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Veröffentlicht am 06.01.2026

Langatmig

Die Riesinnen
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Der Roman "Die Riesinnen" von Hannah Häffner befasst sich mit Cora, die nach dem Tod ihres herrischen Mannes die Metzgerei im kleinen Dorf Wittenmoos im Schwarzwald übernimmt und fortan für die Erziehung ...

Der Roman "Die Riesinnen" von Hannah Häffner befasst sich mit Cora, die nach dem Tod ihres herrischen Mannes die Metzgerei im kleinen Dorf Wittenmoos im Schwarzwald übernimmt und fortan für die Erziehung ihrer Tochter Eva alleine verantwortlich ist. Das Mutter-Tochter-Gespann passt nicht so recht in das typische Dorfbild, obwohl Cora alles daran setzt, sich zu integrieren. Nachdem die naturverbundene Eva weggezogen ist, kehrt sie als erwachsene Frau mit ihrer Tochter zurück.

Der Leser erlebt also über die Jahre hinweg das Aufwachsen der Tochter und der Enkelin. Die Probleme im Dorf bleiben bei allen drei aber dieselben. Das arbeitet die Autorin sehr gut aus, obwohl ich am Anfang Schwierigkeiten mit den teils abgehakten Sätzen hatte, die sehr poetisch wirken. Mit der Zeit gewöhnt man sich an diesen Schreibstil, der im Laufe des Romans abschwächt.

Am besten haben mir die Passagen über die Landschaft im Schwarzwald gefallen. An dieser Stelle merkt man, wie sehr die Autorin dem Schwarzwald zugetan ist. Selbst wenn man noch nie dort war, kann man es bildlich sehr gut vorstellen.

Das Cover hat mich sofort angesprochen und erinnerte mich an den blauen DM-Schein, daher musste ich es unbedingt lesen.

Fazit: Ein bewegender Roman, der bei mir einen nachdenklichen und bleibenden Eindruck hinterlässt. Allerdings sind meine Erwartungen an das hoch gelobte Buch nicht ganz erfüllt worden.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Zum Mitnehmen perfekt

Hilf den Tierkindern
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Endlich gibt es eine Variante der beliebten Kinderbücher von Nico Sternbaum, die kleiner und handlicher ist. "Hilf den Tierkindern" reiht sich in die Riege der anregenden Vorlesebücher zum Mitmachen ein ...

Endlich gibt es eine Variante der beliebten Kinderbücher von Nico Sternbaum, die kleiner und handlicher ist. "Hilf den Tierkindern" reiht sich in die Riege der anregenden Vorlesebücher zum Mitmachen ein und richtet sich vor allem an kleinere Kinder.

Die Altersangabe ist ab 18 Monaten und das passt meines Erachtens sehr gut.
Die Seiten bestehen aus dicker Pappe und überstehen auch einmal einen heftigen Umgang durch ein Kleinkind. Zudem sind die Tierkinder in wenigen Farben gezeichnet, um den Fokus auf die Geschichte zu lenken. Das finde ich pädagogisch wertvoll und gut durchdacht!

Die Kinder erfahren immer auf einer Seite, wie traurig ein Tierkind aus einem bestimmten Grund ist. Da kommen die Kleinen zum Einsatz und müssen auf verschiedene Weise, so wie es auch bei den Büchern für größere Kinder der Fall ist, das Buch schütteln, es anpusten oder Tierrufe nachmachen.

Fazit: Wir sind begeistert von den Büchern und freuen uns sehr über eine kurze und handliche Ausgabe, die perfekt zum Mitmehmen geeignet ist. Dadurch ist das Buch kompakter und es passt in jede Tasche!

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Mit Ohrwurmgarantie

Mandalu, was sagst denn du?
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"Mandalu, was sagst denn du?" von Birgit Fuchs ist ein schönes Mitmachbuch, das sich mit dem gleichnamigen Märchentier Mandalu befasst. Mandalu ist zunächst ein scheues Tier, das nach und nach den Wald ...

