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Veröffentlicht am 24.05.2020

Heiße Liebesgeschichte - nur leider ein paar nervige Aspekte

Dirty Rich - Verbotene Sehnsucht
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"Dirty Rich - Verbotene Sehnsucht"

Zwei verfeindete Familien, ein tougher Anwalt und eine Frau, die versucht zu beschützen, was sie liebt: Band 3 der Dirty-Rich-Reihe ist eine heiße Liebesgeschichte, ...

"Dirty Rich - Verbotene Sehnsucht"

Zwei verfeindete Familien, ein tougher Anwalt und eine Frau, die versucht zu beschützen, was sie liebt: Band 3 der Dirty-Rich-Reihe ist eine heiße Liebesgeschichte, die man nicht aus der Hand legen kann.


Klappentext

Er hat immer die Kontrolle – bis sie in sein Leben tritt.

Reid Maxwell ist nicht nur einer der besten Unternehmensanwälte, sondern auch einer der begehrtesten Junggesellen New Yorks. Er liebt seinen Erfolg und schöne Frauen. An einer festen Bindung hat er kein Interesse. Doch dann lernt er eine Frau kennen, die ihm gefährlich werden könnte.

Carrie West ist die Tochter des Mannes, den Reid Maxwell vernichten soll. Die feindliche Übernahme ihres Familienunternehmens hat Reid schon vollzogen. Doch dann beginnt sie, zu kämpfen. Und er spürt plötzliche eine Leidenschaft in sich, die er vorher noch nicht kannte.


Meine Meinung

Kann leichte Spoiler entahlten.

Das Buch "Dirty Rich - Verbotene Sehnsucht" wurde von der US-amerikanischen Autorin Lisa Renee Jones geschrieben, welche sich auf das Schreiben von Erotikromanen speziallisiert hat. Sie hat bereits über 40 Bücher veröffentlicht und ihre "Deep Secret"-Reihe wurde sogar verfilmt. "Dirty Rich - Verbotene Sehnsucht" ist am 30.04.2020 erschienen und ist der (bis jetzt) letzte Teil der "Dirty Rich"-Trilogie. Seine Vorgänger heißen "Dirty Rich - Verbotene Leidenschaft" und "Dirty Rich - Verbotenes Verlangen". Der in sich abgeschlossene Roman ist für mich außerdem die erste Geschichte, die ich von der Autorin lese.
Allerdings wurde mir das anfängliche Wiederaufgreifen der Anfangsszene, in der Carrie angekettet in einem Hotelzimmer zurücklässt, irgendwann zu viel. Oft wurden darüber Witze gerissen, so dass es bald schon abgedroschen war.
Auch enttäuscht hat mich, wie Reid Carrie im letzten Kapitel einen Heiratsantrag gemacht hat. Ich hatte mich so auf eine herzerwärmende Rede gefreut, doch stattdessen sagte Reid nur so was wie "Heirate mich", ganz knapp und kurz. Das hat mich wohl am meisten gestört, doch das sind nur Kleinigkeiten in der sonst überzeugenden Handlung!

Handlung
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen! Es wurde zwar ziemlich viel über Reids und Carries Arbeit geschrieben, was ich allerdings als interessant und nicht öde oder fade empfunden habe. Dazu wurde der Roman seinem Genre gerecht - es gab einige Erotikszenen, aber nicht zu viele, dass der Leser/die Leserin diesen überdrüssig wurde. Ich finde, die Autorin hat ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Erotik erschaffen!

Erzählstil
Ebenso gefiel mir Lisa Renee Jones Art zu erzählen. Sie hat angenehm geschrieben, fesselnd und flüssig, so dass ich trotz der beinahe 500 Seiten meinen E-Bookreader nach zwei Tagen wieder zur Seite legen konnte.

Charaktere
Ein wenig gehadert habe ich mit den Protagonisten Reid und Carrie. Zwar waren sie mir nicht unsympathisch - ich habe sie durchaus gemocht -, doch gefielen mir manche ihrer Eigenschaften eher weniger. Beide hatten große Vertrauensprobleme, immer hieß es "Vertraue mir", was ich als Leserin nach einiger Zeit als ziemlich anstrengend empfand. Ständig wurde darauf herumgeritten, das war dann doch etwas ermüdend. Auch erschien mir Carrie manchmal als zu naiv, vor allem was ihren Vater und ihren Bruder anging. Sie hat vor vielen Dingen die Augen verschlossen und ich bin mehr als froh, dass Reid sie ihr geöffnet hat!

