Profilbild von Kathaflauschi

Kathaflauschi

Lesejury Star
offline

Kathaflauschi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Kathaflauschi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2024

Spannend bis zum Schluss

How To Catch A Magical Light (New York Magics 1)
0

Das Buch "How to Catch a Magical Light" konnte mich durch den Klappentext ansprechen. Es hat mich neugierig gemacht und ich habe mich auf eine Story gefreut, die voller Fantasy war. Man wird auch direkt ...

Das Buch "How to Catch a Magical Light" konnte mich durch den Klappentext ansprechen. Es hat mich neugierig gemacht und ich habe mich auf eine Story gefreut, die voller Fantasy war. Man wird auch direkt schon in die Story rein geschmissen. Dabei lernt man Arlyn kennen, die ein Irrlicht ist und ihre Fähigkeiten für Diebeszüge einsetzt. Allerdings stiehlt sie nicht wahllos. Sie bezieht sich eher auf Kunst Gegenstände und hat immer ihre zwei Freundinnen im Rücken. Doch hat sie einen Feind an ihrer Ferse. Agent Marlon versucht sie immer wieder zu schnappen. Niemand kennt wirklich wer hinter den Raubzügen steckt, da Arlyn unsichtbar ist. Als sie erpresst wird, bleibt ihr nicht anderes übrig als verdeckt mit Agent Marlon zu arbeiten. Er darf auf keinen Fall herausbekommen wer sie ist. Dabei hat sie ein Ziel vor Augen. Sie soll ein wichtiges Artefakt aus dem Magical Bureau of Investigation stehlen. Dieses Artefakt ist aber so gesichert, das Arlyn Tage wenn nicht sogar Wochen dafür braucht. Dabei kommen sich Arlyn und Marlon unweigerlich immer näher.

Arlyn habe ich direkt ins Herz geschlossen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen lebt sie in einer magischen Bibliothek. Dort haben sie sich auch eine Basis aufgebaut. Doch genau diese Bibliothek steckt in Gefahr durch die Erpressung. Arlyn war ein mutiger Charakter, frech und doch sehr liebenswert. Sie liebt die Bibliothek und kümmert sich so gut es geht um sie. Gegenüber Marlon war sie unsicher, was absolut verständlich ist. Doch er ging ihr nicht mehr aus dem Kopf, obwohl sie eigentlich Feinde sind. Der Schlagabtausch zwischen beiden war einfach grandios und humorvoll. Arlyn hat aber auch nicht locker gelassen und es wundert mich, das sie Marlon nicht zur Weißglut getrieben hat.
Mit Marlon musste ich erstmal warm werden. Er ist ein Dämon und kennt sich in der magischen Welt aus. Er war mürrisch, immer für sich und aus ihm wurde man nicht schlau. Nach und nach hat aber auch er sich in mein Herz geschlichen. Beide zusammen haben ein unschlagbares Duo ergeben. In gewisser Weise haben sie sich sogar ergänzt, was die Ermittlungen betrifft. Es war einfach erfrischend beiden auf ihren Weg zu folgen und ihren Schlagabtausch mitzubekommen.

Der Schreibstil der Autorin war wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Man liest die Story aus Arlyns Sicht. Dabei erfährt man sehr viele Hintergründe über ihre Raubzüge und ihrem aktuellen Auftrag. Die Story fand ich sehr erfrischend. Die magischen Wesen Leben unter normal sterbliche und die Grenzen zwischen dem Guten und dem Bösen verwischen sich. Es gibt Regeln an die sich die magischen Wesen halten sollen und Regeln an die sich die Menschen halten sollen. Wird eines dieser Regeln gebrochen, kommt es zu einer Verurteilung. Das alles geschieht in New York. Die Story konnte mich so sehr in den Bann ziehen, dass ich das Buch innerhalb eines Tages verschlungen hat. Es war spannend, humorvoll und gleichzeitig total locker. Die Ermittlungen waren absolut interessant und ich wollte wissen, was nun dabei rauskommt. Dabei wurde auch die Kulisse rund um New York bildhaft beschrieben. Die Lovestory ist zwar Recht kurz, baut sich aber dafür langsam auf. Am Ende hat mich das Buch einfach sprachlos zurück gelassen. Es war ein Ende mit einem fiesen Cliffhanger. Nun habe ich absolut Lust auf Band zwei und bin total neugierig, da doch noch ein paar Fragen offen geblieben sind. Für mich hat das Buch eine klare Leseempfehlung verdient.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2024

