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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2026

Leider stark nachgelassen

A Steeping of Blood. A Tempest of Tea 2
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Nachdem der erste Band all meine Erwartungen um Längen übertroffen hatte, kam der zweite Band leider nicht annähernd an die nun recht hohe Bar ran.
Der Plot an sich ist cool, der gesamte Verlauf lesenswert ...

Nachdem der erste Band all meine Erwartungen um Längen übertroffen hatte, kam der zweite Band leider nicht annähernd an die nun recht hohe Bar ran.
Der Plot an sich ist cool, der gesamte Verlauf lesenswert mit einem Ende nach meinem Geschmack. Allerdings hätte dieser Band stark davon profitiert, über zwei Bände gestreckt zu werden; fast jede Szene und jeder Plotpoint fühlt sich mehr nach einem Gerüst, als nach einer ausgeschriebenen Sache an.
Entsprechend dürftig waren auch die Gefühle, die ich an emotionalen Stellen aufbringen konnte. Es wirkte sehr überhetzt mit wenig Tiefe und wenig Raum für die eigentlich sehr schön gezeichneten Charaktere.
Eine Trilogie wäre es (mindestens) gewesen. So als Dilogie lässt es mich aber doch eher enttäuscht zurück.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Vampire Diaries x Spartacus

We Who Will Die
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Mit "We Who Will Die – Empire of Blood" von Stacy Stark habe ich vermutlich eine neue Obsession begonnen. Das Buch wurde als Mischung aus "The Vampire Diaries" und "Spartacus" beworben — und boy, war das ...

Mit "We Who Will Die – Empire of Blood" von Stacy Stark habe ich vermutlich eine neue Obsession begonnen. Das Buch wurde als Mischung aus "The Vampire Diaries" und "Spartacus" beworben — und boy, war das akkurat: Intrigen, Machtspielchen, Vampirdrama und Arenenkämpfe. Nur ein bisschen größer skaliert, da hier auch Gottheiten existieren.

Besonders mochte ich, dass die Vampire zwar klassischen Regeln folgen und nur unter bestimmten Bedingungen in die Sonne dürfen, der Umgang damit aber herrlich neu interpretiert wird. Sonnenbrand als Statussymbol habe ich bisher noch nie gelesen und es somit sehr genossen. Solche kleinen Ideen sorgen dafür, dass sich die Welt trotz bekannter Elemente eigen anfühlt. Von dieser kennen wir zwar nur einen Bruchteil davon, aber ich freue mich jetzt schon auf mehr.

Und wir haben endlich mal wieder eine Protagonistin, die nachvollziehbar handelt und bei der man nicht am laufenden Band den Kopf schütteln muss \o/ Was im übrigen auch für den Rest der umherrschwirrenden Figuren gilt. Plus dass die magischen Fähigkeiten der Protagonistin ebenfalls erstaunlich unverbraucht sind.

Wenn die Folgebände das Niveau halten können, hat diese Reihe für mich echtes Potenzial, sich neben "From Blood and Ash" und "The Darkest Gold" in meine persönliche Lieblings-Romantasy-Riege einzufinden. Ich hoffe, dass es nicht mit einer Di- oder Trilogie endet, sondern wir noch ganz, ganz lange mit Arvelle (wie schön ist eigentlich dieser Name?) mitfiebern können :3

Zum deutschen Hörbuch lässt sich zudem sagen, dass Viola Müller mal wieder die perfekte Wahl für eine starke Hauptcharakterin war! Ihre Stimme und Klarheit tragen wunderbar dazu bei, sich auf eine Kämpferin einzulassen.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Nataly supremacy 🖤

Novel Haven - Match of Fate
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Mit "Novel Haven - Match of Fate" von Anabelle Stehl geht die Trilogie in die zweite Runde — und für mich hat sich eine Vermutung aus Band eins absolut bestätigt: Nataly ist meine Herzensdame. Sie ist ...

Mit "Novel Haven - Match of Fate" von Anabelle Stehl geht die Trilogie in die zweite Runde — und für mich hat sich eine Vermutung aus Band eins absolut bestätigt: Nataly ist meine Herzensdame. Sie ist genau die Art von starker Frau, die ich liebe: hat ihren eigenen Kopf, sieht trotzdem Fehler ein, und ist selbstbewusst ohne dabei die Weiblichkeit abzulegen. Bereits als Kind liebte ich Cordelia in Buffy/Angel, gefolgt von Lydia aus Teen Wolf und Caroline in Vampire Diaries. Die letzte Addition in diesem Kader war Nesta aus ACOTAR und somit wird Nataly in guter Gesellschaft sein.

Dylan war die erwartete Greenflag. Sein Background war leider nicht ganz so spannend, doch das Setting und die Plotline im eSport hingegen sehr. Ich freue mich jetzt schon unglaublich auf das Spin-Off über einige der restlichen Panthers \o/ In der Hoffnung, dass der eSport dort vielleicht sogar noch eine etwas größere Bühne bekommt, hehe.