Gefühl
Da Carrie und Reid Personen sind, die ihre Gefühle nicht so gerne zur Schau geben, entwickelte sich zwischen den beiden erstmals eine starke sexuell geladene Beziehung. Doch im Verlauf der Handlung entstand daraus eine süße, zarte Liebe, deren Entwicklung gut und schön zu beobachten war. Das hat mir wirklich gefallen - dass ihre Liebe sich stetig entwickelt hat und der Leser/die Leserin diese Entwicklung gut nachvollziehen konnte.


Fazit

Schlussendlich kann ich sagen, "Dirty Rich - Verbotene Sehnsucht" ist eine wahnsinnig fesselnde, sinnliche Geschichte! Ich empfehle den Roman gerne weiter, allerdings ist dieser nichts für Leser/innen, die sich schnell von geschäftlichen Einblicken langweilen lassen!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 09.05.2020

Langweilig und langwierig samt holpriger Dialoge!

Die Mitte der Welt
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Die Mitte der Welt

Worum geht‘s?

Ein normales Leben? Für den 17-jährigen Phil undenkbar. Mitsamt seiner chaotischen Familie lebt er in Visible, einem alten Haus, welches so eigentümlich ist, dass es ...

Die Mitte der Welt

Worum geht‘s?

Ein normales Leben? Für den 17-jährigen Phil undenkbar. Mitsamt seiner chaotischen Familie lebt er in Visible, einem alten Haus, welches so eigentümlich ist, dass es sogar einen eigenen Namen braucht. Und genauso ungewöhnlich sind auch seine Bewohner – seine exzentrische Mutter Glass, die den Ruf eines Flittchens innehat, seine stille Schwester Dianne und die sprechende Puppe Paleiko. Aber als ob das nicht schon genug wäre, gibt es da auch noch den unnahbaren Nicholas, der so ganz anders ist, als alle, die Phil je getroffen hat …

Meine Meinung:

„Die Mitte der Welt“ ist nur einer der vielen Romane des deutschen Autors Andreas Steinhöfel, welcher vor allem durch seine „Rico und Oscar“-Trilogie bekannt ist. Immer wieder erobert er die Bestsellerliste und hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis für „Rico, Oscar und die Tieferschatten“. Im Jahre 1999 wurde „Die Mitte der Welt“ ebenso nominiert. Seine Romane wurden teilweise sogar verfilmt und von bekannten Kritikern überaus gelobt. Seit seinem ersten Erfolg, befasst Steinhöfel sich hauptsächlich mit dem Schreiben von Jugendromanen, welche von schwer diskutierten Themen handeln und somit eine große Bandbreite an begeisterten Lesern erreicht. Für mich war „Die Mitte der Welt“ der erste Roman des Autors – und nach der letzten Seite kann ich erleichtert aufatmend sagen: Ein Glück, dass ich so eine Schnellleserin bin! Sonst hätte ich wahrscheinlich Monate für dieses langatmige Buch gebraucht.

In „Die Mitte der Welt“ lernt man den grüblerischen und in sich gekehrten Phil kennen, welcher zugleich der Erzähler der Geschichte ist. Phil ist neugierig und loyal, allerdings auch ein Zuschauer des Lebens. Dazu erschien er mir manchmal beinahe gefühlskalt, obgleich ich mir nicht sicher bin, ob dies doch an Steinhöfels Art zu schreiben liegt. In jedem Fall kam ich als Leserin nicht richtig an Phil heran. Ja, ich habe zwar von seinen Gefühlen und Gedanken gelesen, doch kaum etwas dabei empfunden. Es war fast, als hätte Phil die Geschehnisse von außen beobachtet. Vor Problemen ist er davon gelaufen, statt sich ihnen zu stellen und die Initiative zu ergreifen, etwas dagegen zu unternehmen. Die Zügel seines eigenen Lebens lagen locker in seiner Hand, ohne dass er den Karren gelenkt hat. Deswegen konnte ich Phil auch nach 457 Seiten nicht in mein Herz schließen.

