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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2026

Gelungener Start für das Spin-Off

Dunbridge Academy - Wherever
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Ich habe die Dunbridge Academy geradezu geliebt, daher konnte ich natürlich nicht an der Spin-Off Reihe vorbei. Ich freue mich, dass wir wieder dahin zurückkehren dürfen. Nun mit einer neuen Generation ...

Ich habe die Dunbridge Academy geradezu geliebt, daher konnte ich natürlich nicht an der Spin-Off Reihe vorbei. Ich freue mich, dass wir wieder dahin zurückkehren dürfen. Nun mit einer neuen Generation von Schülern. Im Fokus steht zuerst Scarlett, eine eher für mich nicht ganz so sympathische Protagonistin. Sie ist eine Streberin, befolgt jegliche Regeln, erinnert Lehrer an Hausaufgaben und verpetzt andere. Kein Wunder also, dass sie bei ihren Mitschülern nicht ganz so beliebt ist. Nach und nach versteht man natürlich, warum sie sich so verhält und warum es ihr auch so wichtig ist. Dennoch war es für mich nicht ganz so einfach mit ihr warm zu werden. Insbesondere weil sie mir zur Mitte des Buches zu weinerlich geworden ist. Das war zu anstrengend.

Wegen ihres Stipendiums will sie auch Schulsprecherin werden, denn mit diesem Amt ist ihr Stipendium sicher. Nicht so einfach, wenn man so wenig soziale Kontakte pflegt. So ist es kein Wunder, dass Cleo, eine Mitschülerin ebenso viele Stimmen erhält. Cleo ist jemand, den ich zuerst nicht so richtig einschätzen konnte. Und auch Scarlett hat sich mit ihr schwer getan, wo sie doch so schnell Anschluss findet und sie sich neben ihr geradezu minderwertig fühlt. Aber ich fand Cleo im Laufe des Buches immer sympathischer und zugänglicher. Umso mehr hat es mich gefreut, dass aus ihrer anfänglichen Feindschaft um das Schulsprecherinnenamt eine Freundschaft entstanden ist. Das hat sich auch sehr authentisch und schön angefühlt. Generell war der Mix aus Alltag und Story hier sehr gut gewählt. Es wurde nicht langweilig und gleichzeitig hat man mit so vielen Charakteren mitgefiebert.

Unter anderem natürlich mit George, Scarletts Erzfeind. Er ist im letzten Schuljahr neu dazugekommen und seither ihr größter Konkurrent. Nicht nur ist er schulisch auf gleichem Niveau, er ärgert sie ständig, indem er sie verbessert, was sie zur Weißglut treibt. Das fand ich schon ziemlich amüsant. Aber wieder ein Punkt, den ich bei Scarlett nicht komplett greifen konnte. Sie verbessert auch ständig alle, aber wenn man das bei ihr macht, ist sie sauer. Nicht gerade cool. Die Gruppe rund um George mit zum Beispiel Oscar oder Gus fand ich auch sehr lustig und einfach harmonisch. Ihre Dynamik hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Die Story umfasst ziemlich viele Punkte, war wahrscheinlich auch der Grund, warum es nicht langweilig wurde. Denn jedes Thema hat auch seinen Raum bekommen. Scarlett hat eine wahnsinnige und authentische Entwicklung durchgemacht. George und Scarlett kommen sich trotz der Feindschaft näher, denn die beiden verbindet so viel. Ihr Näherkommen war voller Gefühle, süßer Momente und viel Prickeln. Besonders lustig fand ich, dass auch Henry wieder da ist und George so eifersüchtig war. Einfach genial. Ich fand es aber generell gut, dass die Probleme angesprochen wurden. Naja, bis auf die Sache mit George. Aber das ist definitiv vertretbar. Seine Storyline hat nochmal etwas düsteres und actionreiches mitgebracht.

