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Kristja

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Zum Wohlfühlen

Holly – Eine Belladonna-Novelle (Belladonna 4)
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Eine weitere Geschichte der Belladonna Reihe, wie schön. Ich habe mich sehr gefreut alle wiederzusehen und zu erfahren, wie es denn nun weitergegangen ist. Insbesondere bei Aris und Blythe. Denn die haben ...

Eine weitere Geschichte der Belladonna Reihe, wie schön. Ich habe mich sehr gefreut alle wiederzusehen und zu erfahren, wie es denn nun weitergegangen ist. Insbesondere bei Aris und Blythe. Denn die haben sich nach all den Jahren und der Wiedergeburt von Aris tatsächlich wiedergefunden und wollen nun ihr erstes gemeinsames Weihnachtsfest feiern. Mit dabei sind natürlich auch Signa und Sylas. Alle freuen sich darauf, bereiten alles vor und machen sich auf die Suche nach Geschenken. Besonders Blythe ist euphorisch am Schmücken. Es kommt richtige Weihnachtsstimmung auf. Außerdem ist es einfach schön zu sehen, wie sie alle miteinander umgehen. Es ist so harmonisch und zum Wohlfühlen. Auch mit Neckereien, aber genau das macht die Beziehung der Charaktere ja aus.

Doch natürlich gibt es kein Belladonna Buch ohne Geister und ein Rätsel zu lösen. Und so trifft Signa auf eine ganze Schar von Geistern, die damals dort gestorben sind und nun ihr Unwesen im Wisteria Gardens treiben. Blythe soll davon nichts mitbekommen und so versuchen sie das vor ihr zu verbergen, was nicht ganz so gut funktioniert. Im Endeffekt müssen sie auch alle zusammenarbeiten, um die Geister zu erlösen. Damit hat es auch direkt viel besser funktioniert als vorher, wo Signa allein versucht hat das Rätsel zu lösen. Es war eine superschöne Geschichte rund um das Weihnachtsfest und für mich ein perfekter Abschluss der Belladonna-Reihe.

Ein wundervoller Zusatz, der das Buch versüßt hat, sind die ganzen Illustrationen im Buch. Die sind wirklich sehr schön und haben einen gleich noch tiefer in die Geschichte eintauchen lassen, weil es einfach noch lebendiger gewirkt hat.

Fazit:

Eine wundervoller Zusatz-Abschluss der Belladonna-Reihe, der einen schon richtig in Weihnachtsstimmung bringt. Es ist ein Buch zum Wohlfühlen und gleichzeitig gibt es immer noch den typischen Vibe der Reihe. Denn natürlich gibt es Geister und ein Rätsel zu lösen und natürlich necken sich Aris und Sylas. Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen und konnte richtig abtauchen. Besonders die Illustrationen haben mir sehr gefallen und haben das Buch noch lebendiger gemacht.

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Guter Abschluss

Inferno – The Secrets of Dracon Rock
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Das große Finale, doch es stehen noch so viele Konflikte im Raum. Einige der Gilde haben sich bereits den Rebellen angeschlossen. Ihr Weltbild steht auf dem Kopf und sie müssen nun erst mal damit klarkommen. ...

Das große Finale, doch es stehen noch so viele Konflikte im Raum. Einige der Gilde haben sich bereits den Rebellen angeschlossen. Ihr Weltbild steht auf dem Kopf und sie müssen nun erst mal damit klarkommen. Darunter auch Brynn. Als wäre das nicht genug, herrscht ein ziemlich großes Misstrauen zwischen den zwei Parteien. Können die Rebellen den ehemaligen Gildenmitgliedern vertrauen? Dieses Misstrauen fand ich authentisch. Dennoch hat es die Story meiner Meinung nach etwas aufgehalten. Währenddessen rackert sich Lys mit Rowan immer ab, um die Schutzzauber zu verstärken und die weiteren Tagebücher ihres Vaters zu öffnen. Entsprechend war der Anfang doch eher ruhig. Es laufen halt viele Vorbereitungen.