Nicht nur Phil war mir suspekt: Alle von Andreas Steinhöfel entworfene Figuren waren auf eine Art und Weise sonderbar, dass es bereits an Abartigkeit grenzt. Nehmen wir als Beispiel doch mal Annie, die geistig behinderte Erwachsene, welche dem achtjährigen Phil beibringt, sich sexuell zu befriedigen. Beim Lesen ist mir der Mund offen stehen geblieben. Laut Gesetz definiert man so etwas als „Missbrauch“. Oder auch Wolf, der Phils Freund einen Pfeil durchs Auge schießt, der neunjährige Dennis, welcher Phils Schwester mit einem Taschenmesser verletzt, Dianne, die ihr ungeborenes Geschwisterchen umbringt, Glass, welche eine Liste führt, auf der sie all die Männer vermerkt, mit denen sie bereits geschlafen hat, Gable, der sich in der tiefen Trauer um seine Exfrau jedes Jahr ums Neue mit einem Messer verletzt, Kat, die doch eigentlich Phils beste Freundin ist und trotzdem mit seinem Freund schläft … Einiges davon ist von meiner Position aus juristisch sowie ethisch und moralisch nicht vertretbar. Kurz gefasst: Diese Figuren sind einfach nicht mehr normal.

Dass der Roman sich so zäh und schwer liest, liegt aber nicht nur an den zweifelhaften Charakteren, die man zwischen den Buchdeckeln kennenlernt. Andreas Steinhöfel schreibt sehr langatmig und ausschweifend, was das Lesen wahnsinnig anstrengend und langweilig macht. Die Passagen, in denen dann doch mal ein sehr holpriger und unsicherer Dialog erscheint, sind da beinahe eine Erfrischung! Sein Schreibstil ist sehr anspruchsvoll, womit er wohl noch mal die Wichtigkeit der Thematik, die er in seinem derzeitigen Roman behandelt, untermauern möchte. Allerdings erscheint mir der ganze Satzbau oft zu gewollt und hingebogen, vergleichbar mit einem falsch zusammengelegten Puzzle. Dadurch verliert der Autor des öfteren den Blick aufs Wesentliche und findet sich ungewollt in überbordenden Ausführungen wieder. Mich wundert es ehrlich gesagt, dass sich sein kitschiger, hochgestochener Schreibstil so großer Beliebtheit erfreut.

Man muss sich nichts vormachen: Der Roman beinhaltet keinen wirklichen Höhepunkt der Spannungskurve. Es gab ein paar Parts, die für ein wenig Interesse gesorgt haben, wie der in dem Kat und Nicholas miteinander geschlafen haben, welcher allerdings vorhersehbar war. Der Teil, der am dramatischsten war, war dann wohl doch der, in dem Nicholas das Auge mit einem Pfeil durchschossen bekommt. Das sollte mutmaßlich der Wendepunkt in der Geschichte sein, aber nach dem ersten Schock, plätscherte die Handlung genauso träge weiter wie zuvor. Die Geschichte beinhaltet keine unerwarteten Überraschungen und zieht den Leser mit ihren ernsten Themen runter, macht ihn beinahe schon deprimiert und bringt ihn an den Rand der Verzweiflung. Der einzige Lichtblick war die Affäre zwischen Nicholas und Phil, welcher andererseits im Verlauf des Romans von dicken Wolken wieder verdunkelt wurde. Somit hat der Autor mir als Leserin noch den letzten allerkleinsten Spaß am Lesen des Buches genommen.

Hat man sich qualvoll durch den letzten Satz gekämpft, schlägt man den Roman mit einem großen befreiten Seufzer zu. Einerseits möchte man das Buch einmal quer durchs Zimmer werfen und sich stundenlang wütend darüber auslassen, andererseits kann man es kaum erwarten, es ganz hinten im Bücherregal zu verstauen, versteckt in der untersten Reihe, in die alle unbeliebten Romane wandern und dort verstauben oder darauf warten, verkauft zu werden. „Die Mitte der Welt“ ist ein einziges, nicht endendes, zähes Durcharbeiten, trotzdem scheinen es viele Leser zu mögen. Unverständlich, wie ich finde. Außerdem bin ich der Meinung, dass der Autor sich, dafür, dass er so bedeutende Themen ausgesucht hat wie Selbstverletzung und Homosexualität, relativ wenig damit befasst. Sie werden zwar angerissen, aber nicht weiter ausgeführt. Beispielsweise wird einmal angeführt, dass Dianne dünn ist, knochig gar, kaum etwas isst und tagein tagaus Kleidung trägt, die ihre Figur verdeckt – da fragt man sich dann schon, ob sie eventuell magersüchtig ist. Doch der Autor lässt dieses Thema einfach unter den Tisch fallen! Kein zweites Mal wurde eine derartige Bemerkung gemacht; Steinhöfel setzt die Begriffe „erwähnen“ und „behandeln“ wohl gleich. Und das, wo er doch Schriftsteller ist …