Erik und die Wahrheit

Zwischen uns das Flüstern der Wellen
0

Ich habe schon den ersten Band der "Sylt-Suspense-Trilogie" gelesen und dieser hat mir gefallen. Dementsprechend war ich gespannt was mich hier im zweiten Band erwartet. Hier geht es um die Story von Erik. ...

Ich habe schon den ersten Band der "Sylt-Suspense-Trilogie" gelesen und dieser hat mir gefallen. Dementsprechend war ich gespannt was mich hier im zweiten Band erwartet. Hier geht es um die Story von Erik. Erik kennt man schon aus dem ersten Band als Nebencharakter. Nun erlebt man seine eigene Story. Als Protagonist lernt man seine Gefühle besser kennen, seine Gedanken und Ängste. Eigentlich hatte Erik schon lange vor Sylt den Rücken zu kehren. Als sein Vater jedoch krank wird, kehr er zurück und führt die Strandbar seines Vaters. Dieser steht kurz vor dem aus und die Schulden häufen sich. Einzig und allein der Surf Cup und das Preisgeld kann die Strandbar noch retten. Allerdings hat Erik seit seinem Unfall keinen Fuß mehr ins Meer gesetzt. Es war ein traumatisches Ereignis und damit hat er heute noch zu kämpfen. Hannah, seine Ex Freundin, soll ihm helfen und wieder zurück aufs Surfbrett bekommen. Doch sie verschweigt etwas, genauso wie Eriks Freunde, die sein Leben auf den Kopf stellen würde.

Erik war in Band eins schon geheimnisvoll. Aus ihn konnte man nicht schlau werden. Hier im zweiten Band lernt man ihn von einer anderen Seite kennen. Er kämpft mit seinen Gefühlen, mit seinen Gedanken und vorallem mit dem Unfall der ihn geprägt hat. Er hat Angst, Angst die zu Panikattacken werden. Dabei hat er überhaupt keine Erinnerungen mehr an den Unfall Tag. Im Laufe der Story entwickelt er sich weiter. Nach und nach kehren seine Erinnerungen zurück. Er wurde mir definitiv sympathisch und am liebsten hätte ich ihn gerne mal in den Arm genommen. Erik hat auch Mut bewiesen und Stärke gezeigt.
Hannah war mir auch sympathisch. Sie ist ein Freiheitsmensch, das merkt man sofort. Schon allein daran das sie es nicht lange Zuhause aushält. Sie liebt zwar ihre Familie, doch fühlt sie sich eingeengt. Das sie wieder zurück nach Sylt kommt gleicht einem Wunder. Gerade auch da auf dieser Insel ihre alten Gefühle und Erinnerungen hoch kommen. Sie kann die gemeinsamen Tage mit Erik nicht einfach vergessen. Doch reißt sie sich zusammen um Erik zu helfen und für ihn da zu sein. Ich fand sie durchaus authentisch, freundlich, liebevoll, ehrgeizig und mutig. Sie hat sich Erik gestellt und ist ihm mit offenen Karten begegnet. Bis auf eine Sache die sie lange verschwiegen hat. Sie war am Unfall Tag dabei und hat dennoch kein Wort zu Erik gesagt, dabei hätte es ihm sehr geholfen. Fand ich ein wenig Naiv von ihr.
Die Nebencharakter bestehend aus den Freunden von Erik und Hannah, waren auch alle authentisch. Man kennt die meisten auch schon aus dem ersten Band. Auch diese haben sich weiterentwickelt und ich bin gespannt wie fortschrittlich ihr Leben im dritten Band sein wird.

