Kein Märchen... oder?
Dark PrinceAlso, dieses Buch ist definitiv kein liebliches Märchen, auch wenn der Titel „Prince“ enthält. Florence ist eine Protagonistin, die ich sofort mochte – sie schuftet sich im Bellagio den Arsch ab, um ihrem ...
Also, dieses Buch ist definitiv kein liebliches Märchen, auch wenn der Titel „Prince“ enthält. Florence ist eine Protagonistin, die ich sofort mochte – sie schuftet sich im Bellagio den Arsch ab, um ihrem kleinen Bruder Nike eine bessere Zukunft zu ermöglichen, und landet dann durch dessen Fehler direkt in der Höhle des Löwen. Oder besser gesagt: in den Armen von Alec, dem Dark Prince.
Was mich an Florence' Geschichte so gepackt hat:
Die harte Realität: J.S. Wonda beschreibt das Leben im Londoner Problemviertel so ungeschönt, dass man den Schmutz und die Hoffnungslosigkeit fast spüren kann. Das macht Florence’ Kampf so viel greifbarer.
Alec & Davies: Das ist das Spannende – es ist nicht nur ein Mann. Alec ist der eiskalte Anführer der Unterwelt, und sein loyaler Freund Davies ist mindestens genauso faszinierend (und gefährlich). Die Dynamik zwischen den dreien ist hochexplosiv und, ja, auch ziemlich spicy.
Der Zwiespalt: Florence weiß genau, dass Alec und Davies Gift für sie sind. Aber diese Mischung aus Gefahr, Macht und der Hoffnung, ihren Bruder zu retten, zieht sie (und mich beim Lesen) immer tiefer in den Strudel.
Mein Fazit:
Ein verdammt starker Auftakt. Es ist düster, gewalttätig und sehr intensiv. Florence ist keine naive Jungfrau, sondern eine Kämpferin, die Alec ordentlich Kontra gibt, was die Dialoge richtig unterhaltsam macht. Wer auf Dark Romance mit Mafia-Vibe und einer Prise "Royal-Geheimnis" steht, kommt hier voll auf seine Kosten.