Fazit:

„Die Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfel ist keine leichte Lektüre: Die Charaktere sind wirklich wie aus einer anderen Welt, der Schreibstil ist hochgestochen und ausufernd und die Handlung einschläfernd. Der Roman hat mich wirklich nicht gefesselt, vor allem da kaum Gefühle bei mir angekommen sind – ein Punkt, auf den ich sehr Wert lege! Ich konnte weder mit Phil mitfiebern noch mit ihm weinen; die einzigen Gefühlsregungen, die der Roman bei mir hervorgerufen hat, waren Schock und Unglaube. Ich war überaus froh, als Phil schlussendlich seine Heimat auf einem Schiff verlassen hat – und somit auch mein Leben.
„Die Mitte der Welt“ war eine große Enttäuschung, wo es doch so viele positive Kritiken gibt. Deshalb gibt es von mir nur einen einzigen traurigen Stern.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2020

Was für ein Ende!

Hidden Hero 3: Versteckte Wahrheit
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Ich bin ein wahnsinnig großer Fan von Veronica Rothes Schreibstil!!! Und auch ihre Charaktere sind total interessant! Dieses Buch ist einfach nur weiterzuempfehlen - vor allem, da das Ende wirklich höchst ...

Ich bin ein wahnsinnig großer Fan von Veronica Rothes Schreibstil!!! Und auch ihre Charaktere sind total interessant! Dieses Buch ist einfach nur weiterzuempfehlen - vor allem, da das Ende wirklich höchst dramatisch ist und mich echt aus den Socken gehauen hat!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.04.2020

total liebenswerte, ausergewöhnliche Liebesgeschichte!

Ewig und du
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Klappentext
L(i)eben bedeutet du und ich
Nach einem Unfall und sechsmonatigem Koma ist die 18-jährige Lefke an den Rollstuhl gefesselt. Ihre Zeit als Schulprinzessin ist damit vorbei und auch ihre Karriere ...

Klappentext


L(i)eben bedeutet du und ich
Nach einem Unfall und sechsmonatigem Koma ist die 18-jährige Lefke an den Rollstuhl gefesselt. Ihre Zeit als Schulprinzessin ist damit vorbei und auch ihre Karriere als Model muss sie an den Nagel hängen. Für Lefke ist das ein Weltuntergang. Sie kann sich nicht vorstellen, jemals wieder glücklich zu werden, und fasst den folgenschweren Entschluss, ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Doch dann taucht ausgerechnet ihr unfassbar attraktiver Nachbar Louis auf. Er stellt lauter ungemütliche Fragen und hat irrsinnige Ausflugspläne. Jeden Tag aufs Neue. Bis die Welt langsam nicht mehr ganz so schwarz aussieht…


Cover


Das Cover von "Ewig und Du" passt perfekt zu dem Roman! Es nimmt Bezug auf die Handlung; außerdem gibt es dem Betrachter ein fröhliches Gefühl, wie ich finde.

Erzählstil


Ich bin ein großer Fan von Emily Böhrs Erzählstil!!! Sie hat diese sarkastische und lustige Art zu schreiben, und hat mich dadurch ständig zum Lachen und Grinsen gebracht!

Handlung


Die Handlung des Romans erscheint erstmals etwas düster und pessimistisch - schließlich begeht Lefke einen Suizid-Versuch. Aber schließlich bricht das Licht durch die Wolken und die ganze düstere Stimmung ist dahin. Stattdessen wird dem Leser ein einmaliger Blick auf die Entwicklung einer Beziehung eines etwas anderen Pärchen gewährt! Ich finde die Handlung teils einfach nur zum Dahinschmelzen!!! Trotz der Tatsache, dass Böhr wichtige Themen, wie Suizid, Autismus ... behandelt, ist der Roman positiv geprägt!