Der Schreibstil war wieder wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Hannah und Erik. Es war Gefühlvoll und schön. Gleichzeitig schwirren Fragen im Kopf herum deren Antwort im Laufe der Story kommt. Allem voran was genau passiert war. Man bekommt immer mal wieder kurze Bruchstücke aus Eriks Erinnerungen an dem Unfall. Diese Verteilt sich bis zum Ende hin und ergibt dann ein Gesamtbild. Ich muss aber auch ehrlich sagen das diese Story eindeutig gefühlvoller als Band eins war. Wobei Band eins eher mehr mit Spannung getopt hat. Die Lovestory begann erst langsam und ging dann etwas flotter voran. Das Setting rund um Sylt war auch wunderbar Bildhaft beschrieben. Den Geruch vom salzigen Meer habe ich durch die Beschreibung die ganze Zeit in der Nase gehabt. Mir hat das Buch gefallen, auch wenn es ruhiger war und an manchen Stellen etwas gezogen hat. Ich bin definitiv gespannt und bereit für den dritten Band der Trilogie. Für mich hat das Buch eine klare Leseempfehlung verdient.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2024

Honig Biene

Fly like a Honeybee
0

Nachdem ich den ersten Band "Rise Like a Butterfly" gelesen und geliebt habe, musste ich auch unbedingt den zweiten Band lesen. Man lernt im ersten Band schon die Protagonistin Mira kennen, die es nicht ...

Nachdem ich den ersten Band "Rise Like a Butterfly" gelesen und geliebt habe, musste ich auch unbedingt den zweiten Band lesen. Man lernt im ersten Band schon die Protagonistin Mira kennen, die es nicht leicht in der Liebe hat. Seit ihr damaliger Freund verstorben ist, hatte sie keine feste Beziehung mehr. In diesem Band lernt man sie besser kennen. Mittlerweile ist sie nicht nur Background Tänzerin, sondern studiert nebenbei auch noch Marketing. Das alles um ihre Crew weiter voran zu bringen. Das ihre Tage nun voll durchgetaktet sind, stört sie nicht im geringsten. Allerdings sehen ihre Gefühle anders aus. Noch immer hängt sie an ihrer ersten großen Liebe und kann ihn nicht vergessen. Gleichzeitig war er auch der Bruder ihrer besten Freundin, die im ersten Band schon ihr Glück gefunden hat. Als wäre das nicht alles, muss sie eine Gruppenarbeit mit ihrem Feind Deon machen. Miras Welt wird komplett auf den Kopf gestellt, vorallem da Deon es schafft, tiefe Punkte zu treffen.

Mir war Mira schon im ersten Band sympathisch. Sie war aufgeweckt, frech und immerzu fröhlich. In diesem Band lernt man auch ihre schmerzliche Seite kennen. Der Verlust hängt noch tief, deshalb kann sie auch kein schnelles Vertrauen zu neuen Männer aufbauen. Sie hat Angst etwas falsch zu machen. Das hat sie mir unglaublich sympathisch gemacht. Sie zeigt eine gefühlvolle und Emotionale Seite an sich. Mira datet einen Mann, der aber für mich ein absolutes No Go war. Da fand ich es schön das Deon ihr ab und an mal die Augen geöffnet hat.
Mit Deon musste ich tatsächlich erstmal warm werden. Er kam mir wie ein überheblicher Typ vor, aus dem man zuerst nicht schlau wird. Nach und nach lernt man ihn auch besser kennen. Gegenüber Mira war er Schlagfertig, immer wieder prallen die zwei aufeinander. Der Schlagabtausch der beiden war auch meistens ziemlich humorvoll. Ich mochte Deon irgendwann sehr und habe sooo sehr gehofft. Es hat eine Weile gedauert, bis sich beide ihrer Gefühle bewusst wurden, aber das Knistern spürt man schon schnell.
Es gibt noch ein paar Nebencharakter die man schon aus dem ersten Band kennt. Es war schön wieder von ihnen zu lesen. Vorallem von Miras WG Mitbewohner die wie eine kleine Familie ist.

