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Veröffentlicht am 22.02.2026

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Mont Lacroix (Band 1) - Longing for Lelibeth
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Das Luxushotel Mont Lacroix ist seit Generationen ein Familienunternehmen. Lelibeth Lacroix ist die Tochter des aktuellen Hoteleigners und arbeitet hart daran, das Hotel irgendwann zu übernehmen. Sie sprüht ...

Das Luxushotel Mont Lacroix ist seit Generationen ein Familienunternehmen. Lelibeth Lacroix ist die Tochter des aktuellen Hoteleigners und arbeitet hart daran, das Hotel irgendwann zu übernehmen. Sie sprüht vor Energie und hat zahlreiche Ideen, um das Hotel weiter nach vorne zu bringen, denn die Konkurrenz, und leider auch die Presse, schläft nicht. Für eine Idee konnte sie ihren Vater aber doch begeistern: Eine exklusive Hochzeit im Hotel. Ihre Organisation scheint sehr durchdacht zu sein und sie weiß, was sie tut. Das mochte ich sehr. Zumindest bis sie auf Noah Benz trifft, der als Florist unter falschem Namen einspringen will. Von Anfang an ließ ihre Professionalität, sobald er da war, total zu wünschen übrig. Dabei hat sie vorher noch betont, dass Charme und gutes Aussehen sie nicht aus dem Konzept bringen, so viele Prominente, wie dort schon waren. Von daher fand ich es schon etwas übertrieben, dass sie vor ihm dann plötzlich immer so unprofessionell war.

Noah ist der Sohn ihres größten Konkurrenten, nur weiß sie das nicht, da er scheinbar aus der Presse rausgehalten wurde. Dennoch ist er für seinen Vater nur Mittel zum Zweck, weswegen er erpresst wird. Noah hat kaum eine Wahl, weswegen er sich darauf einlässt und dem nachgeht. Aber auch er ist natürlich sofort von Leli fasziniert und es kommen ständig solche Wortfloskeln mit „Wo kommt das denn her?“. Woher wohl? Interesse. Ich finde, in dem Alter, in dem sich die beiden befinden, versteht man, woher solche Gedanken und Gefühle kommen. Deswegen wirkte es etwas künstlich und albern. Generell konnte ich aber die Annäherung der beiden überhaupt nicht nachempfinden. Es wirkte total emotionslos, weil sie sich auch kaum richtig kennengelernt haben. Es gab ein paar Zweisamkeit Momente, aber die waren eher zäh und nicht süß. Dazu gab es mir viel zu viel Hin und Her, denn immer wieder hat sie ihn gefeuert, damit er danach wiederkommt und doch wieder für sie arbeitet. Noch ein Punkt, der gegen ihre Professionalität spricht. Aber eben auch generell, es fehlte das Prickeln zwischen den beiden.

Die Charaktere blieben mir zu oberflächlich. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich ihre Emotionen gut nachempfinden kann. Aber ich fand es schön, wie Noah in seiner Arbeit als Florist aufgeblüht ist. Außerdem war sein Wandel recht authentisch. Gut, dass er dann weiter lügt, war ziemlich unnötig. Das hätte ihm klar sein müssen. Das Thema rund um das Hotel-Setting fand ich recht spannend, kam mir aber doch etwas zu kurz, weil eben das Event im Vordergrund stand. Die Nebencharaktere fand ich bis auf Dante auch eher blass und austauschbar. Besonders weil es in Dialogen immer nur um Noah und Leli ging. Auch das wirkte wieder künstlich und sollte die beiden immer wieder in eine Richtung drängen. Einfach zu gewollt.

Fazit:

Ich habe leider mehr von dem Buch erwartet und erhofft. Die Liebesgeschichte fand ich recht emotionslos und künstlich ohne richtige Kennenlernphase. Leli als Charakter ist spannend. Aber schade, dass sie bei Noah direkt ihre komplette Professionalität verloren hat. Wäre authentischer, wenn sie weiter professionell geblieben wäre. Auch das hin und her war einfach drüber und passt eigentlich nicht in so ein Luxushotel-Setting. Das Setting ist an sich super interessant, leider war es mir aber zu sehr im Hintergrund, weil das Event so viel Raum eingenommen hat. Es plätscherte alles so vor sich hin, die Charaktere machen kaum eine Entwicklung durch. Es war ganz nett, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich die Folgebände noch lesen werde.

3/5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2026

Wunderschöner Abschluss

Wild Card
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Bash Rousseau ist das eher stille Mitglied in der Bowling-Gruppe, die West ins Leben gerufen hat. Seine Geschichte zum Abschluss hat gut gepasst. Gwen hat er das erste Mal am Flughafen getroffen als wegen ...

