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Kuckerneese

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2026

Mein erstes Highlight 2026

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Der Thriller "Die Housesitterin" war für mich das erste Buch, dass ich von der Autorin Emily Rudolf gelesen habe und es hat mich von der ersten Seite an richtig gepackt. Der Schreibstil von Emily Rudolf ...

Der Thriller "Die Housesitterin" war für mich das erste Buch, dass ich von der Autorin Emily Rudolf gelesen habe und es hat mich von der ersten Seite an richtig gepackt. Der Schreibstil von Emily Rudolf ist angenehm flüssig, ohne jegliche Schachtelsätze und atmosphärisch dicht geschrieben, sodass ich schnellstens komplett in die Geschichte eintauchen konnte. Besonders spannend fand ich, dass man keiner Figur bis kurz vor dem Schluss wirklich trauen konnte – jede schien ihre eigenen Geheimnisse zu verbergen.

Cecilia als Protagonistin ist vielschichtig und glaubwürdig dargestellt. Ich mochte sie von den ersten Seiten an. Ihre Vergangenheit und die Umstände, die sie als Housesitterin in das Haus der Familie Waldner führen, sorgen für eine unterschwellige Spannung, die sich Kapitel für Kapitel steigert. Nach und nach entfalten sich die Zusammenhänge, und immer wieder gibt es überraschende Wendungen, die mich beim Lesen innehalten ließen.

Ein packender Thriller voller Geheimnisse, Emotionen und unerwarteter Entwicklungen. Für mich definitiv ein Highlight in 2026 und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Für kleine und große Fußballfans!

Guinness World Records Fußball Edition
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Von ib

Ich habe das Buch für den Sohn meiner Freundin zum Geburtstag gekauft. Ich habe es hier bei Vorablesen entdeckt und sofort vorbestellt. Es ist ein echtes Highlight für kleine aber auch große Fußballfans. ...

Von ib

Ich habe das Buch für den Sohn meiner Freundin zum Geburtstag gekauft. Ich habe es hier bei Vorablesen entdeckt und sofort vorbestellt. Es ist ein echtes Highlight für kleine aber auch große Fußballfans. Mein Mann hat sich beim Einpacken kurz gegriffen und schon auf den ersten Seiten große Augen gemacht. Natürlich kam das Geschenk beim Sohn meiner Freundin riesig an! Das farbenfrohe Buchcover und die anschaulichen Illustrationen laden sofort zum Erinnern und Entdecken in kindgerechter Art und Weise ein.

Besonders gelungen finde ich die Erklärungen. Alles ist klar, übersichtlich und so erklärt, dass Kinder es gut nachvollziehen können – selbstständig oder gemeinsam mit Erwachsenen aber auch zu jederzeit allein. Die Bilder unterstützen die Texte perfekt und machen Lust, immer weiterzulesen. Ganz nebenbei lernen sogar wir Eltern noch Neues oder Erinnern uns an "Alte Fußballzeiten" dazu.

Ein rundum gelungenes Buch, das Wissen vermittelt, Spaß macht und die Begeisterung für Fußball weiter entfacht. Von mir und meinem Mann gibt es eine klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Ein gelungener Auftaktkrimi!

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Der neue Auftakt-Krimi "Ungelöst – Die erste Zeugin“ ist für mich ein gelungenes Buch der neuen Cold-Case-Reihe vom Autor Arno Strobel. Der Autor schafft es erneut, eine düstere, beklemmende Atmosphäre ...

Der neue Auftakt-Krimi "Ungelöst – Die erste Zeugin“ ist für mich ein gelungenes Buch der neuen Cold-Case-Reihe vom Autor Arno Strobel. Der Autor schafft es erneut, eine düstere, beklemmende Atmosphäre aufzubauen, die mich von der ersten Seite an gepackt hat und ehrlich gesagt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Besonders spannend fand ich die Figur der Luisa Menkhoff, deren Vergangenheit eng mit dem aktuellen Fall verknüpft ist. Beim Lesen des Buches, jeder einzelnen Seite, kam es mir vor, als wenn ich live dabei wäre, also daneben stehe. Wo dieses Gefühl her kam, kann ich mir nicht erklären.