Fazit:

Ein gelungener Start in die Spin-Off Reihe. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht wieder an die Dunbridge Academy zurückzukehren. Die Charaktere sind individuell und bekommen alle ihren Raum, dazu harmonieren sie sehr gut. Die Storyline hatte einiges zu bieten, sodass man permanent gefesselt war. Und auch wenn ich Schwierigkeiten mit Scarlett hatte, fand ich die Liebesgeschichte ziemlich süß und authentisch. Außerdem war es schön, dass ein paar der „alten“ Charaktere nun auch wieder zurückgekommen sind.

4/5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2026

Nett für zwischendurch

The Love-Life-List: (Un)Wahrheiten über das Leben und die Liebe
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Rose hat in New York einen Neuanfang gemacht, weil sie von zu Hause wegmusste. Denn ihr Ex Jonathan ist nun mit ihrer Zwillingsschwester zusammen. Es ist nicht das erste Mal, dass ihr Crush ihre Schwester ...

Rose hat in New York einen Neuanfang gemacht, weil sie von zu Hause wegmusste. Denn ihr Ex Jonathan ist nun mit ihrer Zwillingsschwester zusammen. Es ist nicht das erste Mal, dass ihr Crush ihre Schwester besser findet, mit Jonathan hatte sie aber tatsächlich etwas. Und sie hängt ihm auch noch hinterher, weswegen die Gespräche mit ihrer Schwester für sie eher Quälerei sind. Generell merkt man schnell, dass es ihr unter anderem dadurch extrem an Selbstvertrauen mangelt. Sie hat viele Unsicherheiten und schafft es auch nicht mal nein zu sagen. Als sie dann in der Kinderbuchhandlung ihrer Freundin aushelfen soll, sagt sie daher auch kurzerhand zu. Und das, obwohl ihr Wochenende eigentlich voll mit Arbeit ist. Dennoch bringt sie alles irgendwie unter einen Hut und blüht in der Aushilfe sogar auf.

Aber dann macht ein Tattoo-Laden neben der Buchhandlung auf, was bei einigen Unsicherheit und Skepsis aufkommen lässt. Kann das wirklich abschrecken? Scheinbar schon, die Umsätze rauschen in den Keller. Rose trifft recht früh auf den Besitzer und Tattoo-Artist Zane. Die beiden lernen sich kennen und kommen sich schnell näher. Für mich ging das alles etwas zu schnell, andererseits ist es eben ein kurzes Buch und da ist nicht viel Raum für mehr. Die zwei arbeiten zusammen an dem Problem mit den Kunden und stellen coole Aktionen auf die Beine. Rose blüht in der Beziehung schon auf. Sie lernt seine Eltern kennen, was mir aber alles zu harmonisch war bzw. hat es nicht wirklich was zur Story beigetragen. Aber die Probleme verschwinden natürlich nicht einfach. Und so lügt sie Zane öfter an. Ich verstehe, warum sie das tut, aber andererseits auch wieder nicht, weswegen ich mir da viel mehr Ehrlichkeit von ihr gewünscht. Das Drama, das damit einherging, war mir zu unnötig und zu vorhersehbar. Die Charaktere blieben mir zu blass, vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich die anderen Bände nicht kenne? Die Story hätte auch besser sein können.


Fazit:

Nett für zwischendurch. Zane ist ein interessanter Charakter, der mir aber, genau wie die anderen, zu blass blieb. Rose ist eher schwierig, ihre Art macht es einem nicht einfach. Sie ist mir zu unsicher und durch ihr fehlendes Selbstvertrauen zu unehrlich. Echt schade. Die Story war ganz nett, aber eben sehr vorhersehbar. Auch der Liebesgeschichte konnte ich auf den wenigen Seiten nicht viel abgewinnen. Es war süß, aber da fehlte der Raum zum Entfalten der Gefühle. Dafür waren es wahrscheinlich auch zu viele Themen.

3/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2026

Habe mehr erwartet

Mont Lacroix (Band 1) - Longing for Lelibeth
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Das Luxushotel Mont Lacroix ist seit Generationen ein Familienunternehmen. Lelibeth Lacroix ist die Tochter des aktuellen Hoteleigners und arbeitet hart daran, das Hotel irgendwann zu übernehmen. Sie sprüht ...