Nun widme ich mich aber erstmal dem dritten Band von Novel Haven und freue mich auf die Geschichte der Frau, die uns Bookies wohl am ähnlichsten ist ;)

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Runder Anschluss an den ersten Band

Until the Light destroys
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Mit Until the Light Destroys liefert Alessia Gold den Abschluss der Redveil-Dilogie — und ich sag’s direkt: Ich bin deutlich versöhnlicher aus diesem Band rausgegangen als aus dem ersten.
Während alle ...

Mit Until the Light Destroys liefert Alessia Gold den Abschluss der Redveil-Dilogie — und ich sag’s direkt: Ich bin deutlich versöhnlicher aus diesem Band rausgegangen als aus dem ersten.
Während alle drei Sprecher:innen des Hörbuchs weiterhin absolut top bleiben, wurde der Dark-Romance-Anteil der Geschichte wurde spürbar zurückgefahren. Gott sei Dank. Dadurch bekommt die Handlung duetlich mehr Glaubwürdigkeit und die Beziehugen untereinander wirken insgesamt ausgewogener. Was ich allerdings etwas schade fand: Die beiden männlichen Hauptfiguren sind zwar erfreulicherweise nicht strikt hetero angelegt, aber IHRE Beziehung zueinander bekommt letztlich zu wenig Aufarbeitung. Da wäre emotional und kognitiv definitiv noch mehr drin gewesen.
Das Ende war für meinen Geschmack leider etwas konfus und wirkte stellenweise bemüht auf Happy End gebürstet. Es funktioniert - aber elegant ist anders.
Trotzdem: Wer The Vampire Diaries liebt (hi, ich 👋), wird hier ziemlich wahrscheinlich auf seine Kosten kommen. Die Vibes stimmen einfach.
Unterm Strich ein solider Dilogie-Abschluss mit klaren Stärken, auch wenn nicht alles ganz rund läuft.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Vorsicht! SciFi statt Fantasy

To Cage a Wild Bird
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"To Cage a Wild Bird" ist der erste Band der "Divided Fates"-Reihe von Brooke Fast.
ACHTUNG: Leider hat das Marketing bei diesem Buch massiv versagt. Es handelt sich hierbei NICHT um Fantasy oder Romantasy. ...

"To Cage a Wild Bird" ist der erste Band der "Divided Fates"-Reihe von Brooke Fast.
ACHTUNG: Leider hat das Marketing bei diesem Buch massiv versagt. Es handelt sich hierbei NICHT um Fantasy oder Romantasy. Wir haben hier einen dystopischen Science Fiction-Roman, in dem Romance vorkommt. Am ehesten lässt es sich tatsächlich mit "The Hunger Games" vergleichen (in Bezug auf das Genre, nicht in Bezug auf die Handlung).

Genau diese enttäuschte Erwartungshaltung war es auch, die mich am Anfang lange hat brauchen lassen, bis ich in das Buch gefunden habe. Versteht mich nicht falsch, es ist an sich ein sehr gut geschriebenes Buch, aber wenn ich gewusst hätte, in was für einem Genre es tatsächlich spielt, hätte ich es zu einem gänzlich anderen Zeitpunkt bzw. in einer anderen Stimmung gelesen. Wenn man jedoch mit der Erwartung rangeht, hier einfach eine mögliche Dystopie der Zukunft zu lesen, wird man vermutlich sehr viel Spaß haben.

Zudem: Selbst wenn es eine Fantasy-Geschichte gewesen WÄRE, wäre es wohl keine Romantasy gewesen, denn der Plot wäre auch 1zu1 so passiert, selbst wenn die beiden einander nicht unwiderstehlich gefunden hätten - nur mit weniger Augenrollen.

Die Geschichte selbst ist sehr kurzweilig und man fliegt ab einem gewissen Punkt förmlich durch die Seiten. Mir war sie sogar ein bisschen zu kurzweilig; die Beziehungen der Charaktere unter einander gingen teilweise etwas zu schnell, auch wenn die Figuren selbst sehr schön gezeichnet waren. Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Buch in zwei geteilt worden wäre und somit alles etwas mehr Raum bekommen hätte. Auch die Zeit der Protagonistin als Kopfgeldjägerin war deutlich zu kurz für die Rezipierenden. Natürlich spielt der Hauptplot im Gefängnis, trotzdem hätte ich mir mehr als nur ein paar Seiten für den Status gewünscht, der später ihre gesamte Wahrnehmung beeinflusst.

Ein großes Lob muss an die Übersetzerin Bettina Ain ausgesprochen werden. Das Buch las sich, als wäre es ursprünglich auf Deutsch verfasst worden, was man heutzutage leider nicht mehr oft hat. Zudem ist es ihr gelungen, so unaufdringlich zu gendern, dass mir erst nach einer Weile auffiel, dass sie inklusiv schreibt. Absolutes Musterbeispiel von Sprachverwendung!

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