Im Laufe des Buches wird es dann spannender. Es ergeben sich einen Haufen neue Informationen, sowohl aus dem Tagebuch als auch durch andere Wege. Die fand ich interessant und teilweise überraschend unerwartet, genauso wie die kleinen Missionen zwischendurch und das Training. Dafür war der große Kampf erstaunlich schnell vorbei. Ich hätte in diesem Band eher erwartet, dass dieser Kampf und diese Mission, die sie zum Ende gemacht haben, mehr Raum einnimmt. Fand ich etwas schade, denn es war spannend, aber eben doch etwas zu kurz und einfach. Dennoch war der finale Kampf natürlich spannend und gut gemacht. Der Spannungsbogen hätte etwas mehr ausgebaut sein können.

Da wir die Charaktere schon kennen, konnte man sich gut in sie einfühlen. In ihren Frust, in ihren Kampfgeist und in ihrem Gefühlschaos. Ich finde die Charaktere weiterhin gut ausgearbeitet, sympathisch und authentisch. Dennoch muss ich sagen, dass die Liebesgeschichte stark in den Hintergrund gerückt ist und die intimen Szenen mit den beiden nicht so wirklich in die Story vom dritten Band passten. Aber die waren hier sowieso eher rar gesät, was gut war.

Fazit:

Guter Abschluss der Reihe. Ich muss aber sagen, dass ich den ersten Band am stärksten fand und die Spannung und die Sogwirkung im Laufe der Bände eher abgenommen hat. Auch in diesem Band liegt der Fokus eher auf Informationen und kleinen Missionen und nicht auf dem großen Kampf, was ich schade fand. Es war interessant, keine Frage, aber die Spannungsspitze hat mir etwas gefehlt. Dennoch ein gelungenes Ende für diese tolle Reihe!

3.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Schwacher Band

Falling for No. 89
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Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich fand, dass Kayce im ersten Band so ein toller Charakter war. Er ist immer noch interessant, aber ich muss sagen, der zweite Band hat mich nicht wirklich ...

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich fand, dass Kayce im ersten Band so ein toller Charakter war. Er ist immer noch interessant, aber ich muss sagen, der zweite Band hat mich nicht wirklich überzeugen können. Es war alles zu viel und einfach drüber. Kayce ist damals wohl, ohne ein Wort zu irgendjemandem, aus seiner Heimatstadt abgehauen und hat auch den Kontakt gemieden. Er ist nun erfolgreicher NFL Spieler. Nur hat er aktuell ein Problem. Denn nachdem er in einem wichtigen Spiel mal den Football hat fallen lassen, hat er sich in diese Thematik sehr reingesteigert. Mittlerweile hat er mit Versagensängsten und Panikattacken zu tun, die ihm sehr zu schaffen machen. Sagen kann er es schlecht, denn er weiß, sollte irgendwer seine Schwäche mitkriegen, ist er sicher raus aus dem Team.

Shaila ist eine alte Freundin von Kayce, die schon lange total verliebt in ihn war und auch jetzt noch ist. Sie ist geradezu besessen von ihm, auch hier war mir das schon etwas zu viel. Jetzt hat sie die Chance ihn wiederzusehen, denn sie wurde für das Medical Programm ausgewählt und soll bei den L.A. Vipers unterstützen. Hier kommt schon der nächste Punkt, der mich sehr gestört hat. Denn scheinbar besitzt Shaila heilende Wunderhände, die auch immer wieder erwähnt werden mussten. Das war mir etwas zu unrealistisch und drüber, besonders weil sie ständig bessere Diagnosen gestellt hat als erfahrene Ärzte, klar. Außerdem hat man so wenig vom eigentlichen Ablauf einer Sportmedizinerin mitbekommen. Schade eigentlich, denn das wäre sehr interessant gewesen. Dazu war sie mir viel zu voll mit Selbstzweifeln, die bei kleinsten Schwierigkeiten abhauen und aufgeben. Es war anstrengend und zäh.