Das Luxushotel Mont Lacroix ist seit Generationen ein Familienunternehmen. Lelibeth Lacroix ist die Tochter des aktuellen Hoteleigners und arbeitet hart daran, das Hotel irgendwann zu übernehmen. Sie sprüht vor Energie und hat zahlreiche Ideen, um das Hotel weiter nach vorne zu bringen, denn die Konkurrenz, und leider auch die Presse, schläft nicht. Für eine Idee konnte sie ihren Vater aber doch begeistern: Eine exklusive Hochzeit im Hotel. Ihre Organisation scheint sehr durchdacht zu sein und sie weiß, was sie tut. Das mochte ich sehr. Zumindest bis sie auf Noah Benz trifft, der als Florist unter falschem Namen einspringen will. Von Anfang an ließ ihre Professionalität, sobald er da war, total zu wünschen übrig. Dabei hat sie vorher noch betont, dass Charme und gutes Aussehen sie nicht aus dem Konzept bringen, so viele Prominente, wie dort schon waren. Von daher fand ich es schon etwas übertrieben, dass sie vor ihm dann plötzlich immer so unprofessionell war.

Noah ist der Sohn ihres größten Konkurrenten, nur weiß sie das nicht, da er scheinbar aus der Presse rausgehalten wurde. Dennoch ist er für seinen Vater nur Mittel zum Zweck, weswegen er erpresst wird. Noah hat kaum eine Wahl, weswegen er sich darauf einlässt und dem nachgeht. Aber auch er ist natürlich sofort von Leli fasziniert und es kommen ständig solche Wortfloskeln mit „Wo kommt das denn her?“. Woher wohl? Interesse. Ich finde, in dem Alter, in dem sich die beiden befinden, versteht man, woher solche Gedanken und Gefühle kommen. Deswegen wirkte es etwas künstlich und albern. Generell konnte ich aber die Annäherung der beiden überhaupt nicht nachempfinden. Es wirkte total emotionslos, weil sie sich auch kaum richtig kennengelernt haben. Es gab ein paar Zweisamkeit Momente, aber die waren eher zäh und nicht süß. Dazu gab es mir viel zu viel Hin und Her, denn immer wieder hat sie ihn gefeuert, damit er danach wiederkommt und doch wieder für sie arbeitet. Noch ein Punkt, der gegen ihre Professionalität spricht. Aber eben auch generell, es fehlte das Prickeln zwischen den beiden.

Die Charaktere blieben mir zu oberflächlich. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich ihre Emotionen gut nachempfinden kann. Aber ich fand es schön, wie Noah in seiner Arbeit als Florist aufgeblüht ist. Außerdem war sein Wandel recht authentisch. Gut, dass er dann weiter lügt, war ziemlich unnötig. Das hätte ihm klar sein müssen. Das Thema rund um das Hotel-Setting fand ich recht spannend, kam mir aber doch etwas zu kurz, weil eben das Event im Vordergrund stand. Die Nebencharaktere fand ich bis auf Dante auch eher blass und austauschbar. Besonders weil es in Dialogen immer nur um Noah und Leli ging. Auch das wirkte wieder künstlich und sollte die beiden immer wieder in eine Richtung drängen. Einfach zu gewollt.

Fazit:

Ich habe leider mehr von dem Buch erwartet und erhofft. Die Liebesgeschichte fand ich recht emotionslos und künstlich ohne richtige Kennenlernphase. Leli als Charakter ist spannend. Aber schade, dass sie bei Noah direkt ihre komplette Professionalität verloren hat. Wäre authentischer, wenn sie weiter professionell geblieben wäre. Auch das hin und her war einfach drüber und passt eigentlich nicht in so ein Luxushotel-Setting. Das Setting ist an sich super interessant, leider war es mir aber zu sehr im Hintergrund, weil das Event so viel Raum eingenommen hat. Es plätscherte alles so vor sich hin, die Charaktere machen kaum eine Entwicklung durch. Es war ganz nett, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich die Folgebände noch lesen werde.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Wunderschöner Abschluss

Wild Card
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Bash Rousseau ist das eher stille Mitglied in der Bowling-Gruppe, die West ins Leben gerufen hat. Seine Geschichte zum Abschluss hat gut gepasst. Gwen hat er das erste Mal am Flughafen getroffen als wegen ...