Bash Rousseau ist das eher stille Mitglied in der Bowling-Gruppe, die West ins Leben gerufen hat. Seine Geschichte zum Abschluss hat gut gepasst. Gwen hat er das erste Mal am Flughafen getroffen als wegen eines Schneesturms ihre Flüge abgesagt wurden. Sie ist ihm direkt durch ihre fröhliche Art aufgefallen, wovon er zunächst genervt war. Aber trotzdem lernen sie sich in dieser Nacht näher kennen und verbringen viel Zeit miteinander. Sie reden über alles Mögliche, necken sich und haben viel Spaß. Ein total schöner Start in das Buch, das auch direkt ihre gute Dynamik zeigt.

Nach mehr als einem halben Jahr treffen sie sich auf der Geburtstagsfeier seines Sohnes Tripp wieder. Nur ist sie die Freundin von Tripp. Die Verbindung ziehen sie aber erst als sie sich dort wiedersehen, nachdem sie beide gewartet haben, dass sich der jeweils andere meldet. Ich finde es gut, dass das Missverständnis schnell aus der Welt geschafft wurde. Dennoch sind beide unglücklich mit der Situation. Insbesondere Bash, der Gwen fast schon nachgetrauert hat. Doch nun sind seine Chancen bei null, immerhin ist es die Ex seines Sohnes, zu dem er gerade eine Bindung aufbauen will. Die Zerrissenheit und die innere Wut konnte ich gut nachempfinden. Entsprechend auch sein Verhalten Gwen zu meiden. Zumindest versucht er es. Aber Clyde arbeitet dagegen. Er hat das Buch mit seiner verrückten Art total aufgelockert und einen oft zum Schmunzeln gebracht. Was er vorhatte, war früh klar. Dennoch war es amüsant, was er so alles geplant und getan hat, damit die beiden zueinander finden. Das haben die aber auch gebracht. Ihre Art ist zu unterschiedlich, eine richtige Grumpy x Sunshine Story. Ihre Annäherung fand ich aber sehr authentisch und gefühlvoll. Beide haben eine tolle Entwicklung durchgemacht und waren so erwachsen und reif, um sich Fehler einzugestehen und auf den anderen zuzugehen. Zuerst hat Bash nämlich etwas sehr oft die Flucht ergriffen. Aber es knistert gewaltig zwischen den beiden und Bash blüht einfach nur auf!

Neben der Annäherung zu Gwen, gibt es noch einige weitere behandelte Themen im Buch. Natürlich sein Sohn Tripp, der eine große Rolle spielt, eben wegen der Verbindung zu Gwen. Aber auch generell das Vater-Sein, Bashs Job und natürlich die Gruppe rund um Rose Hill. Es war so schön noch einmal zurückzukehren und alle wiederzusehen. Außerdem fand ich es toll Clyde und seine verrückte Art näher kennenzulernen. Er ist absolut liebenswert. So wie eigentlich alle Charaktere hier.

Fazit:

Insgesamt ein wunderschöner Abschluss der Rose Hill Reihe. Die Grumpy x Sunshine Vibes haben super funktioniert und es war einfach nur liebenswert. Genau wie Clyde, der das Buch mehr als einmal mit seiner verrückten Art aufgelockert hat. Bash und Gwen sind zwei authentische Charaktere, die sich Fehler eingestehen und auf den anderen zugehen können. Missverständnisse werden schnell aus der Welt geschafft. Wäre fast einfach, wäre Gwen nicht vorher mit seinem Sohn zusammen. Das macht es deutlich komplizierter, fand aber tatsächlich die Verhaltensweisen aller nachvollziehbar.

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Eher seicht

Cheer for Love
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Ella Davis ist eine professionelle Cheerleaderin und macht ein Auslandsjahr, wo sie die Whitland University besucht. Das wollte sie eigentlich mit ihrem langjährigen Freund Jamie zusammen erleben. Doch ...

Ella Davis ist eine professionelle Cheerleaderin und macht ein Auslandsjahr, wo sie die Whitland University besucht. Das wollte sie eigentlich mit ihrem langjährigen Freund Jamie zusammen erleben. Doch kurz davor trennt er sich von ihr. Ich fand es stark, dass sie sich davon nicht hat unterkriegen lassen. Andererseits fand ich dieses Element absolut unnötig für die Handlung. Sie hatte keinen Liebeskummer und wenn nur ganz kurz erwähnt. Und dann taucht er im Laufe der Story immer wieder sporadisch auf, um sie zurückzukriegen. Es läuft aber so ab, dass er sie will, sie lässt ihn abblitzen und er geht wieder. Wofür? Generell fand ich den Start der Story eher schwach. Das ganze Thema rund um ihre alte Clique hat nämlich auch null Relevanz und das, obwohl das doch ihr „Zuhause“ ist. So ist es übrigens auch mit manchen Beschreibungen. Es war etwas seltsam, dass manche Handlungen von Personen direkt mit richtiger Begründung beschrieben wurden.

