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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2026

Erstklassiger Krimi, super spannend, fesselnd und atmosphärisch

Inselwahn
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Als am Strand der idyllischen Insel Langeoog eine Tote gefunden wird, stehen Hauptkommissarin Hella Brandt und ihr Kollege Lars Mattes zunächst vor einem Rätsel. Zu seltsam sind die Umstände, zu unerwartet ...

Als am Strand der idyllischen Insel Langeoog eine Tote gefunden wird, stehen Hauptkommissarin Hella Brandt und ihr Kollege Lars Mattes zunächst vor einem Rätsel. Zu seltsam sind die Umstände, zu unerwartet die Reaktionen ihrer Familie und ihren Freunden, die sie gerade zu einem Treffen eingeladen hatte. Doch Hartnäckigkeit macht sich bezahlt und langsam offenbaren sich auch brisante Details, die auf einen Mord deuten, dessen Ursache sich tief in der Vergangenheit ruht.

Wie immer passt das Cover bei emons ganz ausgezeichnet zum Inhalt. Es fängt den Blick und man weiß auch gleich, wo sich der Fall abspielt.
Rieke Husmann war mir bis dato noch kein Begriff, sie ist aber eine Autorin, die es versteht, gleich von Beginn an zu fesseln! Sie schreibt sensationell lebendig, ihre Protagonisten sind wie aus dem Leben gegriffen und man kann ihre Gefühle und Beweggründe, auch ihre Erlebnisse sehr gut nachvollziehen. Das Verhältnis zwischen akribischen Ermittlungen und Privatleben hält sich sehr sympathisch in der Waage, man darf den Kommissaren über die Schulter schauen, aber auch mal aufatmen und das Inselflair genießen. Der Fall ist beinahe mystisch, hat seine Wurzeln in der unaufgearbeiteten Vergangenheit und blieb für mich völlig undurchsichtig bis zur hart erarbeiteten Auflösung. Kein rasanter Showdown, sondern solide Ermittlungsarbeit führt zum Ziel und hat mich von Beginn an gefesselt und das Buch zu einem wahren Pageturner gemacht! Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Wie aus wenigen, exzellenten Zutaten die köstlichsten Gerichte entstehen

Meine Tiroler Welt
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Das Cover zeigt einen kleinen Ausblick auf ein romantisches Tal, zieht den Blick auf sich und versetzt die interessierte Leserschaft gleich in die wunderschöne Tiroler Landschaft.
Und hier zaubert Viktoria ...

Das Cover zeigt einen kleinen Ausblick auf ein romantisches Tal, zieht den Blick auf sich und versetzt die interessierte Leserschaft gleich in die wunderschöne Tiroler Landschaft.
Und hier zaubert Viktoria Fahringer aus wenigen, perfekt gewählten Zutaten herrlich geschmackvolle Gerichte, die sie nicht nur zur Köchin des Jahres 2024 gemacht haben, sondern auch zur jüngsten Haubenköchin Österreichs.
Ich finde, das Buch spiegelt perfekt ihre Einstellung zu erstklassigen Lebensmitteln, ihre Liebe zur Küche und Zubereitung, aber auch zu Tradition und Nachhaltigkeit wider. Es ist sehr schön und nach Jahreszeiten übersichtlich gestaltet, bietet zu den Rezepten, die auch glutenfreie und vegane Varianten enthalten, jede Menge Tipps, Vorschläge zu Beilagen oder via QR-Codes auch weitere abrufbare exakte und detaillierte Anleitungen.
Mir gefällt dieses besondere Kochbuch ausgezeichnet, es bietet nicht nur fantastische Rezepte, die die traditionelle Tiroler Küche so beliebt machen, sondern überrascht z. B. auch mit Saucen und Gewürzmischungen, die man prima nachbereiten kann. Dass eine junge Köchin am Werk ist, erkennt man auch am modernen Equipment. Der Garzeitpunkt via Temperaturmessgerät funktioniert einfach perfekt und Viktoria Fahringer stellt dazu auch noch die Empfehlungen für den gewünschten Garpunkt zur Verfügung.
Ich bin absolut begeistert, habe auch die interessanten, ja lehrreichen Berichte zu Anbau bzw. Salzabbau genossen und bin vor allem immer wieder überrascht, wie aus einer Handvoll bodenständiger und qualitativ hochwertiger Lebensmittel ein erstklassiges, köstliches Gericht entstehen kann! Dies ist unbedingt unser neues Lieblingskochbuch!

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Spannend, vielschichtig und sehr fesselnd geschrieben!

Voralpenphönix
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Olivia ist Reporterin beim Kaufbeurer Tagesblatt und bereitet sich auf das alljährliche historische Tänzelfest vor. Da erschüttert ein schauriger Todesfall die Stadt: bei einem unerklärlichen Wohnungsbrand ...

Olivia ist Reporterin beim Kaufbeurer Tagesblatt und bereitet sich auf das alljährliche historische Tänzelfest vor. Da erschüttert ein schauriger Todesfall die Stadt: bei einem unerklärlichen Wohnungsbrand kommt ein alter Mann zu Tode, und Olis Spürnase ist geweckt!