Ähnlich ging es mir bei der Liebesgeschichte. Die konnte ich leider so gar nicht fühlen. Es war alles die ganze Zeit sehr drückend mit sehr komischen künstlichen Szenen. Denn natürlich will Shaila nicht in ein Wohnheim und natürlich hat Kayce gerade ein Zimmer frei. Ihre ersten Begegnungen waren sehr explosiv, aber leider nicht im positiven Sinn. Kayce vermutet einen Plan hinter ihrem Erscheinen. Doch kurz darauf machen sie dann schon ein Deal, wo sie sich helfen wollen? Das ist irgendwie sehr sprunghaft bei den beiden. Sie sprechen nicht offen miteinander, haben Streitereien und plötzlich kommen sie sich näher. Das passt nicht zusammen. Möglicherweise gab es deswegen keine Funken. Oder durch Shailas jahrelange Besessenheit. Für mich war das einfach nichts. Auch die intimen Szenen waren mir oft zu viel und drüber.

Das ganze Thema Sport-Verletzungen und Langzeitfolgen fand ich dafür schon interessant. Insbesondere bei so brutalen Sportarten ist das ein wichtiges Thema. Die meisten Spieler spielen ihre Verletzungen runter, um wieder aufs Feld zu kommen und riskieren es zu verschlimmern. Hauptsache sie können spielen und zeigen keine Schwäche. Doch gerade das ist so gefährlich. Aber auch die alltäglichen Verletzungen, die sie sich dort zuziehen sind nicht ohne. Auch hier hätte ich gerne noch einen tieferen Einblick gehabt als ein paar Szenen mit Shailas Wunderhänden. Außerdem war die Entwicklung von Kayce total schön mitanzusehen und wirkte authentisch.

Fazit:

Eher ein schwächerer Band der Reihe und das obwohl ich mich so auf Kayces Geschichte gefreut habe. Das Buch war oft eher zäh und anstrengend. Insbesondere Shaila mit ihren Wunderhänden, die für mich super unrealistisch waren, und ihren Selbstzweifeln haben mich schon sehr genervt. Viel besser wäre es, hätten wir eine realistische Sport-Medizinerin gehabt. Aber auch die Liebesgeschichte konnte es nicht herumreißen. Die war nämlich voll von künstlichen und übertriebenen Szenen. Dafür war das Thema Football und Sport-Verletzungen spannend.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Fast ein Highlight

Madly Forbidden
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Dylan hat es als alleinerziehende Mutter nicht einfach. Ihr Ex-Freund hat sie betrogen und ist abgehauen und nun lebt sie bei ihrer Mutter und hält sich mit Kellner Jobs über Wasser. Ihren Bruder kennen ...

Dylan hat es als alleinerziehende Mutter nicht einfach. Ihr Ex-Freund hat sie betrogen und ist abgehauen und nun lebt sie bei ihrer Mutter und hält sich mit Kellner Jobs über Wasser. Ihren Bruder kennen wir bereits aus dem ersten Band, er ist nämlich der erfolgreiche Sternekoch. Und genau dieser bietet ihr an mal rauszukommen und in New York einen Neuanfang zu wagen, wo sie seine Wohnung übernehmen darf. Kurz vorm Ziel bleibt sie mit ihrem alten Auto liegen und stößt auf Rhyland Coltridge, ihrem neuen Nachbarn und bester Freund von ihrem Bruder, der auf sie aufpassen soll. Das erste Aufeinandertreffen nach all den Jahren ist explosiv und ich habe jedes Wort geliebt. Der Dialog war einfach nur genial und hat mir richtige Enemy-to-Lovers Vibes gegeben, denn sie schenken sich gar nichts. So viele Funken!