"Mandalu, was sagst denn du?" von Birgit Fuchs ist ein schönes Mitmachbuch, das sich mit dem gleichnamigen Märchentier Mandalu befasst. Mandalu ist zunächst ein scheues Tier, das nach und nach den Wald erkundet und neue Dinge lernt. Zudem kommt es immer wieder in Kontakt mit anderen Waldbewohnern und lernt neue Freunde kennen.
Das Besondere an dem Vorlesebuch sind die Reime, die einen rhythmischen Takt vorgeben. Dadurch kommt eine Art Melodie mit garantiertem Ohrwurm zustande. Die Kinder können die Reime selber mitsprechen und es wirkt am Ende wie ein kleines Theaterstück.
Die Illustrationen sind sehr schön dargestellt, allerdings finde ich die Farben etwas blass. Außerdem würde ich gerne wissen, ab welchem Alter die Autorin das Buch empfiehlt, denn es gibt keine Altersangabe. Zum Vorlesen würde ich es für Kleinkinder unter 3 Jahren einordnen und zum Mitsprechen für 1. oder 2. Klasse.
Die Qualität des Buches ist auch anständig und übersteht bestimmt mehrere Lesevorgänge.
Fazit: Ein gelungenes Vorlesebuch, das durch die rhythmischen Reime nicht in Vergessenheit gerät.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Perfekt für unterwegs

Hilf den Fahrzeugen
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Hilf den Fahrzeugen ist ein kompaktes Minibuch, das aus der Feder von Nico Sternbaum stammt. Den Autor und seine Mitmachbücher wie Schüttel den Apfelbaum, Schaukel das Schaf oder Kitzel den Kakadu sind ...

Hilf den Fahrzeugen ist ein kompaktes Minibuch, das aus der Feder von Nico Sternbaum stammt. Den Autor und seine Mitmachbücher wie Schüttel den Apfelbaum, Schaukel das Schaf oder Kitzel den Kakadu sind bei uns sehr beliebt – nicht nur als Einschlafritual. Auch unterwegs nehmen wir die Bücher gerne mit, doch sind diese oftmals zu sperrig. Daher ist dieses Exemplar genau das Richtige, denn es ist handlich und passt gut in jede Tasche.

Wie bei den Büchern für ältere Kinder ist dieses Mitmachbuch, das ab 18 Monaten geeignet ist, mit Aufgaben für die Kinder versehen. Allerdings gibt es nur fünf Fahrzeuge, die durch Pusten, Schütteln des Buches oder Zurufen von Tatütata Hilfe von den kleinen Lesern brauchen. Das Buch ist also schnell durchgelesen und ist eher für unterwegs oder für eine kurze Lesepause von ein paar Minuten geeignet.

Gut finde ich, dass die schön illustrierten Bilder nicht zu überladen sind und den Fokus auf die Geschichte legen. Die Farben sind etwas blasser als bei den anderen Büchern, um die Konzentration von kleineren Kindern zu erhalten.

Fazit: Die fünf Fahrzeuge brauchen auf unterschiedliche Weise Hilfe, die sie durch witzige Mitmachaktionen von den Kindern bekommen. Das Buch ist perfekt für unterwegs und sehr kompakt.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Fesselnd

Minnesota
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Der norwegische Autor Jo Nesbø hat es mit seinem neuesten Kriminalroman "Minnesota" geschafft, Psychospiele und Spannung in einem zu vereinen. Da ich ein großer Fan der Harry Hole-Serie bin, war es für ...

Der norwegische Autor Jo Nesbø hat es mit seinem neuesten Kriminalroman "Minnesota" geschafft, Psychospiele und Spannung in einem zu vereinen. Da ich ein großer Fan der Harry Hole-Serie bin, war es für mich klar, das neueste Werk des Autors zu lesen – und wurde nicht enttäuscht.

Erstmals tritt der doch sehr kaputte Ermittler Bob Oz auf, der dem tragischen Unfalltod seiner kleinen Tochter und der gescheiterten Beziehung nachtrauert.

Anfangs bin ich mit ihm nicht recht warm geworden, doch mit der Zeit versteht man seine inneren Dämonen und entwickelt statt einer Antipathie tiefes Mitgefühl für ihn. So ging es mir teilweise auch mit dem Mörder, den Bob Oz jagt. Die beiden liefern sich ein wahres Katz- und Mausspiel, das an Spannung kaum zu überbieten ist.

Der Kirminalroman spielt sich in zwei Zeiten ab, wobei der Hauptplot im Jahr 2016 und der Nebenstrang im heutigen 2022 stattfindet. Das führt anfangs zu Verwirrung und stört ein wenig den Lesefluss, doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran und es bietet den üblichen Jo Nesbø-Kick. Dadurch entstehen natürlich Cliffhanger, die zum Weiterlesen animieren.

Der Autor hat so eine präzise Schreibart, die trotz kurzer Sätze immer wieder fesselnd ist.

Fazit: Ein packender Kriminalroman vom Meister der Psychospiele persönlich!

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