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Veröffentlicht am 28.04.2025

eine Fortsetzung voller Sehnsucht

Westwell - Bright & Dark
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Helena hat ihre Familie über ihr persönliches Glück gestellt und das Angebot von Trish Coldwell angenommen. Das ist jetzt zwei Monate her und bisher hat sie es geschafft Jessiah nicht zu kontaktieren und ...

Helena hat ihre Familie über ihr persönliches Glück gestellt und das Angebot von Trish Coldwell angenommen. Das ist jetzt zwei Monate her und bisher hat sie es geschafft Jessiah nicht zu kontaktieren und ihm nicht über den Weg zu laufen. Doch während sie weiter im Todesfall ihrer Schwester ermittelt, läuft sie Jess doch über den Weg und er erfährt von ihrem Detektivspiel.

„Bright and Dark“ ist der zweite Band der Westwell-Reihe von Lena Kiefer. Der Schreibstil war mir aus dem ersten Band bekannt und ich kam gut zurecht. Geschrieben ist auch dieser Band wieder abwechselnd aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten, sodass man als Leser die beiden gut nachvollziehen kann.

Die beiden Charaktere fand ich auch in diesem Band wieder spannend. Helena ist gefangen in dem Gegensatz ihrer persönlichen Wünsche und den Erwartungen ihrer Eltern und der gehobenen Gesellschaft New Yorks. Durch ihre Entscheidung Trishs Angebot anzunehmen, wird diesem Gegensatz in diesem Band noch mehr Raum gegeben. Sie versucht die Erwartungen zu erfüllen und lässt dabei zu, dass ihre Mutter in sehr persönliche Bereiche ihres Lebens eingreift.
Jess hingegen ist erstmal davongelaufen, eine nicht untypische Reaktion für ihn. Um sich von Helena abzulenken, stürzt er sich in neue Projekte. Im Kampf mit seiner Mutter und den Erwartungen ist Jess Helena nach wie vor einige Schritte voraus, wobei das Verhältnis zu seiner Mutter immer angespannter wird.

Die Handlung hat mir in diesem Band gut gefallen. Wie erwartet, schritt die Liebesgeschichte von Helena und Jess nicht so schnell voran, da Helena quasi die Pausetaste gedrückt hat. Dafür ging es aber mit der Kriminalgeschichte voran und Helena konnte einige Entdeckungen machen. Auch die brauchten ihre Zeit, aber allmählich kommt Licht in die Geschichte. Wie ich es von Lena Kiefer in ihren Reihen gewohnt bin, endet auch dieser zweite Band wieder mit einem fiesen Cliffhanger.

Insgesamt hat mir dieser zweite Band wieder sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es in Band drei mit der Liebesgeschichte und den Ermittlungen zu Valeries und Adams Tod weitergeht.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Ein Ratgeber der anderen Art

Der Pinguin, der fliegen lernte
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„Der Pinguin, der fliegen lernte“ ist ein Buch von etwas über 100 Seiten. Aufgefallen ist mir dieses Buch vor allem wegen der Pinguine. Es besticht mit einer tollen Aufnahme eines „fliegenden“ Pinguins ...

„Der Pinguin, der fliegen lernte“ ist ein Buch von etwas über 100 Seiten. Aufgefallen ist mir dieses Buch vor allem wegen der Pinguine. Es besticht mit einer tollen Aufnahme eines „fliegenden“ Pinguins und enthält auch innen viele tolle Tierfotografien.
Eckart von Hirschhausen war mir bereits bekannt, allerdings hatte ich noch kein Buch von ihm gelesen.
Die Pinguingeschichte, die er bereits häufig erzählt hat, hat er diesmal zum Mittelpunkt seines Ratgebers gemacht. Ein Tier, dass an Land so falsch und unbeholfen wirkt, entfaltet im Wasser seine Stärken und ist wortwörtlich in seinem Element. Diese Tatsache nutzt Hirschhausen als Metapher und vermittelt wie wichtig es ist, seine Stärken zu kennen und sein Leben so auszurichten, dass man in seinem Element voll aufgehen kann. Dafür ist es manchmal nötig, dass ein Pinguin den Sprung ins kalte Wasser wagt und fliegen lernt.
Hirschhausen vermittelt seine Gedanken mit viel Wärme, einer Prise Humor und einer sehr persönlichen Ansprache, die die Lesenden zum Nachdenken anregen.