Charaktere


Die Charaktere habe ich schnell in mein Herz geschlossen!!! Lefke mit ihrer abweisenden, sarkastischen Art und Lou, der sie immer wieder aus der Fassung bringt ... Das war einfach so erheiternd und niedlich!!! Ich liebe diese Figuren!!!!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2020

Viel Erotik, weniger tiefschürfende Gespräche

All of Me
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"Sie ist alles, was ich sehe. Und alles, was ich will."

Klappentext
Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy bei Nacht - das ist das Leben von Shaw Mercer. Doch als ein Skandal um sein ausschweifendes ...

"Sie ist alles, was ich sehe. Und alles, was ich will."

Klappentext


Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy bei Nacht - das ist das Leben von Shaw Mercer. Doch als ein Skandal um sein ausschweifendes Liebesleben seinen Vater die Wahl zum Bürgermeister kosten könnte, tut er alles, um sich ein neues Image zu verpassen - das eines Mannes, der endlich sein Herz verloren hat. Dazu engagiert er Willow Blackwell. Für 250.000 Dollar ist sie bereit, seine Freundin zu spielen. In seinem Bett zu landen oder sich gar in ihn zu verlieben stand jedoch nicht im Vertrag ...

Handlung


Von der Handlung bin ich leider ein bisschen enttäuscht. Es gab meiner Meinung nach viel zu viele Probleme, die einfach durch Sex gelöst wurden, statt einem richtigen Gespräch. Sowieso haben mir die Hauptcharaktere zu oft rumgemacht, auch wenn ich sonst eigentlich nichts dagegen habe. Aber in diesem Roman hat mich das aus unerfindlichen Gründen gestört.
Richtig spannend wurde es erst zum Ende hin. Die Geschichte hat mit einem riesigen Cliffhanger geendet, was ich echt fies fand! Jetzt MUSS ich einfach wissen, wie es mit Willow und Shaw weitergeht!

Charaktere


Shaw habe ich sofort ins Herz geschlossen. Er spielt mit offenen Karten und gibt Willow gegenüber schon bald zu, dass er mehr möchte, als eine vertraglich geregelte Beziehung. Er kümmert sich sehr liebevoll um sie und seine Familie steht immer an erster Stelle - zwei wunderbare Eigenschaften!
Willow dagegen war immer sehr verschlossen, was ich sehr Schade fand. Ich hätte gerne noch mehr aus ihrer Vergangenheit erfahren, genauso wie Shaw wahrscheinlich. Natürlich wurde sie stark verletzt, doch manchmal hätte ich sie echt schütteln können, weil sie sich ihm nicht früher anvertraut hat.

Erzählstil


Den Erzählstil von K. L. Kreig finde ich nach wie vor sehr angenehm. Sie schafft es, den Leser nach nur wenigen Sätzen komplett in das Geschen zu ziehen und ihn zu fesseln. Ich bin ein großer Fan von ihrer Art zu Schreiben!!!

Cover


Das Cover von "All of Me" ist wunder-, wunderschön; elegant und schlicht zugleich! Außerdem passt es perfekt zu seinem Nachfolger "All of you" - Die zwei nebeneinander in (m)einem Regal sähen bestimmt klasse aus!

Erotik


Nun, davon war mehr als genug vorhanden. An sich bin ich ja ein Fan von prickelnden Szenen, doch in diesem Roman hat es mich teilweise echt genervt. Die Handlung drehte sich einfach zu sehr um Sex, so dass das Gefühl von weniger Tiefgang entstand. Außerdem frage ich mich, wie K. L. Kreig das in dem abschließenden Band noch steigern will? Ich finde, sie hat schon so ziemlich alles ausgeschöpft, was ging.

Fazit


Trotz meiner Kritik an dem Roman, bin ich froh, bei der Leserunde teilgenommen zu haben. Ich würde "All of Me" an alle Jugendliche und Erwachsene weiterempfehlen, die gerne Erotik lesen und Geschichten aus dem Reich der Wohlhabenden bevorzugen.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Erotik