Da Cover zeigt einen Stadel in Flammen und passt, wie auch der Titel, ausgesprochen gut zum Inhalt. Und Robert Domes hat ein wirklich gruseliges Szenario erdacht, dass weit in die Vergangenheit reicht und so einige Rätsel aufgibt. Die historische Seite des Falles kann ich in vielerlei Hinsicht sehr gut nachvollziehen, denn auch ein Teil meiner Familie wurde vertrieben und musste sich nach dem Krieg, weitab von der ursprünglichen Heimat, neu orientieren und ein ganz neues Leben beginnen. Mit Oli und ihrem kleinen Sohn Alex ist dem Autor eine unglaublich echte und überzeugende Protagonistin gelungen, die sehr gewieft ermittelt und einen richtig guten Riecher hat. Und es gibt da auch Informanten, die Oli unterstützen. Der Schreibstil ist wunderbar lebendig und detailreich, das große Kopfkino springt sofort an. Die Geschichte hat Tiefgang, ist sehr spannend, vielschichtig und abwechslungsreich und bietet alles, was einen sehr guten Krimi ausmacht! Ich hätte mir dazu so ein kleines Happyend gewünscht, das war mir aber leider nicht vergönnt.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Genialer Mix aus großen Gefühlen und mysteriösen Geheimnissen

Der Brieffreund aus Svealand
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Eine glückliche Ehe, ein kleiner Sohn, Ana könnte sich ihr Leben nicht schöner vorstellen! Und doch ziehen plötzlich Wolken auf, die trister nicht sein könnten, denn Oli, ihr geliebter Mann, zieht sich ...

Eine glückliche Ehe, ein kleiner Sohn, Ana könnte sich ihr Leben nicht schöner vorstellen! Und doch ziehen plötzlich Wolken auf, die trister nicht sein könnten, denn Oli, ihr geliebter Mann, zieht sich ohne ersichtlichen Grund plötzlich zurück, verlässt die Familie und gibt alles auf. Ohne eine Erklärung steht Ana auf einmal alleine da und sucht Kontakt zu ihrem Freund aus Kindertagen, der in Svealand zu Hause ist. Eine enge Brieffreundschaft entsteht, die aber bald ebenfalls sehr mysteriöse Züge annimmt.

Ein zauberhaftes, schwedisches Haus in winterlicher Szenerie, das wunderschöne Cover könnte gar nicht besser passen. Und doch finde ich, Frieda Lamberti hat einen Roman geschrieben, der nicht nur große Gefühle schildert, sondern wirklich kriminalistische, geheimnisvolle und ungemein mysteriöse Züge aufweist. Sie schreibt sehr real, eindringlich und lebendig, reißt mit detailreicher, lockerer Sprache mit und zieht in einen Bann, der nicht mehr loslässt. Das große Kopfkino springt an, nicht nur, wenn es um Anas Alltag geht, sondern insbesondere dann, wenn Reaktionen unerklärbar sind, Geschehnisse undurchsichtig und mysteriös werden. Man rätselt und fragt sich bis zum unerwarteten Ende, was tatsächlich passiert ist. Ich fand die Geschichte, die von Heidi Jürgens ausgezeichnet gelesen wird, zeitweise sehr spannend, dann wieder etwas konstruiert und hin und wieder minimal unglaubhaft. Insgesamt bietet sie sehr gute Unterhaltung, man kann mitfiebern und rätseln, eine gelungene Kombination!

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Kommissar Dupin, gefangen im keltischen Mysterium

Bretonische Sehnsucht
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Kommissar Dupin, gefangen im keltischen Mysterium
Zerklüftete Felsen, malerische Landschaft und Leuchttürme, die den Schiffen einen sicheren Weg in den Hafen weisen – dieses Cover passt ausgezeichnet zum ...

Kommissar Dupin, gefangen im keltischen Mysterium
Zerklüftete Felsen, malerische Landschaft und Leuchttürme, die den Schiffen einen sicheren Weg in den Hafen weisen – dieses Cover passt ausgezeichnet zum Inhalt und reiht sich perfekt in die Dupin-Krimis ein. Und es ist schon beinahe unglaublich, was der sympathische Kommissar in seinem dreizehnten Fall mit seinen Kollegen hier erlebt. Denn sie ermitteln auf einer Insel mit antikem Erbe, undurchsichtigen Riten, sagenumwobenen Gestalten und einer brachialen Naturgewalt. Umdenken und Zulassen sind angesagt, um den geheimnisvollen Todesfällen auf die Spur zu kommen.
Als großer Fan von Jean-Luc Bannalec und seinem Kommissar habe ich mich sehr über eine neue Folge gefreut und bin nicht enttäuscht worden. Im Gegenteil, ich habe richtig gestaunt, wie sattelfest Dupins Kollegen bezüglich Sagen und historischem Wissen sind, wie herrlich eifrig und zuverlässig ermittelt wird und wie groß der Zusammenhalt ist, wenn es wieder einmal ums Ganze geht. Der Fall ist so undurchsichtig und mysteriös, dass sich zunächst gar keine Ansätze für die Spurensuche ergeben, aber nach und nach offenbaren sich doch Puzzleteilchen und die akribischen Ermittlungen führen zu einem völlig unerwarteten Erfolg.
Der liebenswerte, zu unüberlegten Alleingängen neigende Kommissar ist mir ans Herz gewachsen, und auch wenn dieser Fall wahrlich ungewöhnlich ist und etwas Offenheit bezüglich altem Wissen, Sagen und Riten erfordert, ist die Geschichte unglaublich spannend geschrieben und sorgt dafür, dass die Seiten nur so fliegen. Der magische dreizehnte Fall ist für mich ein echter Pageturner!

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