Nun ist es aber so, dass genau in diesem Streit ein potentieller Business-Partner auftaucht und sie für ein Paar hält, wo Rhyland natürlich mitmacht. Immerhin braucht er ihn. Als er merkt, dass es funktioniert, muss er Dylan wohl oder übel bitten seine Fake-Verlobte zu spielen. Ich fand es gut, dass Dylan da zuerst sehr standhaft blieb und das rigoros abgelehnt hat. Das zeigt ihren starken Charakter. Immerhin hassen die beiden sich. Rhyland gibt nicht auf und so besiegeln sie einen Deal. Sie macht es ihm natürlich trotzdem nicht einfach bei den Treffen mit dem Partner und erzählt lauter kurioser Sachen, aber eben nichts, was ihm wirklich schadet. Generell versuchen sie sich so weit es geht aus dem Weg zu gehen und jeder konzentriert sich auf seine Karriere. Dylans Tochter Gravity spielt natürlich auch eine große Rolle in der Story. Immer wieder muss Rhyland nun auf sie aufpassen, damit Dylan sich nach Jobs umsehen kann. Nur ist der Umgang mit ihr nicht so einfach, wenn man vorher nichts mit Kindern zu tun hatte. Rhyland hat große Probleme, was ich sehr realistisch fand. Aber nach und nach tauen beide auf und gewöhnen sich aneinander. Es gibt immer süßere Momente, ich habe es geliebt, wie dieses Band gewachsen ist. Generell war die Entwicklung von Rhyland einfach nur richtig schön! Gravity ist ein sehr süßes, lustiges und kluges Kind. Einfach Zucker! Trotzdem muss Dylan auch sich mal an erste Stelle setzen, was ihr in den letzten Jahren besonders schwerfiel. Umso schöner, dass Rhyland nun oft einspringt und ihr da so unter die Arme greift.

Auch zwischen Rhyland und Dylan beginnt es immer mehr zu knistern. Rhyland entwickelt einen riesigen Beschützerinstinkt. Zwischen dem ganzen Triezen und den hitzigen Dialogen und Streitereien entwickeln sich immer mehr Gefühle. Denn für die Fake-Verlobung muss man sich kennen und auch Hürden überwinden. Sie lernen sich von einer ganz anderen Seite kennen. Ich fand das sehr authentisch und einfach schön. Auch körperlich kommen sie sich schnell nahe. Dylan wollte von Anfang an eine körperliche Vereinbarung. Rhyland aber war trotz des Verlangens dagegen und hat auch lange standgehalten. Doch natürlich wurde auch das immer körperlicher. Leider fand ich die intimen Szenen sehr übertrieben dargestellt. Allein wie oft von Anfang an erwähnt werden musste, wie groß der von Rhyland doch ist. Fast schon nervig. Auch gab es einige Szenen, die sehr künstlich und teilweise unlogisch erzeugt wurden, um die Story voranzubringen.

Fazit:

Fast ein Highlight. Die Enemy-to-Lovers Vibes waren hier perfekt umgesetzt. Von Anfang an sprühten die Funken bei den hitzigen Streitereien nur so vor sich hin. Dylan und Rhyland sind zwei sehr interessante Charaktere, die beide eine wahnsinnige Entwicklung durchgemacht haben. Gravity hat dem Buch dann noch einige süße Momente beschert. Für mich hätte es kaum besser sein können, wären nicht hier und da kleine Mängel. Die intimen Szenen waren für mich viel zu übertrieben dargestellt und es gab hier und da künstliche und unlogische Szenen, welche die Story eigentlich nicht gebraucht hätte.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Unter Feinden

Silver Elite
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Wren lebt in einer Welt, in der Fähigkeiten wie ihre den Tod bedeuten, weswegen sie mit falschem Namen auf einer Ranch lebt. Ihr Onkel Jim hat ihr von Anfang an beigebracht vorsichtig zu sein und ihr sehr ...