Hudson lernt sie sehr früh kennen. Ich fand es ganz gut, dass Ella da aber oft das offene Gespräch gesucht hat, um Missverständnisse aus der Welt zu räumen. Ihre Schlagfertigkeit war zunächst amüsant. Dennoch wollen sie es erst mal bei der einen Nacht belassen. Sie denken aber natürlich ständig aneinander und an die Nacht. Etwas übertrieben. Ihre Annäherung ging seitdem dann eher langsam voran. Es gab süße Momente, aber mir fehlte doch oft das Kribbeln zwischen den beiden. Vielleicht liegt das auch an dem Hin und Her, das immer wieder aufkam, weil sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht zusammen sein können. Dennoch mochte ich ihre Offenheit und fand es süß, wie sehr Hudson sich immer für sie eingesetzt hat. Zum Ende hin wurde es mir aber auch viel zu kitschig.

Dazu gab es mir zu viele und große Zeitsprünge. Monate sind vergangen, Ella ist integrierter Teil der Cheer-Gruppe und sie ist direkt eingelebt. Ich finde die Cheer-Gruppe sehr lieb und finde es schön, dass hier wo wenig Zickigkeit herrscht, aber ich hätte mir da mehr Zeit gewünscht. Die Trainings sind auch interessant gestaltet und zeigt, was man alles leisten und wie groß das Vertrauen sein muss. Ella ist aber auch wirklich eine ehrgeizige junge Frau. Aber die Zeitsprünge haben es mir oft schwer gemacht der Story zu folgen. Zwischendurch war es fast schon langweilig. Die Wettbewerbe haben es in sich und zeigen, dass auch Männer beim Cheerleading völlig normal sind. Fand ich richtig stark. Das Thema Football war hier gar nicht so groß. Anders als sonst ist Hudson aber auch kein typischer Quarterback, sehr erfrischend.

Fazit:

Eine für mich eher seichte Sports-Romance, die mich nicht wirklich abholen konnte. Ella und Hudson sind zwar ehrgeizige, offene und sympathische Charaktere, aber eben auch etwas langweilig. Das Thema Cheerleading fand ich spannend. Die Zeitsprünge haben mich aber schon aus dem Lesefluss gerissen, so als hätte man viel verpasst. Insgesamt hatte die Story aber leider gar nicht so viel zu bieten. Das Ex-Drama war total sinnlos. Und die Gründe für das nicht-Zusammensein von Ella und Hudson waren für mich auch eher Ausreden.

2.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Düsterer und guter Einstieg

Magic Drowned in Blood
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Lark ist Vampirin, da sie vor zwei Jahren gestorben ist und zu dem Zeitpunkt den Vampirismus Virus in sich trug. Damit gehen viele Fähigkeiten einher, man verliert aber seine Magie. Bei Lark ist es anders. ...

Lark ist Vampirin, da sie vor zwei Jahren gestorben ist und zu dem Zeitpunkt den Vampirismus Virus in sich trug. Damit gehen viele Fähigkeiten einher, man verliert aber seine Magie. Bei Lark ist es anders. Sie ist gefühlt keine vollwertige Vampirin, was ihre Mitstudenten am Nightcastle sie spüren lassen. Sie lässt sich die meiste Zeit davon nicht unterkriegen, aber natürlich trifft es sie. Die düstere Atmosphäre kommt gut rüber und ich fand es spannend die Welt der Vampire kennenzulernen und wie es dort an der Schule abläuft. Denn auch Menschen sind dort als Blutspender mit der Chance nach einigen Jahren selbst zum Vampir zu werden. Ich fand es gut, dass wir erst mit dem Alltag von Lark starten und auch einen Einblick in ihre Vergangenheit erhalten.

Doch relativ schnell kommt auch Dynamik in das Geschehen, denn alle drei Jahre werden Studentinnen vom Prinzen als Schattengeliebte ausgewählt und als Tribut mitgenommen. Mittlerweile ist es freiwillig sich zur Wahl zu stellen. Lark hat da absolut kein Interesse daran. Sie will einfach nur den Abschluss hinter sich bringen und dort weg. Doch dann wird ihr Name verlesen und sie muss an den tödlichen Prüfungen teilnehmen. Der Grund, warum sie da teilnehmen muss, fand ich schon relativ eindeutig und nicht überraschend. Fand es da etwas naiv von ihr, dass sie da nicht mal drüber nachgedacht hat. Die Prüfungen waren fesselnd und spannend gestaltet. Auch wenn sie sich am Anfang gewehrt hat, hängt sie sich immer mehr rein. Immerhin geht es oft um ihr Leben. Aber auch für die Prinzen erwärmt sie sich immer mehr. Am Anfang konnte ich das noch nachempfinden. Mit der Zeit fand ich sie aber blauäugig.