Für mich ein tolles Buch, das in unserer nach Perfektion strebenden Welt ein Mutmacher ist, sich auf seine wahren Stärken zu fokussieren, auch wenn es oft nicht leicht ist.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

außergewöhnlicher Auftakt

Westwell - Heavy & Light
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Helena Weston kehrt mit nur einem Ziel nach New York zurück – die Umstände des Todes ihrer älteren Schwester auf den Grund zu gehen. Denn es gibt nur eine Sache, derer sie sich sicher ist, Valerie war ...

Helena Weston kehrt mit nur einem Ziel nach New York zurück – die Umstände des Todes ihrer älteren Schwester auf den Grund zu gehen. Denn es gibt nur eine Sache, derer sie sich sicher ist, Valerie war kein Junkie, der an einer Überdosis gestorben ist und ihren Verlobten Adam mit in den Tod gerissen hat, wie es die Coldwells behaupten. Sie möchte ihnen auch auf keinen Fall begegnen, doch dann kreuzen sich im Rahmen ihrer Ermittlungen ihre Wege mit Jessiah, Adams jüngeren Bruder. Obwohl sie alle Coldwells hassen sollte, weckt Jess in ihr jedoch gegenteilige Gefühle.

Westwell – Heavy & Light ist der Auftakt der Reihe rund um den Mordfall von Valerie und Adam und die Liebe zwischen Helena und Jess. Für mich war es der erste Roman der Autorin. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich konnte das Buch flüssig lesen. Das Cover hat mir vor allem in seiner Schlichtheit gefallen.

Helena war ein Charakter, der mir sehr gut gefallen hat. Geboren in eine bekannte New Yorker Familie mit altem Geld wächst sie mit allen Erwartungen auf, die dieses Image mit sich bringt. Einzig ihre Schwester Valerie versteht sie und gibt ihr die Hoffnung auf ein anderes Leben. Die Verbindung zwischen den beiden ist beeindruckend gewesen, daher kann ich nachvollziehen, dass sie nicht glaubt, was Valerie passiert ist. Ihre Hartnäckigkeit und manchmal auch ihre Sturheit machen sich da oft sehr bezahlt.
Jessiah ist ebenfalls geprägt durch den Druck, den das Image seiner Mutter und sein Nachname auf ihn ausüben. Im Gegensatz zu Helena hatte er allerdings die Chance für einige Zeit bei seinem Vater und einige Zeit im Ausland zu leben – fern von all dem Druck. Mir hat seine Entwicklung gefallen, wie er Helena begegnet und seine Ansichten zu Valerie und Adam sich langsam verändern und die Gefühle der beiden langsam wachsen.

Die Geschichte von Helena und Jess hat mir sehr gut gefallen. Die Entwicklung der Lovestory zwischen den beiden war mindestens genauso spannend, wie die Ermittlungen der beiden im Todesfall ihrer älteren Geschwister.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

zum Wohlfühlen nach Hawaii

This could be home
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Nachdem Laurie beinahe ertrunken ist und von Chip gerettet wurde, hat sie endlich etwas gefunden, was sie in ihrem Leben machen möchte. Statt wie geplant für ihr Studium aufs Festland zurückzukehren, will ...