Bash Rousseau ist das eher stille Mitglied in der Bowling-Gruppe, die West ins Leben gerufen hat. Seine Geschichte zum Abschluss hat gut gepasst. Gwen hat er das erste Mal am Flughafen getroffen als wegen eines Schneesturms ihre Flüge abgesagt wurden. Sie ist ihm direkt durch ihre fröhliche Art aufgefallen, wovon er zunächst genervt war. Aber trotzdem lernen sie sich in dieser Nacht näher kennen und verbringen viel Zeit miteinander. Sie reden über alles Mögliche, necken sich und haben viel Spaß. Ein total schöner Start in das Buch, das auch direkt ihre gute Dynamik zeigt.

Nach mehr als einem halben Jahr treffen sie sich auf der Geburtstagsfeier seines Sohnes Tripp wieder. Nur ist sie die Freundin von Tripp. Die Verbindung ziehen sie aber erst als sie sich dort wiedersehen, nachdem sie beide gewartet haben, dass sich der jeweils andere meldet. Ich finde es gut, dass das Missverständnis schnell aus der Welt geschafft wurde. Dennoch sind beide unglücklich mit der Situation. Insbesondere Bash, der Gwen fast schon nachgetrauert hat. Doch nun sind seine Chancen bei null, immerhin ist es die Ex seines Sohnes, zu dem er gerade eine Bindung aufbauen will. Die Zerrissenheit und die innere Wut konnte ich gut nachempfinden. Entsprechend auch sein Verhalten Gwen zu meiden. Zumindest versucht er es. Aber Clyde arbeitet dagegen. Er hat das Buch mit seiner verrückten Art total aufgelockert und einen oft zum Schmunzeln gebracht. Was er vorhatte, war früh klar. Dennoch war es amüsant, was er so alles geplant und getan hat, damit die beiden zueinander finden. Das haben die aber auch gebracht. Ihre Art ist zu unterschiedlich, eine richtige Grumpy x Sunshine Story. Ihre Annäherung fand ich aber sehr authentisch und gefühlvoll. Beide haben eine tolle Entwicklung durchgemacht und waren so erwachsen und reif, um sich Fehler einzugestehen und auf den anderen zuzugehen. Zuerst hat Bash nämlich etwas sehr oft die Flucht ergriffen. Aber es knistert gewaltig zwischen den beiden und Bash blüht einfach nur auf!

Neben der Annäherung zu Gwen, gibt es noch einige weitere behandelte Themen im Buch. Natürlich sein Sohn Tripp, der eine große Rolle spielt, eben wegen der Verbindung zu Gwen. Aber auch generell das Vater-Sein, Bashs Job und natürlich die Gruppe rund um Rose Hill. Es war so schön noch einmal zurückzukehren und alle wiederzusehen. Außerdem fand ich es toll Clyde und seine verrückte Art näher kennenzulernen. Er ist absolut liebenswert. So wie eigentlich alle Charaktere hier.

Fazit:

Insgesamt ein wunderschöner Abschluss der Rose Hill Reihe. Die Grumpy x Sunshine Vibes haben super funktioniert und es war einfach nur liebenswert. Genau wie Clyde, der das Buch mehr als einmal mit seiner verrückten Art aufgelockert hat. Bash und Gwen sind zwei authentische Charaktere, die sich Fehler eingestehen und auf den anderen zugehen können. Missverständnisse werden schnell aus der Welt geschafft. Wäre fast einfach, wäre Gwen nicht vorher mit seinem Sohn zusammen. Das macht es deutlich komplizierter, fand aber tatsächlich die Verhaltensweisen aller nachvollziehbar.