Die Verbindungen zu „Das Wesen“ haben mir sehr gefallen, vor allem das Wiedersehen mit bekannten Figuren und offenen Fragen aus der Vergangenheit. Dadurch entsteht eine zusätzliche Spannungsebene, die Fans des Vorgängers besonders schätzen werden. Dennoch kann man das Buch auch getrost lesen, ohne zwangsweise vorher das Vorgänger-Buch gelesen zu haben.

Arno Strobel spielt gekonnt mit Manipulation, Macht und psychologischen Abgründen, über die ich lange nachdenken musste. Die kurzen Kapitel, die vielen überraschenden Wendungen und krassen Cliffhanger finde ich hervorragend.
Dieses Buch ist für mich der perfekte Einstieg in die neue Serie von Arno Strobel. Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil und geben somit eine klare Leseempfehlung ab.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Ein etwas anderer wunderbarer Krimi!

Der Tag, an dem Barbara starb
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Die Geschichte spielt in einer ruhigen Wohngegend in Nordengland, in der die 89-jährige Margret lebt. Als ihre Nachbarin und enge Freundin Barbara eines Nachts tot aufgefunden wird, lässt sie der Fall ...

Die Geschichte spielt in einer ruhigen Wohngegend in Nordengland, in der die 89-jährige Margret lebt. Als ihre Nachbarin und enge Freundin Barbara eines Nachts tot aufgefunden wird, lässt sie der Fall nicht mehr los. Obwohl Margret an fortschreitender Demenz leidet, beginnt sie gemeinsam mit ihrem Enkel James, eigene Nachforschungen anzustellen.

Der Ansatz, eine hochbetagte Dame mit Gedächtnisproblemen ins Zentrum eines Kriminalromans zu stellen, hat mir sehr gut gefallen. Besonders gelungen fand ich die einfühlsame Darstellung von Margrets innerer Welt, in der sich klare Erinnerungen aus der Vergangenheit mit Unsicherheit und Verwirrung vermischen. Die warmherzigen Selbstgespräche mit ihrem bereits verstorbenen Mann haben mich sehr berührt. Das ist für mich die seltene wahre und ewige Liebe bis über den Tod hinaus. Diese Passagen sind ruhig, sensibel und teilweise sehr berührend herzallerliebst geschrieben.

Als klassischen Krimi sehe ich dieses Buch allerdings nicht oder nur in wenigen Passagen. Die Handlung entwickelt sich recht gemächlich, mit einem kleinen selten aufkommenden Spannungsbogen.

Ein ruhiger, sehr liebevoller und nachdenklicher Kriminalroman mit einer originellen liebenswürdigen Hauptfigur, der mich emotional sehr überzeugt. Es ist ein etwas anderes Buch!

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Ein Roman über Herkunft und Erinnerung

Halber Stein
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Der Debütroman „Halber Stein“ von Iris Wolff erzählt die Geschichte von Friedesine, die nach dem Tod ihrer Großmutter in ihre siebenbürgische Heimat zurückkehrt. Die Reise in die Vergangenheit bringt viele ...

Der Debütroman „Halber Stein“ von Iris Wolff erzählt die Geschichte von Friedesine, die nach dem Tod ihrer Großmutter in ihre siebenbürgische Heimat zurückkehrt. Die Reise in die Vergangenheit bringt viele Erinnerungen und Begegnungen ans Licht und zeichnet ein stilles Bild von der eigenen Herkunft und dem Verlust von geliebten Menschen.

Der Roman ist sprachlich sehr ruhig und dennoch stark von ausführlichen Natur- und Ortsbeschreibungen geprägt. Für mich persönlich ist der Erzählstil dadurch stellenweise sehr langatmig, schwer und stellenweise uninteressant. Besonders Leserinnen und Leser mit persönlichem Bezug zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen oder zur Nachkriegszeit dürften hier mehr Zugang finden.

Die historischen Einschübe zur siebenbürgisch-sächsischen Vergangenheit fand ich wiederum sehr interessant. Sie machen jedoch nur einen kleinen Teil des Romans aus. Insgesamt richtet sich das Buch eher an ein Publikum, das leise, nostalgische Erzählungen schätzt und sich gerne Zeit für Stimmungen nimmt. Unter dem Strich kam es mir vor, als hätte ich schon unzählige Bücher dieser Art gelesen. Negativ fand ich die äußerst günstige Buchaufmachung. Das Buch hat eine etwas hochwertigere Verarbeitung verdient. Dann würde auch das wunderschöne Bild auf dem Buchcover zur verdienten Geltung kommen.

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