Nachdem Laurie beinahe ertrunken ist und von Chip gerettet wurde, hat sie endlich etwas gefunden, was sie in ihrem Leben machen möchte. Statt wie geplant für ihr Studium aufs Festland zurückzukehren, will sie die Ausbildung zur Rettungsschwimmerin machen. Dafür organisiert ihr Chip ein Praktikum, dass sie ausgerechnet bei Chips Bruder Tristan machen soll, der sie für den Job vollkommen ungeeignet hält.
Schnell müssen beide feststellen, dass sie sich falsch eingeschätzt haben, denn Laurie ist deutlich stärker als Tristan dachte und hinter Tristans Härte steckt viel mehr als Laurie angenommen hat.

Mit „This could be home“ kehren wir nach Hawaii und in das Hostel am Strand zurück. Ich bin sofort wieder dort angekommen und habe mich wie zuhause gefühlt. Lillys Schreibstil lässt es wirken, als stünden die Protagonisten direkt vor mir und ich könnte die Füße in den Sand stecken.

Die Geschichte hat mir wieder gut gefallen. Nachdem im ersten Band der Fokus auf Lauries Bruder lag, ist nun sie an der Reihe. Ihre Liebesgeschichte mit Tristan ist eine Mischung aus Enemies-to-Lovers und Slow-Burn, was mir sehr gefallen hat. Beide kannte man bereits aus dem ersten Band, dennoch ist ihre Geschichte unabhängig lesbar.
Besondere Highlights waren für mich der Ausflug aufs Wasser und die erste Begegnung der beiden.

„This could be home“ ist wieder ein absolutes Wohlfühlbuch für mich gewesen.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Wiedersehen mit Elanor

Moonlight Academy. Feenzauber
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Elanor will noch einmal ganz von vorne beginnen. Dafür ist die Moonlight Academy, die Feenschule an der Küste Irlands, der perfekte Ort. Doch plötzlich steht sie ihm wieder gegenüber: Elijah. Ihre große ...

Elanor will noch einmal ganz von vorne beginnen. Dafür ist die Moonlight Academy, die Feenschule an der Küste Irlands, der perfekte Ort. Doch plötzlich steht sie ihm wieder gegenüber: Elijah. Ihre große Liebe, der sie aber niemals nachgeben darf, denn es ist verboten. Im Gegensatz zu ihrer Anziehung gegenüber Kylian, dem tätowierten Kampftrainer. Elanor will sich weder von Elijah noch von Kylian ablenken lassen und konzentriert sich voll auf ihre Ausbildung, was sich aber immer schwieriger gestaltet, denn das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wankt und bald befindet sich Elanor mitten in einer Mission zur Rettung der Feenwelt.

Bei „Moonlight Academy“ handelt es sich um einen Einzelband, dessen Protagonistin bereits eine Rolle in der vorher erschienenen Dilogie „Ravenhall Academy“ der Autorin spielt. Mit diesem Band kann Elanor nun ihre eigene Geschichte erzählen.

Mir hat das Cover sehr gut gefallen, da es vom Stil her an die Ravenhall Dilogie erinnert, aber trotzdem anders ist. Es macht mit seiner Farbe auf sich aufmerksam und passt gut zur Feenwelt.
Der Schreibstil hat mich gut durch die Geschichte getragen und ich konnte das Buch flüssig lesen. Wiederholungen haben meinen Lesefluss nicht gestört.

Die Charaktere haben mir unterschiedlich gut gefallen. Elanor war mir bereits bekannt und ich war darauf eingestellt, dass Elijah wieder einen großen Teil ihrer Gedanken und Gespräche ausmachen würde. Von den beiden männlichen Protagonisten war mir Elijah etwas sympathischer, wobei ich beide manchmal etwas machohaft fand. Kylian hat mir von Beginn an weniger zugesagt. Ich hatte schnell das Gefühl, dass mit ihm etwas nicht stimmt.
Wie Elanor sich am Ende entscheidet, war für mich vorhersehbar, das hat aber der Spannung der Geschichte nicht geschadet.

Highlight waren für mich vor allem die Beschreibungen der Natur und der Magie und die neuen Infos, die ich über die Feenwelt gewinnen konnte.

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