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Eher seicht

Cheer for Love
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Ella Davis ist eine professionelle Cheerleaderin und macht ein Auslandsjahr, wo sie die Whitland University besucht. Das wollte sie eigentlich mit ihrem langjährigen Freund Jamie zusammen erleben. Doch ...

Ella Davis ist eine professionelle Cheerleaderin und macht ein Auslandsjahr, wo sie die Whitland University besucht. Das wollte sie eigentlich mit ihrem langjährigen Freund Jamie zusammen erleben. Doch kurz davor trennt er sich von ihr. Ich fand es stark, dass sie sich davon nicht hat unterkriegen lassen. Andererseits fand ich dieses Element absolut unnötig für die Handlung. Sie hatte keinen Liebeskummer und wenn nur ganz kurz erwähnt. Und dann taucht er im Laufe der Story immer wieder sporadisch auf, um sie zurückzukriegen. Es läuft aber so ab, dass er sie will, sie lässt ihn abblitzen und er geht wieder. Wofür? Generell fand ich den Start der Story eher schwach. Das ganze Thema rund um ihre alte Clique hat nämlich auch null Relevanz und das, obwohl das doch ihr „Zuhause“ ist. So ist es übrigens auch mit manchen Beschreibungen. Es war etwas seltsam, dass manche Handlungen von Personen direkt mit richtiger Begründung beschrieben wurden.

Hudson lernt sie sehr früh kennen. Ich fand es ganz gut, dass Ella da aber oft das offene Gespräch gesucht hat, um Missverständnisse aus der Welt zu räumen. Ihre Schlagfertigkeit war zunächst amüsant. Dennoch wollen sie es erst mal bei der einen Nacht belassen. Sie denken aber natürlich ständig aneinander und an die Nacht. Etwas übertrieben. Ihre Annäherung ging seitdem dann eher langsam voran. Es gab süße Momente, aber mir fehlte doch oft das Kribbeln zwischen den beiden. Vielleicht liegt das auch an dem Hin und Her, das immer wieder aufkam, weil sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht zusammen sein können. Dennoch mochte ich ihre Offenheit und fand es süß, wie sehr Hudson sich immer für sie eingesetzt hat. Zum Ende hin wurde es mir aber auch viel zu kitschig.

Dazu gab es mir zu viele und große Zeitsprünge. Monate sind vergangen, Ella ist integrierter Teil der Cheer-Gruppe und sie ist direkt eingelebt. Ich finde die Cheer-Gruppe sehr lieb und finde es schön, dass hier wo wenig Zickigkeit herrscht, aber ich hätte mir da mehr Zeit gewünscht. Die Trainings sind auch interessant gestaltet und zeigt, was man alles leisten und wie groß das Vertrauen sein muss. Ella ist aber auch wirklich eine ehrgeizige junge Frau. Aber die Zeitsprünge haben es mir oft schwer gemacht der Story zu folgen. Zwischendurch war es fast schon langweilig. Die Wettbewerbe haben es in sich und zeigen, dass auch Männer beim Cheerleading völlig normal sind. Fand ich richtig stark. Das Thema Football war hier gar nicht so groß. Anders als sonst ist Hudson aber auch kein typischer Quarterback, sehr erfrischend.

Fazit:

Eine für mich eher seichte Sports-Romance, die mich nicht wirklich abholen konnte. Ella und Hudson sind zwar ehrgeizige, offene und sympathische Charaktere, aber eben auch etwas langweilig. Das Thema Cheerleading fand ich spannend. Die Zeitsprünge haben mich aber schon aus dem Lesefluss gerissen, so als hätte man viel verpasst. Insgesamt hatte die Story aber leider gar nicht so viel zu bieten. Das Ex-Drama war total sinnlos. Und die Gründe für das nicht-Zusammensein von Ella und Hudson waren für mich auch eher Ausreden.

2.5/5 Sterne

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