Wren lebt in einer Welt, in der Fähigkeiten wie ihre den Tod bedeuten, weswegen sie mit falschem Namen auf einer Ranch lebt. Ihr Onkel Jim hat ihr von Anfang an beigebracht vorsichtig zu sein und ihr sehr vieles gelehrt. Die Fähigkeiten zeichnen sich unter anderem durch ein Blutmal und dazu bei Nutzung durch silberne Adern aus. Doch da ist Wren schon anders, denn bei ihr leuchten ihre Adern nicht auf. Außerdem gibt es verschiedenste Fähigkeiten, die ein sogenannter Modifizierter haben kann. Wren hat auch gleich mehrere, wobei sie nur wenige davon nutzt. Das fand ich schon interessant, wobei das am Anfang recht viele Informationen auf einmal waren. Es wurde besser als dann kleine Sequenzen aus der Vergangenheit kamen, wo sie gelernt hat manche davon zu nutzen. Viel waren auch wie die ganzen Namen in ihrem Bezirk, wo auch das Rebellen-Netzwerk Uprising tätig ist.

Die Story startet schnell in das Geschehen und Wren gerät mit einer Aktion in den Fokus der Company. Ihr Onkel wird festgenommen und sie versucht ihn zu retten, was nur dafür sorgt, dass auch sie gefangen genommen und verhört wird. Doch genau darauf wurde sie immer vorbereitet und entsprechend gut schafft sie es dem standzuhalten. Doch der Captain ist immer noch skeptisch und schleust sie in die Silver-Elite Ausbildung, wo er sie im Auge haben kann. Captain Cross ist am Anfang ein richtiges Mysterium, das ich sehr interessant fand. Die Silver-Elite ist dafür verantwortlich Modifizierte zu finden und zu töten. Von daher ist sie ab jetzt nur unter Feinden. Sie versucht alles, um dort rauszukommen, provoziert die Ausbilder, stellt sich doof an, aber er lässt sie nicht gehen, solange er nicht weiß, was er von ihr halten soll.

In der Ausbildung findet sie trotz dessen, dass sie eigentlich Feinde sind, zwei Freunde. Niemand weiß von ihren Fähigkeiten. Aber es gibt auch das andere Extrem. Jemand der, ohne zu zögern, auf Verdacht tötet. Außerdem muss sie sowieso vorsichtig sein. Durch ihre Aktionen erhalten sie oft Gruppenstrafen, was den Zorn der anderen auf sie zieht. Die Ausbildung selbst fand ich tatsächlich ziemlich interessant und spannend gestaltet. Es gibt die typische Grüppchenbildung und einige echt brutale Charaktere. Wren überlegt sich verschiedene Dinge, um da rauszukommen. Sie wirkt klug und tough. Leider wurde sie aber oft nur auf ihren Körper reduziert. Alle starren sie nämlich ständig an. Das fand ich zu viel.

Es gibt einige interessante Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Man darf wirklich niemandem vertrauen. Aber es gab auch genug Wendungen, die vorhersehbar waren. Die eine war mir von Anfang an klar, echt schade. Der Liebesgeschichte konnte ich auch nicht viel abgewinnen. Denn es war die meiste Zeit nur körperliche Anziehung. Ich fand das viel zu künstlich erzeugt und fand den Spice nicht spicy. Erst später wurde es besser als sie auch mal geredet und sich kennengelernt haben. Nur dann hat Wren angefangen total dumme Dinge zu tun. Das hat überhaupt nicht zu der Wren vom Anfang gepasst und hat mich echt genervt. Sie ist nämlich eigentlich nicht naiv, aber zum Ende dann sehr extrem. Dafür ist Kaine ein Charakter, den ich sehr mag und der mich mehr als einmal positiv überrascht hat.

Fazit:

Die Story-Idee fand ich interessant und auch, bis auf den Informationsüberfluss am Anfang, gelungen. Besonders die Ausbildung war spannend gehalten. Die Liebesgeschichte allerdings hat mir gar nichts gegeben, da war zwischen Wren und wem anders mehr Spannung. Besonders schlimm fand ich, wie sie sich dadurch verändert hat. Leider blieben auch die meisten Charaktere recht oberflächlich und blass. Vielleicht auch, weil der Fokus sehr auf der Liebesgeschichte lag. Viele Szenen wurden davon nämlich überschattet.

3.5/5 Sterne

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