sie wollte.
Es gab trotzdem ein wenig Drama das sich etwas gekünstelt anfühlte und die schlussendlich Lösung war es noch mehr. Aber nichtsdestotrotz erleben wir Audrey und Thomas wieder in sehr guter Form.
Sie haben sich wunderbar ergänzt, es gab tolle Deduktionen, ehrliche Kommunikation zwischen den beiden und zum ersten Mal ein wenig mehr Spice als nur einen Kuss.
Das fühlte sich etwas so an, als hätte es die Autorin nicht mehr ausgehalten ihren Charakteren - oder auch Lesern - das vorzuenthalten. Aber die Platzierung war immer passend und vor allem in seiner Beschreibung zum Buchinhalt passend.
Insgesamt wurde dieses Mal ein spannender Kriminalfall bearbeitet, der wunderbar den Bogen zu Band 1 spann und den Büchern zu einem würdigen Abschluss verholf.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung für die ganze Reihe und ich freue mich,dass ich drangeblieben bin.

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