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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2021

Family for Beginners

Sommerleuchten am See
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Vorneweg - ich liebe die witzigen und romantischen Romane dieser Autorin und habe fast alle gelesen. Dies war jedoch der erste, der mich richtig enttäuscht hat....

Die Handlung selbst ist ein Klassiker, ...

Vorneweg - ich liebe die witzigen und romantischen Romane dieser Autorin und habe fast alle gelesen. Dies war jedoch der erste, der mich richtig enttäuscht hat....

Die Handlung selbst ist ein Klassiker, der schon vielfach erzählt wurde: Junge Frau verliebt sich in gut aussehenden Witwer und wird von seinen Kindern angefeindet. Am Ende klären sich jedoch alle Probleme und übrig bleibt eine glückliche Familie....Daher passt auch der englische Titel viel besser als die deutsche Übersetzung.

Mich erinnert der Plot etwas an Daphne du Mauriers weltberühmten Roman „Rebecca“. Eine etwas farblose junge Frau (Flora) wird durch die dominante tote Ehefrau (Becca) an die Wand gedrückt. Hier kommt noch die rebellische Teenie-Tochter hinzu, die Flora als Eindringling sieht und sie um jeden Preis aus der Familie ekeln will.

Man kann diese Gefühle zwar nachvollziehen, aber die ewig einfühlsame und verständnisvolle Flora nervt. Die Figur fühlt sich dadurch einfach nicht echt an. Das, was ich an dieser Autorin so schätze - perfekte, sympathische Figuren, knapp vor der Grenze zur Übertreibung, hat sie diesmal nicht geschafft. Auch fehlt dieser Geschichte der übliche Witz und die Lockerheit.. Daher nur 3 Sterne diesmal.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 01.08.2021

Unglaublich langweilig

Mord auf Provenzalisch
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Die Britin Penny fühlt sich sehr wohl in ihrer neuen Wahlheimat und ist vollauf mit der Renovierung ihres Hauses beschäftigt. Doch als bei einer Ausstellungseröffnung einer der Künstler zusammenbricht ...

Die Britin Penny fühlt sich sehr wohl in ihrer neuen Wahlheimat und ist vollauf mit der Renovierung ihres Hauses beschäftigt. Doch als bei einer Ausstellungseröffnung einer der Künstler zusammenbricht und kurz danach stirbt, ist Pennys Interesse geweckt. Wurde der Mann vielleicht vergiftet....?

Bei diesem Buch hat mich das schöne Cover magisch angezogen - leider war es inhaltlich ein totaler Fehlgriff. Einzig die Landschaftsbeschreibungen der Provence haben mir gut gefallen. Davon abgesehen ist Penny eine sehr farblose Ermittlerin, ohne Witz oder Wiedererkennungswert. Gleiches gilt, mehr oder weniger, auch für die übrigen Figuren. Und leider gibt es keine einzige Stelle im Text, an der auch nur ansatzweise sowas wie Spannung aufgekommen wäre. Zwei Drittel habe ich geschafft und dann entnervt aufgegeben und nur mehr die letzten paar Seiten gelesen. von mir daher nur 2 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2021

Sich selbst (er)finden

Die Perlenschwester
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Band 4 der Schwestern-Saga. CeCe d‘ Apliese fühlt sich einsam seit sich ihre „Schattenschwester“ Star von ihr abgenabelt hat. Um zu sich selbst zu finden tritt sie zum ersten Mal in ihrem Leben eine Reise ...

Band 4 der Schwestern-Saga. CeCe d‘ Apliese fühlt sich einsam seit sich ihre „Schattenschwester“ Star von ihr abgenabelt hat. Um zu sich selbst zu finden tritt sie zum ersten Mal in ihrem Leben eine Reise allein an – an einen Strand in Thailand mit dem sie glückliche Erinnerungen verbindet. Nach einigen Turbulenzen reist sie von dort nach Australien weiter und macht sich, wie ihre Schwestern vor ihr, auf die Suche nach noch lebenden Verwandten…

Eigentlich hatte ich vor, diesen Band zu „überspringen“, da mich, ähnlich wie CeCe, Australien aufgrund all der Tierchen die dort rumkrabbeln nie gereizt hat. Den Roman dann letztendlich doch noch zu lesen war ein spontaner Entschluss, den ich nicht bereut habe. Insgesamt erinnern die historischen Abschnitte aus der Zeit der Perlenfischerei an die Vorfahren der „Sonnenschwester“ in Kenia. Doch anders als bei dieser ist hier der Inhalt kompakter und besser zusammengefasst, was ihn viel lesbarer macht. Sowohl CeCes Erlebnisse in der Gegenwart als auch die ihrer Vorfahrin Kitty sind mitreißend und spannend, teilweise auch berührend. Es gibt hier auch keine dominierende Liebesgeschichte im Zentrum, sondern nur den Beginn einer Liebesgeschichte, was aber nicht stört. Vielleicht auch weil ich keine hohen Erwartungen hatte, hat mir der Roman sehr gut gefallen und ich halte ihn für einen der besten dieser Serie. Daher vergebe ich 5 glänzende Perlen und empfehle ihn allen, die gerne ins historische Australien eintauchen wollen.