Der Schreibstil war wieder flüssig und leicht zu lesen. Die Story hat mir sehr gefallen. Es war spannend, zwar nicht spannend in dem Sinne "oh da passiert gleich was" sondern eher mehr spannend wie es zwischen den beiden weitergeht. Es konnte mich absolut in den Bann ziehen. Ich fand es süß, humorvoll und an den richtigen Stellen auch sehr Gefühlvoll. Die Beziehung der beiden baut sich langsam auf. Es beginnt erstmal mit einer Freundschaft. Schön fand ich dabei auch wie beide sich tatsächlich auch ein wenig weiterentwickelt haben. Am meisten war ich aber glücklich, das Mira nun auch ihr Glück gefunden hat. Für mich hat das Buch eine klare Leseempfehlung verdient.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2024

Ich brauche mehr!

Curse of the Demon Princess (Band 1)
0

Seitdem das Buch vorgestellt wurde, war ich gespannt auf die Story. Dazu muss ich noch sagen dass das Cover sehr hübsch aussieht und auch der Titel umso neugieriger macht. Man taucht auch direkt in die ...

Seitdem das Buch vorgestellt wurde, war ich gespannt auf die Story. Dazu muss ich noch sagen dass das Cover sehr hübsch aussieht und auch der Titel umso neugieriger macht. Man taucht auch direkt in die Welt ein. Anfangs befindet man sich in Schottland und lernt Lucie kennen. Sie kennt ihre leiblichen Eltern nicht und wurde stattdessen von deren Freunden adoptiert. Lucie plagen schon seit einiger Zeit heftige Kopfschmerzen, nicht zuletzt sogar mit Ohnmachts Anfällen. Durch Zufall lernt sie Caym kennen. Er überredet sie zu einem Ausflug an einem Ort, den sie unbedingt gesehen haben muss. Dort lernt sie Nate kennen der sie direkt in den Bann zieht. Doch mit Caym und Nate nimmt ihr Leben eine völlig neue Wendung. Sie lernt ihr wahres Wesen kennen und auch das ihr Großvater Lucifer höchstpersönlich ist. Als wäre das nicht genug, erwartet sie ein großes Abenteuer.

Lucie hat sich sofort in mein Herz geschlichen. Sie hat sehr viel Humor in die Story gebracht. Dazu war sie mutig, ehrgeizig und vorallem neugierig. Als sie über ihre wahre Abstammung erfährt, möchte sie alles darüber wissen. Sie hatte auch eine freche Art an sich, die sogar an Lucifer ausgelassen hat.
Neben Lucie gibt es noch Nate. Zu Anfang mochte ich ihn gerne. Danach wurde er unausstehlich, um sich dann wieder in mein Herz zu schleichen. Er war ein Frauenheld, hält aber nichts von der Liebe. Genau das ist der Grund, weshalb er Lucie auch eine Zeit lang von sich gestoßen hat.
Dann gibt es noch Caym. Er war wirklich süß. Vorallem hatte er sein Herz am rechten Fleck. Er hat Lucie nicht verurteilt und hat sie auch in Schutz genommen. Auch er hat eine humorvolle Seite, die mich ab und an zum lachen gebracht hat.
Es gibt noch einige mehr Nebencharakter, die alle wirklich sehr unterschiedlich waren und trotzdem authentisch. Die Namen die man in der Story kennenlernt bleiben überschaubar und man kommt definitiv nicht durcheinander.

Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Man liest die Story hauptsächlich aus der Sicht von Lucie. Mit ihr lernt man Schottland und auch die Welt der Dämonen kennen. Es war so anders, als man es selbst kennt. Die Dämonen Welt war freundlich, voller Licht und ohne wirklichen Hass. Dafür gab es aber trotzdem noch Feinde, Vorallem diejenigen die Lucifer brechen sehen wollen. Mir hat das Buch Spaß gemacht. Es war humorvoll, spannend und süß. Vorallem das Abenteuer von Lucie war sehr interessant. Das Buch endet auch mit einem bösen Cliffhanger. Es bleiben tatsächlich noch ein paar Fragen offen und es macht sehr neugierig auf den zweiten Band. Die Kulissen Beschreibung fand ich aber auch sehr bildhaft und schön. Ich bin absolut gespannt wie es weitergeht und kann das Buch nur weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2024

Heiß und Spannend. Ein genialer Auftakt.

