Ein absolutes Must-Read für die Vorweihnachtszeit
Auf tapsigen Pfoten ins GlückEine Adventszeit ohne Petra Schiers weihnachtliche Liebesromane mit Hund kann ich mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen. Immerhin gibt es diese zauberhafte Reihe schon seit sechzehn Jahren! Das Schöne ...
Eine Adventszeit ohne Petra Schiers weihnachtliche Liebesromane mit Hund kann ich mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen. Immerhin gibt es diese zauberhafte Reihe schon seit sechzehn Jahren! Das Schöne daran ist, dass man in jeder neuen Folge immer wieder „alte Bekannte trifft“. So ist es auch diesmal. In den letzten Jahren standen immer Mitglieder der Familie Sternbach im Vordergrund, und auch heuer sind die Sternbachs wieder mit vertreten, wenn auch diesmal nur in Gastrollen. Aber auch Jana, die Hauptperson, ist treuen Lesern schon lange bekannt, denn die Glaskünstlerin hat alljährlich ihr Zelt mit Glasobjekten auf dem Weihnachtsmarkt der kleinen Stadt in der Nähe von Köln, wo sich all die weihnachtlichen Geschichten ereignen. Auch Sicherheitsmann Oliver ist nicht ganz unbekannt, denn er hat im vergangenen Jahr das Weihnachtsfest bei der Familie Sternbach verbracht. Vieles greift immer wieder ineinander, und so wirkt die ganze Atmosphäre immer vertrauter, und man fühlt sich fast wie zuhause. Es ist eine ganz heimelige, schöne Stimmung, die Petra Schier mit ihren Weihnachtsromanen vermittelt. Man kann damit richtig schön abschalten und es sich gemütlich machen. Auch die Romantik darf nicht fehlen, und hier ist Klaus mit seinem nostalgischen Karussell eine wichtige Station auf dem Weihnachtsmarkt. Auch er ist ein „alter Bekannter“, und schon viele Paare haben sich bei seinen abendlichen Sonderfahrten für verliebte Erwachsene gefunden.
Diesmal scheinen die Protagonisten jedoch so gar nicht zueinander zu passen. Jana hat Oliver engagiert, denn in ihrem Geschäft und Lager wurde eingebrochen und viele schöne Stücke zerstört. Offiziell ist Oliver als Wachmann angestellt, aber der Privatdetektiv ermittelt undercover. Um die Nachforschungen einfacher zu gestalten und Jana ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, zieht Oliver in ihr Gästezimmer. Seinen Hund, die Bordeauxdogge Scotty, bringt er mit. Nun passen Glasobjekte und Hunde nicht besonders gut zusammen, aber das ist nicht das größte Problem unserer Protagonisten, denn sie stellen beide fest, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen, aber das darf ja nicht sein, denn genauer betrachtet sind sie so grundverschieden und passen überhaupt nicht zusammen. Außerdem hat Oliver Prinzipien, was private Beziehungen zu Kundinnen angeht. Die Geschichte entwickelt sich sehr fesselnd, noch dazu, weil diesmal, durch die eingebrachte Kriminalgeschichte, ein weiterer Spannungsbogen dazu kommt. Man darf also nicht nur gespannt sein, ob sich Jana und Oliver trotz aller Vorbehalte nahe kommen, sondern man kann auch miträtseln, wer es da auf Jana abgesehen hat, denn der Einbruch war nur der Anfang…
Natürlich erhält auch, wie gewohnt, der vierbeinige Protagonist eine Stimme. Die Passagen, in denen man Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt von Scotty bekommt, sind kursiv gedruckt und wie immer allerliebst.
Aber auch die Kapitel mit Santa Claus, seiner Frau und seinen Weihnachtselfen dürfen nicht fehlen. Sie geben dem Roman etwas Märchenhaftes und heben die Weihnachtsstimmung. Habe ich schon erwähnt, dass ich diese Romanreihe von Petra Schier liebe? Ja, habe ich, aber ich finde, das kann man gar nicht oft genug sagen!