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Veröffentlicht am 13.06.2021

Spannende Mörderjagd in Tirol

Der Tote im Schnitzelparadies
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Arno Bussis erster Fall. Die Karriere des begabten jungen Polizisten Arno Bussi stagniert nach einer, sagen wir, etwas zu intensiven Begegnung mit der Frau des Innenministers. So ist es auch kein Wunder, ...

Arno Bussis erster Fall. Die Karriere des begabten jungen Polizisten Arno Bussi stagniert nach einer, sagen wir, etwas zu intensiven Begegnung mit der Frau des Innenministers. So ist es auch kein Wunder, dass sein Versetzungsgesuch zwar genehmigt wird, aber nicht die ersehnte Verbesserung erfolgt, sondern Bussi im hintersten Eck von Tirol als Ein-Mann-Dienststelle landet. Hier soll er den verschwundenen Bürgermeister suchen. Im Prinzip aussichtslos und Tristesse pur. Kurz darauf taucht der Bürgermeister tatsächlich wieder auf – dummerweise nur sein Kopf, der im Tiefkühler des örtlichen Schnitzelparadieses gefunden wird. Arno Bussi muss nun sein theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen – leider ohne Unterstützung, denn wetterbedingt ist der Ort mittlerweile unzugänglich. Und dann wird noch eine zweite Leiche gefunden, Und das Wetter spielt immer noch verrückt….

Dauerhaft schlechtes Wetter, Regen, Stromausfall, kaputte Autos und jede Menge anderer Katastrophen – der Autor lässt nichts aus, um seinen Protagonisten zu schikanieren. Man empfindet fast Mitleid mit Arnold Bussis aussichtsloser Situation. Wird aber als Leser gut unterhalten. Der Schreibstil ist humorvoll, der Plot spannend und nachvollziehbar konstruiert. Ich vergebe 5 Sterne und empfehle diesen Krimi gerne an alle weiter, die gut geschriebene Regionalkrimis lieben.

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Veröffentlicht am 13.06.2021

Gute Übersicht

30 Minuten Gesunder Lebensstil
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Das kleine Büchlein gehört zu einer Reihe, die so konzipiert ist, dass man den gesamten Text in einer halben Stunde ausgelesen haben sollte. Das habe ich nicht ausprobiert und finde es bei diesem Thema ...

Das kleine Büchlein gehört zu einer Reihe, die so konzipiert ist, dass man den gesamten Text in einer halben Stunde ausgelesen haben sollte. Das habe ich nicht ausprobiert und finde es bei diesem Thema auch sinnvoller, den gesamten Inhalt nicht „auf einen Rutsch“, sondern langsamer und dafür aufmerksamer zu lesen. Manche Abschnitte habe ich auch mehrfach gelesen, um mir manches besser einprägen zu können.

Der Text ist in 4 Abschnitte unterteilt (Gesunde Lebensführung – Körperliche Gesundheit – Mentale Gesundheit – Seelische Gesundheit) und wird durch das Kapitel Weitere Schutzfaktoren, sowie Hinweise auf weiterführende Literatur, ein Register und eine Kurzzusammenfassung für die ganz Eiligen ergänzt. Der Aufbau ist meiner Meinung nach optimal – da kann man nicht meckern.

Inhaltlich kennt man natürlich vieles schon, wenn man sich mit diesem Thema schon einmal beschäftigt hat. Die Autorin erklärt nachvollziehbar und in gut verständlicher Sprache die wichtigsten Punkte. Natürlich ist aufgrund des begrenzten Umfangs nur ein gröber Überblick über die jeweiligen Themen möglich, aber gerade für Leute, die wenig Zeit zum Lesen haben, perfekt! Auch die Tipps und Denkanstöße. sowie die gesamte Strukturierung (kurze Abschnitte, fettgedruckte wichtige Infos) haben mir gut gefallen. Insgesamt kann ich das Büchlein daher gerne weiterempfehlen – 5 Sterne und ein Danke für mein Rezensionsexemplar.

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