Schon zu Beginn ist sie recht schnell einem Leibwächter nahegekommen als sie noch nicht wusste, dass er zum Prinzen gehört. Er ist aber auch charmant. Im Laufe der Spiele kommt sie dem Prinzen Loras näher. Fand ich zuerst sehr prickelnd, aber sie entwickelte sich leider immer mehr von einer schlagfertigen jungen Frau zu einem verliebten schüchternen Mädchen. Ich fand die Charaktere aber alle interessant und sympathisch. Besonders neugierig war ich auf Payne und Tarabas. Tarabas wirkt besonders düster, aber man merkt schnell, dass da mehr hinter steckt. Daher verwunderte es mich, woher der Hass von Lark ihm gegenüber kommt. Ich konnte das nicht so richtig greifen. Dazu auch, dass sie seine Aussagen kaum hinterfragt. Schwierig. Aber das sind eher Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind.

Fazit:

Ein düsterer Einstieg, der mir gut gefallen hat. Die Vampirwelt hat einiges an Potential, weil es auch noch die Magie gibt und Lark eben beides vereint. Die Spiele zur Auswahl waren besonders spannend. Auch die Charaktere waren mir sympathisch und authentisch. Nur Larks Entwicklung fand ich in manchen Aspekten nicht ganz so gut gelungen, weil sie sich eher negativ entwickelt hat und ich ihre Wut manchmal nicht verstanden habe.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Plump

Eramor - Reich der dunklen Fae
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Seren lebt in einer Welt, wo die Fae regieren. Die sind auch der Grund, warum sie ihren Großvater verloren hat, der für den Frieden zu den Fae gegangen und nie zurückgekommen ist. Jetzt hat sie auch noch ...

Seren lebt in einer Welt, wo die Fae regieren. Die sind auch der Grund, warum sie ihren Großvater verloren hat, der für den Frieden zu den Fae gegangen und nie zurückgekommen ist. Jetzt hat sie auch noch ihre Großmutter verloren, sodass sie alleine ist. Fast. Denn sie hat noch ihre Freundin Ellie und Ellies kleinen Bruder Neskíl. Sowohl Seren als auch Ellie kommen gerade so über die Runden und kämpfen sich durch. Als Neskíl aber abhaut und Elion ihn findet, beginnt das Drama. Denn Elion ist der jüngste Fae-Prinz und Ellie greift ihn an, um ihren Bruder zu retten. Azor, der König der Fae, will Rache nehmen und tut es auch. Es geht aber noch weiter und Seren geht als Heldin natürlich dazwischen. Bis zu diesem Punkt wirkte das Buch eher zäh und plump runter geschrieben. Besonders die Situation, wo sie sich von den Fae mitnehmen lässt. Aber auch das Thema ihres Ex-Freundes fand ich sehr problematisch. Er scheint einer zu sein, der eher toxisch ist und Seren lässt da gar nicht mit sich reden oder denkt mal kurz darüber nach.

Als es Richtung Fae-Reich ging, wurde es etwas interessanter. Seren musste einige Herausforderungen meistern. Die Mission mit den Drachen fand ich noch mit am spannendsten. Aber ganz generell ging alles ziemlich schnell und einfach. Ich hätte mir da einfach mehr Hürden und mehr Raum für die Szenen gewünscht. So wirkte es plump runtergeschrieben. Auch Emotionen kamen dadurch viel zu kurz. Es gibt Trauerfälle, die manche Personen eigentlich doch schwer treffen, aber das war nur kurz Thema und wurde dann nur noch erwähnt, wenn es der Story hilft. Leider kam auch die Liebesgeschichte für mich total aus dem Nichts. Es gab kein richtiges Kennenlernen, geschweige denn ein prickelndes Näherkommen. Ich fand Charaktere eher oberflächlich gehalten und habe keinen Zugang zu ihnen gefunden. Das liegt unter anderem daran, dass ich sie recht emotionslos empfunden habe und dazu eben, dass ich sie oft in ihren Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Das Ende war nochmal spannender, aber auch hier lief es mir zu einfach und leider ohne den nötigen Raum für die Szenen.

Fazit:

Für mich war das Buch etwas zu plump runtergeschrieben ohne den Raum, dass sich die Szenen und Emotionen entfalten können. Ich habe keinen Zugang zu den Charakteren gefunden und dadurch auch nicht zur Liebesgeschichte. Seren und Elion konnte ich in ihren Handlungen oft nicht nachvollziehen. Die Storyline hat definitiv Potential und es gab auch definitiv spannende Kämpfe oder Missionen. Leider wurde dieses Potential hier nicht wirklich ausgeschöpft.

2.5/5 Sterne

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