Sinners – Ihr seid mein Feind
0

Mit dem Buch "Sinners - Ihr seid mein Feind" startet eine neue Reihe aus der Feder von Sam Woods. Nachdem ich auch schon ein paar ihrer Bücher gelesen hatte, musste ich auch unbedingt den ersten Band lesen. ...

Mit dem Buch "Sinners - Ihr seid mein Feind" startet eine neue Reihe aus der Feder von Sam Woods. Nachdem ich auch schon ein paar ihrer Bücher gelesen hatte, musste ich auch unbedingt den ersten Band lesen. Was soll ich sagen. Das Buch hatte mich ab der ersten Seite in den Bann gezogen. Man lernt Aspen kennen, die gemeinsam mit Cassidy ein neues Leben anfangen möchte. Nur Cassidy glaubt daran nicht und hält an ihrem jetzigen Leben fest. Dann verschwindet sie auch noch und Aspen weiß nicht wo sie ist. Monate später erfährt Aspen über eine Gewalttat die auf Cassidy ausgeübt wurde. Als Täter stehen die Blackmore Brüder. Aspen versucht mehr heraus zu bekommen, auch wenn sie sich selbst dafür in Gefahr begibt.

Man lernt direkt schon Aspen kennen. Sie möchte ein normales Leben leben und träumt davon. Da ihre und auch Cassidys Vergangenheit gerade nicht so schön war. Beide sind in einem Weisenhaus aufgewachsen und sehen sich schon als Schwester an. Ich fand Aspen ziemlich mutig und gleichzeitig hat sie auch ihre Gefühle gezeigt. Mit ihr geht man durch Schmerz, Trauer und einen Verlust, der sie förmlich auf frisst. Sie war ein wirklich authentischer Charakter.
Dann lernt man noch die Blackmore Brüder kennen. Ich fange mal mit dem ältesten an. Bishop scheint skrupellos und dennoch würde er sowas nicht machen. Man erfährt auch im Laufe der Story warum er Cassidy kein Haar krümmen würde. Auch ihm ist es unklar wer dahinter steckt.
Dann gibt es noch Jace. Er leitet einen Nachtclub und er macht auch nicht ganz so legale Dinge. Trotzdem fand ich ihn irgendwie zuvorkommend, freundlich und tatsächlich auch als ein Gentleman.
Rome ist der dritte im Bunde. Er hat eine düstere Ausstrahlung und aus ihm wird man nicht schlau. Er leitet eine Security Firma und ist der, wie ich finde, härteste der Brüder. Auch macht er so einige Dinge, um seine Brüder zu schützen.
Kommen wir zu dem jüngsten Bruder. Ares ist der jüngste von allen. Dementsprechend fällt er Entscheidungen, die seine Brüder nicht ganz so gutheißen. Er scheint mir teilweise noch etwas Grün hinter den Ohren zu sein, obwohl auch durch ihn lockere und humorvolle Momente entstehen. Man merkt bei den Brüder sofort das sie zusammenhalten und eine Einheit bilden.

Der Schreibstil von Sam Woods war leicht und flüssig zu lesen. Man liest die Story tatsächlich aus der Sicht von Aspen, Bishop, Jace, Rome und Ares. Das macht die ganze Story nochmal interessanter. Man erfährt viel über Hintergründe, Gedanken und Gefühle. Der Anfang beginnt auch sehr spannend und der Spannungsbogen nimmt bis zum Schluss nicht ab. Ab circa der Hälfte wird es sogar sehr Spicy. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger der nur neugierig auf mehr macht. Am liebsten würde ich sofort weiterlesen wollen. Ich darf aber auch nicht vergessen zu erwähnen, dass die Kulisse auch wunderbar Bildhaft beschrieben wurde. Gerade das Anwesen der Blackmore Brüder hat es mir angetan. Für mich war das Buch wahnsinnig spannend, heiß und hatte auch die gewisse Tiefe. Eine klare Leseempfehlung für den ersten Band der Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere